Seid ihr Straight Edger?

  • Ersteller Lost Prophet
  • Erstellt am

Bist du Straight Edge?

  • Ja, mit Leib und Seele

    Stimmen: 16 10,1%
  • Nein, damit wirste ja nix

    Stimmen: 80 50,6%
  • Straight Edge?

    Stimmen: 39 24,7%
  • mehr oder weniger und zwar...

    Stimmen: 23 14,6%

  • Umfrageteilnehmer
    158
bobs schrieb:
(was das unnatürlichste überhaupt ist - ein tier oder eine pflanze würde das nie tun)

Das ist völlig falsch.

Ein nichmenschliches Tier (Mensche sind ja auch Tiere) oder eine Pflanze machen sich darüber überhaupt keine Gedanken.

Und es ist in der Vergangenheit schon öfter vorgekommen, dass sich Tiere und Pflanzen selbst ausgerottet haben, hauptsächlich durch unkontrollierte Vermehrung.

Nur hat der Mensch nun erstmals die Erkenntnis, dass er auf seinen Untergang zusteuert (nicht alle haben das begriffen, aber es werden immer mehr).
 
sonicwarrior schrieb:
Das ist völlig falsch.

Ein nichmenschliches Tier (Mensche sind ja auch Tiere) oder eine Pflanze machen sich darüber überhaupt keine Gedanken.

Und es ist in der Vergangenheit schon öfter vorgekommen, dass sich Tiere und Pflanzen selbst ausgerottet haben, hauptsächlich durch unkontrollierte Vermehrung.

Nur hat der Mensch nun erstmals die Erkenntnis, dass er auf seinen Untergang zusteuert (nicht alle haben das begriffen, aber es werden immer mehr).

pflanzen oder tiere würden das aber nie bewusst machen, und darum ging es ja hier. aber wenn hier leute sind die glauben ohne sie würde die welt besser aussehen, bitte.
 
bobs schrieb:
pflanzen oder tiere würden das aber nie bewusst machen, und darum ging es ja hier.

Dann schreib das doch einfach dazu, war jetzt nicht wirklich klar.
 
-=KDD=- schrieb:
:

Es ist halt mal Fakt, das die Nahrungsaufnahme Fleisch dem Menschen zur entwicklung eines größerren Gehirnes geholfen hat und dazu notwendig war.

Aber ihr Hardcore Veggies versteht sowas ja eh nett....
QUOTE]

Erst nachdenken dann posten.
Allein, dein etwas "unsachlicher" ton zeigt mir an, dass du wahrscheinlich keine wirklichen Argumente mehr entgegen zusetzen hast.
ich bin ja kein unmensch...

Überleg mal. Als der Mensch Waffen entwickelt hat um sich tierische Nahrung überhaupt zugänglich zu machen bzw. entdeckt hat wie man ein Feuer zum lodern bringt (um tierische Nahrung überhaupt zuzubereiten und verdauungsfähig zumachen) muß er schon ganz schön clever gewesen sein. Was ich damit sagen willn ist, dass der Mensch auch vorher schon über ausreichend große Gerhirnmasse verfügt haben muss.

Laut anthropologischen Untersuchungen ist die Zunahme der sog. Intelligenz beim Menschen damit gekoppelt, dass "wir" irgendwann damit begonnen haben aufrecht zulaufen und Hände dazu benutzt wurden ihre Umwelt zu begreifen und Werkzeuge zu benutzen.

-=KDD=- schrieb:
:

Der Mensch ist zum Vegatarier nicht geeignet, da alleine schon der Verdaungsapperat nicht dazu ausgelegt ist....

Aber ihr Hardcore Veggies versteht sowas ja eh nett....
QUOTE]

Was du hier als "fakt" deklarierst ist ebenfalls schlichtweg falsch. Ich weiß schon was jetzt kommt. Ich tippe mal stark auf das "Kühe haben ja auch 6 Mägen und Menschen nicht"-Argument. Das stimmt. Nur essen Kühe Gras. Gras enthält Lignin und Cellulose, äußerst schwerverdauliche Kost deswegen das ewige wiederkäuen etc.
Menschen sind vom Verdauungssystem her, wie (Menschen) Affen frugivore, d.h Frucht- und Samenesser. Früchte enthalten genügend Vitamine und Kohlenhydrate, Wurzeln (keine Baumwurzeln, Kartoffeln mein ich), Nüsse und Samen reichlich Fette und Eiweiße. Und genau für solche Ernährung ist unser Verdauungssystem adaptiert.
 
Es ist halt mal Fakt, das die Nahrungsaufnahme Fleisch dem Menschen zur entwicklung eines größerren Gehirnes geholfen hat und dazu notwendig war.
entschuldigng wenn ich dich da korregiere: aber der Neandertaler hatte mehr gehirnmasse als der heutige mensch. zudem war es doch der neandertaer, der sich als erster das feuer zu nutzen macht (bin mir da jedoch nicht so sicher korregiert mich bitte wenns falsch sein sollte) also könnte man es auch so auslegen das die gehirnmasse mit zunehmendem Fleisch-konsum abgenommen hat :D man kann da so ziemlich alles reininterpretieren. jedoch ist es falsch das der mensch heutige mensch in der evolutionsreihe über das größte gehirn verfügt
 
was mir noch dazu einfällt, von wegen Gehringröße <--> Intelligenz.

Frauen haben wesentlich weniger Gehirnmasse als Männer. Ich bezweifle sehr stark, dass Männer wirklich intelligenter sind.

Entscheidend ist nicht das Volumen, sondern die Größe der Oberfläche der äußeren Hirnrinde. Je größer die Fläche desto mehr "graue Zellen" werden ausgebildet.

:rock:
 
EDE-WOLF schrieb:
Was ist (unbewusstes) ziel (achtung: nicht BEABSICHTIGTES ziel sondern eher "zufällig resultat) einer tierart/rasse eines individuums ohne verstand/selbstreflektion?
Fortpflanzung, Artsicherung, evolution (perfektion)
Im gegensatz dazu der mensch [...]
In welchem dieser drei Punkte stimmt der Mensch denn nicht mit den Tieren überein? Nur weil die Krankenversorgung scheinbar der Idee des "survival of the fittest" widerspricht, ist der Mensch noch lange nicht ein den "Naturgesetzen" trotzendes Wesen, das sich auf einer anderen Ebene befindet wie die restlichen Lebewesen.
pamparius schrieb:
das auto ist genauso "unatürlich" wie der moderne mensch selbst.
Wo ziehst du die Grenze zwischen "natürlich" und "unnatürlich"?

sonicwarrior schrieb:
Nur hat der Mensch nun erstmals die Erkenntnis, dass er auf seinen Untergang zusteuert (nicht alle haben das begriffen, aber es werden immer mehr).
Und du glaubst wirklich, dass es einen Unterschied macht, ob eine Art -äußerst plump ausgedrückt- "weiß", dass sie untergehen wird? Das Stichwort heißt Egoismus...
 
babyborderline schrieb:
Überleg mal. Als der Mensch Waffen entwickelt hat um sich tierische Nahrung überhaupt zugänglich zu machen bzw. entdeckt hat wie man ein Feuer zum lodern bringt (um tierische Nahrung überhaupt zuzubereiten und verdauungsfähig zumachen) muß er schon ganz schön clever gewesen sein. Was ich damit sagen willn ist, dass der Mensch auch vorher schon über ausreichend große Gerhirnmasse verfügt haben muss.

Laut anthropologischen Untersuchungen ist die Zunahme der sog. Intelligenz beim Menschen damit gekoppelt, dass "wir" irgendwann damit begonnen haben aufrecht zulaufen und Hände dazu benutzt wurden ihre Umwelt zu begreifen und Werkzeuge zu benutzen.
Auch nicht ganz korrekt. ;)
Bevor der Mensch "moderne" Waffen hatte und Fleisch jagte, war er ein Aasfresser, der sich mit primitiven Werkzeugen (vergleichbar mit denen der heutigen Affen) an den Überresten von erlegtem Wild zu schaffen machte. Der Sprung vom Aasfresser, der ständig auf der Hut sein musste, nie genug zu essen hatte und demnach wenig Nachwuchs großziehen konnte, zum aktiven Jäger, machte einfach ganz andere Energiemengen verfügbar und sorgte neben einer neuen Lebensqualität vor allem für mehr Nachkommen, was -gern unterschätzte- evolutionäre Vorteile bringt (kommen meine ersten fünf Kinder nicht durch, dann eben das Sechste). Insofern halte ich das Fleisch für nicht ganz unbedeutend, wobei Errungenschaften wie das Feuer oder die Sprache sicher größere Meilensteine in der Entwicklung des Menschen waren. Dass der -heutige- Mensch _zum Überleben_ nicht auf Fleisch angewiesen ist, ist wieder eine andere Sache.

geisterfahrer schrieb:
entschuldigng wenn ich dich da korregiere: aber der Neandertaler hatte mehr gehirnmasse als der heutige mensch. zudem war es doch der neandertaer, der sich als erster das feuer zu nutzen macht (bin mir da jedoch nicht so sicher korregiert mich bitte wenns falsch sein sollte)
Naja, sicher ist in der Anthropologie ziemlich wenig. Es gibt Experten, die den Beginn der Nutzung des Feuers wesentlich früher zurückdatieren, während die Mehrheit es dem Homo Erectus zuschreibt. Der starb vor 300 000 Jahren, als der Neandertaler auftrat, gerade aus. Ist aber auch nicht so wichtig...was allerdings noch zu sagen bleibt: Der Neandertaler war trotz der landläufigen Meinung nicht "dümmer" wie der zur gleichen Zeit lebende Homo sapiens...er hatte nur zwei evolutionäre Nachteile: Zum einen war sein Sprachapparat nicht so weit entwickelt wie beim sapiens und zum andern war sein Körperbau zu energieaufwendig, um in einer zeit des Klimawandels dem sapiens ebenbürtig zu sein.
Im Übrigen entspricht jener sapiens von der Intelligenz her -ich weiß: Definitionssache!- so ziemlich dem heutigen Menschen. Sprich: Würde ein Kind, wie es vor 200 000 jahren geboren wurde, heute aufgezogen (Zeitmaschinen lassen grüßen :D ), so würde sich schwerlich ein Unterschied zum heutigen Menschen in der Entwicklung feststellen lassen.
 
Hm, nach der Diskussion, die ich vom Zaun gebrochen habe, möchte ich mal einiges klarstellen.

@babyborderline
Einiges hat fixgh ja schon völlig korrekt ausgeführt, aber trotdem nochmal: Also, die Entwicklung der Bipedie und die Zunahme des Gehirnvolumens sind in der zeitlichen Entwicklung eng gekoppelt. Die Manipulationsfähigkeit der Hände in Form eines opponierbaren Daumens war selbstverständlich schon vorher ausgeprägt. Im übrigen ist es nicht notwendig eine Waffe zu besitzen, um Fleisch zu bekommen, denn es wird spekuliert, dass die frühen Homo-Formen in erster Linie Aas als fleischliche Quelle nutzten; denn wie zum Teufel sollte denn ein kleines zartes Wesen, dass mehr oder weniger unbeholfen im Gras rumhüpft fähig gewesen sein größere Beute zu machen oder sich gegen ausgewiesene Räuber zu behaupten. Die Möglichkeit die Hände, durch Verlagerung der Fortbewegungsweise auf die Hinterextremität, zum Transport nutzen zu können, ermöglichte es jedoch gefundenes Aas, vor dem Eintreffen der Konkurrenz, in Sicherheit zu bringen. Die Annahme, dass die dadurch erfolgte Erweiterung des Nahrungsspektrums zur weiteren Entwicklung des Gehirns beigetragen haben kann, beruht darauf, dass für die Verwertung schwerverdaulicher pflanzlicher Nahrung wesentlich mehr Energie aufgebracht werden muss, als das bei zudem noch energiereicheren tierischen Produkten der FAll ist. Die Energie die der Körper bei der Nahrungsverwertung einspart, kann natürlich dann anderweitig genutzt werden. Affen sind im übrigen nicht generell frugivor, sondern auch hier gibt es viele spezielle Anpassungen, so z.B. Dscheladas, die fast reine Grasfresser sind oder kleine Halbaffenarten, die sich insektivor leben. Zudem sollte man doch irgendwie auch bedenken, dass alle Affenarten, die die Möglichkeit dazu haben, kleinere Affen oder auch andere Tiere zu bejagen, dies auch tun. Hierbei besteht eine gut entwickelte Kommunikation und Interaktion der Tiere einer Gruppe während der Jagd. Die These vom Affen als friedlichem Pflanzenfresser ist völlig daneben, jedenfalls wenn man sie so verallgemeinernd postuliert. Ach ja, Intelligenz ist übrigens nicht unbedingt an das Gehirnvolumen gekoppelt, sondern abhängig von der Anzahl und Ausprägung der synaptischen Verknüpfungen im Gehirn und wie du richtig erkannt hast, spielt auch die Faltung der Oberfläche eine große Rolle.
Trotzdem: vielleicht selbst auch erst mal nachdenken.

@geisterfahrer
Also, der erste nachgewiesen Gebrauch von Feuer wird Homo erectus zugeordnet, der ebenfalls die älteste bipede Hominidenart darstellt. Der älteste gesicherte Hinweis auf Feuergebrauch stammt von einer 0,7 MJ alten Feuerstelle in Escale (Bouches-du-Rhône). Man hat aber deutliche Hinweise auf bereits früher erfolgten Feuergebrauch an Erdklumpen aus Koobi Fora und Chesowanja gefunden, die auf 1,5 - 1,4 MJ datiert werden; Damals war noch nicht so viel los mit den Neandertalern.
Wie ich oben schon ausführte, hat Gehirnmasse nicht unbedingt was mit Intelligenz zu tun. Es ist natürlich richtig, dass der Neandertaler mit einem Mittelwert von 1520 ccm ein deutlich höheres Hirnvolumen besaß als Homo erectus mit 700 - 1250 ccm oder selbt der moderne Mensch mit ca. 1400 ccm. Allerdings bitte ich doch darum hier auch zu beachten, dass Neandertaler in ihrem gesamtem Körperbau eine Robustizität aufwiesen, von der Arnie heute nur träumen könnte. Man sollte also immer die Relationen im Auge behalten. Auch heute wird noch darüber gestritten, ob der Neandertaler direkt in der Evolutionsreihe zum modernen Menschen steht. Die Frage ob er zur Entstehung der Jungpaläolithiker Europas beigetragen hat, bzw. zu welchem Zeitpunkt oder in welcher Entwicklungsstufe, ist eines der kniffligsten Probleme der Hominidenevolution.


-=KDD=-
 
<----- veganer
 
lol.......... was für reaktionen hier
 
Lost Prophet schrieb:
Seid ihr Straight Edge?

hm .. was dafür spricht...
-> ich rauche nicht

was dagegen spricht...

-> ich esse fleisch
-> ich trinke alkohol
....


Ich glaube wohl kaum!! :D
 
totesMaedchen schrieb:
hm .. was dafür spricht...
-> ich rauche nicht

was dagegen spricht...

-> ich esse fleisch
-> ich trinke alkohol
....


Ich glaube wohl kaum!! :D

Was hat Fleisch essen mit Straight Edge zu tun?
 
bedeutet sxe nicht viel mehr, als nur den Drogen abzuschwören und Veggie zu sein? z.B. auch, dass man keinen Sex ausserhalb einer festen Beziehung haben darf oder so ähnlich? :confused:
 
Tja, ich war 6 lange Jahre Straight Edge! Aber jetzt bin ich wieder geheilt und finde gefallen an meinem Alkoholproblem :rolleyes: !
 
Ich esse gerne Fleisch, ich trinke gerne und viel, ich rauche wie ein Schlot, habe nichts gegen Promiskuität und rauche auch gerne mal Tüte. Ich bin wohl das absolute Gegenteil von Straight Edge, aber so lange die Leute sich damit wohlfühlen und sich nicht in mein Leben einmischen wollen habe ich kein Problem damit!
 
M.O.D. schrieb:
bedeutet sxe nicht viel mehr, als nur den Drogen abzuschwören und Veggie zu sein? z.B. auch, dass man keinen Sex ausserhalb einer festen Beziehung haben darf oder so ähnlich? :confused:


Jo,damit ist rumhurerei gemeint.
 
nö, bin ich nich.

ich trinke alkohol (ist meine einzige droge, gut, coffein, aber nur im eistee oder cola, wobei zweiteres sehr selten). finde es aber gut, wenn jemand so für sich sich seinen weg gefunden hat bzw so besser leben kann. ich trinke auch nur am we alkohol und ich könnte jederzeit drauf verzichten.

hm...ich esse fleich, aber das ist ja nich unbedingt straight edge und so...aber vegetarier haben da stellenweise schon recht in ihrem verhalten, dass die fleischproduktion bzw die art der "produktion" in unserer modernen gesellschaft außer fugen geraten ist, allerdings müssen diese auch wiederrum einräumen, dass fleischverzehr durchaus natürlich ist, wir aber heute das gleichgewicht verloren haben. ein guter grund für vegetarismus ist sicherlich die güte des fleisches...ich für meinen teil esse kein fleisch aus dem supermarkt, sondern nur von bauern hier aus der umgebung (wohne so halb auf dem land), wobei das natürlich teurer ist (und mami+papi bei mir mometan noch die einkäufe erledigen, weil ich noch zuhause wohne) ;)
 
Habt ihr mal geguckt von wann der Thread is? :D

Back to Topic: The Bones - sXe, Drugs and R'N'R
 
bedeutet sxe nicht viel mehr, als nur den Drogen abzuschwören und Veggie zu sein?

Das mit Veggie ist Unsinn, der im Nachhinein dazugedichtet wurde. Keine Drogen und kein "Rumhuren" ist es, worum's geht.
 

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