Ibanez – Der Userthread

  • Ersteller Ibanezzy
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na gut, dann ist mein Bild von den 80ern offenbar verfälscht :D

trotzdem verbinde ich diese Modelle mit dieser Zeit. Wobei es da wohl sehr auf die Farben ankommt.

Geht mir auch so. Ich habe damals in den späten 1980s u.a. die Ibanez-Prospekte studiert und von den verschiedenen bunten Gitarren geträumt. Die JEM erschien mir damals mit den Pyramiden-Inlays noch als regelrechter Fiebertraum.

Charvel/Jackson und Kramer sind gerade nicht auf meiner Haben-Will-Liste. Auch wenn es teilweise schöne Gitarren sind.

Charvel (Mexico) liefert schon gute Gitarren im Bereich von 1.000 - 1.500 EUR ab, die meistens dem klassischeren 1980s Superstrat-Schema entsprechen. Es lohnt sich auf jeden Fall mal aktuelle Modelle in die Hand zu nehmen und zu testen.

Kramer ist vom heutigen Standpunkt gesehen tot. "Death by Gibson"
 
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Prestige Ibanez kann ich nur unterstützen! Falls du Pickguards magst guck Mal nach gebrauchten RG 1550/2550, die haben ordentlich Qualität für unter 1000€. Das gleiche ohne Schlagbrett wäre z.B. eine 1570.

Wenn der Halsübergang doch klotzig sein darf eröffnet sich mit der RG 550 eine sehr bunte Welt, aktuell neu in Rot, Gelb, Violett, Schwarz oder Blau
 
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danke … sie kommen auf meine Liste.
Eigentlich ist es mir egal ob mit oder ohne Schlagbrett. Zumindest habe ich bis jetzt nicht so sehr darauf geachtet.

Nur der Halsübergang ist mir tatsächlich wichtig. Da müsste ich schon ein unglaubliches Schnäppchen machen um das zu ignorieren. :D
 
Die Genesis Serien RG550, RG565 usw. haben halt als Retro Modelle wie "damals" den sog. Tilt Joint als verjüngten/angeschrägten Block-Übergang mit Halsplatte. Einfach mal in die Hand nehmen, ob das ausreicht?
Ansonsten gabs auch bei den RGs ab Mitte der 1990ern bei den MIJ Prestige den verrundeten AANJ.

1767223995518.png
 
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Zumindest anspielen solltest du vielleicht auch die Satriani … ein Ibanez Hals der kein kompletter. Flitzefinger ist.

Gruß
Martin

So ein wenig Kommando zurück … Hals Korpus Übergang zwar sehr komfortabel, aber wohl nicht ganz so modern, wie du suchst.

IMG_7799.jpeg
 
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ein weiteres Modell, welches ich auf meine Beobachtungsliste gesetzt habe ist eine ältere JEM555 (also nicht die neuen Juniors).
 
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Kann man machen, aber die über die Bauzeit verwendeten Vibratos (1994–2002: Lo TRS II, 2003–2006: Edge Pro II,2007–2015: Edge III) waren günstige Entry Level Systeme. Mit Fokus auf einem guten Floyd Rose Derivat ist deren Ruf im Ibanez Lager nicht hoch.
 
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ich dachte das Edge Pro II wäre gut :O
 
Das Edge Pro (gebaut, um Lizenzgebühren an FR zu vermeiden) war ok, wenn auch nicht auf Höhe von Edge/LoPro. Das EP II war eine kostengünstigere Variante, analog zu Edge Zero und Edge Zero II. (Fast) Alles mit einer Zahl nach dem Namen ist bei Ibanez Vibratos eher zu meiden :)
 
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Da schließe ich mich @Prospero an. Wenn ich mir eine Ibanez "mit Floyd" aussuchen würde, dann wären ausschließlich Edge oder LoPro gesetzt. Die sind quasi unzerstörbar/ verschleißfrei. Vorsicht nur bei der eigentlich schönen Farbe Cosmo Black, die spielt sich mit der Zeit ab und wird so dunkel silbrig, daher lieber gleich richtig black oder chrome.

Zu dem Halsübergang:
Ab etwa 1990 gab es den tilted neck joint (hier an einer UCMD), ab etwa 1991 den AANJ (hier auf einer UCEW), beides haptisch angenehm zu spielen.
2026-01-03_194729.JPG2026-01-03_194745.JPG
 
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interessant, danke!

ich hatte bis jetzt erst zwei Gitarren mit einem floating trem. Eine Yamaha RGX721 mit so einem TRS Pro und eine Scheckter Blackjack mit einem Floyd Rose (weiß nicht mehr das genaue Modell). Beide waren gut und zuverlässig. Wobei ich die Yamaha etwa 20 Jahre lang hatte und die Schecter nur ein paar Jahre.
(und ich bereue es beide verkauft zu haben, aber das habe ich schon oft erwähnt ;) ).
 
aber gut zu wissen. Das war eine wichtige Info.
Whammy Bar ist mir sehr wichtig bei der Gitarre. Das ist der Hauptgrund warum ich wieder so eine Superstrat will. Vor 30 Jahren habe ich viel Steve Vai gehört und viel mit dem Tremolo gespielt. Irgendwann habe ich mich aber auf die Les Paul als meine "Hauptgitarre" eingeschossen und spätestens als ich keine Gitarre mehr mit einem Trem hatte, ist das ganze in Vergessenheit geraten.
Jetzt aber, seit ich seit einem Jahr wieder ernsthafter spiele, oder überhaupt spiele, möchte ich mein ganzes Repertoire an Spieltechniken wieder erlangen :D.

So eine Prestige JEM mit Sustainer wäre schon was Feines. Aber ich habe erst kürzlich für sehr viel Geld eine Murphy Lab Les Paul gekauft. Daher bin ich noch nicht bereit dafür :D.
 
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Neues Modell wird kommen

A527 als 7er und A528 als 8er
Indonesien für ca 2000 dollar
a528_ipt_1p_01_a.jpg

1000003604.jpg
 
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Charvel (Mexico) liefert schon gute Gitarren im Bereich von 1.000 - 1.500 EUR ab, die meistens dem klassischeren 1980s Superstrat-Schema entsprechen. Es lohnt sich auf jeden Fall mal aktuelle Modelle in die Hand zu nehmen und zu testen.

Das unterstütze ich ... allerdings sind sie bei Hals/Korpus eher klassisch ...

Meine Mexico Charvel mit leichten "Nacharbeiten" durch Gregor (von Thorndal), hat sich hier zum richtigen Player entwickelt und auch bei den Ibanez User Days einige Freunde gefunden. Sie sind halt selten leicht (waren sie wohl früher aber auch nicht).

IMG_7224.jpeg


Gruß
Martin
 
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Mir hat deine Charvel auf den Ibanez User Days so gut gefallen, dass ich dich ja sogar gebeten habe, mich zu kontaktieren, wenn du sie eines Tages verkaufen willst.

Aber es gibt schon ein paar Unterschiede zu den richtig alten Charvels bis `84:
- Die alten waren fast alle richtig schwer,
- Die hatten richtig dicke Lackierungen, man wundert sich, dass sie trotzdem so gut und offen klangen
- Die hatten fast alle den phenolic nut (bis Floyds aufkamen)
- Die ersten hatten fast alle ein Fender-Type-Vibrato aus Messing, bis Floyds auskamen, danach überwiegend Kramer Trems, erst später Floyds.
- Die meisten hatten nur einen PU (Steghumbucker) und nur ein Poti (Vol)
- Die Hälse waren noch dünner (bzw. weniger tief, aber breit) und waren nur geölt (unlackiert, auch kein Samtlack o.ä.).
- Wenn mehr als 1 PU verbaut war, dann verwendete man fast nie 5-Weg-Schalter, sondern für jeden PU einen Mini-Switch.
- Pickguards waren sehr selten (nur auf Wunsch verwendet)
- Den schmaleren Korpus (Dinky) gab es noch nicht.

Trotzdem fangen die neuen den alten Charvel-Spirit gut ein, speziell die San Dimas. Es fühlt sich nach Charvel an.

Aber (btt) bei Ibanez ist es ja ähnlich.
1987 kam der große Umbruch mit Herausgabe der RG-Reihe (550) und der JEMs (777er).
Auch heute sind die typischen Merkmale dieser bahnbrechenden Gitarren wie H-S-H, Edge usw. bei aktuellen Baureihen wiederzufinden und die alten 550er und 777er wurde mit viel Erfolg neu aufgelegt.
Ist ja immerhin auch schon fast 40 Jahre her.
 
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Das unterstütze ich ... allerdings sind sie bei Hals/Korpus eher klassisch ...
Die neueren nicht mehr. Siehe z.B.
 
Ähnelt dem Prototyp von damals, als Ibanez ein neues Tosin Abasi Signature Modell plante, nur eben nicht mehr als Single Cut artige Variante
 
Erinnert mich mehr an die Musicman Kaizen. Optisch durchaus ganz interessant, aber mir doch zu "modern"
 

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