PA-Stammtisch

Icu finds eher tragig-komisch :D
 
Wenn ich die Anschlüsse sehe denke ich eher das ist ein elektrischer Stuhl :eek:
 
Ich finde den Preis ultra witzig... Wie kann man so schmerzfrei sein? Und was hat es mit dem Drehstromanschluss auf sich :D
 
Immerhin wurde der Preis um 400,-€ gesengt, das macht das "Teil" (finde gerade keinen passenden namen dazu) natürlich interessanter... :ugly:
Ich hoffe der Erbauer hat von Elektrik und Spannungen oberhalb der 12V mehr Ahnung wie von Akustik, sonst kann das Teil tatsächlich zum "elektrischen Stuhl" werden :eek:
aber wenn ich die Bilder so sehe habe ich da meine Zweifel.
 
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Vielleicht für den einen oder anderen interessant - beim T gibt es jetzt auch eine 8x8 Audiomatrix:



Beim ersten Überfliegen der BDA haut das in die Kerbe von Yamaha MTX-3 & Co. mit fest vorgegebenen DSP-Elementen an Ins und Outs, also nicht komplett frei programmierbar wie z.B. BSS Soundweb, Yamaha MRX7D, Biamp oder Symetrix, aber vielleicht trotzdem für den einen oder anderen für kleine "set and forget" Festinstallationen bei begrenztem Budget interessant. Für o.g. Lösungen kann man da gleich mal eine 1 davor schreiben. Leider keine GPIOs vorhanden, aber immerhin seriell fernsteuerbar.
 
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Ich bin vorhin über das Mikro für die Ansprache von Biden bei der Inauguration gestolpert. Es ist mehr oder weniger ein stinknormales SM57 Pärchen. Was so ein Windschutz und eine Halterung alles ausmacht. Und ich sags ja immer, das SM57 ist für alles gut. Naja, die Lady Gaga und J.Lo wollten dann doch etwas anderes;-)
 
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Das White House benutzt seit Urzeiten diese Schwanenhälse mit hängendem Shockmount und Windschutz mit SM57...



PS: seit Urzeiten SM57, das "single hang" Setup offenbar aber erst seit 2017. Das zweite SM57 war früher übrigens wohl ab einem bestimmten Zeitpunkt nur noch ne Hülle mit dynamischer Schoeps-Kapsel, um dem Toni mehr Optionen zu geben.
 
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Ich bin vorhin über das Mikro für die Ansprache von Biden bei der Inauguration gestolpert. Es ist mehr oder weniger ein stinknormales SM57 Pärchen. Was so ein Windschutz und eine Halterung alles ausmacht. Und ich sags ja immer, das SM57 ist für alles gut.

Hab mal gehört oder gelesen, dass es mittlerweile schon legendär ist, dass bei der Antrittsrede des US-Präsidenten das SM57 (einzeln oder als Paar) seit seiner Einführung (Mitte der 60er) immer am Start ist.
 
Für so ein bisschen BlaBla und auf der Bühne SingSing oder von der Schießbude TöckTöck, vom Marschall SägSäg oder dem Gebläse PustPust reicht jedes SM58/SM57 dicke aus. Mit ein wenig EQ hier und da ist das lang fett. Wie meinte der Herr Rosen, seinerzeit Entwicklungsingenieur bei beyerdynamic: Man hört, dass jemand singt oder spricht. Reicht doch und recht hat er.

Sicher gibt es "bessere" (spezialisierte) Mikros, aber der Punkt ist doch, dass wenn man mit einem SM58/SM57 als Sänger oder auch Tonmensch nicht klar kommt, dann klappt das auch mit keinem anderen Mikro besser.

Die Dinger sind robust, fehlertolerant, verzeihen in jeglicher Hinsicht vieles; Was will man mehr?
Sicherlich nimmt man für seidige Höhen anderes Wandlergerät, auch für Chor und Fernabnahme. Da haben andere Wandler durchaus ihre Vorteile, doch als Allroundwaffe ist es eben unschlagbar.

Nochmal, der Punkt ist einfach, dass ich bisher nur wenige Sänger und Mischer erlebt habe, welche die Vorzüge der angeforderten Mikros bewusst genutzt haben oder diese überhaupt wußten. Auf Nachfrage, weswegen genau dieses oder jenes Mikro kam meist nur BlaBlubb im Sinne von das wurde mir empfohlen, habe ich da und da gesehen und in den meisten Fällen auch nur ein Schulterzucken.
Dasselbe gilt im übrigen für den ganzen Technikkram, egal ob Boxen, Verstärker, Pult und FX Abteilung.
 
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Punkt ist doch, dass wenn man mit einem SM58/SM57 als Sänger oder auch Tonmensch nicht klar kommt, dann klappt das auch mit keinem anderen Mikro besser.
Dem muss ich heftig widersprechen.
Mit dem SM58 komme ich als Sänger nicht klar. Das passt nicht zu meiner Stimme (vermutlich überträgt es "unschöne" Anteile zu stark .. ) und es wird sehr schnell dünn im Klang, sobald man mit den Lippen weg vom Mikro geht.
Mit dem e945 klingt das ohne weiteren EQ Einsatz viel besser und ich kann auch mit mehr Abstand singen, ohne dass der Klang zu sehr leidet. Wir mischen uns von der Bühne und so kann ich es ausgleichen, wenn ich lauter singen muss (in höheren Lagen, dass es halbwegs klingt) aber die Lautstärke schon angepasst nicht zu laut weden soll.
Meine Meinung zum SM58 (und ja, es gibt auch Stimmen, zu denen das passt):
Man hört, dass jemand singt oder spricht. Reicht doch
 
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Die Shure sind so wie Microsoft Windows: sicher nicht das beste, aber am meisten verbreitet und jeder kann damit umgehen. Industriestandard - wie man so schön sagt.

Die Dinger sind halt unkaputtbar und das ist im harten Touralltag wohl wichtiger als die letzten Nuancen im Klang.

Als Drummer kann ich nur so viel sagen: ich habe bis jetzt noch keinen Kollegen getroffen, der sich über ein SM57 an der Snare so beschwert hätte, dass er unbedingt ein anderes haben wollte (es sei denn, es war kaputt:tongue:).
 
Als Drummer kann ich nur so viel sagen: ich habe bis jetzt noch keinen Kollegen getroffen, der sich über ein SM57 an der Snare so beschwert hätte, dass er unbedingt ein anderes haben wollte (es sei denn, es war kaputt:tongue:).
Es ist aber schon auch noch ein Unterschied, ob Gesang oder Akustikgitarre oder eine Snare an einem Rock-Kit. Klar, die 57/58er sind legendär, robust und eine Allzweckwaffe sondergleichen (davon gibt es inzwischen aber schon auch noch ein paar mehr). Und sie sind immer eine gute zweite Wahl, deswegen hat und nutzt sie auch jeder. Aber es gibt wirklich nur wenige Fälle, wo sie sehr häufig auch eine gute erste Wahl sind. Und dazu zählen eben in erster Linie die Sachen, die man bei hohem Pegel trotzdem nah mikrofonieren möchte: Gitarrenamps, Snare, Toms (auch wenn sie dafür heute im Vergleich zu sperrig sind), Leslies und Lemmy Kilmister. ;)
 
Auf Nachfrage, weswegen genau dieses oder jenes Mikro kam meist nur BlaBlubb im Sinne von das wurde mir empfohlen, habe ich da und da gesehen und in den meisten Fällen auch nur ein Schulterzucken.

Dazu fallen mir drei Sachen ein:

1. Möglicherweise ahnten die Befragten schon, welche unumstößlichen Wahrheiten hinter Deiner Frage steckten. Dann ist Schulterzucken die perfekte Antwort.
2. Ich befürchte, Du würdest an mir keinen Spaß haben, denn Du würdest von mir geschliffene Begründungen für jedes 'nichtSM57/58' bekommen, das ich benutze.
3. Du arbeitest natürlich immer mit SM57/58 aber eigentlich findest Du 'after all these years' das mit den Bands sowieso blöd.
 
blablablabla blubb.... sag ich doch. Reflektiert doch mal was hier vom Stapel gelassen wird und in welchem Art von Forum mit welchem Klientel wir uns hier befinden. Das hier ist weder das Science Nature noch tummeln sich hier Nobelpreisträger oder sonstige Cracks. Genau deswegen halte ich mein Statement für wichtig.

Nein, ich selbst nutze auch andere Mikros und weiß auch durchaus damit umzugehen und welche Vorzüge es dabei gibt. Allerdings bekomme ich eben auch ein SM58/SM57 so hingeEQt, damit es sich vernüftig anhört. Leider habe ich oftmals Kollegen an den Knöppen, die selbst mit dem von ihnen favorisiertem Equipment nicht umgehen können.

Mir ist es auch vollkommen Schnuppe welches Mikro ich aus dem Koffer ziehe oder in die Vermietung wandert, solange es bezahlt wird. Ich finde es allerdings hin und wieder lustig zu fragen, warum denn nun gerade das. Wenn ich eine vernüftige und plausible Antwort erhalte, dann weiß ich zumindest, dass da jemand am werkeln ist, der weiß was und warum man das so macht. Leider ist so etwas eher die Ausnahme. Dasselbe gilt im übrigen auch für PA und Monitore. Da steckt so viel Vodoo und Halbwissen drin.
 
blablablabla blubb.... sag ich doch. Reflektiert doch mal was hier vom Stapel gelassen wird und in welchem Art von Forum mit welchem Klientel wir uns hier befinden.

Du mußt hier nicht sein, ich übrigens auch nicht.:)
 
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Ach die gute alte sm57/58 Diskussion :rolleyes:

Also ich hab, seitdem ich den Job mache, noch keine Stimme gehabt, die mit dem 58 inkompatibel war. chris_kah‘s Band hatte ich also noch nicht vor dem Mischpult. Und klar. Bei irgend nem Dorffest um die Ecke würde ich die komplette Band auch mit 57/58 abnehmen. Das merkt da doch eh keiner. Wenn es aber ein Jazz oder klassikkonzert wird, werden die beiden zur Rarität.

Und wenn mich jemand frage würde warum ich jetzt genau dieses Mikro haben wollen würde, würde ich auch nur mit den Schultern Zucken und sagen „weil ich’s kann“.
 
Allerdings bekomme ich eben auch ein SM58/SM57 so hingeEQt, damit es sich vernüftig anhört.

Und wenn mich jemand frage würde warum ich jetzt genau dieses Mikro haben wollen würde, würde ich auch nur mit den Schultern Zucken und sagen „weil ich’s kann“.


Genau DAS ist der springende Punkt! Das unterscheidet - generell überall und in jedem Bereich - den Profi vom Amateur. Der Profi holt auch notfalls mit nicht optimalem Werkzeug das bestmögliche heraus.
Das vor allem, weil er weiß wie. ;)
 
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Für mich ist das ja so, dass man mit den Klassikern SM57/SM58 zwar immer quasi die zweite Kategorie in den Händen hat, aber man in jeder Lage irgendwie einen gut akzeptablen Sound hinbekommt. Mit den erstklassigen Mikros habe ich zumindest die Erfahrung gemacht dass sie entweder sehr gut funktionieren oder eben gar nicht. Was habe ich schon geschraubt bei dem einen oder anderen Highend Mikro um doch noch etwas brauchbares hinzubekommen.
Ach und neulich sah ich mir wieder mal den ersten Auftritt von Joan Armatrading beim Rockpalast (sehr empfehlenswert, diese Aufnahmen) an. Und sie hatte damals ein SM57 als Gesangsmikro. Ohne Windschutz oder ähnlichem und trotzdem hat es nicht gepoppt oder so. Sehr gut gemacht, finde ich.
 
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