Jcm 800 2203 vs 2210 Metal

von Jesko13, 01.03.17.

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  1. Jesko13

    Jesko13 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.17   #1
    Moinsen

    Ich bin gerade dabei zu überlegen ob ich mir in den nächsten Monaten nen neuen amp anschaffen will und hab mich ziemlich auf den Marshall jcm 800 eingeschossen hab den 2210 auch Mal gespielt gehabt zusammen mit einem Boss HM-2
    Und mich würde interessieren welcher besser für einen rauen Metal Sound geeignet

    Ich weiß das ich da so oder so einen Booster Vorhängen muss

    Vom 2210 liest man immer nur diodenzerre und sowas ist der wirklich so schlecht oder eher Geheule von Röhren Fetischisten?

    Gruß jesko
     
  2. DerThorsten

    DerThorsten Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.17   #2
    Erlaubt ist was gefällt, soviel vorab.

    Ich bin musikalisch breit gefächert aufgestellt und habe vor einigen Jahren mal einen neuen Verstärker gekauft, mit dem Hintergrundgedanken: "Die Metalzerre kannst Du auch immernoch aus einem Pedal holen". Es wurde ein Blackstar Stage 100, der für Rock auch echt super ist. Letztes Jahr gab es dann aber einen neuen Amp, der für modernen Metal ausgelegt ist, und ich muss sagen: Es ist garkein vergleich. Warum solltest Du dir einen Verstärker kaufen, nur um den Klang dann doch wieder zu verbiegen?

    Davon abgesehen ist ein HM2 kein Booster.
     
  3. Jesko13

    Jesko13 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.17   #3
    Sorry hatte mich falsch ausgedrückt ich hatte den 2210 über einen Boss HM-2 gespielt
    Ich persönlich will ihn aber nicht über einen spielen bzw wenn nur als Stilmittel und nicht als Hauptwerkzeug

    Und natürlich weiß ich das der HM 2 kein Booster ist
     
  4. Leader

    Leader Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.17   #4
    Ich würde den JCM 800 nehmen und mit einem Tubescreamer (bzw. Klon) anblasen. Das rumpelt wie Sau und setzt sich unfassbar gut durch. Gibt bei Youtube da etliche Videos von
     
  5. LHHC

    LHHC Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.17   #5
    Kommt drauf an was du willst. Der 2203 hat einen offeneren, dynamischeren Sound, der 2210 zerrt ab Werk schon etwas mehr und klingt aggressiver, komprimierter.
    Soweit ich weiß, nutzt der 2210 Dioden nur zum Kanalwechsel und nicht als soundformendes Element in der Vorstufe. Und selbst wenn, was soll's, wenn's klingt ist es doch total egal, wie der Sound erzeugt wird.

    Aber Gitarristen sind nunmal ein komisches Völkchen. Als der 900er Dual Reverb damals auf den Markt kam ging der weg wie geschnitten Brot, als dann bekannt wurde, dass neben den Vorstufenröhren auch massiv Halbleiter den Zerrsound erzeugen, wurde der Gebrauchtmarkt mit den "Mogelpackungen" überschwemmt und alle wollten wieder den 800er "real Deal" um ihn dann mit nem Transistorpedal anzublasen :facepalm1:

    Was man allerdings sagen muss, ist das der 2203 auf keinen Fall als Wohnzimmeramp taugt, Clean und leichter Crunch geht gerade noch so, aber wenn das Ding zerren soll dann wird es richtig laut, da ist der 2210 viel besser zu beherrschen.
     
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  6. tylerhb

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    Erstellt: 01.03.17   #6
    Willst du den HM-2 für den klassischen Schweden Death Metal Sound, sprich alle Regler voll auf? Da ist der Amp dahinter fast egal...

    Ansonsten habe ich den 2203, den 2210 und den JVM410H. Auch wenn die wenn die alten Kisten Kult sind, ich würde jederzeit wieder zum JVM greifen.
     
  7. Jesko13

    Jesko13 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.17   #7
    Siehe oben
     
  8. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 01.03.17   #8
    Sind halt 2 verschiedene Amps.
    Für Metal geht prinzipiell beides, allerdings ist der 2203 beliebter.

    Falls Du einen MetalJCM willst, Laney hat mit den GH50L, GH100L und VH100R 2203 basierte Amps gebaut, die auch ohne Pedale die bösesten,Gangarten bedienen - und dazu gebaut sind wie Panzer, und grundsätzlich etwas böser klingen als die Marshalls.
     
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  9. Rostl

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    Erstellt: 01.03.17   #9
    warum wusste ich, dass gleich eine Lanay Empfehlung von dir kommt :D
     
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  10. crazy-iwan

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    Erstellt: 01.03.17   #10
    Für britische Metaltöne kommt man ja kaum um die rum ;)
     
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  11. guitar_hero2017

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    Erstellt: 01.03.17   #11
    Bin kein Metal Fan, aber denke dass es für Metal viel geignetere Amps gibt wie die 2 Marshalls.

    Mesa Boogie Recto z.B., oder Diezels..... die haben einfach viel mehr Bottom End.
     
  12. Pie-314

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    Erstellt: 01.03.17   #12
    Kommt halt drauf an, wohin man will.
    Metal =! Metal.

    NWoBHM ungleich Modern Power Metal, nur mal als Beispiel. ;-)
     
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  13. tylerhb

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    Erstellt: 01.03.17   #13
    Wie gesagt, der 2203 und 2210 sind absolute Kult Amps, die ich sicherlich so schnell nicht mehr hergebe. Aber ich habe die Teile auch irgendwann in den 90er für jeweils ca. 500 DM (!!!) gekauft. Die momentanen Gebrauchtpreise sind einfach utopisch. Die schon genannten Laneys können in etwa den gleichen Sound liefern und kosten viel weniger.

    Wenn es um halbwegs moderne und tighte Metal Sounds geht liefern andere Amps einfach von Haus schon den entsprechenden Sound, ohne da wieder mit extra Boostern hantieren zu können. Wenn es ein Marshall sein soll bietet der JVM sehr viel fürs Geld und die Kanäle sind super ausbalanciert, Regler auf 12:00 und der Sound passt schon in der Regel. Als reinen Metal Amp würde ich zu nem gebrauchten 5150, 6505 oder 5150III greifen...
     
  14. frama78

    frama78 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.17   #14
    Also mir konnte bisher noch niemand erklären, wieso eine zusätzliche pöhse Diodenzerrstufe schlechter klingen sollte, als ein vorgeschalteter Booster, der ebenfalls mit Dioden zerrt :D 
    Ein 2203 und ein 2210 klingt idR ziemlich gleich, nur, dass der 10er eben mehr Gain hat; die durch die Dioden aufgeblasen werden. Schön und Gut, aber die meisten Heavy-Rock spieler nutzen auch ihre 2203er mit vorgeschaltetem Booster. In sofern ... egal :) 

    Im Ernst: hör weniger, was man so schreibt, sondern versuche selbst mal einen anzuspielen. Die meisten (negativen) Meinungen der Leute, die am lautesten Schreien haben sich ihre Erfahrungen auch blos angelesen :D 

    Ich mag die gesamte 22xx-Serie. Seien es 2204, 2203, 2205 und 2210! Bei den letzten beiden ist es nur so, dass es da echt Gurken gibt, aber auch richtig gut klingende. Hat vermutlich was mit Bauteiltoleranzen zu tun.... Sagt man oft :D 

    @tylerhb : Ich sehe das auch so, dass die 800er preislich überteuert sind; auch wenn ich die Kisten geil finde!

    Wie mein Vorschreiberling "@Pie-314 15927" bereits meinte: Wenn du klassischen 80er Metal, meinst, gibt es eigentlich nichts besseres, als so einen Marshall. Aber auch für das moderne Chugga Chugga-Zeug (von dem ich keine Ahnung habe und mir auch nicht gefällt!) wird oft ein angeblaßener 800er genommen. Schau dir mal Lasse´s Videos und Klangbeispiele an. Da drück so ein 30 Jahre alter Marshall einen 5150 ganz schön beiseite!  
     
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  15. crazy-iwan

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    Erstellt: 01.03.17   #15
    Und nur Fender kann clean :rolleyes:
     
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  16. tylerhb

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    Erstellt: 01.03.17   #16
    Der 2210 nutzt keinen Diodenzerre, dieses Gerücht hält sich seit Ewigkeiten. Das Teil ist nur für die Kanalumschaltung. Das Teil hat einfach etwas mehr Gain und klingt einen Ticken heller. Insofern ist ein 2210 ohne Zerrer mehr Vollröhre als ein 2203 mit Tubescreamer :-)
     
  17. Rostl

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    Erstellt: 01.03.17   #17
    doch, da sitzen Dioden in der Vorstufe die das Signal formen

    auch
     
  18. GI Peter Pan

    GI Peter Pan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.17   #18
    Stimmt nicht, Birnen schmecken besser als Äpfel.
     
  19. guitar_hero2017

    guitar_hero2017 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.17   #19
    sehr lustig.... und vor allem sehr original
     
  20. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 01.03.17   #20
    Ich lache nicht.
     
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