Sehr schön! Die Polka macht sich sehr gut auf Deiner Erica, auch wenn sie nur ein kleiner Amboss ist!!
Hallo Umsteiger,
genau, es sollte die
Amboss-Polka von Albert Parlow sein.

Komponiert für ein Solo mit einem Amboss. Und da ich ja keinen Amboss zur Verfügung hatte, aber.....
Ein Instrument, das die benötigte Percussion an Bord hat
Endlich mal was, wo es auch passt.
Und damit geht der Staffelstab an Umsteiger. Da freu ich mich jetzt auf ein Brandoni-Rätsel von Dir.
Ich wollte diese hübsche Polka auch immer mal wieder spielen,
Auf der Club bietet sich dann ja auch noch der 3. Tonartwechsel an.
Ich hatte zwischen den 3 Teilen, jedesmal einen Tonartwechsel von C-Dur nach F-Dur und zur Wiederholung des Anfangs wieder zu C-Dur. Es hat schon gedauert, und man kann es auch hören, bis ich im Diskant von der äußeren C-Dur-Reihe zu inneren F-Dur Reihe wechselte, im Bass die untere Hälfte der Knöpfe wahrnahm und im Kopf noch die Zugrichtung vertauschte. Da waren drei Systeme zu wechseln. Da muß ich auch noch ordentlich Zeit reinstecken, bis es endlich mal flüssiger kommt. So oft hatte ich noch keine kompletten Tonartwechsel. Das war mir auch nicht bewusst, wie man da "ins Schwimmen" kommen kann.
Dann noch die Sache mit dem Lufthebel, dem Bassriemen ....
Das Notenbild mit den ganzen doppelten Noten war auch nicht so schnell zu erfassen. Ich kann jetzt mit einzelnen Noten schon ganz gut klar kommen, aber so schnell Doppelreihen zu lesen, ist schon nicht so leicht. Zum Glück sind die fast alle gleich gewesen. Aber so viele hintereinander, das ich manchmal gar nicht mehr wusste wo ich war. Und ich wollte doch nicht so langsam bei der Aufnahme spielen. Ich habe gemerkt, ich kann normalerweise nicht so schnell spielen, daß es für eine Aufnahme reicht. Dann fange ich wieder an, auswendig zu spielen, und sofort kommen die Fehler. Ich muß nur so schnell spielen, wie ich die Noten auch lesen, erfassen kann. Sonst lande ich im Chaos.
Interessant waren die Sexten schon. Ich habe zum ersten Mal Sexten auch in der C-Dur-Reihe gespielt, habe ich sonst nur in der inneren Reihe mehr intuitiv angewendet. In der C-Dur war ich nicht sicher, wie ich das angehen sollte. Ist ja totaler Quatsch, geht genauso, hat halt irgendwie nie so recht geklappt. Die C-Dur ist mir nicht so geläufig, weil ich fast immer die F-Dur spiele. Da habe ich eben mehr Bässe. Darum wünschte ich mir ja die zusätzlichen schönen Bässe für die C-Dur.
Erst hatte ich versucht diese Sexten-Übung auf dem chromatischen Akkordeon zu spielen, aber das hatte ich schnell aufgegeben und auch keinen wirklichen Sinn drin gesehen. Auf der Erica ist ja sehr sinnvoll, zu wissen, ob ich einen Knopf oder zwei überschlagen muß, damit ich Sexten bekomme, auf dem chromatischen sind die Abstände ja immer gleich. Da verstehe ich gar nicht, was ich da üben soll. Für Zug und Druck werden in diatonisch-wechseltönigen System ja die Sexten unterschiedlich gegriffen. Auf Druck immer einen Knopf überschlagen, auf Zug mal einen und mal zwei. Da ist es gut, wenn man seine Tonleiter bzw. die Knopfbelegung gut um Kopf hat. Das ist bei mir noch nicht immer wirklich gut fest. Besonders, wenn ich dann noch zwischen den Reihen hin und her wechlse. Wenn ich länger auf einer Reihe spiele, ist es wieder schnell da, aber dann in die andere Reihe zu wechseln, bei der die Töne ja anders verteilt sind, finde ich zur Zeit noch anstrengend, weil das Wissen noch nicht genug automatisiert wurde. Also, weiter üben.
Am Schluss hat er nochmals eins verdient.
genau, nach 3 Tagen Intensiv-Polka....
Schön, daß ihr es so schnell gelöst habt. Ich war mir da nicht so ganz sicher, wie bekannt die nun wirklich ist.
zudem gibt es andere Künstler,die mit Klappern z.Bsp. auf alten Schreibmaschinen interessante Musik machen....
Ja, an den Typewriter hatte ich auch gedacht. Die Amboss Polka war also sein "Vorfahre".
Und beides kennt man heute kaum noch.
Viele Grüße
Moricasso