Wieviel würdet ihr für eine E-Gitarre ausgeben??

  • Ersteller MarcAndree
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nur die optik hat eine rolle gespielt
Der Sound natürlich auch. Paul Weller und seine Rickenbackers, damals Ende der 70er. Akustisches Erweckungserlebnis. Heute könnte ich mir so'n Dingen leisten. Aber ich finde 'n teures Instrument sollte man auch angemessen bedienen können. Ich üb noch 'n bisschen....:D
 
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Die einzige Gitarre, welche mich direkt von Beginn an gekickt hat, war die grüne PRS Custom 24, welche Steven Wilson hier spielt:



Das hat sich bis heute nich geändert und vor einigen Jahren war es dann ja auch soweit.
Gut, es ist eine grüne P24 - an Stelle der Custom 24 - geworden, aber es sollte nich exakt diese Gitarre sein, sondern nur das Modell, Farbe und Hersteller.
Die Faszination dafür hat sich bis Heute nicht gewandelt.

Ansonsten bin ich was das angeht - auf Dauer zumindest - gefeit.
Klar, gibt es hin und wieder mal Modelle, wo man schwach werden könnte.
Wie z.B. die Majesty vom Petrucci. Aber das hält dann meistens nich lange. :)
 
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Übertragen auf Gitarren geht es doch gemeinhin um den mythischen Klang der Les Pauls bzw. Strats aus den Fünfzigern/Sechsigern.
"Horden" von Gitarristen begeben sich auf die Suche, makeovern usw.
Da ist was dran, meine Vorliebe für Strats kommt sicher aus der Richtung. Weil eben viele meiner Gitarrenhelden eine spielen, sei es Hendrix oder Rory Gallagher oder auch Ritchie Blackmore.
Die Makeoverfreunde betrügen sich selbst (in meinen Augen) mit den Substituten, von denen sie sagen, sie seien so wie das historische Vorbild.
Ich würde nie behaupten, meine Mexikanerin sei wie das historische Vorbild der genannten. Obwohl sie soundmässig mit den CS69 Pickups schon sehr in die Richtung geht. Aber ich will ja auch weder den Sound, noch den Stil kopieren. Es geht mir schon auch darum, dass ich meinen eigenen Sound und Stil habe. Abgesehen davon, dass ich auch überzeugt bin, dass viel vom Sound aus dem Verstärker bzw. den Speakern kommt.
Mir geht es darum, dass ich eine Gitarre hab, mit der ich gut spielen kann, auf der ich mich wohlfühle. Und dazu muss sie nicht viel gekostet haben.
 
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"Der Björn" von einer der schwedischen Todesbleikapellen spielt doch auch Les Paul, wobei er seit einiger Zeit ja ein eigenes Epiphone Signaturemodell hat. Da hättest Du doch dann nicht verkaufen müssen.
...richtig, und dem Björn seine schwarze Schönheit ist auch ein selten feines Exemplar der Gattung LP, Chapeau...
Das Interesse ging damals (jaja, die vielzitierten 90er...) aber eher in Richtung der Zackenbarsche von Jackson (King V / Kelly / Warrior...) - alle irgendwann mal gehabt, mit Begeisterung gespielt und wieder verkauft... Die einzige, an der ich bis heute hängen geblieben bin, ist die Warrior...

Bin aber inzwischen auch wieder auf den LP-Style-Geschmack gekommen und mit ner Tremonti SE Custom Singlecut-seitig rundum glücklich (Trem geblockt, SH-4 an den Steg und ein Schaller Golden´50 am Hals - Monty kann bellen, brüllen und singen :))...
 
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Ich kann keine Gitarre benennen, die für mich das Gralsmotiv erfüllen würde im Sinne eines weder kurz-, noch langfristigen Strebens danach.
.. mein Trinkgefäße sind eben nicht die "normalen", ich liebe so schräge Sachen, und das schon so lange, dass ich nur beherzt zugreifen musste, um einige Vögelchen mit ziemlich besonderen Eigenschaften zu bekommen, die ich mag. Ansonsten hat es mich noch nei so richtig gereizt, zu klingen "wie ...". Ich mag dynamische Feinfühler und bratzige Kompressen, Dreckschleudern und Kristallkugeln. Je nach dem, was mir so gerade durch den Kopf geht. Ich habe zumindest für mich den Eindruck gewonnen, dass Amps und Boxen letztlich vielleicht klanglich noch wichtiger sind als Gitarren, bei denen es mehr um Frequenzlöcher geht und natürlich um eine Haptik, die inspiriert. Die muss übrigens nicht immer gefällig sein für mich.Es gibt 50 Euro gebraucht-Gurken, die ich für bestimmte Sachen genial finde, ich bin bisher wirklich so wenige Male auch nur versucht gewesen, E-Gitarren für 3k-plus zu erwerben, weil sie mir irgendetwas versprachen, dass ich das locker an einer Hand abzählen kann. Bei Akustischen sieht das schon anders aus ...hatte vor 'nem halben Jahr mal eine in der Hand, bei der mir sofort ein wohliger Schauer über den Rücken lief, irgendeine gebrauchte Breadlove für über 3,5k, aber die hätte ich wiederum nicht wirklich adäquat nutzen können, aber schön war sie schon. Ich habe mal in meinen Mitt20ern eine 1960er Les Paul in der Hand gehabt, federleicht und voller Zauber, seitdem bin ich zumindest gegen die kläglichen Nachahmungsversuche der Firma Gibson komplett gefeit, aber die kostete auch damals schon mehr, als ich im Jahr verdient habe.
 
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@frankpaush, danke für Deine Ausführungen. Ein Amp ist wichtig, denn er moduliert die Stimme der Gitarre. Die Gitarre sollte aber an jedem Amp gleich reagieren (in Neutralstellung der Tonmodulation). Eine vormals auf > 10 k bezifferte klang "bescheiden" am fremden Amp, meine Alltagsgitarre wie gewohnt.
 
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hui - ihr habt offensichtlich echt nichts anderes zu tun ;)
 
@frankpaush, danke für Deine Ausführungen. Ein Amp ist wichtig, denn er moduliert die Stimme der Gitarre. Die Gitarre sollte aber an jedem Amp gleich reagieren (in Neutralstellung der Tonmodulation). Eine vormals auf > 10 k bezifferte klang "bescheiden" am fremden Amp, meine Alltagsgitarre wie gewohnt.
Was dürfte denn ein Amp so kosten? Mal im Sinne dieses Threads gefragt. Gerade da sollte man doch eher nicht auf'n Pfennig gucken, oder? Mal der Neugierde halber.
 
@shadok: Vollröhre? Transistor? Hybrid? Modeller? Profiler?
 
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Die Gitarre sollte aber an jedem Amp gleich reagieren (in Neutralstellung der Tonmodulation)
.. mh, ich suche auch mal Paarungen aus, die ich besser finde als andere. Ein Champ mit einer Paula ist beispielsweise nicht mein Fall, auch wenn die Paula am JMP macht, was sie soll ... aber vielleicht deute ich dein "reagieren" nicht korrekt?
 
Gerade da sollte man doch eher nicht auf'n Pfennig gucken, oder?
... ich denke, es lohnt sich immer, auf alles zu achten :D Nach meiner Erfahrung kommt es auch sehr drauf an, wie ich mein Equipment nutze möchte, eine Welttour mit einem China-Vollröhrer zu 250 Euro dürfte sich denn schnell durch den notwendigen Technikereinsatz relativieren ... auch wenn der bei ein paar Clubgigs und pfleglichem Umgang sehr gute klangliche Resultate zustande bringen kann. Mein JMP (bj 1976) hat mich in den Mitt80ern 400 DM gebraucht gekostet (gebrauchte Box für 500 DM dazu), hatte anfangs mal ein paar Kleinigkeiten, über die ein Tech schauen musste, danach bis heute Trecker ohne Klagen. Das ist ein durchaus vernünftiges, naja, schon sehr erfreuliches P/L-Verhältnis, trotz Touren und klimatisch fiesen Ü-Räumen :D Was ich da heute nehmen würde mit der Erwartung, so lange Freude ohne Klagen zu haben ... ? Ich glaube, da hätte ich Probleme. Schon in de 'Generation 19" ' hat mich vergleichbare Qualität gut das doppelte gekostet (auch gebraucht) ... ist aber auch schon über 25 Jahre her. Und welche Lebensdauer Modeller oder Profiler haben, liegt ja auch noch im Bereich der Sternendeuter ... trotz stattlicher Kosten beim Kauf.
 
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Den Vergleich, den ich oben skizzierte, erlebte ich auf einem Mesa Mark V Combo.
Diese hochmobilen Kleinstverstärker von Marshall, Blackstar, Orange, F würde ich nicht als Referenz ansehen.
Ein ordentlicher Lautsprecher sowie mindestens eine dreibandige Klangregelung wäre meine Mindestanforderung.
 
Unabhängig von technischen Details.
... geht im Grunde nicht. Je komplexer, desto riskanter ist es, auf Sparkurs zu gehen. Aber: es gibt eben auch hier keine eindeutige und verlässliche Relation zwischen Kosten und Qualität.
Ist aber auch nichts Neues, die besten Vöxe brauchten schon immer mehr Pflege als ein Kleinkind im Windelalter, obwohl sie ja eigentlich nicht so schrecklich kompliziert sind, aber wer's liebt zahlt dann eben ... und zahlt ... und zahlt. Dagegen gibt es gute Transen, die locker 40 Jahre servicefrei existieren, und neu auch nicht teurer waren ...
 
Also wenn wir jetzt anfangen über Amps zu reden, sollten wir vielleicht im entsprechenden Subforum einen eigenen Thread dazu aufmachen? :confused:
 
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wenn wir jetzt anfangen
.. haste schon recht, aber genau genommen ist eine E-Gitarre ja nur ein Teil-Instrument, das ohne Verstärker und Boxen seinen Zweck nicht erfüllen kann ... :evil: so gesehen hat die Ausgangsfrage eigentlich bei einer von dieser Kette losgelösten Antwort wenig wert, oder?
 
.. haste schon recht, aber genau genommen ist eine E-Gitarre ja nur ein Teil-Instrument, das ohne Verstärker und Boxen seinen Zweck nicht erfüllen kann ... :evil: so gesehen hat die Ausgangsfrage eigentlich bei einer von dieser Kette losgelösten Antwort wenig wert, oder?

Aber wir kaufen ja meist die Komponenten getrennt. Zumindest ich handhabe das so. Und es wird ja auch getrennt kalkuliert, daher sind getrennte Fragen schon korrekt. Natürlich gäbe es dann noch die Überdrüber Frage, wieviel wir bereit sind für unser Equipment auszugeben.

Darum hab ich jetzt für Verstärker das entsprechende Thema aufgemacht: Wieviel würdet ihr für einen Amp ausgeben?
 
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