Kann mir einer der den OASYS oder den KRONOS gut kennt folgende Frage beanworten:
Ist es möglich 4 KLänge (programms) mit den ZUGEHÖRIGEN Inserts frei über die Tastatur zu verteilen. Und zwar OHNE einzeln sagen zu müssen: Kopiere Insert-Effekt 3 von Programm 6 in die Combination. Ich erwarte, dass man wie beim Motif einfach solange die ZUGEHÖRIGEN Insert-Effekte dabei hat, bis alle verbraucht sind.
Wir hatten diese Diskussion schon des öfteren. Das kann man nicht grundsätzlich mit ja beantworten weil bei Korg die Anzahl der Inserts im Program Mode nicht begrenzt ist. Ob 4 Programme im Combi Modus möglich sind, hängt von der Anzahl der Effekte an, die bei den ausgewählten Programmen verbraucht werden. Neu bei Kronos ist, dass er die Inserts automatisch soweit übernimmt, bis die Anzahl von 12 nicht aufgebraucht ist.
Ferner nehme ich an, dass ich die Send-Effekte von einem der Programms in die Combination übernehmen kann, oder?
Ja, das kann man schon mindestens seit dem Triton.
PS.: Das heißt natürlich nicht, dass man die Inserts nicht im Nachhinein ändern können soll.
Ja die kann man verändern, neue auswählen, umgestalten, neu verlinken, wie man will. Kann das jetzt nicht bestätigen, aber wenn es so wie bei der M3 ist, dann kann man sich beliebte Effekteinstellungen auch als Presets abspeichern und schnell wieder aufrufen.
gmaj7 schrieb:
Auch hier eine Frage: Kann man einfach FERTIGE PROGRAMMS, die auf eigenen Samples basieren hineinladen (vorausgesetzt man hat genug Speicher?)
Und die Betonung liegt auf EINFACH. Weil "schwer" und fast unmöglich geht es auch auf dem Fantom G. Der kann THEORETISCH Samples laden. Praktisch darf man jeden Sample einzeln den Tasten zuordnen.
Das versteht sich ja bei allen außer bei Roland von selbst. Korg hat ein eigenes Multisample Format schon seit der Trinity und ist bis dieser rückwärts kompatibel was die Multisamples betrifft. Somit kann man auch einzelne Multisamples untereinander tauschen oder muss zumindest beim Kauf eines neueren Models nicht dieselbe Arbeit neu machen. Wer seine Multisamples an einem Triton vor 10 Jahren erstellt hat, bekommt sie problemlos in den Kronos.
Bei Korg gibt es zwei Dateien:
Ein File endet auf .kmp und beinhaltet alle Informationen zum Multisample selbst (Keyrange, Anzahl der Samples, Name der Samples) und dazu kommt ein Folder mit dem identischen Namen und darin befinden sich die Samples selbst.
Man hat also z.B. piano.kmp und einen Folder mit dem Namen "piano" auf einem Datenträger. Wenn man piano.kmp anwählt, so wird automatisch das ganze Multisample in den Speicher geladen. Ebenso kann ein einzelner Multisample (mit den dazu gehörenden Samples) aus dem Speicher entladen/gelöscht werden.
Der Austausch zwischen zwei Personen ist ebenso einfach. Man überträgt einfach das .kmp File und das dazu gehörende Folder auf einen anderen Datenträger (usb-Stick, etc.).
Korgs Format ist seit geraumer Zeit offen, bzw. bekannt. Mit dem Konverter Program wie Awave z.B., kann man alle möglichen Formate direkt in Korgs Format umwandeln und in das Keyboard einlesen.
Michael Burman schrieb:
Da anscheinend nur 48 kHz, 16 bit unterstützt wird, wird wohl alles in dieses Format konvertiert.
Nein. Nur wenn man im Korg selbst sampelt wird 48/16 verwendet. Abspielen tut Korg aber problemlos auch niedrigere Formate wie 44.1, 32, 22.05. Wird heute nicht mehr so wichtig sein, hatte mir früher aber hier und dort sehr genützt, weil ich mehr Samples einladen konnte, bei niedriger Abtastfrequenz.