[Userthread] Behringer X Air und Midas MR

  • Ersteller PianoPlayerJKG
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Gerade zum Einstieg empfehle ich aber, Dir das alles erstmal daheim in aller Ruhe zu Gemüte führen. Eine Probe ist da denke ich definitiv weniger geeignet zum Einstieg.
Dann kannst Du das Mischpult an Deine Stereoanlage hängen, und mit Mikro, Gitarre o.ä. und linesignalen v CD- Player experimentieren.
Kann alles in Zimmerlautstärke passieren, da geht nix kaputt o.ä. und Du bekommst aber in aller Ruhe ein Gefühl über Pegelverhältnisse, Rauschverhalten ( bzw dass man Digipulte gar nicht so "heiss" fahren muss), Kompression, EQ, Effekte usw.
Geht natürlich auch mit Kopfhörer.

Schönen Sonntag
 
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Servus Gemeinde,

bei uns steht in der Band (5 Mann) ein Mischerwechsel bevor: von Presonus auf XR18 (noch nicht gekauft!).
Gesteuert wir das ganze dann mit dem IPad.
Deshalb hätte ich vorher ein paar Fragen an euch:

1. Gibt es eine App mit der jeder Zugriff nur auf seinen eigenen Buskanal (soll für Inear benutzt werden) hat?
Analog Presonus Qmix; hab irgendwie von Behringer sowas nicht gefunden.

2. Versteh ich das richtig, wenn ich vom fertigen Mix einen Snapshot erstelle wird der auf dem IPad gespeichert? D.h. ich könnte den Snapshot dann auf jedem anderen XR18 hochladen? (Was wird gespeichert. sämmtliche Fadereinstellungen im Main und in den Bussen und die FX Einstellungern dafür?)

3. Hands on DVD, intressant oder nicht?

Ich weiß schon, viele Fragen, aber vielleicht könnt ihr doch ein bisschen Licht ins Dunkel bringen?

Danke Harry
 
1. Ja - am besten Mixing Station

2. Jain = der snapshot/szene wird NICHT am Ipad gespeichert, sondern im Pult, bzw auf einem Stick oder angeschlossenen PC. Somit kannst du diesen snapshot auch in anderen XR18 aufspielen.

3. für mich nicht, aber vl für dich?

...und warum kein X32 (Rack)? Hat "tausend" Vorteile
 
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Mixing Station hab ich mir angeschaut, kostet dann damit´s funzt pro Mann 5,50 oder?

Ok Szenenspeichern ist dann im Mischer, auch egal, die Hauptsache er speichert komplett nicht das jeder dann wieder von Null anfangen muß.

Warum kein X32 Rack? Tja welchen Mehrwert das Teil bringt hat sich mir noch nicht erschlossen, Vielleicht hab ich aber auch was übersehen?
Welchen Vorteil hat es genau? Ihr müßt immer davon ausgehen ich mische uns selbst von der Bühne runter.
 
Welchen Vorteil hat es genau?
Vorteile sind vor allem die Erweiterbarkeit: AES50 zu S/SD 8/16/32; dazu der Slot für diverse Erweiterungen (Dante, 32-Kanal Aufzeichnung auf SD-Karte, ADAT-Karte).
Dazu kommt die Möglichkeit, den x32 als Monitor-Pult für die Band zu nutzen, während der FoH alle Signale per AES50 zum Mischen erhält (ohne Rückwirkung).

Der eigebaute Access-Point des XR ist eher für die Tonne (nur 2,4GHz), somit ist ein externer Access-Point eh notwendig.
 
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Die paar Öcken für Mixing Station ist es allemal wert, zumal es Dir Sicherheit bringt, dass nicht jeder am Main Mix herumspielt.
Ich würde mir auch den Aufpreis auf ein X32 überlegen. Wir hatten mit dem XR18 angefangen, war auch alles prima, bis die Anzahl der Inputs nicht mehr gereicht haben. Das X32 hat von Haus aus nochmal 4 Inputs und auch 6 Outputs mehr, für den Fall, dass man umfangreiches In-Ear Monitoring betreiben will. Beim XR18 hättest Du zwar auch die Option über PM16, aber das kostet halt auch gleich ein bisschen was.
Die von @netstalker angesprochene Erweiterung über die genannten Stageboxen erweitern den Mixer zu überschaubaren Kosten, ist also zukunftssicherer. Außerdem hatten wir schon die Option genutzt, dass wir unser X32 so wie beschrieben als Monitorpult einsetzen konnten, weil der FOH - wie mittlerweile relativ viele andere auch - selber ein X32 nutzten.
 
Der Vollständigkeit halber sollte noch erwähnt werden dass es auch von Behringer apps gibt, nicht nur um das Pult komplett zu steuern, sondern auch um den Monitor Mix zu realisieren:
für iPad und iPhone: https://apps.apple.com/us/app/mx-q/id1471505954
für Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.behringer.android.control.app.xairq

Dann sollte man wissen dass man mit den Remote-Apps, mit denen man das Gerät komplett steuert, also https://play.google.com/store/apps/details?id=com.behringer.android.control.app.xair bzw https://apps.apple.com/de/app/x-air/id896725230, kann man lokal auch "Szenen" bzw Snapshots speichern. Ist irgendwie alles eher verworren, aber es geht. Ich muss mir das alles nochmal rein ziehen, denn an sich lade ich mir mein Setup daheim mit XAir-Edit ins gerät und arbeite dann damit beim Auftritt.

Generell ist es sicher so , dass das X32 als solches um einiges besser ausgestattet ist und auch flexibler einsetzbar ist. Vorteil beim XR18 ist jedoch genau die einfache Ausstattung wenn man sich nicht all zu tief in die Materie reinarbeiten will. Zudem kommt das Teil mit Kombi-Buchsen daher, was eine Menge an Adapter oder DI Boxen überflüssig macht. Selbst Hi-Z Eingänge hat es dem X32 voraus. Dafür kann man das X32 z.B mit einer X-Live Karte ausstatten. Damit kann man 32 Signale gleichzeitig auf eine SD-Karte aufnehmen. So, wie es Behringer umgesetzt hat, ist es wirklich ideal m.M.n. Und es ist derzeit, außer der Karte beim WING, die ja nur eine Variation ist, die Einzige Recording-Lösung ohne PC, die zuverlässig funktioniert. Die anderen, die ich kenne sind da eher im Las Vegas Style bzw im Blinker-Modus unterwegs. Mal gehts, mal nicht.

Mein Setup beim Auftritt damit ist üblicherweise das XR18, ein X-Touch und ein Tablet mit der Standard-App von Behringer. Damit mache ich dann alles notwendige, was ich beim Konzert brauche.
 
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Ja ok, aber das brauch ich ja eig. nicht, und wenn Geld keine Rolle spielen würde würd ich ja zu dem greifen:
Dann müsste ich auch nicht umlernen;).

Soll hier aber keine Mischpultdiskussion werden.
Fakt ist, es soll/muß günstig sein und klingt vernünftig. Es ist auch nur für Liveanwendung gedacht wo wir uns selbst mischen.

Wichtig ist für mich das keiner unauthorisiert in meinen Mainmix reinpfuschen kann. (Kann ich dann über mein Ipad den anderen die freigabe nur z.b. für Bus 3 erteilen?)
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Mein Setup beim Auftritt damit ist üblicherweise das XR18, ein X-Touch und ein Tablet mit der Standard-App von Behringer. Damit mache ich dann alles notwendige, was ich beim Konzert brauche.

Das hört sich genau nach dem an was ich suchen würde:). Mit dem X-Touch könnte ich auch noch schnell in den Mix eingreifen ohne den Setlistmaker verlassen zu müssen...., dann bräuchte ich nur noch einen Fußschalter dazu um den Hall ein und auszuschalten und es wär für mich die perfekte Lösung!:great:
 
Das X-Touch schlägt nochmal mit fast 400€ zu Buche, ein Fusschalter wäre dann (mit X-Touch) problemlos möglich. Ohne X-Touch muss der Effekt-Mute per Midi-Befehl geschaltet werden, ein kleiner Midi-Fußschalter muss es da schon sein.
 
ein Fusschalter wäre dann (mit X-Touch) problemlos möglich.
Das wäre mir neu, wenn das funktionieren würde. Das sind zwar passende Buchsen verbaut, nur funktionieren die afaik nicht. Ich mach das mit den Mutegruppen. Reicht mir allemal.
 
Der Vollständigkeithalber zu den vom @Mfk0815 genannten Monitor-Apps sei gesagt, dass man dort keine Beschränkung auf den Zugriff festlegen kann. Lediglich bei der Mixing Station - mir ist zumindest keine andere Option bekannt - kann man den Zugriff auf den Mainmix per Passwort verhindern. Ich hatte mir im Februar letzten Jahres mal die Apps für die Behringer Digitalmixer intensiver angeschaut, verglichen, kurze Reviews und eine Zusammenfassung erstellt.
 
Ok, alles klar.

Also mit den Mixerapps werd ich mich nochmal näher beschäftigen müssen, hab keinen Bock das jemand mitten im Gefecht seien Gesang auf de PA plötzlich lauter dreht.

Ich glaub auch das mir das kleinere
reichen würde.
Mir geht´s dabei hauptsächlich um die Fader, Kanalbeschriftung kann ich mir schenken, beim schnellen Zugriff hab ich eh keine Zeit zum lesen.

Dann kämen wir auf ca 700€! Und das finde ich für ein Digipult mit Fadern doch ok! Zumindest ist mir für den Preis keine alternative bekannt.
 
Das "kleinere" X-Touch Compact benötigt einen PC um mit dem MR zu kommunizieren; es ist kein Netzwerkanschluss für Remote vorhanden.
 
Ausprobiert und hat nicht richtig funktioniert. Das ist mittlerweile ein paar Jahre her - vielleicht ist die Midi-Implementation jetzt besser geworden.
Mute-Groups und Effekte waren per Midi nicht bedienbar. Ich bin deshalb direkt auf den Großen umgestiegen.
(Dazu kommt, dass 2 Midi-Kabel notwendig sind).
 
Nur das große Modell der X-Touch „spricht“ das XCtl-Protokoll. Damit kann man viele Parameter des Pultes bedienen. Neben dem Mix an sich auch die Kanalbearbeitung, Effektparameter usw.
Ich hab ne Mute-Group für alle Effekte drauf - das funktioniert hervorragend.
kannst du erklären wie du das gemacht hast bzw. Uns eine Quelle nennen wo man das ganze nachlesen kann?
 
@Mfk0815 : Nachdem ich aktuell dieses Setup nicht mehr nutze (wir mischen nicht mehr selbst von der Bühne) musste ich da erst mal tiefer graben:
Ich hatte diese Funktion mit einem zusätzlichem Midi-Kabel gelöst - der Fußschalter sendet CC 64 (gedrückt:127, in Ruhe:0).
Die Midi-Daten hab ich mit einem diy-Midi-translator (Basis Arduino) auf CC85 umgesetzt (Mute-Group 6).
Somit: Mea Maxima Culpa, ist doch nicht ganz so einfach - ich hatte das trivialer im Kopf.
 
Ah ok, wenns pressiert muß dann doch der große Xtouch her! Danke.

Äh das mit dem Fußschalter und so kappier ich jetzt noch nicht so richtig, aber hat ja noch etwas Zeit.
Hauptsache es funzt irgendwie (beim Presonus mußte ich dafür sogar einen Subout und einen Inputkanal opfern, also ist mir das per Midischaltung dann doch lieber.)

Ich hab mir jetzt auf alle Fälle mal zur Vorsicht die Hands on DVD bestellt, kann ja nie schaden:)
 

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