Hm, ich weiß schon, warum ich den Warp7 noch nie mochte

Und mal ganz ehrlich, ich finde ihn GERADE für die tieferstimmende 7-Saiter-Fraktion denkbar ungeeignet. Der Amp liefert zwar 'nen unnatürlich basslastigen Sound, der wohl das Gefühl der ultimativen Vernichtung für tieferstimmende Metalcore-Jünger geben soll - aber ehrlich gesagt kommt unterm Strich undifferenzierter, dröhnender Matsch raus. Um zuhause abzugehen und die Bude zuzudröhnen, OK ... Aber im Bandkontext säuft der Sound vom Warp7 sensationell ab. Das üebrzeichnete, aber wenig präzise Bassfundament geht in Verbindung mit 'nem halbwegs knackigen Bass-Amp total unter, und an der - essentiellen - durchsetzungsfähigen MIttenstruktur fehlt's weit.
Für mich iss der Warp7 ein wenig live- und Band-tauglicher Amp, eher so'n bööööses Hype-Produkt für die New-Metal-und-Core-Youngsters ... Schade, aus dem Hause H&K war man bis dahin eigentlich nur gute, durchdachte und praxistaugliche Produkte gewohnt.
EDIT: @Gibson86: Um den Solo-Sound ein bissl zu verbessern, probier' mal, 'nen EQ vor den Amp zu schalten, z.B. irgend was preiswertes im Bodentreter-Format. Damit kannste zum einen die Bässe von vornherein ein bissl abmildern, das hilft z.B. auch bei 'ner Gitarre mit eher bassig-mumofigen Humbuckern. Zum anderen kannste dann gezielter und praxisgerechter als mit der Warp7-internen Klangregelung auf einzelne Mittenbereiche Einfluss nehmen und kriegst 'nen wesentlich durchsetzungsfähigeren Sound hin. Zu guter Letzt', nur um's noch mal erwähnt zu haben

Wie bei jedem modernen High-Gain-Amp, mit Gain möglichst zurückhalten. Grade so viel Gain wie unbedingt nötig, alles drüber kostet dich Differenziertheit und Durchsetzungsfähigkeit im Sound.