Sinnhaftigkeit von Röhrenamps und Effekten bzw. Neu- und Wißbegier eines E-Git-Starters"

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Danke, aber ich wohne südlich von München.....

Und natürlich sollte man nicht nur nach dem Markenamen gehen, aber denoch möchte ich es halt mit den Automarken vergleichen: ein Audi, ein BMW und ein Mercedes sind im Grunde genommen alles gleichwertige qualitätvolle Autos und denoch gibt es halt Leute die Lieber z.B. einen BMW fahren, und davon Fans sind, wir sind schon irgendwie einer Marke verbunden, für mich steht halt Marshall für den klischeehaften Rock, für Freiheit, für die Gitarrengrößen, und ich meine der Sound der Marshall-Amps wurde ja auch fast überall benützt, es ist ja der Marktführer, da liege ich ja Soundtechnisch nicht weit weg, wenn ich Songs nachspielen möchte.... und jede Marke hat doch irgendwo etwas positives oder etwas negatives, ich muss sagen mag meinen MG 15 CFR schon, auch wenn mir ein Röhrenverstärker lieber wäre.... aber warum sollte ich tausend Amps ausprobieren jeder unterschiedlich, und auch gut, aber letztenendes ist es ja auch doch nur ein Amp, bei der Auswahl wird man ja schwindlich, und was dann gar nicht mehr was man möchte.... wichtig ist doch das spielen an sich, und das muss ich ja doch erstmal noch besser lernen....
Das ist halt das Problem, die MG Serie ist eigentlich eine Frechheit.
Die ist für das, was sie bietet, bzw. für das was sie nicht bietet, einfach zu überteuert, und verkauft sich hauptsächlich wegen dem großen M vorne drauf.

Genauso hilft der Markenfetisch später genauso wenig.
Im Verstärkerbereich gibt es eigentlich nicht so viel Produktvielfalt wie im Automobilbereich.
Bis in die 80er rein waren fast alle Rockamps mehr oder weniger Marshallkopien.
Einerseits ja, weil Marshall es gut gemacht hat, aber andrerseits eben auch weils dann doch nicht gut genug war. Man wollte mehr, und holte sich das durch Mods raus, manche Hersteller dachten dann "Mensch, diese Mods baue ich direkt rein, dann habe ich gleich den besseren Marshall".
Diese Amps sind dann immernoch sehr ähnlich, das ist dann nicht so krass wie ein Mercedes E zum Golf.
 
Nur du darfst nicht vergessen, das ich noch ein Anfänger bin, als Fahranfänger kaufe ich mir auch nicht gleich einen Ferarri, kann sein, das der MG nicht so gut ist ? aber bis jetzt tut er es für meine Fähigkeiten....natürlich möchte ich mir wie gesagt in Zukunft auch mal was besseres kaufen, aber vorerst muss ich noch abwägen ? ob sich das für mich schon rentiert ? oder anders gefragt würdest du sagen, das ein z.B. JVM für einen Anfänger, wirklich schon etwas bringt ? bezw. ob man da den Sound schon richtig nützen kann ? ich denke das ist doch eher dann etwas für fortgeschrittene oder schon perfekte Spieler oder ?
 
ein Audi, ein BMW und ein Mercedes sind im Grunde genommen alles gleichwertige qualitätvolle Autos
...möglich, aber die gleiche Qualität bekommt man bei anderen Herstellern am Ende auch für weniger Kohle.
Ist halt die Frage ob einem wichtig ist was das Produkt kann oder ob einem wichtig ist das andere sehen was man hat. Um mal zur Musik zurück zu kommen, wenn du schon so nach dem typischen Sound suchst....
dann brauchst du ja auch das entsprechende Instrument. Ich hab nur 2 Giarren, eine ca 14 Jahre Ibanez RG170, die kam damals schon nur 260€ oder so. Ist aber ok.
Und eine andere Ibanez wo mal die PU getauscht wurden. Beide Gitarren klingen vollkommen anders. Und letzten Endes ist es auch völlig wurscht, weil das wichtigste der Musiker ist.
Und da haben ja auch viele der Rockgrößen so ihre Eigenheiten und Vorlieben und Techniken.

Ich habe ein wenig das Gefühl das du nach einem anderen Amp suchst weil du der Meinung bist das du damit besser klingst....dem ist aber nicht so. Gitarre,Effekte,Amp sind ja nur das Werkzeug.
Nehmen einem aber die Arbeit nicht ab.

Gruß Marcus
 
Selbst einen DSL5C halte ich für "besser" als einen Marshall MG.
Und der kostet nicht viel und ich wüsste nicht, warum den ein "Anfänger" nicht spielen dürfen sollte.
Mal abgesehen davon, dass zunächst mal die Gitarre selbst gespielt wird - der Amp wandelt nur das in Sound um, was er von den PUs übers Kabel reingeschickt bekommt.
Insofern verstehe ich jetzt auch diese Auto-Vergleiche nicht so richtig.
(Das tu ich aber meistens nicht, wenn sie im Forum auftauchen ; ))
 
Ja klar, man braucht halt, ein gewisses können beim spielen, aber das kommt schon noch....ich habe auch einfach zu spät angefangen mit dem Gitarre spielen....

Meine Gitarre ist jedenfalls aller erste Sahne, da gibt es nichts zu kritisieren, natürlich ist das auch immer eine Frage des Geschmacks, was man möchte, aber denoch ist die Ibanez RG 970 ein tolles Instrument, zumindest habe ich viele Gitarren ausprobiert, und habe mich aber genau in diese Gitarre verliebt.....

Viele Grüße
Gainheart
 
Ist doch super, wenn du mit der Gitarre glücklich bist.

Schau mal hier, auch ne RG in den DSL5c gespielt:

 
Ich hab ja garnicht gesagt das die Gitarre schlecht ist. Sondern wollte damit sagen das die Gitarre ja im wesentlichen am Klang beteiligt ist.
ür mich steht halt Marshall für den klischeehaften Rock, für Freiheit, für die Gitarrengrößen, und ich meine der Sound der Marshall-Amps wurde ja auch fast überall benützt, es ist ja der Marktführer, da liege ich ja Soundtechnisch nicht weit weg, wenn ich Songs nachspielen möchte.
Darum ging es mir....der Amp allein macht ja nicht DEN Sound. Und es ist ja auch nicht Der eine Marshall den alle nutzen.
Ich meine das du dich nicht verrennst.

Gruß Marcus
 
OK Danke...

Ja ich versteh euch schon......
 
Wobei mir auf dem Video z.B. der Sound zu sehr "matscht" mir gefallen die Rocksounds aus den 80gern so gut, wie z.B. John Norum uvm. oder Metaltechnisch: Helloween, Iron-Maiden, uvm oder eine neuere Band wie: z.B. Sinbreed hat auch diesen Sound dieses eher höhenlastige bei den Gitarren gerade bei den Intros, und Solos die Powerchords dürfen schon kernig und knackig sein, aber da haben auch viele Amps, die Gefahr das es mir da zu sehr "matscht" das die zu extremen Bässe den Sound zuschmieren, sicherlich werde ihr gleich sagen: das ist alles eine Sache, wie man seine Ausrüstung richtig einstellt, damit man diesen Sound auch bekommt, aber es hat auch doch ? etwas mit der richtigen Ausrüstung zu tun ? oder ? und so einen Amp hätte ich gerne, der diesen Sound auch möglich macht, bezw. mit meiner Ibanez RG 970 da gut zusammen harmoniert......

Schönen Tag und guten rutsch ins neue Jahr

Viele Grüße
Gainheart
 
80er Rock-/Metalsounds kriegt man mit dem JVM und DSL problemlos hin.
Ist dann eher ne Frage nach der passenden Box.
 
80er Rock-/Metalsounds kriegt man mit dem JVM und DSL problemlos hin.
Ist dann eher ne Frage nach der passenden Box.

Also sprichst du wieder von einem Topteil mit Box ? aber das dürfte doch mit einem Combo auch möglich sein ? oder warum die passende Box ?
 
Also sprichst du wieder von einem Topteil mit Box ? aber das dürfte doch mit einem Combo auch möglich sein ? oder warum die passende Box ?
Man kann auch im Combo den Lautsprecher wechseln ;)
 
Ja gut aber das muss man dann vom Fachmann machen lassen, zudem kaufe ich mir doch keinen teuren Verstärker und wechsle dann gleich den Lautsprecher, da kann ich mir ja dann gleich etwas billiges kaufen, und da, dann wechseln oder ?

zudem würde mich auch interessieren, wie man den von mir beschrieben "Rocksound aus den 80gern" einstellt ? nimmt man da den Bass raus ? und betont mehr die Höhen ? oder verstärkt man mehr die Mitten ? entschuldigung für die naive Frage ? aber als Anfänger hat man auch hier noch nicht die Erfahrung, wie man einen bestimmten Sound richtig so einstellt ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Also nach Meiner Erfahrung kann ich sagen, dass man diesen "Rocksound aus den 80ern" einigermaßen gut hinbekommt, wenn mann ein Overdrive Pedal vor einen schon verzerrten Amp schaltet.
Meistens gehen viele Leute hin und schalten das Zerrpedal vor einen cleanen Amp (was gefällt ist erlaubt :)), doch eigentlich ist ein Overdrive auch dazu da einen bereits verzerrten Amp zu "pushen".
Zumindest erhält man somit diesen beschriebenen Rocksound.
Wie du auch schon erwähnt hast, neigt eine gesättigte Röhre eines bereits verzerrten Amps manchmal zu matschen und dieses Problem kann man auf jeden Fall mit einem Overdrive oder ähnlichem lösen.

Grüße Guitarfriend
 
Ok, Danke, dann machen eben Effektpedale schon Sinn mit einem Röhrenverstärker.....

Viele Grüße
Gainheart
 
Übrigens: Beim Speakerwechsel ist nicht viel dabei. Man kann das ohne Probleme selbst machen (außer du hast 2 linke Füße als Hände :D), man kann auch den alten Speaker jederzeit wieder einbauen
 
Warum sollte man die teuren Amps nicht anpassen lassen? Bei Prsche hast ja auch n Konfigurator.

Außerdem gehts da nicht um besser/schlechter, sondern um Geschmack.
Helles kder dunkles Sitzleder quasi.

Nimmste einen günstigeren Amp haste am Ende nicht nur nen schlechteren Lautsprecher, da fehlt meistens nich anderes.


Und wie stellt man sowas ein?
Kommt halt sehr drauf an. An meiner alten Laneybox klingt der EQ mittig schon sehr nach 80er-Maiden, mit reingedehten Mitten wurds dann richtig gut. Bei meiner anderen Box muss ich die Bässe leicht betonen, und die Höhen stärker. Bei anderen muss ich die Mitten absenken und anderes hervorheben.

Bei deinem MG würde ich, wenn Du die Ampzerre nutzt, den EQ recht mittig lassen, und höhstens leicht mit jedem Regler mal spielen.
Solche Musik verlangt aber grundsätzlich keine Extrempositionen.
 
OK, Danke....

Aber da muss ich damit, es nicht mit meiner Overdrive ? oder Distortion -Pedal beim verzehrten-Kanal des Amps in Kombination dazu nicht pfeift ? praktisch ? das Gain des Amps rausnehmen bezw. auf null stellen ? oder ?
 
Naja Feedback sollte nicht zustande kommen (es sei denn es ist gewünscht).
Doch vor einem komplett cleanen Amp würde ich persönlich kein Zerrpedal setzen.
Am besten ist es jedoch, dass man natürlich verschiedene Settings ausprobiert und darauf hört ob der Sound einem gefällt. (Es ist nicht immer Leicht eine "Ferndiagnose" zu stellen, denn jeder Amp und Pedal reagiert anders).
Demnach würde ich aber trotzdem nicht ganz die zerre des Amps wegnehmen.
Die Frage ist nur ob du die Zerre des Pedals hören möchtest oder eher die Zerre des Amps.
Wenn eher die Zerre des Pedals gewünscht ist, dann muss der Volume Regler des Pedals und natürlich auch das Gain des Pedals leicht erhöht werden.
Wenn eher die Zerre des Amps gehört werden soll, dann das Gegenteil davon tun.
Wichtig ist auch, dass die Lautstärke des Amps und des Pedals aufeinander abgestimmt sind um Feedback zu vermeiden (dabei hilft einfach ausprobieren:)).
 
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