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Danke für Deine tolle Beratung. Ich seh schon, ich muss da noch bissl tiefer in die PRS* Welt eintauchen. Z. B. habe ich von deren verbauten Pickups und den Möglichkeiten keine Ahnung. Allerdings gefallen mir die PU s meiner Testgitarre sehr gut. Und zum Thema Tonerider kann ich nur sagen, dass ich zwei Strats damit ausgerüstet habe und dafür Boutique PUs rausgeschmissen habe.Ich weiß ja nicht, ob Du Deine eigenen Strats mal gewogen hast, aber bei denen sind 3,5 kg nach meiner Erfahrung doch ein ganz typisches, mittleres Gewicht.
Drunter ist (zumindest bei Erle) nach meiner Erfahrung sogar eher selten, und 100 und 200 Gramm mehr immer noch völlig normal. Esche ist tendenziell schwerer, wenns nicht gerade leichte Swamp Ash ist, für die man aber meistens (erst recht seit der verheerenden Eschen-Krankheit) einen guten Aufpreis zahlt.
Bei Les Pauls beginnt der Standard eher so um die 4 kg, alles was drunter liegt, ist eigentlich schon eine leichte - oder deutlich ausgefräst. Meine Tokai liegt z.B. bei 3,95 kg, und die trage ich deutlich entspannter als meine Gibson, auch wenn ich deren exaktes Gewicht gerade nicht im Kopf habe. Wohlgemerkt eine 93er Studio, also mit Swiss Cheese-Bohrungen und sogar etwas dünnerem Korpus als eine Standard bzw. die Tokai.
Bei einer DGT liegt man mit 3,5 kg tendenziell auch eher günstig, würde ich meinen. Von einer Custom 22 unterscheidet sie sich doch mWn nicht nur im Halsprofil und der Elektrik, sondern auch in der Korpusdicke. Wenn ich mich recht erinnere, stammt sie von der ziemlich seltenen Tremolo-Version der McCarty ab, und die hatte einen um ca. 4 mm dickeren Body (die mWn ganz auf den Mahagonianteil entfallen), um gefühls- und soundmäßig der Les Paul näher zu rücken.
Custom habe ich leider keine, aber wenn Du bei denen als PRS*-Spezi 3,5 kg kennst, müsste die DGT eher bei 3,7 kg oder so liegen. Bei den SE-DGTs, die ich im Laden gespielt habe, würde ich das gefühlt auch her in der Richtung einschätzen, bis auf einen Ausreißer, der mir besonders leicht erschien. Das war die allererste, die damals bei Session in Walldorf ankam (und auch nicht lange blieb).
Etwas OT:
Ehrlich gesagt traue ich so mancher aufmerksamkeitsheischenden Erzählung von 3 kg-Gitarren nicht besonders. Abgesehen davon, dass dahinter in vielen Fällen entweder eine bloße Schätzung nach Gefühl oder "ich steig mal ohne und dann mit Gitarre auf die freundliche Badezimmerwaage" stecken dürfte, entspricht das schlicht nicht der Realität, wenn man Gitarren mal wirklich mit einer guten Waage checkt. Ich hab für sowas eine Kofferwaage, die recht genau ist, was sich auch in der Gegenprobe mit der (mindestens auf 5 g genauen) Küchenwaage bestätigt hat. Nachdem ich da mal eine Zeitlang eine gewisse Obsession entwickelt hatte und auch meine eigenen um die 20 Gitarren geprüft habe, bin ich eben immer wieder bei den 3,5 kg+ gelandet, die ich oben genannt habe. Explorer und Les Paul mal außen vor, erstere habe ich leider nicht, letztere ist konstruktiv einfach die fetteste unter den ganz üblichen E-Gitarren. Und unter 3,5 kg wird man eigentlich eher bei schlanken Metal-Äxten aus Linde und Pappel fündig.
@Enkin Fled : Ich würde mich generell nicht zu sehr nach dem Gewicht richten. Solange sie Dir beim Anspielen nicht einfach unbequem vorkommt und/oder medizinische Gründe vorliegen, ist zumindest alles bis 4 kg nach meiner Erfahrung eher Gewöhnungssache. Was den Unterschied zwischen Core und SE angeht, sehe ich es schon ähnlich wie @DirkS: Die Core haben der SE schon die Ausstrahlung kompromissloser Qualität voraus, und eine nochmal mühelosere Bespielbarkeit. Bei letzterem kann man aber oft noch durchaus aufschließen, wenn man mal in Expertise statt Teilekauf investiert, sprich: Bünde abrichten und polieren lassen, und den Sattel nachkerben oder auch ersetzen und den Neck Relief perfekt einstellen. Diese Punkte sind es eigentlich, die Spitzengitarren mehr als alles andere von der oberen Mittelklasse unterscheiden, in der die SE mMn inzwischen angekommen sind. Es kostet einfach Zeit und Erfahrung, diese Detailarbeit zu leisten, und das kostet Geld, das in der Kalkulation einfach nicht drin ist. Gerade der Sattel wird am Band z.B. immer eher auf Nummer Sicher gekerbt, denn ist man da erst mal zu tief, muss ein neuer rein. Ein weiterer Punkt ist die Detailverarbeitung - im Grunde bei den SEs schon wirklich gut, aber wenn man eine Core ansieht, ist es ein bisschen wie der Vergleich zwischen SD und 4K-Fernsehen. Na ja, die S2 ist in dem Punkt dann vielleicht wie HD, aber die Bespielbarkeit sehe ich auf dem gleichen Niveau wie bei den Cores.
Richtig ist natürlich, dass PRS leider keine US-PUs in die S2 baut, aber wir haben hier im Thread auch schon mal lesen können, dass manchem die DGT SE-PUs besser gefallen als die Originale - das ist also primär Geschmackssache, und ich kenne eine Menge teurere HB, die ich z.B. nicht so gut finde wie einen popligen Tonerider Generator. Was mich von einer S2 am ehesten abhalten könnte, wäre vielleicht die Hardware, speziell der Verzicht auf das ausgezeichnete US-Tremolo. Vor allem, weil das Aufrüsten aufs Original wirklich sch...teuer ist und es wenig bezahlbare Alternativen von Dritten gibt. Man muss dazu aber sagen, dass auch hier Geschmack eine Rolle spielt, denn die S2 haben mWn einen Stahlblock, und je nach Soundgeschmack mag einem das auch besser gefallen. Aus der S2-Serie mag ich speziell die S2 Custom sehr, für bodenständigen Rock und Heavy Metal würde ich sie einer Core sogar vorziehen. Durch das einfachere Bevel-Shaping fühlt sie sich schon am Körper einfach ein bisschen 'substanzieller' an als die filigrane Core, man könnte auch sagen, stratiger. Die SE ist in dem Punkt ähnlich, optisch hat sie u.a. durch die schönen Furniere auf den ersten Blick oft sogar mehr "Bling", aber sie kann eben nicht das Maß an Feinabstimmung bieten wie die US S2.
Entscheiden kannst Du es nur selber, aber vielleicht sind das ein paar Punkte zum Abchecken deiner Vorlieben.
Gruß, bagotrix
Das hängt doch alles nur davon ab was man (erreichen) möchte. Ich mag und kann alle Gitarre durcheinander spielen. Mache das aber ja dennoch willkürlich! Da wo ich zur Les Paul greife, würde ich eben keine Strat nehmen. Da wo eine Tele für mich gut und richtig ist, würde mir eine ES-335 nicht so gut gefallen.So und nun sehe ich obige Gitarre, bin begeistert und frage mich: Mache ich einen Fehler, wenn ich mir so eine PRS* zulege? Blüht mir das Gleiche, wie mir der S2 Vela? Klar: Selber Testen ist grundsätzlich ein Muss. Kann man bereits jetzt schon im Vorhinein sagen, dass das dann auch mit so einer PRS* nichts werden wird, wenn ich schon eine S2 Vela seinerzeit wieder vertickerte?
Mit Gibson Les Paul kam und komme ich nicht klar.
Die used Strat ist eindeutig bei mir der optische GewinnerIch habe meine Gitarren kurzerhand mal durchwogen. Und ja um die 3500 Gramm ist durchschnittlich und okay. Aber die McCarty ist nen Ticken leichter.
Beitrag automatisch zusammengefügt:
Die Rote Strat ist übrigens Esche.

Daher habe ich die auch nie länger angespielt,
... Defender
Und unter 3,5 kg wird man eigentlich eher bei schlanken Metal-Äxten aus Linde und Pappel fündig.
Ich weiß, welche du meinst....^^Doch, hast du...
Ich bezweifele etwas, dass eine "normale" Core genau so klingt.
Longscale mit 6 Saiten
noch gar nicht darüber gesprochen.
Da bin ich schon drei Tage auf dem Summit ..... aber ein Hinterzimmer bei PRS ist mir nicht aufgefallen .... MISTPRS auf der Summit nur im Hinterzimmer