PRS Userthread (Paul Reed Smith Gitarren)

  • #21.361
Die S2 werden seit einiger Zeit mit US Tonabnehmern ausgestattet.
 

  • #21.362
Ja aber leider die falschen... :evil:
 
  • #21.363
Ich weiß ja nicht, ob Du Deine eigenen Strats mal gewogen hast, aber bei denen sind 3,5 kg nach meiner Erfahrung doch ein ganz typisches, mittleres Gewicht.

Drunter ist (zumindest bei Erle) nach meiner Erfahrung sogar eher selten, und 100 und 200 Gramm mehr immer noch völlig normal. Esche ist tendenziell schwerer, wenns nicht gerade leichte Swamp Ash ist, für die man aber meistens (erst recht seit der verheerenden Eschen-Krankheit) einen guten Aufpreis zahlt.

Bei Les Pauls beginnt der Standard eher so um die 4 kg, alles was drunter liegt, ist eigentlich schon eine leichte - oder deutlich ausgefräst. Meine Tokai liegt z.B. bei 3,95 kg, und die trage ich deutlich entspannter als meine Gibson, auch wenn ich deren exaktes Gewicht gerade nicht im Kopf habe. Wohlgemerkt eine 93er Studio, also mit Swiss Cheese-Bohrungen und sogar etwas dünnerem Korpus als eine Standard bzw. die Tokai.

Bei einer DGT liegt man mit 3,5 kg tendenziell auch eher günstig, würde ich meinen. Von einer Custom 22 unterscheidet sie sich doch mWn nicht nur im Halsprofil und der Elektrik, sondern auch in der Korpusdicke. Wenn ich mich recht erinnere, stammt sie von der ziemlich seltenen Tremolo-Version der McCarty ab, und die hatte einen um ca. 4 mm dickeren Body (die mWn ganz auf den Mahagonianteil entfallen), um gefühls- und soundmäßig der Les Paul näher zu rücken.

Custom habe ich leider keine, aber wenn Du bei denen als PRS*-Spezi 3,5 kg kennst, müsste die DGT eher bei 3,7 kg oder so liegen. Bei den SE-DGTs, die ich im Laden gespielt habe, würde ich das gefühlt auch her in der Richtung einschätzen, bis auf einen Ausreißer, der mir besonders leicht erschien. Das war die allererste, die damals bei Session in Walldorf ankam (und auch nicht lange blieb).

Etwas OT:

Ehrlich gesagt traue ich so mancher aufmerksamkeitsheischenden Erzählung von 3 kg-Gitarren nicht besonders. Abgesehen davon, dass dahinter in vielen Fällen entweder eine bloße Schätzung nach Gefühl oder "ich steig mal ohne und dann mit Gitarre auf die freundliche Badezimmerwaage" stecken dürfte, entspricht das schlicht nicht der Realität, wenn man Gitarren mal wirklich mit einer guten Waage checkt. Ich hab für sowas eine Kofferwaage, die recht genau ist, was sich auch in der Gegenprobe mit der (mindestens auf 5 g genauen) Küchenwaage bestätigt hat. Nachdem ich da mal eine Zeitlang eine gewisse Obsession entwickelt hatte und auch meine eigenen um die 20 Gitarren geprüft habe, bin ich eben immer wieder bei den 3,5 kg+ gelandet, die ich oben genannt habe. Explorer und Les Paul mal außen vor, erstere habe ich leider nicht, letztere ist konstruktiv einfach die fetteste unter den ganz üblichen E-Gitarren. Und unter 3,5 kg wird man eigentlich eher bei schlanken Metal-Äxten aus Linde und Pappel fündig.

@Enkin Fled : Ich würde mich generell nicht zu sehr nach dem Gewicht richten. Solange sie Dir beim Anspielen nicht einfach unbequem vorkommt und/oder medizinische Gründe vorliegen, ist zumindest alles bis 4 kg nach meiner Erfahrung eher Gewöhnungssache. Was den Unterschied zwischen Core und SE angeht, sehe ich es schon ähnlich wie @DirkS: Die Core haben der SE schon die Ausstrahlung kompromissloser Qualität voraus, und eine nochmal mühelosere Bespielbarkeit. Bei letzterem kann man aber oft noch durchaus aufschließen, wenn man mal in Expertise statt Teilekauf investiert, sprich: Bünde abrichten und polieren lassen, und den Sattel nachkerben oder auch ersetzen und den Neck Relief perfekt einstellen. Diese Punkte sind es eigentlich, die Spitzengitarren mehr als alles andere von der oberen Mittelklasse unterscheiden, in der die SE mMn inzwischen angekommen sind. Es kostet einfach Zeit und Erfahrung, diese Detailarbeit zu leisten, und das kostet Geld, das in der Kalkulation einfach nicht drin ist. Gerade der Sattel wird am Band z.B. immer eher auf Nummer Sicher gekerbt, denn ist man da erst mal zu tief, muss ein neuer rein. Ein weiterer Punkt ist die Detailverarbeitung - im Grunde bei den SEs schon wirklich gut, aber wenn man eine Core ansieht, ist es ein bisschen wie der Vergleich zwischen SD und 4K-Fernsehen. Na ja, die S2 ist in dem Punkt dann vielleicht wie HD, aber die Bespielbarkeit sehe ich auf dem gleichen Niveau wie bei den Cores.

Richtig ist natürlich, dass PRS leider keine US-PUs in die S2 baut, aber wir haben hier im Thread auch schon mal lesen können, dass manchem die DGT SE-PUs besser gefallen als die Originale - das ist also primär Geschmackssache, und ich kenne eine Menge teurere HB, die ich z.B. nicht so gut finde wie einen popligen Tonerider Generator. Was mich von einer S2 am ehesten abhalten könnte, wäre vielleicht die Hardware, speziell der Verzicht auf das ausgezeichnete US-Tremolo. Vor allem, weil das Aufrüsten aufs Original wirklich sch...teuer ist und es wenig bezahlbare Alternativen von Dritten gibt. Man muss dazu aber sagen, dass auch hier Geschmack eine Rolle spielt, denn die S2 haben mWn einen Stahlblock, und je nach Soundgeschmack mag einem das auch besser gefallen. Aus der S2-Serie mag ich speziell die S2 Custom sehr, für bodenständigen Rock und Heavy Metal würde ich sie einer Core sogar vorziehen. Durch das einfachere Bevel-Shaping fühlt sie sich schon am Körper einfach ein bisschen 'substanzieller' an als die filigrane Core, man könnte auch sagen, stratiger ;). Die SE ist in dem Punkt ähnlich, optisch hat sie u.a. durch die schönen Furniere auf den ersten Blick oft sogar mehr "Bling", aber sie kann eben nicht das Maß an Feinabstimmung bieten wie die US S2.

Entscheiden kannst Du es nur selber, aber vielleicht sind das ein paar Punkte zum Abchecken deiner Vorlieben.

Gruß, bagotrix
Danke für Deine tolle Beratung. Ich seh schon, ich muss da noch bissl tiefer in die PRS* Welt eintauchen. Z. B. habe ich von deren verbauten Pickups und den Möglichkeiten keine Ahnung. Allerdings gefallen mir die PU s meiner Testgitarre sehr gut. Und zum Thema Tonerider kann ich nur sagen, dass ich zwei Strats damit ausgerüstet habe und dafür Boutique PUs rausgeschmissen habe.
 

  • #21.364
So und nun sehe ich obige Gitarre, bin begeistert und frage mich: Mache ich einen Fehler, wenn ich mir so eine PRS* zulege? Blüht mir das Gleiche, wie mir der S2 Vela? Klar: Selber Testen ist grundsätzlich ein Muss. Kann man bereits jetzt schon im Vorhinein sagen, dass das dann auch mit so einer PRS* nichts werden wird, wenn ich schon eine S2 Vela seinerzeit wieder vertickerte? :gruebel:

Mit Gibson Les Paul kam und komme ich nicht klar.
Das hängt doch alles nur davon ab was man (erreichen) möchte. Ich mag und kann alle Gitarre durcheinander spielen. Mache das aber ja dennoch willkürlich! Da wo ich zur Les Paul greife, würde ich eben keine Strat nehmen. Da wo eine Tele für mich gut und richtig ist, würde mir eine ES-335 nicht so gut gefallen.
Bei PRS* ist es jetzt noch IMO feinmaschiger, bzw. spezieller. Ja, PRS ist in meinen Ohren, etwas „polierter“, idR. sehr ausgewogen, optimiert,…. Das ist genau das, was mich manchmal bockt bzw. gewünscht ist. So meine Core PRS SAS mit 3 Narrofield PU. Die Gitarre ist richtig gut, hat aus allen Welten etwas, ist aber eben kein „Charakter Darsteller“ mit besonderer eigener Note (ausser eben so eine Art Swiss Army Knife zu sein). Genau das kann es aber sein, was ich mir manchmal wünsche: Das ist die ideale Gitarre für Sessions oder für Aufnahmen, wo die Gitarre eben eher Nebendarsteller sein soll und sich gut unauffällig im Mix unterbringen läßt.
Wenn es diese Szenarien und breiten Anwendungsfälle gar nicht gibt und nur ein ganz bestimmtes Ton- und Look and Feel-Ideal im Blick ist, dann muss es eben IMO auch nur dann PRS sein, wenn PRS in dieses Beuteschema passt.
 
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  • #21.365
Ich habe meine Gitarren kurzerhand mal durchwogen. Und ja um die 3500 Gramm ist durchschnittlich und okay. Aber die McCarty ist nen Ticken leichter.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Die Rote Strat ist übrigens Esche.
Die used Strat ist eindeutig bei mir der optische Gewinner :-)
 
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  • #21.366
Ja, das ist eine super geile Strat allerdings von MJT, genau wie die Tele. Die ist übrigens ganz besonders komfortabel zu spielen.
Die Les Paul sieht eigentlich auch deutlich besser aus, als auf dem Foto. Richtig Smaragd Grün.
Wenn ich mir die PRS kaufe muss ich mich leider von einer anderen trennen. Ich weiß aber noch nicht von welcher. Aber es wird definitiv eine Strat sein.
 
  • #21.367
Daher habe ich die auch nie länger angespielt,

Doch, hast du :-) ...

Meine ist allerdings keine SE, obwohl sie im SE Gigbag - damals noch richtig gut - lebt.


Sind halt Land Rover Farben ... mir gefallen die der SE Serie übrigens um Welten besser, als die der Core ... da wird eine Silver Sky Se den Wg zu mir finden und dann muss ich wohl auch mal das Thema Treble Bleed angehen.

Und unter 3,5 kg wird man eigentlich eher bei schlanken Metal-Äxten aus Linde und Pappel fündig.

Kauffmann Paulowina als Korpusholz. Meine Strat hat da 2670 g

Gruß
Martin
 
  • #21.368
Doch, hast du :-) ...
Ich weiß, welche du meinst....^^
Aber die "Pauls Paul" ist für mich außen vor. Bei diesem Einzelstück haben ihm seine Mitarbeiter vermutlich von allem das Beste, was überhaupt da war, zusammengebaut. Ich bezweifele etwas, dass eine "normale" Core genau so klingt.
 
  • #21.369
Ich bezweifele etwas, dass eine "normale" Core genau so klingt.

Ich habe ja Core probiert, bevor ich die Chance bekam. Paul hat seinen eigenen Hals ... und etwas Holz in seinem Büro, welches für seine Gitarren verwendet wird. Ja, die Gitarre ist definitiv "anders".

Trotzdem hat die Paul - auch die Core - (besonders für mich als primär Single Coil Typ) den Spank den ich suche. Und Narrow Field HB (wie auch in der Swamp Ash Special) liebe ich!

Gruß
Martin
 
  • #21.370
Nach langen Recherchen und auch der Empfehlung hier, habe ich mich auf die SE DGT eingeschossen. Ich weiß nur noch nicht, ob Tobacco Sunburst oder Goldtop, aber wahrscheinlich erstere wegen der Birds.
Leider momentan noch nicht lieferbar.
Ich denke, das ist ein sehr guter Kompromiss zwischen Custom 24/22 und McCarty.
 
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  • #21.371
Es gibt offenbar von PRS eine komplett neues Modell namens „Tekton“. Hier wurde, wenn ich richtig gesucht habe noch gar nicht darüber gesprochen.



Mir gefällt das Shaping auf Anhieb; muss ich sagen.

Bei Thomann sind die Teile auch bereits gelistet… in der Floyd Rose Version in zum Teil sehr coolen Farben, aber auch die geflammten Decken gefallen mir zum überwiegenden Teil.

PRS Tekton Imperial Topaz*
*

PRS Tekton Floyd Multi-Metal-Flake*
*

PRS Tekton Floyd Neon Green*
*

[URL="https://www.thomann.de/de/prs_tekton_slate_blue.htm"]PRS Tekton Slate Blue​
*
​
*​
[/URL]
 
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  • #21.372
Spannend, defintiv schön geworden. Es scheint eine moderner geformte CE zu sein.
 
  • #21.373
Ich finde die spontan sehr sehr spannend. Zwei Humbucker, kein Tremolo, Saiten durch den Korpus ..... ich nehme die schwarze, auch, wenn sie "blue" heißt :-)
 
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  • #21.374
@.point ganz genau mein Geschmack. Wobei ich die SVN mit der langen Mensur auch spannend finde.
 
  • #21.375
Ich schwanke seit einiger Zeit zwischen einer Bariton oder einer Siebensaitigen ...

Die SVN ist wirklich auch sehr cool, aber ich würde wohl die Longscale mit 6 Saiten bevorzugen.
Eine ist schon verfügbar, @Global Override, schlag zu :-)
 
  • #21.376
Longscale mit 6 Saiten

Die Sechssaiter Tekton haben alle 25.5", wenn ich mich nicht irre.

guitarra-prs-tekton-svn-de-siete-cuerdas-color-black-tourmal.webp


Die finde ich scharf!
 
  • #21.377
noch gar nicht darüber gesprochen.

Äh, Launch-Datum 20.Oktober 2026 ... Das war das Ding, was PRS auf der Summit nur im Hinterzimmer gezeigt hat. Gesprächsthema ist es seit +/- August.

Ich hätte das was für euch :-)

Gruß
Martin
 

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  • #21.378
Bei der Korpusform muss ich sofort an die Ruokangas Duke (seit 1997) denken...

1792566811264.webp
 
  • #21.379
Sollen ja eher etwas heißere Teil sein, was die Pickups betrifft.
Das Shaping finde ich auch ganz nett.

Ich glaube aber, ich bin da aber mehr der Typ für die "Klassiker". ;-)
 
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  • #21.380

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