[Kauf] E-Gitarre + Amp (+ Effektpedal) Einsteiger

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Hi jungs!

Also ich hätte im Sinn mir eine E-Gitarre + Verstärker und evtl. Effektpedal zu kaufen.
Zu mir: Ich spiele seit ~ einem halben Jahr Gitarre und hatte als ich begann eine Yamaha Pacifica, jedoch war ich damals überfordert und habe sie wieder zurückgegeben. Jetzt fühle ich mich ein wenig sicherer und möchte mir eine Mittelklasse-Gitarre kaufen, mit der ich üben und viellecith auch in einer Band spielen könnte/kann. Also nicht irgendein 08/15-Teil, das 100 € kostet und nach 2 Monaten kaputt geht.

Also ich kenne mich im Bereich E-Gitarre nicht allzu gut aus, habe keine Ahnung, ob man das Modell an den Spielstil anpassen muss oder nicht.
Also die Musik die ich spielen würde wäre ... hmm, um einige Bands zu nennen, eher im Alternative-Bereich anzusiedeln, wie etwa RHCP, Killers, Lenny Kravitz, Green Day, White Stripes, Mando Diao usw. ... Jedoch wäre es kool, auch Sachen von zB Metallica oder AC/DC damit spielen zu können.

Also mein Budget beträgt ~ 600 €, mach aber auch nichts, wenn es 100 € mehr sind und sich die Investition rentieren würde.

Ich hätte hier mal ein kleines Set zusammen gestellt, hab aber wie gesagt kA ob das so passen würde oder ob ein anderes mehr Sinn ergeben würde und ob Preis/Leistung passen und die Qualität einen Sinn ergibt:

- Gitarre: Fender FENDER MEX60CLASSICSTRAT https://www.thomann.de/at/fender_mex60classicstrat_car_rw.htm
- Amp: FENDER FRONTMAN 25 R https://www.thomann.de/at/fender_frontman_25r_gitarrencombo.htm
- Pedal: BOSS DS1 DISTORTION PEDAL https://www.thomann.de/at/boss_ds1_distortion.htm

Ich wäre euch sehr verbunden, wenn ihr mir helfen könntet :p

MfG
 
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DrScythe
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Soll der Verstärker auch bandtauglich sein? Falls ja kannst du den von dir ausgesuchten gleich wieder vergessen ;)
Da du in der Hinsicht auch etwas flexibleres bräuchtest, müsstest du abwägen, denn eine gute Gitarre (und das wäre deine Strat zweifelsohne) über einen billigen Amp klingt - bescheiden. So sehr man hier auch gerne behauptet, dass der Sound aus den Fingern kommt - einen 120 Euro Verstärker, der mit 25 Transen-Watt gegen eine Band ankämpft - das wird ein Krampf für die Ohren.

Mit der Gitarre an sich wärst du schon gut beraten und wenn du den Verstärker eh nur Zuhause brauchen solltest, ginge auch dieser, allerdings bekommst du für 120 Euro dann schon wieder kleinere mit mehr Features.

Zu Boss-Distortion-Pedalen sage ich nur: Millionen mögen sie, ich finde sie rauben dem Ton jede Substanz und sie klingen einfach sch... aber das ist mein Geschmack. Wenn möglich, probier gerade Verstärker und Pedal vorher aus, da sich hier eher die Geister scheiden, als bei der Gitarre ;)
 
andRo4tw
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Danke erstmal für die Superschnelle Antwort
Naja, wie gesagt, falls ich einen besseren Verstärker für 100 € mehr bekomme, der unter umständen auch Bandtauglich wäre, wäre das natürlich besser ... und auch für mich leistbar ;)

und ist die strat auch für die oben angegebenen Band-Spiel-Weisen geeignet?

Es wäre toll wenn mir jemand ein Set zustammenstellen könnte, welches Top wäre, aber teurer ist, und eins, welches unter Umständen Top sein könnte ( :p ) aber eher preiswert ist.

Edit: und das Pedal hab ich jetzt mal nur so reingestellt, weiß ja auch nicht ob ich das benötige oder nicht ... vlt hat auch hier jemand ne Auskunft? :p
 
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Mich90
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Hi,

also ich hab am Anfang mit einer weitaus schlechteren Gitarre in einer Band gespielt. Die ist es auf jeden Fall.

Mit einem bandtauglichem Amp in dieser Preiskategorie wird es dann allerdings schon schwieriger. Also entweder du kaufst dir erstmal einen kleinen ( Roland Micro Cube ) oder so etwas in der Richtung, vllt auch einen größer und nimmst den für zu Hause zum üben (und dafür ist er wirklich gut!) und kaufst dir später einen etwas teureren, der dann wirklich gut für eine Band taugt, oder du schaust dich am besten auf dem Gebrauchtmarkt (vllt hier Flohmarkt) um. Dort könntest du unter Umständen etwas finden. Ich sehe es ist ein Fender FM212 für 200 Ocken drin. Der reicht für ne Band locker. Allerdings ist bei dem Preis natürlich nicht allzuviel zu erwarten. Clean klingt er ganz gut, die Zerre finde ich zum wegrennen. Das lässt sich aber durch ein Pedal leicht ändern.

;)
 
DrScythe
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Also aus der Strat bekommst du so ziemlich alles raus. Zwar bin ich kein Fan davon, ich mag auch nur die 70ies Players Strat...allerdings sind die von Haus aus wirklich sehr flexibel. Einzig um Metallica mache ich mir Gedanken, weil die SingleCoils auf der Gitarre bei höheren Zerrgraden dann doch damit anfangen mit diversen Nebengeräuschen aufzuwarten - und ohne NoiseGate wirds da schnell nervig ;)

Verstärker
https://www.thomann.de/de/vox_ad30vtxl.htm (<- zwar eher auf Metal ausgelegt, aber er könnte u.U. auch anders ;))
https://www.thomann.de/de/line6_spider_iii_75112.htm <- unbedingt vorher ausprobieren. Obwohl ich selbst Line6 spiele - vom Spider halte ich nicht allzu viel, allerdings fällt der eindeutig in dein Zielgebiet ;)
https://www.thomann.de/de/peavey_vypyr_75.htm <- der soll wohl sehr gut sein - nie gehört oder gesehen ^^
https://www.thomann.de/de/ibanez_tbx65r.htm <- den hatte ich mal vor den Ohren - war kein Oberhammer, aber auch auf keinen Fall schlecht
Ich weiß nicht mehr welcher es war..
https://www.thomann.de/de/hugheskettner_edition_blue_30dfx_gitarrencombo.htm
https://www.thomann.de/de/hugheskettner_edition_blue_60r_gitarrencombo.htm
Ich glaube letzterer...war auch ganz okay...

Wichtig im allgemeinen für bandtauglich (und das mir Reserven): ~50 Watt oder mehr...ist natürlich nur ein Richtwert. Mit dem kleinen Harley Benton GA-5 kommst du auch in Lautstärken um einen "normal" spielenden Drummer zu übertönen. Allerdings geht es ja nicht nur um Lautstärke ;)

Gitarren kann ich dir noch Ibanez ans Herz legen, die dank Steg-Humbucker auch nicht mehr Brummen bei Metallica ;)

https://www.thomann.de/de/ibanez_sa260fmtlb.htm (gibts auch in anderen Farben ;) )
Auch sehr beliebt:
https://www.thomann.de/de/ibanez_rg370dxbk.htm (aber ein Floyd-Rose-Tremolo - Achtung!)

Das wären meine Waffen, vor allem die SA260..oder deren teurere Geschwister. Und bei den Amps bin ich Fan der Vox Modeller gewesen. Sprich: ich kann dir aus meiner Erfahrung für deine Stile die Kombination Ibanez SA260 (oder biei zu viel Geld auch ne Nummer teurer) und einen der VOX-Modeller (AD30 AD30VT...oder AD50...) ans Herz legen.

Einen Running-Gag des Forums solltest du aber auf jeden Fall beachtet: Anspielen. Die Gitarre muss dir liegen und du musst mit ihr klarkommen, ebenso muss dir der Sound des Amps gefallen. Niemandem sonst.
 
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also den Frontman R212 kannst du wirklich nur Clean spielen und er ist höllisch laut.Ich hab mein Zoom 606 dranhängen da gibts dann zig klangmöglichkeiten.Aber deine Musikrichtung sagt mir dass Humbucker vielleicht besser wären,es gibt auch Strats (wenn dir die Form gefällt) mit HSS.Noch ein kleiner Geheimtipp,der Amp ist wirklich Top ob Clean oder Crunch
http://www.musik-produktiv.de/crate-vintage-club-palomino-v32-1x12.aspx
 
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wow hier das forum ist ja mal wirklich geil ;)

echt super hilfe jungs ;)

Bommel, die verstärker von dir oben, wären auf alle fälle alle bandtauglich oder? da sie teilweise auch preslich erschwinglich sind, werde ich mich mal damit befassen ;)

ok die ibanez hatte ich auch schon im blick, aber, metallica würde ich in der band eh ohnehin nicht so sehr praktizieren, eher die vorher genannten ;) eben rhcp, killers, green day, oasis .... usw :p

also, um noch eine alternative zu finden, wie siehts denn mit den les pauls von epiphone aus? die wären auch preslich erschwinglich :)
sind sie auch qualitativ was gutes?

und nochwas: für die band, brauch ich natürlich ein effektpedal, schätze ich oder? zB um zwischen clean und distorted sound hinund her zu switchen, oder?

greeeetz ;) danke erstmal
 
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Also die beiden 30 Watt Verstärker (der VOX und der eine Hughes&Kettner) könnten gegen eine leiser spielenden Drummer ein wenig Schwierigkeiten machen, wenn du die falsch einstellst und nicht richtig platzierst.

Für einen Combo gilt immer die Regel: weg vom Boden! Leicht (nach hinten) gekippt auf einen Stuhl stellen, auf einen Bierkasten - egal. Denn auf dem Boden pustet der deine Beine an und keiner hört ihn. Richtig platziert und gegen einen Dynamik-fähigen Drummer reichen auch 30 Watt. Wenn der Drummer allerdings zu richtigen Prügelorgien neigt, bzw. ein echter Schlagzeuger ist...kann es eng werden.

Die anderen sind Lautstärkemäßig auf jeden Fall tauglich, einziges Kriterium was bleibt bist dann du. Wenn du die Mitten rausdrehst und dann auch noch viel Verzerrung benutzt hört man dich nicht mehr ;)
Allerdings ließe sich das eher weniger mit RHCP, Killers, Green Day und Co. vereinen ;)

Die Epiphone Les Pauls sind, gesetz des Falls es sind keine Montagsmodelle, eigentlich erschwinglich, lediglich um einige Sounds bei RHCP würde ich mir Gedanken machen.
Wenn du allerdings unentschlossen zwischen Strat, Superstrat und Les Paul bist, kommt im Endeffekt auch alles andere in Frage (nehmen wir mal Bizarre Formen raus).

Und damit wäre deine Auswahl nahezu unbeschränkt. In dem Preisrahmen 350-500 Euro ist die Auswahl an guten Gitarren mittlerweile so exorbitant groß, dass du auf jeden Fall mal in einem Laden möglichst viele (auch teurere!) Gitarren in die Hand nehmen solltest, um selbst einschätzen zu können, was dir liegt. Ich selbst z.B. kam am Anfang absolut gar nicht mit lackierten Hälsen, SingleCut-Gitarren (Les Paul, Tele) und Tremolo-System klar.

Das hat sich alles entwickelt. Und wenn du jetzt schon ne Weile spielst, wird sich einiges so entwickelt haben, dass du vermutlich selbst nicht mehr überschauen kannst. Klanglich bekommst du aus fast jeder Gitarre alles was du willst - notfalls lässt sich auch einiges durch Modifikationen verbiegen (die Standard-Tonabnehmer bei den Epiphones rauben den armen Gitarren z.B. mindestens 50% ihres Charakters, ihres Klangs und auch deiner Bemühungen an den Saiten...). Es klingt abgedroschen, aber ums Antesten von allem, was du zwischen die Finger bekommst, kommst du nicht herum ;)...dicke Hälse, düne Hälse, Toggle Switch oben oder 5-Way unten - sind alles kleine aber feine Faktoren, die dir nach einer Woche dann doch auf den Zwirn gehen können ;)

//

Du BRAUCHST kein Pedal dafür. Die meisten der oberen Verstärker haben mehrere Kanäle, für die es einen Footswitch gibt - mit dem kannst du dann den Verstärker fernbedienen. Ich will keineswegs rumprotzen es geht mir nur als Beispiel: mein Vetta II Combo hat das hier http://cachepe.samedaymusic.com/med...VettaFBV-317b4e00750efcbc475c6698e600811b.jpg nur für sich.

Das ist ein Extrembeispiel, aber im Normalfall hat jeder größere Amp (30 Watt+) mindestens einen Fußschalteranschluss zum Wechsel zwischen seinen Kanälen.

Der Crate könnte auch was für dich sein! Lass dich da nicht von der Wattzahl irritieren. Vollröhre ist immer (subjektiv) lauter als Transe. Warum, weiß ich leider nicht, allerdings hatte ich mit meinem ENGL Screamer wirklich Lautstärkereserven, die man heutzutage nicht braucht. Der Vetta hat jetzt 150 Watt ModellingmitTransenendstufe - auf Full Power kann man den kaum über 1/8 aufdrehen ohne einen Gehörschaden zu bekommen. Die Watt-Zahlen sind ab einem gewissen Wert eher dafür geeignet abzulesen, ob der Amp genug "Headroom" hat, d.h. Luft nach oben um ohne Übersteuerung den Ton wiederzugeben, genug Dampf um auch lauter noch "da zu sein" und nicht nur einfach zu plärren ;)
 
Mountainbikemike
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wow hier das forum ist ja mal wirklich geil ;)
echt super hilfe jungs ;)
also, um noch eine alternative zu finden, wie siehts denn mit den les pauls von epiphone aus? die wären auch preslich erschwinglich :)
sind sie auch qualitativ was gutes?
greeeetz ;) danke erstmal
ich bin kein Freund von den Epis,aber ich steh ja auch mehr auf "Billiggitarren" :great: siehe mein Profil (Squier,Johnson,Redwood,Santander) die tun´s auch,dann kann der Amp auch ein bisschen mehr kosten :D
 
kaimichael
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Hi,

also ich hab den Vox ad 15 vt und der ist schon mörderisch Laut, mit dem ad 50 vt von meinem Kumpel bin ich auf jedenfall Lauter als jedes Schlagzeug und das schon bei 1/2 der Lautstärke.
Also wäre der ad 30 vt auf jedenfall eine Alternative.

Aber schau dir doch auch die Hughes & Kettner Edition Blue Modelle an die Bommel vorgeschlagen hat, die sind auch ordentlich Laut und du bekommst eigentlich in jede Richtung damit den Sound hin den du bekommen möchtest.

Aber letztendlich kann auch ich dir nur den Tipp geben geh Anspielen und schau was dir gefällt. Du musst damit Spielen nicht wir.

Und zur Gitarre.. gerade in Tichtung RHCP bietet sich ne Strat an. Ich hatte damit bisher auch noch keine Probleme und wenn du mal schaust John Frusicante spielt auch größten Teils ne Strat. Wenn es dich dann später immernoch reizt kannst du dir ja immernoch eine Gitarre mit Humbucker kaufen.

Aber auch hier gilt... anspielen :D
 
Fahnder99
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Geb ich auch mal meinen Senf.
Deine Auswahl für ne Mex (500E) ist zwar ziemlich gut, aber dann bleiben eben nur noch 100 für den Amp. Meiner Ansicht nach bekommt man Gitarren ab 300E vernünftig, evtl. gebraucht. Wenn Du dich aber verliebt hast, dann kauf sie auch.
Im Übungsraum brauchst du 7-12W Röhre oder 60W Transistor mit einem 10 oder (besser) 12'' Speaker. Sowas ist zum Beispiel der FM65DSP (Transe). Der hat ein eingebautes Reverb und noch mehr Schnickschnack. Er kostet nur300E und den Effekt kannste dir sparen. Fairerweise muß man sagen, daß der Fender wahrscheinlich nicht so haltbar sein wird - wenn du ihn jeden Abend in den Kofferraum schmeißt und ihn stets voll aufgerissen benutzt.
Ok, für mehr Geld gibts natürlich besseren Stoff. Aber das ist ja auch keine Kunst.
 
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MoCo
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Hey ho,

für den Fall, dass du dich für einen der Vox-Verstärker entscheiden solltest (was sicherlich nicht verkehrt ist, da die wirklich ordentlich klingen und schön flexibel sind), würde ich noch gern ergänzen, dass es da eben zwei Serien gibt (für dich interessant wären jeweils die 30 oder 50 Watt Modelle):

- die AD 30/50 VT und AD 30/50 VT XL Serie (alt)
- die VT 30/50 Serie (neu)

Von der Soundqualität dürften die sich nicht viel nehmen, aber die Neueren haben eine etwas flexiblere Auswahl an Verstärker-Modellen. Bei der alten Serie gab es eben die normalen und die XL Modelle, die etwas mehr Higain Sounds hatten. Aber irgendwie unsinnig: Denn wenn man schon Modelling-Technologie einsetzt, die sich vor allem durch Flexibilität auszeichnet, kann man ja auch gleich alle Modelle in einen Amp packen. Daher gibts bei der neuen VT-Serie auch keine XL Ausführungen mehr, sondern eher so ne Art "Best-Of-Auswahl".

Ein deutlicher Nachteil bei der alten Serie ist, dass du nur 2 Sounds abspeichern kannst. Damit hast du mit dem Manual-Mode insgesamt 3 verschiedene fußschaltbare Sounds auf Abruf. Eigentlich kann man damit schon gut auskommen, aber bei den neuen VT Modellen sind das deutlich mehr (8 soweit ich weiß). Ich finde, das spricht schon für die neue Serie, da du so die Vielzahl an verschiedenen Sounds auch in der Praxis wirklich nutzen kannst.

Ansonsten sind die Unterschiede aber nicht so gravierend und wenn du sparen willst, fährst du mit nem AD VT oder nem AD VT XL natürlicher günstiger als mit nem neuen VT.

Ich würde es erstmal mit der 30-Watt Version ausprobieren. Und wenn er lautstärkemäßig nicht reichen sollte, kannst du ihn wieder zurückschicken und dir dafür immer noch den 50er holen (über 30-Tage-Money-Back) bzw. wenn du bei nem lokalen Händler kaufst, das entsprechend vorher vereinbaren.

Ach ja: Prinzipiell würd ich auch immer empfehlen, lieber etwas länger zu sparen und etwas zu kaufen, mit dem man dann auch rundum zufrieden ist. Das ist in der Praxis natürlich gerade am Anfang noch nicht so einfach, weil einem da oft noch der Überblick fehlt, was es eigentlich überhaupt alles so gibt, wie das jeweils klingt und was man eigentlich wirklich will. Das Ganze ist eben nen Entwicklungsprozess. Auf jeden Fall kann nen etwas flexiblerer Modelling Amp am Anfang nicht schaden, da man so einen Überblick über einige der populärsten Sounds von einigen Verstärkerklassikern bekommt (AC30, Marshalls, Mesa etc.). Und auf lange Sichst merkst du vielleicht irgendwann, dass du eigtl immer ein paar bestimmte Sounds auswählst, weil sie dir eben am besten gefallen. Und wenn du dann irgendwann "deinen" Sound gefunden hast, kannst dir den entsprechenden "großen" Amp kaufen.
 
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sooo nach langer suche bin ich auf diese gitarre gestoßen:
https://www.thomann.de/at/fender_squier_classic_vibe_strat_60s_2.htm

ich finde, nach oben gelesenen comments, dass diese ein recht guter kompromiss sein dürfte, oder?

so allerdings habe ich jetzt die amp-übersicht verloren :D
nochmal: es wäre schon von vorteil, damit einigermassen laut spielen zu können, eben in der band :D

greetz
 
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oh Gott zum Glück muss ich mir die nicht kaufen,sorry die Farbe und Strat halt :D:(
und zum Amp hab ich dir meinen "Geheimtipp" schon gepostet
 
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ja über die farbe lässt sich sowieso streiten ;) aber was passt dir sonst nicht dran? gibts sonst noch leute, die mir davon abraten?

edit: und dein geheimtipp hat ja auch nur 30 watt ... oben wurde gepostet, dass nur 50+ bandtauglich ist
 
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Ich würd lieber ne Strat mit nem Humbucker in der Bridge Position wählen. Damit haste ne flexiblere Gitarre die auch für härtere Sachen besser geeignet ist.

Nen Single-Coil klingt doch für verzerrtere Brett-Sounds meist eher dünn und wenn man da nicht explizit diesen Sound haben will, ist dafür nen Humbucker im Allgemeinen meistens die bessere Wahl. Daher würd ich eher zu ner Fat-Strat raten.
 
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ja über die farbe lässt sich sowieso streiten ;) gibts sonst noch leute, die mir davon abraten?
edit: und dein geheimtipp hat ja auch nur 30 watt ... oben wurde gepostet, dass nur 50+ bandtauglich ist
ich will dir die Gitarre jetzt nicht ausreden nur mein Fall ist die nicht und 30 Watt Röhrenpower ist ausreichend,aber du solltest verschiedene Amps selbst testen denn was mir gefällt muß dir nicht gefallen :(
 
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edit: und dein geheimtipp hat ja auch nur 30 watt ... oben wurde gepostet, dass nur 50+ bandtauglich ist
30W Röhre sind ungefähr so laut wie 60W Transistor. ;) Und obendrein noch klarer und durchsetzungsfähiger.
Nen Single-Coil klingt doch für verzerrtere Brett-Sounds meist eher dünn .

Und das halte ich für nicht richtig, um es vorsichtig auszudrücken. :)
 
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Und das halte ich für nicht richtig, um es vorsichtig auszudrücken. :)

Ich aber schon. :)

Wobei Single-Coils halt mehr knallen, daher ist dünn vielleicht das falsche Wort. Ist halt auch Geschmackssache, aber die Mehrheit der Gitarristen steht nunmal auf Humbucker für härtere Brett-Sounds und das ist Fakt - da kann keiner was dran rütteln. Ne Fat-Strat ist soundtechnisch nunmal einfach flexibler als ne reine SC Strat.

Daher hab ich auch bewußt geschrieben "Im Allgemeinen meistens die bessere Wahl".
Immer diese Klugscheisserei hier... :p
 

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