PRS Userthread (Paul Reed Smith Gitarren)

  • #21.341
Hör auf HD600 😉
 
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  • #21.342
Dann als Stratspieler diese Provokation lesen muss... :)
Ob dann de Umkehrschluss gilt, dass dann ein Stratspieler mit 'ner PRS erst recht warm wird?

Diese Ausflucht muss ich dir nehmen 
 Ich bin Strat Spieler und komme sehr gut mit den PRS* klar 


Gruß
Martin
 
  • #21.343
Ich besitze 3 Strats, eine Tele und eine Les Paul. Ich kann also gut vergleichen. Ich war immer der Meinung, Strat klingt besser. Dem ist aber nicht so. Ich bin echt ĂŒberrascht, wie gut die PRS* klingt, auch clean. Was fĂŒr ein schöner warmer Ton. Und verzerrt auch super. Kein Matschen und wenn’s sein muss auch böse.
 
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  • #21.344
Ich habe auch 2 Strats. Hab mir trotzdem die beiden PRS* NF zugelegt. Ich wollte aber auch keine 3. Strat und war mir bewusst, dass die PRS* anders klingen muss, schon alleine wegen der Pickups.
 
  • #21.346
Du willst sie doch 😉
 
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  • #21.347
Ich bin immernoch begeistert und ich frag mich, warum ich PRS* nicht schon frĂŒher ausprobiert habe. Spielt sich deutlich leichter als Strat und Les Paul. Liegt mir deutlich besser.
Aber ja, ich kann ja nur fĂŒr mich sprechen. Das muss jeder selbst ausprobieren.

Aber es ist nicht ausgeschlossen, dass ich auch andere PRS Modelle noch testen werde, bevor ich mich entscheide. Klar die 594 hat die kĂŒrzeste Mensur.
Aber die DGT hat den Swicht besser platziert. Auch die Standard 22/24, die Studio und nicht zuletzt die Semi Hollows werde ich mir vornehmen.
 
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  • #21.348
Das muss jeder selbst ausprobieren.
Genau. Keine Ahnung wo du herkommst, hier sparst du nochmal was gegenĂŒber Neukauf und hast schon die Locking Tuners drin. Schon sieht sie auch aus und vielleicht in deiner NĂ€he?

 
  • #21.349
Hallo Zusammen!

Ich will gerne eine Erfahrung mit euch teilen und vielleicht auch meine Irritation etwas relativieren (wenn's geht).
Heute habe ich zum ersten Mal eine SE angetestet. Okay, das war ein B-Movie aus Hans sein LĂ€dchen und vielleicht ein echtes Montagsmodell"?
Aber die Erfahrung war echt irritierend.

Das ist eine SE Pauls Guitar und optisch ganz ansprechend in Slate Blue gerade auch im Kontrast zum helleren Holz.
Weil ich ein wenig auf eine Modern Eagle V schiele, war ich auch interessiert, wie die TCI S PUs sich so anhören. Also eigentlich ganz spannend.
Erst mal war die Gitte so nicht wirklich spielbar. Ich weiß nicht, ob der/die vorherige antestende Person da irgendwie rumgewerkelt hat, aber die Saitenlage war "interessant" :D und die PUs seltsam extrem eingestellt.
Der Hals war leicht konvex, aber an den Truss Rod bin ich nicht ran zum Antesten.
Eigentlich nicht von Belang, aber auch der Gigbag ist nur ein labberiges, schmutzig wirkendes PlastiktĂŒtchen - irgendwie eklig.
Das Halsformat "Fat Wide" fand ich ganz ansprechend.
Aber der Sound war echt schlecht.
Sind die TCI PUs aus den Staaten auch so spitz und körperlos? Eher wie schlaffe, billige Single Coils aus den 80ern?
Ich habe wirklich schon ewig keine so schlechte Gitarre mehr in der Hand gehabt. Das kann doch nicht normal sein, oder?
Die SE Gitten sind ja vermutlich schon viel gespielt. Und die SE Pauls Guitar kostet immerhin auch um die 1000 EUR.
Ich habe danach meine Yamaha Revstar 502T gespielt, die (vor 7 Jahren) etwa die HĂ€lfte gekostet hat und das war echt (!!!) eine komplett andere Liga.

Ist das normal in der SE Serie? Habt ihr schon Àhnliche Erfahrungen gemacht? Oder habe ich hier vielleicht wirklich nur ein aussergewöhnlich schlechtes Exemplar erwischt?
 
  • #21.351
Das Konzept mit den beiden Mini-Switches gefĂ€llt mir gut (habe das auch in einer meiner anderen SEs montieren lassen), aber mit den PUs der Pauls war ich auch nie glĂŒcklich, egal ob SE oder Core. Daher habe ich die auch nie lĂ€nger angespielt, sie ist einfach nicht meins.
 
  • #21.352
Ich habe den VerkĂ€ufer nach dem Gewicht gefragt. 3,5 kg hat er geantwortet. Das ist natĂŒrlich schon ganz schön schwer.
Ist das generell bei den DGT‘s so?
Was wiegen denn Eure Gitarren so durchschnittlich?
 
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  • #21.353
Defender.... also der Name der neuen Linie ist schon böse. 😁😁
 
  • #21.354
Ich finde den Namen genial!^^

@Enkin Fled : 3,5 kg sind absolut in Ordnung. Wenn du Mahagoni (Hals, Korpus) mit Ahorntop auf einer Gitarre möchtest, deren Korpus noch dazu tiefer ist, wiegt das schon deshalb grundsÀtzlich mehr als eine Strat aus Erle mit ihrem flachem Korpus. Dennoch gibt es auch bei PRS eine Streuung. @Stoptail22 und ich haben identische Modelle einer Sonderserie, bei denen sich das Gewicht um gut 900 g unterscheidet.
Ich wĂŒrde den Mittelwert einer Custom (und eine DGT ist im Prinzip eine solche) grob bei 3,5 kg sehen.
 
  • #21.355
Defender.... also der Name der neuen Linie ist schon böse. 😁😁
Ob das in Anbetracht der juristischen Situation Absicht oder Zufall war? :unsure:
Ich finde den Namen genial!
Ich auch, aber nicht weil ich vorrangig einen bösen Blick in Richtung Konkurrenz darin sehe, sondern weil er sofort Assoziationen mit einem Videospiel aus der Kindheit (Defender - horizontal scrollendes Ballerspiel auf dem Atari 2600) und einem kultigen MANOWAR-Song mit ErzÀhlstimme von Orson Welles weckt ("Ride like the wind. Fight proud, my son. You're the Defender God has sent.")
 
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  • #21.356
Aber ich denke das trollt eindeutig gegen Fender und zwar auf genialem Niveau - nicht nur das erst John Mayer von Fender zu PRS gewechselt ist und die Silver Sky ins Leben gerufen hat - jetzt ist auch John Mayers Faible fĂŒr Landys (speziell Defender) Grund fĂŒr diese Edition dessen Name gleich mehrfach gegen Fenders unnachvollztiebares Handeln abzielt.

Abgesehen davon ist die SE-Variante mit dem schwarzen PG auch echt mal fresh, das hÀtten sie bei den US auch machen sollen!
 
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  • #21.357
Dennoch gibt es auch bei PRS eine Streuung.
Holz ist und bleibt eben ein Naturprodukt. Das wird man ĂŒberall haben. Hab hier zwei Schecter Hellraiser, lt. Seriennummer aus gleichem Baujahr. Eine C1 und eine C7, also 6- und 7-Saiter, ansonsten identische Specs. Trotz lĂ€ngerer Mensur und breiterem Hals wiegt die 7-Saiter 5-600 Gramm weniger als die C1. Das wird nicht durch die minimal breiten Pickup-Cutouts kommen.

Ich persönlich finde 3,5kg bei einer Gitarre aber auch voll ok. Klar gehts leichter, aber von "schwer" ist man da auch ein gutes StĂŒck weit weg imo
 
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  • #21.358
Gewicht wird erst zum Thema wenn man darĂŒber nachdenkt, ich ignoriere es mittlerweile komplett.
Als ich mir die Les Paul Standard 60 zugelegt habe, hatte ich vor, bei der nÀchsten Probe mit der Band darauf zu achten, wie ich mit 4,2kg klarkomme. Die Probe ging 3 Stunden.
Erst als ich zu Hause war, ist mir wieder eingefallen, dass ich darauf achten wollte und das war die beste Antwort fĂŒr mich, die ich bekommen konnte.

Also alles Mindset...
 
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  • #21.359
Ich habe den VerkĂ€ufer nach dem Gewicht gefragt. 3,5 kg hat er geantwortet. Das ist natĂŒrlich schon ganz schön schwer.
Ich weiß ja nicht, ob Du Deine eigenen Strats mal gewogen hast, aber bei denen sind 3,5 kg nach meiner Erfahrung doch ein ganz typisches, mittleres Gewicht.

Drunter ist (zumindest bei Erle) nach meiner Erfahrung sogar eher selten, und 100 und 200 Gramm mehr immer noch völlig normal. Esche ist tendenziell schwerer, wenns nicht gerade leichte Swamp Ash ist, fĂŒr die man aber meistens (erst recht seit der verheerenden Eschen-Krankheit) einen guten Aufpreis zahlt.

Bei Les Pauls beginnt der Standard eher so um die 4 kg, alles was drunter liegt, ist eigentlich schon eine leichte - oder deutlich ausgefrĂ€st. Meine Tokai liegt z.B. bei 3,95 kg, und die trage ich deutlich entspannter als meine Gibson, auch wenn ich deren exaktes Gewicht gerade nicht im Kopf habe. Wohlgemerkt eine 93er Studio, also mit Swiss Cheese-Bohrungen und sogar etwas dĂŒnnerem Korpus als eine Standard bzw. die Tokai.
Ich wĂŒrde den Mittelwert einer Custom (und eine DGT ist im Prinzip eine solche) grob bei 3,5 kg sehen.
Bei einer DGT liegt man mit 3,5 kg tendenziell auch eher gĂŒnstig, wĂŒrde ich meinen. Von einer Custom 22 unterscheidet sie sich doch mWn nicht nur im Halsprofil und der Elektrik, sondern auch in der Korpusdicke. Wenn ich mich recht erinnere, stammt sie von der ziemlich seltenen Tremolo-Version der McCarty ab, und die hatte einen um ca. 4 mm dickeren Body (die mWn ganz auf den Mahagonianteil entfallen), um gefĂŒhls- und soundmĂ€ĂŸig der Les Paul nĂ€her zu rĂŒcken.

Custom habe ich leider keine, aber wenn Du bei denen als PRS-Spezi 3,5 kg kennst, mĂŒsste die DGT eher bei 3,7 kg oder so liegen. Bei den SE-DGTs, die ich im Laden gespielt habe, wĂŒrde ich das gefĂŒhlt auch her in der Richtung einschĂ€tzen, bis auf einen Ausreißer, der mir besonders leicht erschien. Das war die allererste, die damals bei Session in Walldorf ankam (und auch nicht lange blieb).

Etwas OT:

Ehrlich gesagt traue ich so mancher aufmerksamkeitsheischenden ErzĂ€hlung von 3 kg-Gitarren nicht besonders. Abgesehen davon, dass dahinter in vielen FĂ€llen entweder eine bloße SchĂ€tzung nach GefĂŒhl oder "ich steig mal ohne und dann mit Gitarre auf die freundliche Badezimmerwaage" stecken dĂŒrfte, entspricht das schlicht nicht der RealitĂ€t, wenn man Gitarren mal wirklich mit einer guten Waage checkt. Ich hab fĂŒr sowas eine Kofferwaage, die recht genau ist, was sich auch in der Gegenprobe mit der (mindestens auf 5 g genauen) KĂŒchenwaage bestĂ€tigt hat. Nachdem ich da mal eine Zeitlang eine gewisse Obsession entwickelt hatte und auch meine eigenen um die 20 Gitarren geprĂŒft habe, bin ich eben immer wieder bei den 3,5 kg+ gelandet, die ich oben genannt habe. Explorer und Les Paul mal außen vor, erstere habe ich leider nicht, letztere ist konstruktiv einfach die fetteste unter den ganz ĂŒblichen E-Gitarren. Und unter 3,5 kg wird man eigentlich eher bei schlanken Metal-Äxten aus Linde und Pappel fĂŒndig.

@Enkin Fled : Ich wĂŒrde mich generell nicht zu sehr nach dem Gewicht richten. Solange sie Dir beim Anspielen nicht einfach unbequem vorkommt und/oder medizinische GrĂŒnde vorliegen, ist zumindest alles bis 4 kg nach meiner Erfahrung eher Gewöhnungssache. Was den Unterschied zwischen Core und SE angeht, sehe ich es schon Ă€hnlich wie @DirkS: Die Core haben der SE schon die Ausstrahlung kompromissloser QualitĂ€t voraus, und eine nochmal mĂŒhelosere Bespielbarkeit. Bei letzterem kann man aber oft noch durchaus aufschließen, wenn man mal in Expertise statt Teilekauf investiert, sprich: BĂŒnde abrichten und polieren lassen, und den Sattel nachkerben oder auch ersetzen und den Neck Relief perfekt einstellen. Diese Punkte sind es eigentlich, die Spitzengitarren mehr als alles andere von der oberen Mittelklasse unterscheiden, in der die SE mMn inzwischen angekommen sind. Es kostet einfach Zeit und Erfahrung, diese Detailarbeit zu leisten, und das kostet Geld, das in der Kalkulation einfach nicht drin ist. Gerade der Sattel wird am Band z.B. immer eher auf Nummer Sicher gekerbt, denn ist man da erst mal zu tief, muss ein neuer rein. Ein weiterer Punkt ist die Detailverarbeitung - im Grunde bei den SEs schon wirklich gut, aber wenn man eine Core ansieht, ist es ein bisschen wie der Vergleich zwischen SD und 4K-Fernsehen. Na ja, die S2 ist in dem Punkt dann vielleicht wie HD, aber die Bespielbarkeit sehe ich auf dem gleichen Niveau wie bei den Cores.

Richtig ist natĂŒrlich, dass PRS leider keine US-PUs in die S2 baut, aber wir haben hier im Thread auch schon mal lesen können, dass manchem die DGT SE-PUs besser gefallen als die Originale - das ist also primĂ€r Geschmackssache, und ich kenne eine Menge teurere HB, die ich z.B. nicht so gut finde wie einen popligen Tonerider Generator. Was mich von einer S2 am ehesten abhalten könnte, wĂ€re vielleicht die Hardware, speziell der Verzicht auf das ausgezeichnete US-Tremolo. Vor allem, weil das AufrĂŒsten aufs Original wirklich sch...teuer ist und es wenig bezahlbare Alternativen von Dritten gibt. Man muss dazu aber sagen, dass auch hier Geschmack eine Rolle spielt, denn die S2 haben mWn einen Stahlblock, und je nach Soundgeschmack mag einem das auch besser gefallen. Aus der S2-Serie mag ich speziell die S2 Custom sehr, fĂŒr bodenstĂ€ndigen Rock und Heavy Metal wĂŒrde ich sie einer Core sogar vorziehen. Durch das einfachere Bevel-Shaping fĂŒhlt sie sich schon am Körper einfach ein bisschen 'substanzieller' an als die filigrane Core, man könnte auch sagen, stratiger ;). Die SE ist in dem Punkt Ă€hnlich, optisch hat sie u.a. durch die schönen Furniere auf den ersten Blick oft sogar mehr "Bling", aber sie kann eben nicht das Maß an Feinabstimmung bieten wie die US S2.

Entscheiden kannst Du es nur selber, aber vielleicht sind das ein paar Punkte zum Abchecken deiner Vorlieben.

Gruß, bagotrix
 
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  • #21.360
Ich habe meine Gitarren kurzerhand mal durchwogen. Und ja um die 3500 Gramm ist durchschnittlich und okay. Aber die McCarty ist nen Ticken leichter.
Beitrag automatisch zusammengefĂŒgt:

Die Rote Strat ist ĂŒbrigens Esche.
 

AnhÀnge

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