Musikmesse 2009

  • Ersteller dr_rollo
  • Erstellt am
Das V-Piano kannst du anspielen. Natürlich auch den AX-Synth.
Testen... na ja..., wie schon Distance sagte..., mit Testen hat das allerdings nicht viel zu tun.
Einen kleinen 1. Eindruck würde ich es nennen.
 
Hier mal ein kleiner Messe-Besuchs-Bericht:

ROLAND:
Yep, von AX-Synthies hat Roland zwei Stück da, die man auch gut mal testen kann. Der Andrang gestern hielt sich in Grenzen.

Was das V-Piano angeht war ich hinsichtlich "antesten" etwas enttäuscht: Ein Modell haben die ca. im 50 Grad-Winkel ausgestellt, und zwar mit Tastatur nach unten. Auch keine Kopfhörer oder Boxen dran. Man kann zwar mal die Tasten drücken, aber das ist wohl mehr Posing als Austellung.
Ein zweites Modell habe ich auch noch gesehen, scheint mir dauerhaft von VIP und massig Roländern umgeben. Bisschen schade.

STEINBERG:
Wusste eigentlich jemand, dass Steinberg einen Nachfolger vom THE GRAND rausbringt? Heisst dann THE GRAND 3. Flyer und große Demo gab's. Leider nicht die Software zum Anspielen. Die kommt erst final im Juni/Juli raus.

CLAVIA:
Übrigens habe ich mich ziemlich lange/oft am Clavia Stand rumgedrückt. Die habe viele Geräte zum Spielen da, einige sogar mit Laptop, so dass man auch den Soundmanager ausprobieren kann. Das nenn ich mal vorbildlich! Und ja, zugegeben, die Teile sind schon echt klasse ;-)

FATAR:
Bei Fatar war ich und wollte mir mal einen Überblick über deren Tastaturmodelle verschaffen und mal das VMK-188 plus anspielen, was ich leider sonst noch nie unter die Finger bekommen habe.
Überblick über die Tastaturen ist gelungen, allerdings waren nur die Tastatur-Leisten ausgestellt, also ohne angeschlossene Midi-Controller/Sounds.
Das VMK hatten Sie auch da, leider nur mit einem Orgel-VSTi was ich schade fand, denn die Tastatur ist eigentlich zum Orgeln viel zu schwer. Aber die wollten wohl die Regelbarkeit der VSTi's mit den eingebauten Controllern demonstrieren. Trotzdem wäre die Tastatur für mich selbst als reine Piano-Tastatur nix.

SM PRO AUDIO:
Da habe ich mich lange mit einem Verteter über das V-Rack unterhalten und es Probe gespielt. Hat einen Intel Duo Core Prozessor und 2GB Ram, macht einen wesentlich performanteren Eindruck als die V-Machine. Allerdings brauchte das Teil nur um Truepianos zu laden schon einige Zeit. Spielbarkeit top, Bedienung ok, die Presets erstellt man eben doch am besten am Rechner vorab. Der Preis für das Teil soll übrigens so um die 1200 US-$ liegen. Also wenn da am Ende rund 1000,- Euro als VK in Deutschland rauskommen immerhin eine interessante Alternative zum Receptor von Muse.
Auf die Frage ob Sachen wie NI Akoustik Piano da auch drauf laufen würden - Schulterzucken ;-)

YAMAHA:
Schön weitläufig, mal wieder einen tollen Flügel gespielt. Sehr nette Standmitarbeiter, die trotz des großen Runs auf den Stand immer noch freundlich und hilfsbereit waren:
Ich wollte mal die Sounds des Halion anspielen die bei Cubase AI mitgeliefert werden. Also ein KX8 gesucht und gefunden, welches zur Demo eines Motif-XS Rackmoduls samt VST-Manager am Mac angeschlossen war. Im übrigen auch hier super Bedienbarkeit insbesondere mit Cubase, tolle Sounds sowieso. Aber dann: In Cubase das VSTi auf den Halion eingestellt, Midi-Signale kommen an, aber kein Ton ausm Kopfhörer. Da war noch so ein Steinberg-Soundkarten-Teil dazwischen geschaltet, das irgendwie nicht so wollte wie ich bzw. der Yamaha-Mitarbeiter. Letztlich haben wir es aufgegeben und ich hab über die Boxen gespielt (peinlich :). Aber der Sound insbesondere des Piano-Samples war überzeugend (soweit man das bei dem Geräuschpegel vor Ort ausmachen kann :)

FAZIT:
Alles in allem sehr nett und hat mal wieder schön an die gute alte Studi-Zeit erinnert, als ich auf diesen Messen noch gejobbt habe.
Würde ich aber nicht in FFM wohnen hätte ich mir den Besuch wahrscheinlich gespart. Bis auf wenige Ausnahmen kann man alles was dort ausgestellt war auch beim großen Dealer vor Ort testen und da ist doch ein bisschen mehr Ruhe ;-) Und die Zeit als die großen Neuigkeiten zu so einer Messe vorgestellt wurden ist auch vorbei....

Gruß
hisdudeness
 
Ich war am Mittwoch, als am ersten Tag da. Reinster Stress, weil morgens um 7:00 los mit dem Auto, halb elf da, und um 17:00 wieder auf die Piste, um dann um 22:00 groggy wieder zu Hase. Nächstes Jahr gönn ich mir mal wieder drei Tage. Ist immerhin noch eine der wenigen Messen, wo es so viel interessante Sachen zu sehen gibt, und ein Super Bei-Programm geboten wird, dass die Zeit nie reicht.
Der Andrang hielt sich im Vergleich zum letzten Jahr in Grenzen, man konnte eigentlich überall ohne lange Wartezeiten testen - zumindest was zum Test verfügbar war.
Roland
Das V-Piano war leider nur zum Anschauen ausgestellt, hat mich aber auch nur am Rande interessiert. Viel mehr war ich auf den AX gespannt. Zwei Stück standen zur Verfügung, jeweils mit Kopfhörer. Angenehm leicht, liegt super in der Hand, die Controller sinnvoll plaziert. Die internen Sounds fand ich nicht so berauschend. Aber ich würde ja eh dahin tendieren, dass man den Schwerpunkt auf MIDI legt, sinnvoller mit Wireless Anbindung.
Bei Clavia war der Andrang schon größer. Allerdings wirkte der Vorführer an der C2 im Gegensatz zum letzten Jahr eher gelangweilt. Hier ging es wohl hauptsächlich um die neue Software.
Kurzweil
Der stand leider etwas chaotisch, wie immer. Eine richtige Vorführung des PC3 oder PC3LE fand nicht so wie angekündigt statt, sondern eher on the fly, wie gerade mal interessierte Besucher aufschlugen. Im Gegensatz zu anderen Ständen, wo eine Bühne, Sitzplätze und Kopfhörer zur Verfügung stehen. Dafür konnte man einmal mehr sehen, was aus der Kiste rauszuholen ist. Der Typ war aber auch nicht nur leidenschaftlicher Musiker sondern vor allem extrem kompetent und konnte so ziemlich jede Frage beantworten und nebenbei noch ein paar Tipps geben. Die Frage nach den Expansion-Boards, auf die viele schon warten, war für mich eher enttäuschend. Es soll in Kürze eine Erweiterung mit Drum-Sounds geben, sowie eine mit Gitarren-Sounds. Ich hätte mir lieber eine für Brass gewünscht, weil das nach wie vor eine der wenigen Schwächen der Kiste sind. Ich sehe das PC3 weniger im Studio als auf der Bühne, und dort werden wohl Drums am wenigstens benötigt. Ein PC361 habe ich gar nicht gesehen, dafür super schick für zu Hause, das PC3 im schwarzen Hochglanz-Miniflügel. Auch eine Ausführung im Rackformat gab es nicht - oder hab ich zumindest nirgendwo entdeckt. Bei Kurzweil hat man immer den Eindruck, dass der Schwerpunkt auf den akustischen Pianos liegt, vielleicht noch auf DPs, und Workstations nur am Rande eine Rolle spielen.

Dann hab ich mir noch den V-Stand bei Ultimate angeschaut. Also, Leute - da würde ich nie im Leben ein Keyboard draufstellen, schon gar kein zweites. Auf meine Frage, ob das normal sei, hat der Typ am Stand nur mit den Schultern gezuckt und meinte nur, dass vielleicht nicht alle Schrauben richtig angezogen sind. Bei Quiklok gab es da schon interessantere neue Stative, die allesamt einen stabileren Eindruck machen als alle anderen marken zusammen. Sogar einen V-Stand gibt es dort nun im Programm, leider nur mit einer Etage.

Bei SM-Audio hab ich die V-Machine angetestet. Die Sounds fand ich mehr als enttäuschend, die Umschaltzeiten nicht akzeptabel.
Dafür hat mir das Blofeld echt zugesagt. Das hatte ich bis dato noch nicht gehört und angetestet. Superfett, intuitive Bedienung, allerdings ist die Programmierung von Sounds ohne Editor-Software ein Graus.

Live-Acts:
Die Top-Live Acts sind ja wie immer in der Agora-Hall. Steve Lukather ist natürlich ne Legende und hatte Top-Musiker on board. Leider versteh ich immer nicht, wie man diese Aufführung mit einem übermäßigen Bombast-Sound so zufahren muss. Der Mixer gehört echt suspendiert. Ob der Basser nun Töne spielt oder nicht, war bei der Bassdrum nicht mehr zu differenzieren.
Dafür hat mir Awake sehr gut gefallen. Fünf dermaßen ausgeschlafene Junge Musiker und ein Super-Sänger. Zwar auch tierisch laut, aber hier konnte man sogar noch die 64tel, die der Basser teilweise gehämmert hat noch raushören.
Lee Ritenour hätte ich gerne noch gesehen, aber aus Zeitgründen nicht machbar.
 
Dann hab ich mir noch den V-Stand bei Ultimate angeschaut. Also, Leute - da würde ich nie im Leben ein Keyboard draufstellen, schon gar kein zweites. [...]

Bei Quiklok gab es da schon interessantere neue Stative, die allesamt einen stabileren Eindruck machen als alle anderen marken zusammen. Sogar einen V-Stand gibt es dort nun im Programm, leider nur mit einer Etage.

Hi Rollo,

der Ultimate muss entweder eine Macke gehabt haben oder er war nicht richtig aufgestellt. Spiele in letzter Zeit auch einen V-Stand und der steht überraschend fest. Habe sogar den Eindruck, dass schwerere Boards die Stabilität erhöhen. Eine zweite Auflage hab ich jedoch (noch) nicht im Einsatz.

Gibt's irgendwo Bilder/Infos zum erwähnten Quicklok-V-Stand?

In puncto Kurzweil ist das ein wenig enttäuschend, da hab ich mehr erwartet in Sachen Expansion-Boards. Der PC3(X) geht für Kurzweil-Verhältnisse sehr gut, daher sollten sie eigentlich schnell nachlegen und die wenigen Kritikpunkte an Sounds beseitigen - Drums und Gitarren sind dabei völlig irrelevant. Irgendwelche neuen Infos in Bezug auf neues OS/Leslie-Fix?
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum V Stand kann ich auch sagen: Ich habe ihn jetzt mehrfach bei der Probe genutzt und heute Abend geht er zum ersten mal auf die Bühne.

Wenn man nur ein Keyboard hat, steht der wie eine EINS!!!
 
Hi,

so dann will auch noch ein paar Zeilen zur Messe, speziell zum Stand von Bryan Davenport schreiben, der seine Dienstleistungsportfolio für Reperaturen und Renovierungen alter Hammond Tonradorgeln sowie Leslies zeigt.

In meinem Gespräch mit Bryan kam ich zur Überzeugung, dass er nicht nur darüber redet sondern ganz genau weiss, wo sich die Stellschrauben dieser Orgeln befinden und sie auch entsprechend einzusetzen weiss. Er konnte mir glaubhaft versichern, dass er jedem, der eine solche Orgel besitzt, seine Soundvorstellung realisieren kann.
Eindrucksvoll ist dies an den beiden B3'n, die sich anspielbereit auf dem Stand befinden demonstriert. Während er die B3 im Originalgehäuse als "Whiskey&Cigar-Organ" bezeichnet, weil sie sich mit ihrer weicheren und wärmeren Klangsabstimmung eher für Jazz eignet, ist der B3-Chop mehr für die rockige Richtung abgestimmt.
Ein beeindruckender Test, bei gleichen Einstellungen die Unterschiede der Orgeln und Leslies zu hören.
Für die Besitzer der alten Orgeln kann ich nur sagen, ein Gespräch oder Besuch mit/bei Bryan lohnt sich in allen Fällen.
Hier der Link zu Bryans Seite: http://hammondservice.org/

Gruss Helmut
 
DAVENPORTMUSIC:
Ich möchte Helmut zustimmen. Ich kenne Bryan schon länger als Referenz und es grenz fast an Magie, was der aus Orgeln rausholt. Zufälligerweise kenne ich die transportable sehr gut, weil ich sie vor der Restaurierung schon häufig gespielt hatte. Der Unterschied ist phänomenal. Lustigerweise ist sein Stand gut hinter dem Hammond-Suzukistand versteckt, trotzdem demontiert er mit den beiden Teilen ALLE anderen Orgeln auf der Messe. An der portablen B3 hängen zwei LEslies der 900er-Serie. Nach ner knappen Minute hat er mich gebeten, das Schwellerpedal nich über die Hälfte zu nehmen, weil sonst alle anderen kommen und sich beschweren ;)

KURZWEIL:
Rolo hat eigentlich alles gesagt. Die PC3LE war zwar da, ist aber nicht anspielbar gewesen. Anosnsten war die Betreuung ein Witz, ich konnte leider keine Frage klären, weil ich entweder nicht verstanden wurde, oder die Hostess nicht den technischen Durchblick hatte.

ROLAND:
Lustigerweise hab ich den Betreuer am V-Synth was gefragt und der meinte 'nein, das ist nicht möglich' und ich hab dann nur gemeint: 'seltsam, das hab ich eben programmiert und es tut eigentlich ganz toll' ... hatte mit der AP-Synthese zu tun.

CLAVIA:
Einfach toll. Und vor allem konnte ich mich gestern ne knappe halbe Stunde mit dem Programmentwickler Björn Leander unterhalten. Sehr geil, alle nett, alles da, ne Menge Leute. Nur die 'Shows' waren nicht so der Hammer, haben etwas konzeptlos gewirkt.

KORG:
war nur kurz da, bin auch gleich wieder gegangen. Den M-50 gibt'S jetzt in jeder Bonbon-Farbe. Absolut häslich das Teil! Ansonsten waren schon gegen 11.00 Uhr zu viele Kinder da, die den Stand gestürmt haben. Hab aber auch aus der Ferne nix interessantes für mich gesehen.

ULTIMATE:
Hab mir den neuen Apex angeschaut. Riesig, das Teil und hält bestimmt auch einiges aus. LEider war auch hier die Betreuung nicht sonderlich gut. Konnte keinen der kaffeetrinkenden Herren dazu bewegen, mir das Teil zu erklären.

ARTURIA:
Super Stand, klasse Betreuung! Hab lange mit Frank Orlich geredet und mir einiges zeigen lassen. Der Origin ist ein super interessantes Konzept, die Bedienung ist kinderleicht. Kommt im Workflow fast an die Clavias ran. Der neue Minimoog 2 hat nen Formantfilter bekommen, da macht das klicken richtig Spass.

MOOG:
war natürlich auch viel los, konnte auch einiges anschauen. Die Performances waren, bis auf das Theremin, soliede gespielt, aber Standart. Die Thereminshow war klasse! Etwas erschreckt hat mich, dass die Beschriftung beim Voyager Oldschool ein risiger Sticker war! Ansonsten sehr wertige Instrumente mit viel Spass dahinter. Leider verstehe ich die Preispolitik nicht so ganz, da der Voyager wohl noch mal im Preis angehoben werden soll.

Grüsse vom HammondToby
 
Moin Leute,

war heute auf der Musikmesse.

Mal kurz zu Roland:
Ich habe sowohl das V-Piano angetestet als auch schnell in den AX-Synth reingehört. Dass das V-Piano in der Ausstellung für alle Besucher um 50° angewinkelt ist, find ich auch eher schlecht als recht. Aber es stand auch noch eins auf der Bühne, was man hätte anspielen können. Ich habe reingehört und die Presets mal durchgeschaltet. Ein Monitor war ebenfalls aufgestellt, wo man den Klang wesentlich komfortabler verändern kann als über das kleine Display.
Erst war ich über den Klang etwas überrascht. Hat so gar nicht zu meinen Vorstellungen eines Klavier-Klangs gepasst. Spielt man aber erstmal einige Zeit, so gewöhnt man sich schnell an den Klang und dann ist er wirklich super. Die Einstellungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig: Lautstärke Saiten-Resonanz, Härte der Hämmer, Silbersaiten, Stimmen von einzelnen Seiten, usw....
Es bleibt aber abzuwarten, wie das Teil ankommt. Ist ja nicht ganz günstig, nicht ganz leicht und ist eben nur ein Piano!

Vom AX-Synth war ich überrrascht. Erst fand ich 1000Euro für eine Keytar reichlich teuer. Aber im Nachhinein find ichs angebracht. Die Tastaur ist gut, das Bedienkonzept sehr durchdacht und auch die Sounds find ich ziemlich gut. Basierend auf der Fantom-Engine hat es ne recht große Klangauswahl und dank des gut angebrachten Pitchbends, lassen sich sogar Gitarrensounds recht gut spielen.

Für diejenige, denen das alles nicht gefällt, dem sei ein Tipp gegeben: Ich war beim Stand von Miditech und dort hatten sie ziemlich cool aussehende Keytars von der Firma Stoneboard. Die sahen wirklich toll aus, sind allerdings Sonderanfertigungen. Von daher bewegen die sich im preislichen Rahmen des AX-Synths. Aber sieht gut aus :)

Von Yamaha gabs eigentlich nichts neues. PSR-S910 und 710 haben sie ausgestellt. Mir konnte aber niemand so wirklich Informationen darüber geben. Obs nun Tyros 2 oder 3 ist....wusste da niemand. Er hat nur eben neue Superarticulation-Voices im Stringsbereich z.B. Allerdings nicht SA-2 Voices sondern noch die alten ausm Tyros 2. Deshalb findet man eben auch nicht über dem Pitchbend und dem Mod-Wheel irgendwelche SA-Taster.
Den AvantGrand hatten sie da. Wollte ich mal anspielen, war aber immer besetzt. Klang sehr gut. Aber das Besondere soll ja die Tastatur sein, denn es ist eine echte Flügel-Mechanik eingebaut. Vielleicht check ich das morgen nochmal.

Dann gibts noch was von Akai. Da hab ich den APC40 angetestet. Also ich habe noch nie mit Ableton gearbeitet und ich kam sofort mit der Bedienung zurecht. Also äußerst intuitiv. Ich bin schon gespannt, wenn das Teil rauskommt und es mal richtig durchtesten.

Bei Waldorf war ich auch. Es soll bald ein Update für den Blofeld-Expander geben. Aber das ist ja bereits bekannt. Damit kann man dann auch Samples in den Expander laden. Soll 99Euro kosten.

Ich habe auch ein Digitalpiano von Behringer getestet. Der Klang war doch eher nich so toll.
Beim Flügel vom Behringer war das Sustain-Pedal defekt.

Bei Kurzweil war ebensfalls der PC361 ausgestellt. Ich hab mir Kopfhörer aufgesetzt und ein paar Töne gespielt. Es klang ziemlich Mittig und Brummig. Das lag aber wohl eher am Kopfhörer, als am Gerät. Von daher will ich da kein Urteil zum Klang fällen.


Ich glaub das wars erstmal!
 
ich und ein kumpel waren am mittwoch dort. wir sind am dienstag abend angereist (602km) und haben uns kurz vor frankfurt auf einer raststation in meinem t4-bus schlafen gelegt - nach 2 flaschen wein+cola ("fetzi"-auf gut österreichisch) versteht sich. nächsten tag ging´s zur messe - zum 1. mal - deshalb haben wir blöderweise gleich mal 3,5km vor dem eingang geparkt. mein kumpel ist lichttechniker, deshalb liefen wir bis 13:00 mal halle 8 und 9 (laser, led, lampen projektoren, leinwände, ...). anschließend ging´s zur halle 5 und 5.1. das v-piano konnte leider nicht getestet werden, der roland-stand an sich war schon mega. nach einem kurzen abstecher zu clavia, korg und sm pro audio, wo ich danny mit fragen hinsichtlich v-machine prozessor performance bzw. upgrade nervte, gingen wir - und das war wirklich das highlight des tages - in´s konzert-zelt zu steve lukather und band. das es steve weingart d´rauf hat, wusste ich, seit gestern zählter er aber zu einem meiner absoluten favorites. nach dem konzert zurück zum auto und heim - ich glaube in linz war es 01:30. fazit: langer weg, ca. 15km fussmarsch, kein v-piano oder oasys (endlich mal) getestet, keine infos, die ich nicht schon im internet erhalten konnte und eine bratwurst mit furzgarantie beim der heimfahrt.
vielleicht liest es sich nicht so, aber es war trotzdem toll. nächstes jahr wieder, aber dann 2 oder 3 tage.
 
Würde ich aber nicht in FFM wohnen hätte ich mir den Besuch wahrscheinlich gespart. Bis auf wenige Ausnahmen kann man alles was dort ausgestellt war auch beim großen Dealer vor Ort testen und da ist doch ein bisschen mehr Ruhe
Das mag für Korg, Yamaha und Roland zutreffen. Sehr interressant war mal wieder der Superbooth von Schneiders Buero. Hier gabs ne ganze Menge toller Sachen zu bestaunen. Sehr toll fand ich das Manikin Memotron, das jetzt als 19" Expander lieferbar ist. Besonders mit der neuen Library Vintage 2+3 ein unschlagbares Teil. Doepfers Dark Energy hat mir auch sehr gut gefallen, toller kleiner Analog-Synthie. Faszinierend war auch der Klangwabe Modular, sehr cooles Konzept. Ach ja, der Modularschrank von Club of the Knobs, sollte auch unbedingt Erwähnung finden, ebenso der Airbörne Synthesizer / Sequenzer von Martin Hollinger (in Halle 8).
Es gab noch tausend andere Sachen, die ich nicht beim Händler um die Ecke finde, die Messe hat sich auf jeden Fall gelohnt.
 
der ax-synth hat mich auch sehr positiv überrascht.
wirklich gute tastatur und die controller liegen genau richtig. vorallem die gitarrensounds waren super geil zu spielen, mit feedbacks und allem drum und dran, da geht wirklich was. dazu soll er mit dem editor dann voll programmierbar sein. das einzige manko sind die nur 16 user speicherplätze.
ich denke jetzt auch, dass die 999 euro gerechtfertigt sind.
werd mir das teil auf jeden fall bestellen, hat riesen spaß gemacht!
ansonsten gabs nicht wirklich was tolles neues. bei korg und yamaha war gar nichts los...
aber war mal wieder ein netter tag gestern.
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben