Ich hatte echt befürchtet, mit meiner Meinung allein da zu stehen und zumindest "in der Luft zerrissen" zu werden
Warum? Weil andere meinen könnten, man müsste mind. eine halbe Std.. pro Tag konzentriert üben, um dass es etwas bringt? (Wobei dieses "etwas bringt" auch Definitionssache ist, denn: Wo will man hin? Wie schnell lernt man? Welche Bedingungen braucht man dafür?)
Ich bin froh, dass grade die Beiträge hier so ...beruhigend, motivierend sind, Freiraum lassend. Zumindest erlebe ich das grade so. Ich fühle mich doch schon selber nicht gut damit, dass es im Moment nicht mehr so gut mit dem Üben klappt. Da wäre ein "aber Du musst das" mehr oder weniger echt kontraproduktiv!!!!
Ob das dann noch mehr Stress macht, so dass man die Flöte erst Recht nicht mehr zur Hand nimmt, denn "das erreicht man ja nie"?
Ich will da gar nicht daran denken, in den Zustand zu kommen. Es reicht ja, wenn ich den Flötenkauf-Modus (und ja, ich hätte noch gerne eine Flöte aus Pflaumenbaumholz, aber ich glaube, es wird beim Wollen bleiben, denn ich habe schon 2 Sopranholzflöten und 2 Sopranino-Holzflöten,...eine Garklein ist zwar nett, brauche ich aber nicht wirklich,...und alles ab Altflöte ist in Pflaumenholz dann schon wirklich teuer) reduziere und mich auf das konzentriere, was ich hier habe: Fast 10 Blockflöten und gefühlt das Doppelte an speziellen Flötennotenbüchern, aus denen ich auch noch nicht alles gespielt habe. Ich gehe weiterhin zum Unterricht, wenn auch im Moment seltener und ob ich mal in ne Gruppe komme bzw. finde, weiß ich nicht.
Also: Nehmen, was grade ist..und das ist ja nicht Nichts!!!! Im Moment liegt die Kunststoff-Alt-Blocki auf dem Sofa. Ich will gucken, dass ich nachher was spielen werde. Vielleicht werde ich im Juni dann doch noch (mit Verspätung) mit der Altflötenbuchreihe fertig.
Na ja, im Moment bin ich reichlich motiviert - wie man merkt - ganz anders als zur Schulzeit.
Ist doch gut!!!!

Vielleicht liegt es daran, dass Du grade etwas "freier" bist, also es mehr selber entscheidest und selber Lust darauf hast?
Das mit dem Rumliegen-lassen von Flöten ist eine gute Idee. Blöderweise räumte ich die in den letzten Wochen dann immer hin und her, weil sie auf meinem Sessel lag, wo Kleidung lag....und wenn ich die dann brauchte,...räumte ich die Flöte aufs Bett und abends wieder zurück. Die Holzis habe ich auch alle in der Schublade liegen. Blöd halt nur, die Sorge, dass die sich wieder "aus-spielen". Vielleicht hole ich gleich wenigstens eine Holz-Sopran-Flöte hervor, auch wenn dann heute vielleicht kein Altflöt-Spieltag wird.
Es ist schon richtig: Das Ein- und Auspacken ist ein "Akt", wenn auch nur ein kleiner. Wenn man dann auch noch mehrere Stunden mehrere Flöten offen zum Trocknen auf dem Bett liegen hat und dass dann abends wieder wegräumen muss,...ja, ...ist schon richtig...das macht dann schon Arbeit vor- und nach dem Spielen.
Nachtrag: Ich glaube, ich hätte sogar ein schlechtes Gewissen meiner Weißbuchen-Altflöten gegenüber, wenn ich jetzt noch eine Pflaumenholz-Altflöte holen würde... . Die Weißbuche ist ja nicht schlecht!!!!

...oder ich müsste abwägen: Garklein-Pflaumenholz-Flöte, um eine aus Pflaumenholz zu haben. ...oder Alt-Pflaumenbaum-Blockflöte und dann auf den Küng Großbass verzichten. Seufz... .

...oder gibt es noch andere schicke Pflaumenbaumholzflöten außer Blockis?
Daran, dass ich solche Überlegungen starte, merke ich, dass das Interesse noch da ist...und das ist gut so!!!!
