Moinsen,
Tonerzeugung durch VSTs. Im Board ist ein Intel NUC verbaut, der die ganze Maschine antreibt. Als Host wird Cantabile benutzt. Alle Controller werden auch daraufhin programmiert. Damit wäre auch die Frage nach dem Through geklärt. Das kannst du in Cantabile mit zwei Klicks zusammen bauen.
Fatar TP/40H mit Ivory-Beschichtung ist verbaut. Finde ich tierisch die Tastatur. Endlich mal eine etwas schwerere, als das was andere so benutzen. Die /H gibt es sonst meines Wissens nicht! Ich finde sie sehr angenehm.
Motorfader wäre ein wenig zu viel des Guten... und braucht man letztlich mit der richtigen Konfiguration auch nicht, wenn man Encoder hat... so wie dieses Board ;-)
Sonstige Featureliste:
- RGB-LEDs an fast allen Bedienelementen. Die Funktion dieser LEDs ist nicht unbedingt, dem User ein MIDI-Feedback im Sinne von "An welcher Position steht mein Fader" anzuzeigen. Vielmehr finden sich die eingestellten Farben in Cantabile wieder, sodass es endlich mal übersichtlich ist, auf welchem Fader / Encoder welches Plugin sitzt. Das sieht man auf dem einen Screenshot ja auch ganz gut. Das hat mir IMMER gefehlt.
- RGB-LEDs über den Tasten... ihr wisst was das bedeutet ;-) Allerdings muss ich das noch programmieren... das ist noch nicht fertig.
- OLEDs zwischen jedem Fader und Encoder: Dient der Beschriftung der Bedienelemente, also was steuert der Encoder gerade, etc. Die Labels dafür sind derzeit hardcoded und lassen sich vom User nicht ändern. Da arbeite ich aber mit dem Entwickler von Cantabile zusammen an einer Lösung. Natürlich lassen sich hier auch die Tracks beschriften! Der Font gibt derzeit 8 Zeichen pro Zeile her. Das reicht eigentlich aus. In der Elektronik ist eine Liste einprogrammiert, die auf einen bestimmten CC hört. Zu deutsch: Empfängt die Elektronik auf Kanal 1 einen CC1 mit dem Wert 0, wird im ersten OLED "Piano" angezeigt. Empfängt sie auf Kanal 5 einen CC1 mit dem Wert 1, so wird im fünften OLED "EPiano" angezeigt, etc. pp.
- 2x8 Tasten unter den Fadern: Mit der oberen Reihe lässt sich der jeweilige Kanal auswählen, woraufhin die Encoder den Modus wechseln und nun die Parameter in diesem Kanal steuern (also z.B. EQ, Modulations-Effekte, etc.). Mit der unteren Reihe wechsle ich momentan nur zwischen dem "Play"-Modus, welches der ist, den man auf den Bildern sieht, und einem VU-Meter-Modus, indem die LEDs neben den Fadern den Pegelausschlag des Kanals anzeigen. Das ist aber auch noch experimentell... aber ich find die Idee nett ;-) Das muss sich noch zeigen, obs nicht etwas viele MIDI Daten sind, die da erzeugt und gesendet werden bzgl. CPU-Last. Wofür ich die anderen Taster benutze, weiß ich noch nicht. Es wird sich sicher eine Anwendung finden

- Rückseitig findet man noch einen HDMI-Anschluss für einen externen Monitor, sowie Ethernet und zwei USB 3.0 Anschlüsse für z.B. weitere Controller (die man wunderbar auf der rechten Seite ablegen kann) oder Maus & Tastatur
- Unter der Haube schlummern übrigens vier
LEHLE-Übertrager!! Darauf bin ich besonders stolz. Externe DI-Boxen sind nicht mehr nötig. Im Gegensatz zu anderen Herstellern ist hier auch PAD und GNDLift integriert.
- Auch intern befindet sich noch ein 4fach USB 3.0 Hub mit eigener Stromversorgung. Hier kann man z.B. Dongles unterbringen.
Gewicht: Ich habs noch nicht gewogen. Schätze aber mal auf 20-22kg.
Soweit erstmal! ;-)