Sinnhaftigkeit von Röhrenamps und Effekten bzw. Neu- und Wißbegier eines E-Git-Starters"

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OK, Danke....

Aber da muss ich damit, es nicht mit meiner Overdrive ? oder Distortion -Pedal beim verzehrten-Kanal des Amps in Kombination dazu nicht pfeift ? praktisch ? das Gain des Amps rausnehmen bezw. auf null stellen ? oder ?
Nichts für Ungut, aber die Zeichensetzung erleichtert nicht grade das flüssige Lesen.

Grundsätzlich kann man Verzerrpedale als Verzerrer(/Distortion) im Cleankanal nutzen, oder als Overdrive im Zerrkanal.
Dabei hat der Amp einen Crunchigen Sound eingestellt, das Pedal ebenso oder sogar einen Cleanen, aber sehr lauten Sound, und zusammen ergibt das dann neue Zerrstrukturen.
 
Ja gut, ich habe meine Pedale schon immer im Cleankanal.....aber versuche es mal im anderen Kanal....
 
Da du ja leider immer noch kein Budget für den Amp genannt hast, würde ich den ENGL Retrotube Combo noch ins Rennen bringen. Der kommt gebraucht auf ca.700-800,-€ ist schön kompakt und kann die von dir gewünschten Sounds auch.
 
Ich schaue mir ja auch oft gerne Musikvideos, Konzerte usw. an, und fast jeder Profi- Gitarrist hat einen Marshall hinter sich....ich würde mal sagen 90% der Profis spielt auf Marshall-Amps, und da ich ja gerne Songs nachspiele, möchte ich ja einen Sound haben, der zu den Songs auch passt, also warum sollte ich Experimente machen ?, wenn ganz offensichtlich ist, das Marshall die "Gitarristenwelt" regiert....
 
Ich schaue mir ja auch oft gerne Musikvideos, Konzerte usw. an, und fast jeder Profi- Gitarrist hat einen Marshall hinter sich....ich würde mal sagen 90% der Profis spielt auf Marshall-Amps, und da ich ja gerne Songs nachspiele, möchte ich ja einen Sound haben, der zu den Songs auch passt, also warum sollte ich Experimente machen ?, wenn ganz offensichtlich ist, das Marshall die "Gitarristenwelt" regiert....
Quatsch. Marshall gehört zu den großen Fischen, 90% ist aber maßlos übertrieben.
Oft genug hat man sowieso im Hintergrund noch was anderes laufen, also vorne manchmal aufgestellt wird bzw. Was endorst wird, aber selbst 90% Endorsment+Deko sind maßlos übertrieben.
 
Ich schaue mir ja auch oft gerne Musikvideos, Konzerte usw. an, und fast jeder Profi- Gitarrist hat einen Marshall hinter sich....ich würde mal sagen 90% der Profis spielt auf Marshall-Amps, und da ich ja gerne Songs nachspiele, möchte ich ja einen Sound haben, der zu den Songs auch passt, also warum sollte ich Experimente machen ?, wenn ganz offensichtlich ist, das Marshall die "Gitarristenwelt" regiert....

Was du auf Konzerten oder - noch schlimmer - Musikvideos siehst, hat nicht unbedingt was mit der Wirklichkeit zu tun ;)

Dank Internet kann man sich ja heutzutage so ziemlich jeden halbwegs bekannten Gitarristen unter die Lupe nehmen ...

Edit: crazy-iwan war eine millisekunde schneller ^^
 
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Ja denoch könnt ihr doch nicht bestreiten ?, das die größten Songs auf Marshall-Amps komponiert bezw. eingespielt wurden, natürlich nicht alle, schon klar, aber die meisten.....
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Und ich hatte früher auch keinen Marshall-Amp. Angefangen habe ich mit einem Fender, aber ich muss sagen, als ich das erste mal den Marshall MG ausprobiert habe, war ich von seinem Sound begeistert....natürlich ist er nicht so gut wie ein JVM, aber ich mag eben den Sound von Marshall, warum sollte ich also dann, die Marke wechseln ?
 
Ja denoch könnt ihr doch nicht bestreiten ?, das die größten Songs auf Marshall-Amps komponiert bezw. eingespielt wurden
Son Quatsch. Black Sabbath hat Laneys genutzt. Led Zeppelin Supros, Hiwatt, Orange. Deep Purple mal so mal so. Pink Floyd Hiwatt. Mal son kurzer Überblick, je weiter man runter geht, desto mehr nicht-Marshall-Bands wird man finden.
Wenn Du dann Marshallnutzer findest, schau mal, wie viele von denen die nur gemodded genutzt haben.

Dazu kommt ja auch die Frage, was für ein Marshall. Ein 1959 klingt völlig anders als ein TSL. Deine MG-Tröte mal ganz rausgenommen.

Das ist wie wenn man sagt Schumi fuhr zu letzt Mercedes, mit ner A-Klasse werde ich ein ähnliches Fahrgefühl haben. Ein Audi R8 hingegen wurd nie für F1 Rennen benutzt, deswegen ist das ein schlechterer Sportwagen als die A-Klasse, weil Mercedes hat F1-Wagen...
Und ich hatte früher auch keinen Marshall-Amp. Angefangen habe ich mit einem Fender, aber ich muss sagen, als ich das erste mal den Marshall MG ausprobiert habe, war ich von seinem Sound begeistert
Damit hast Du 2 sehr verschedene von Dutzenden, den Markt dominierenden Herstellern genannt.
Vom einen Hersteller hast Du das unbezweifelbar schlechteste Produkt getestet, deswegen gehe ich beim anderen Hersteller auch von einem der Low-Budget Geräte aus.
Teste mal die großen Röhrengeräte der jeweiligen Hersteller, und schau, wie viel anders die klingen.
Schau Dich dann mal um, wer Geräte von Peavey, Mesa Boogie, Laney, Randall, Bogner, Diezel, Engl, Vox, Hughes&Kettner, Orange nutzt, um einen kleinen Blick für den Markt zu kriegen.
Dann schau mal, wer von den großen überhaupt noch analog auftritt, und wer nicht schon auf Kemper und Konsorten umgestiegen ist.

Der Name Marshall zieht sich durch die Rockgeschichte, und ist auch durchaus mal die Messlatte gewesen, aber spätestens seit den 90ern ist der Markt nicht nur abwechslungsreich aufgebaut, sondern auch geflutet von neuen Ideen, die andere Hersteller an die Spitze rücken lassen.

Bzw an die jeweilige Spitze, es gibt es nach Musikrichtung wieder andere Messlatten. Der 6505 oder Dual Rectifier im Metal, Sunn/Orange/Laney im Stoner, als Beispiele.

Wenn Du sagst, Du willst n Marshall weil Du markengeil bist, ist das OK, aber erzähl keinem, Marshall sei die einzig ernstzunehmende Marke im Rockbereich ;)
 
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@Gainheart

Ich spiele selber Marshall, aber bei aller Fanliebe: Da hat der irre Iwan wirklich uneingeschränkt recht mit seinem Beitrag.
 
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a denoch könnt ihr doch nicht bestreiten ?, das die größten Songs auf Marshall-Amps komponiert bezw. eingespielt wurde

Doch. Könnte man bestreiten. :cool: Die Beatles z.B. haben mit VOXen laut gemacht. Oder mal ein Fender Bassmann. Gibt sicherlich genug weitere Beispiele,
für und gegen Bands mit Marshall Amps.

Ich würde da mal gar nicht pauschalieren.
Ist doch aber auch egal, wenn Du einen Marshall willst dann kauf ihn einfach.
Wegen "der Musiker oder die Gruppe" würde ich mir allerdings keinen holen, sondern nur wenn er MIR für das, was ich spiele, gefällt.
 
Ich habe ja auch NICHT behauptet: Marshall sei die (einzige ernstzunehmende) Marke, sondern es fällt halt auf, das viele Profis Marshall haben, (nur das wollte ich damit sagen).... und das andere Amps bezw. andere Marken auch gut sind, und gut sein können, bezweifle ich auch nicht.......
 
Ich habe ja auch NICHT behauptet: Marshall sei die (einzige ernstzunehmende) Marke, sondern es fällt halt auf, das viele Profis Marshall haben.
Ja, die haben sicherlich (auch) Marshall, aber wenn man mal hinter die Bühne schaut, dann stellt man sehr oft fest, dass der Sound gar nicht vom Marshall kommt, sondern vom Kemper Amp.

fakebox2.jpg
fakebox1.jpg
 
Und warum haben die wie ihr sagt vorne einen Marshall stehen, und spielen aber hinten mit einem anderen Amp ? da verstehe ich doch die Logik nicht ?

Ok jetzt habe ich auch die Fotos gesehen, aber ich verstehe es immer noch nicht ?
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Geht es da um Werbeverträge ? oder ähnlichem ?
 
Und warum haben die wie ihr sagt vorne einen Marshall stehen, und spielen aber hinten mit einem anderen Amp ? da verstehe ich doch die Logik nicht ?

Ok jetzt habe ich auch die Fotos gesehen, aber ich verstehe es immer noch nicht ?
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Geht es da um Werbeverträge ? oder ähnlichem ?
Reine Show, sieht halt cooler aus als "Opel" (halt ne kleinere Marke) und außerdem gibt es die Marshallwände öfter als alle anderen.
 
Und warum haben die wie ihr sagt vorne einen Marshall stehen, und spielen aber hinten mit einem anderen Amp ? da verstehe ich doch die Logik nicht ?
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Geht es da um Werbeverträge ? oder ähnlichem ?
Da gibt es viele Möglichkeiten. So eine Wand aus vielen Full Stacks sieht einfach gut aus. :)
Dann kommen da durchaus auch Werbeverträge oder Sponsoring der Hersteller dazu. Wenn Marshall da viele € als Sponsor ausgibt, dann wollen die eben auch ihre Produkte auf der Bühne sehen.
Oder es spielen eben mehrere Bands hintereinander auf einer Bühne und es wird nicht jedes mal alles umgebaut (bei kleineren Bands durchaus üblich).
 
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OK verstehe....

Es gibt auch noch andere Aspekte die für einen Marshall sprechen, viele Amps ( VOX z.B.) haben die Bedienfläche oben-hinten, ich möchte sie aber vorne haben, sei es wie es ist, ich möchte eben einen Marshall, denn da passt vieles für meine Bedürfnisse....

Jetzt habe ich gerade nachgesehen rein platztechnisch geht bei mir z.B. kein JVM, es wäre nur ein Mini-jubilee oder ein DSL 5c möglich.....jetzt mal unabhängig vom unterschiedlichen Preis....wenn würdest ihr da nehmen von den zweien ? bezw. bevorzugen ? oder kann man das schlecht beantworten ?
 
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OK verstehe....

Es gibt auch noch andere Aspekte die für einen Marshall sprechen, viele Amps ( VOX z.B.) haben die Bedienfläche oben-hinten, ich möchte sie aber vorne haben, sei es wie es ist, ich möchte eben einen Marshall, denn da passt vieles für meine Bedürfnisse....

Jetzt habe ich gerade nachgesehen rein platztechnisch geht bei mir z.B. kein JVM, es wäre nur ein Mini-jubilee oder ein DSL 5c möglich.....jetzt mal unabhängig vom unterschiedlichen Preis....wenn würdest ihr da nehmen von den zweien ? bezw. bevorzugen ? oder kann man das schlecht beantworten ?
Du muss Marshall nicht rechtfertigen. Viele von uns, auch ich, spielen Marshalls, und lieben ihren Amp, aber nicht (zumindest größtenteils nicht), weil Marshall draufsteht, sondern weil wir von unserem Amp überzeugt sind
 
So sehr viel größer als ein Mini Jubilee Combo ist der JVM215C jetzt auch wieder nicht.
Am kleinsten wäre der DSL5C. Hat halt "nur" nen 10er Speaker.

Ansonsten bleib ich dabei:
Wenn du auf Marshallsounds stehst, dann bist du mit einem Marshall (oder einem Nachbau) gut beraten.
Wenn es dir aber nur um das Image geht und du auch offen für andere Sounds bist, dann schnapp dir deine Gitarre und spiel mal alles an, was du unter die Finger bekommst. DAS ist ohnehin zielführender, als jetzt seitenlang hier hin- und herzudiskutieren. Ich glaube, dass du zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht weißt bzw. noch gar nicht selbst am Spielgefühl erfahren hast, wo der Unterschied zwischen einer Boss-Zerre über den Marshall MG gejagt und einem guten Vollröhrenamp liegt. Das Video hast du hoffentlich angeschaut, in dem der Kerl über seinen Umstieg von Modeling Amp auf JVM erzählt. Ich kann das jedenfalls sehr gut nachvollziehen, was er da sagt.
 
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Doch zwischen Mini-Jubilee und JVM liegen ca. 10 cm unterschied, und den Platz habe ich nicht, ich habe da ja ausgemessen....

Und natürlich kaufe ich nicht "die Katze im Sack"....das ist doch logisch das ich das alles vorher mit meiner Gitarre probiere.....
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Also wenn ich so die Bewertungen des DSL 5c( bei Thomann) lese, dann lese ich nur positives, vorallem wird immer wieder erwähnt, das er für eine Wohnung gut zu gebrauchen ist Thema Nachbarn....natürlich sind Bewertungen mit Vorsicht zu geneißen aber der DSL 5c ist in meiner engeren Wahl, und zu dem Preis, kann ich ihn mir auch eher und schneller leisten wie einen JVM oder Mini-Jubilee....
 
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