Der Kronos User Thread

  • Ersteller defrigge
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ich bezeichne mich als Komonist weil ich einer bin, lach...
War ja positiv von mir gemeint. Ein Komponist konzentriert sich eher aufs Musik Machen als auf Sound Editing.

Und ich meinte an anderer Stelle, dass ich den kronos gerade WEGEN seiner Editierbarkeit mag...
Und das ist meine Hauptkritik an KORG-Workstations: Sie sind im Multimode eben nicht editierbar! Du kannst Effekte editieren, ja, aber nicht die Sounds. Sounds können nur im Program Mode und Drum Kits im Global Mode editiert werden, und somit los gelöst vom multitimbralen Kontext. Im Multimode kann man durch Adjust-Parameter die Sounds nur anpassen. Aber das reicht vielen Musikern / Komponisten, die in erster Linie Preset-User sind, eben aus. So war das gemeint. Wollte dir einerseits den Spaß an der Kiste nicht verderben. Andererseits aber auch dich "warnen". Da du noch in der Test-Phase bist, kannst ja darauf achten, ob das für dich in Ordnung geht. Für mich ist das ein K.O.-Kriterium. Ich hatte schon eine KORG-Workstation, und mir passt dieses Konzept nicht.

Das mit Effekten habe ich am Anfang positiv dargestellt, weil es anders einfach nicht geht. Wenn der Kronos 12 Effekte und 16 verschiedene Sounds gleichzeitig kann, kann man nicht erwarten, dass er auch 12 x 16 = 192 Effekte gleichzeitig kann. 16 Tracks ist auch so eine Einschränkung. Wenn man z.B. eine Brass-Section aus 3-4 Instrumenten zusammen stellt (bei mir muss beim "Komponieren" auch gleich der Sound stimmen), und diese mit verschiedenen Spielweisen, kann man allein für Bläser 16 Tracks aufwenden. Meine MPC5000 hat 64 Tracks und ist im Multimode voll editierbar. Hat aber auch ihre Einschränkungen an anderen Stellen. Viele Sounds, wie z.B. Bläser, kann man übrigens auch mit den Pads spielen, sprich nicht nur Drums. Aber ich habe natürlich auch mehrere Tastaturen, die ich anschließen kann. Und eine MPC5000 ist eigentlich auch eine Music Workstation: Sie hat einen Sequencer, zwei Klangerzeugungen (Sampler + VA-Synth), Effekte. 8-Spur HD-Recorder ist eine lineare Geschichte ähnlich einem 8-spurigen Tonbandgerät. Mit RAM-Samples kann man quasi 64 Stereo-Spuren haben, die per MIDI getriggert werden.
 
ahh okay....dann hab ich Dich falsch verstanden...okay...DAS kann ich natürlich nachvollziehen.
Ich hatte lange überlegt was ich mir zulege...und, klar, es gibt auch beim kronos einschräkungen...
aber ich hab wirklich alles was da auf dem mart ist angetest....und da hat der Korg einfach gewonnen.
Ich arbeite nicht mit Midi/Pc Sound Libaries und hab ansonsten keine weiteren Soundmaschinen und eine Kompakte "all in one " lösung gesucht.
Das wird sich mit den jahren sicherlich verändern bzw erweitern XD...

Auch die Punkte mit den 16 tracks....stimm ich Dir zu...hätte mehr sein können.

64 Tracks zu haben ist wirklich ne feine sache...

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Ps: wundere mich ein wenig um die Uhrzeit ne Antwort bekommen zu haben :)

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Ich hab allerdings noch eine Frage, die ich mir die Tage sicherlich selbst beantworten kann...aber gerade halt nicht...:D
Meinst du mit deinem Post, dass ich zb die Sounds im Seq Mode nicht editieren kann wie zb im Program Mode?
Das würde mir den Spaß zwar nicht verderben...aber es wäre ein Kritikpunkt.
(falls die Frage blöd war schiebe ichs mal auf die Uhrzeit und den KronosFrischlingStatus^^)
 
Ps: wundere mich ein wenig um die Uhrzeit ne Antwort bekommen zu haben :)
So früh oder so spät?... ;)

Nee, unter Hardware-Kisten All-in-One zu finden ist schwer bis unmöglich. Hier haben DAW's eindeutig die Nase vorn. Sehr hohe Erwartungen werden derzeit an Kurzweil gestellt, weil sie angeblich einen Nachfolger innerhalb ihrer K-Serie (wahrscheinlich K3000) entwickeln. Aber was DAW-Äquivalentes werden sie natürlich auch nicht stemmen können.

Und so "degradieren" "Musik Workstations" zu Live-Synthesizern. In Studios wird meist mit DAW's gearbeitet. Aber ich wollte jetzt auch mal weg von der Maus und hin zu dedizierten Tastern. ;) Daher die MPC5000. Natürlich hat man auf ihrem mickrigen Display (240x128 Pixel) nicht die Übersicht wie auf einer DAW. Mein PC ist aktuell an 32 Zoll 1920x1080 Pixel angeschlossen. Aber es ist halt ein Hardware-Instrument ohne Maus... :D

Ich hab allerdings noch eine Frage, die ich mir die Tage sicherlich selbst beantworten kann... aber gerade halt nicht...:D
Meinst du mit deinem Post, dass ich zb die Sounds im Seq Mode nicht editieren kann wie zb im Program Mode?
Genau. Im Seq Mode gibt es einen anderen Parameter-Satz für Anpassungen (Adjusts). Kannst im Manual nachschauen. Ich habe einen KRONOS nie besessen, aber ich beobachte ständig die Entwicklung bei KORG und schaue in jedes Manual rein. Und KORG hat seit der M1 diese Struktur beibehalten. Sounds editieren im Program Mode, Drum Kits zusammenstellen im Global Mode, und im Multi-Mode nur Anpassungen.

falls die Frage blöd war schiebe ichs mal auf die Uhrzeit
Also ist bei dir derzeit wohl auch eher spät als früh. ;)
 
klar haben daws die Nase vorn...aber für nen Komponisten der nicht gleichzeitig auch noch ein pcfan und tüftler ist..muss eine Worstations her.

"Mein PC ist aktuell an 32 Zoll 1920x1080 Pixel angeschlossen. "

Angeber! :D

achso...zu deiner Eingangsfrage...:
Zu spät :D....ich werd dann mal die Bettkarte stempeln, sonst kann ich auch gleich frühstücken ;)

LG

ps: Kurzweil bringt was neues raus?...aber bestimmt icht vor Frühjahr 2014 oder?
 
"Mein PC ist aktuell an 32 Zoll 1920x1080 Pixel angeschlossen. "

Angeber! :D
"Angeber" ist eine treffende Bezeichnung. Denn in Wirklichkeit habe ich vor einem Jahr meinen damals neuen PC (eigentlich eine DAW von DA-X) einfach per HDMI an den Fernseher angeschlossen und mir seitdem gar keinen neuen PC-Bildschirm gekauft. :D Davor hatte ich einen Laptop (war ein Geschenk und ging nach ca. 3,5 Jahren Nutzung kaputt), und an meinem alten Desktop-PC (PIII 1,1 Ghz) ist noch ein CRT-Monitor dran. ;)

ps: Kurzweil bringt was neues raus?...aber bestimmt icht vor Frühjahr 2014 oder?
Tja, genaueres weiß ich auch nicht. Ich sehe da zwei große Hürden: Erstens eine Synthese-Vielfalt wie im Kronos anzubieten (bzw. neben Sampling und VA zumindest noch FM dazu), und zweitens eine zeitgemäße Klang-Bibliothek. Und wer schon mal selber Multisamples erstellt hat, weiß in etwa wie viel Arbeit das ist, wenn es gut werden soll! Hinzu kommt GUI + Sequencer, angepasst an ein großes Display!... Also eigentlich doch mehrere große Hürden. :twisted:


Zum Thema KRONOS: Welche "Tone Adjusts" es im Seq Mode tatsächlich gibt, musst du genauer schauen. Evtl. sind es gar nicht so viele wie im Combi Mode?... Aber KRONOS-Besitzer können da bestimmt bessere Auskunft geben bzw. auf konkrete Seiten in der Dokumentation verweisen.

Eigentlich darf ich hier im Thread gar nicht sein, weil ich kein "Kronos User" bin. :evil: Aber ich versuche halt trotzdem zu helfen, wo und wie ich kann... :engel: :evil: :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Sinn der Sequencer in Workstations hat sich seit M1 Zeiten einfach nur verändert. Zu glauben, der Sequencer in modernen Workstations solle eine Software-DAW ersetzen können, ist einfach nur ein Irrtum auf User-Seite. Es gibt keine Hardware, die sinnvoll Cubase, Logic, Sonar X2 etc. ersetzen könnte.

Dennoch haben die Sequencer in Workstations doch wichtige Funktionen, auf die viele Keyboarder keinesfalls verzichten wollen:
a) sie ermöglichen es, Song-Ideen mal auf die Schnelle (beim Kronos per Midi und Audio) aufzunehmen
b) man kann backing tracks für's Üben verwenden
c) man kann backing tracks live verwenden

Hardware-Sequencer sind also kein Cubase für Arme oder für PC-scheue Menschen, sondern einfach nützliche Werkzeuge, von denen man nichts falsches erwarten sollte. Trotzdem wäre es gut, wenn der Kronos endlich M3-Level in der Sequencer-Benutzeroberfläche bekommen würde.
 
Hardware-Sequencer sind also kein Cubase für Arme oder für PC-scheue Menschen, sondern einfach nützliche Werkzeuge, von denen man nichts falsches erwarten sollte. Trotzdem wäre es gut, wenn der Kronos endlich M3-Level in der Sequencer-Benutzeroberfläche bekommen würde.

Ich nutze neben dem Korg Kronos noch einen Tascam Dp 24...ohne den gehts natürlich auch nicht...denn ich werde bestimmt NICHT in den Kronos "reinsingen" :)
Ich kenne den M3 nicht...was zeichnete den internen Seq des gerätes aus, dass Du ihn dem kronos vorziehst?

LG

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Guten Morgen Michael :D

Ahm...ich war bei meiner "7 Stunden-MusicstoreKöln-Workstation-Session" überrascht von der Quallität einiger Kurzweil Sounds...ich mag deren Grunssound iwie...allerdings wirken viele auch sehr veraltert, von dem "Display" mal ganz abgesehen.
Ich werd trotzdem mal ein Auge drauf werfen wenn sich da was tut.

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[h=2]Ich werd mich die nächsten Wochen eh durch das Manuel des Kronos durchboxen müssen...bin in einem Monat bestimmt deutlich schlauer als jetzt, falls es dann noch offene Fragen gibt oder iwo hänge, bin ich froh das es solche Threats hier überhaubt gibt :)
[/h]
Eigentlich darf ich hier im Thread gar nicht sein, weil ich kein "Kronos User" bin. :evil: Aber ich versuche halt trotzdem zu helfen, wo und wie ich kann... :engel: :evil: :D

Ja Schäm Dich. Trotzdem nett das du hilfst ;)

Ich werd mich die nächsten Wochen eh durch das Manuel des Kronos durchboxen müssen...bin in einem Monat bestimmt deutlich schlauer als jetzt, falls es dann noch offene Fragen gibt oder iwo hänge, bin ich froh das es solche Threats hier überhaubt gibt :)
 
Der Sinn der Sequencer in Workstations hat sich seit M1 Zeiten einfach nur verändert. [...]
Wofür steht dann deiner Meinung nach das Wort "Work" in einer Workstation?... Wenn es ein reines Spielinstrument wäre, dann würde es "Playstation" heißen. :rofl:

Aber viele Hersteller bezeichnen ihre multitimbrale Synthesizer mit eingebautem Sequencer auch gar nicht mehr als "Workstation"! Und das aus gutem Grund! Weil zum ARBEITEN an den Stücken gehört schon ein zeitgemäßer Sequencer dazu. Arbeitet man nicht an den Stücken, sondern an den Sounds, arbeitet man an einem Synthesizer und nicht an einer Workstation! Und am KRONOS kann man nicht mal multitimbral an den Sounds arbeiten. Also ist KRONOS eher eine Playstation, nur ohne Bluray-Abspielfunktion. :rofl:

Aber mal im Ernst: KRONOS = Synthesizer. Punkt.

Das ist so ähnlich wie der Begriff "Soundkarte". Der Begriff steht für eine Erweiterungskarte für Computer mit einer Hardware-Klangerzeugung, die den Sound macht. Zunächst waren es FM-Chips, dann mit Samples. Fast alle aktuelle Audiointerfaces sind keine Soundkarten, werden aber fälschlicherweise immer noch als solche bezeichnet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht heißen diese Kisten auch "Workstations", weil man dank der unzureichend ausgestatteten Sequenzer doppelt so viel Arbeit hat wie mit ihren bequemer zu bedienenden Software-Pendants ;)
 
Bitte nicht schon wieder eine Diskussion über den Begriff "Workstation". Wir wissen alle, was damit gemeint ist, der Begriff ist etabliert, und wir wissen auch um die Probleme. Das hat aber hier nichts zu suchen. Wenn ihr das zum hundertsten Mal aufkochen wollt, macht dafür einen eigenen Thread auf, in dem es niemanden stört.
 
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@Michael,
Mit dem Kronos benutzen Keyboarder die genannten Möglichkeiten a), b) und c). Ohne Sequencer kann man das nicht direkt im Gerät.
Der Begriff "workstation" ist mir ziemlich schnuppe, aber ich sehe im praktischen Gebrauch einen himmelweiten Unterschied zwischen Synths ohne Sequencer und welchen mit, am besten mit Midi- und Audio-Spuren. Und das hat gar nichts mit dem Aufnehmen kompletter Songs zu tun, das jeder vernünftige Mensch besser mit Software am Notebook oder PC macht. Ich würde als Hauptgerät wegen a)-c) einen Synth mit Sequencer immer einem ohne vorziehen, ganz gleich, wie man das dann nennt.

@Musikjunk
Im M3 gibt es einen überarbeiteten Sequencer mit besserer Darstellung (Piano Roll View), der Überblick und Editieren etwas erleichtert. Auch wenn der Kronos kein Cubase ersetzen soll, wäre das auch für die begrenzten Sequencer-Zwecke angenehm. Übrigens viel Spass mit dem neuen Kronos! Ich gehöre auch zu denen, die im Zweifel die Flexibiltät der Kronos-Effektstruktur der Direktübernahme von Effekten (Yamaha) vorziehen (wenn man denn nicht beides haben kann). Aber beides hat seine Vor- und Nachteile. Die Verwendung von Effekten im Sequencer ist aber nicht schwierig, wenn man einmal in das System reingefunden hat.
 
Der Begriff "workstation" ist mir ziemlich schnuppe, aber ich sehe im praktischen Gebrauch einen himmelweiten Unterschied zwischen Synths ohne Sequencer und welchen mit, am besten mit Midi- und Audio-Spuren. Und das hat gar nichts mit dem Aufnehmen kompletter Songs zu tun, das jeder vernünftige Mensch besser mit Software am Notebook oder PC macht.

Ich glaube ich habe bei der Workstation-Diskussion (die auch gerne ausgelagert werden kann) zwei Threads miteinander vermischt... Im Fantom G Thread ging es neulich um den Einwand, dass sein Sequencer dies und das nicht kann, obwohl in der Werbung angeblich DAW-Feeling versprochen wurde.

Piano Roll wurde jetzt wieder im KROME eingebaut, aber wie gut das in der Praxis funktioniert, wäre wieder eine andere Frage. In einem Software-Sequencer kann man z.B. auch mehrere MIDI-Spuren gleichzeitig in den Piano Roll Editor holen und nebeneinander bearbeiten. Aber wer weiß, vielleicht baut Yamaha ein Cubase oder Cubasis in eine ihrer nächsten Workstations. Schließlich gehört ihnen die Firma Steinberg schon seit einer Weile. Warum Cubasis nur für iPad entwickeln, wenn man es auch für eigene Hardware entwickeln kann, zumal Motif auf Linux läuft. Aber jetzt bin ich wieder Off Topic.

Bzw. wenn KORG auch immer noch auf Linux-Basis entwickelt, hätten sie längerfristig auch in einen guten Sequencer investieren können. Muss dann allerdings wahrscheinlich an das jeweilige Display angepasst werden. Vielleicht gehen sie mit dem KROME auch tatsächlich in diese Richtung und bleiben dran und entwickeln weiter.
 
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@Musikjunk
Im M3 gibt es einen überarbeiteten Sequencer mit besserer Darstellung (Piano Roll View), der Überblick und Editieren etwas erleichtert. Auch wenn der Kronos kein Cubase ersetzen soll, wäre das auch für die begrenzten Sequencer-Zwecke angenehm.

Ja das wäre wirklich klasse, wenn es zumindest ne kleine Variante von Cubase im Kronos gäbe...aber es muss ja immer noch etwas Luft nach oben sein...sowas wir mit Sicherheit in den kommenden Jahren geschehen....

Übrigens viel Spass mit dem neuen Kronos! Ich gehöre auch zu denen, die im Zweifel die Flexibiltät der Kronos-Effektstruktur der Direktübernahme von Effekten (Yamaha) vorziehen (wenn man denn nicht beides haben kann). Aber beides hat seine Vor- und Nachteile. Die Verwendung von Effekten im Sequencer ist aber nicht schwierig, wenn man einmal in das System reingefunden hat.

Danke, den werd ich haben...den Spaß :).
Ja das hast du Recht, merk ich auch gerade...hab ein paar Kleinigkeiten am kronos auszusetzen, aber das steht in keinstem verhältnis gegenüber dem, was der kronos für den Preis bietet...und ich hatte nebenbei gesagt auch noch das Glück das teil zu einem top preis zu bekommen *freu :D

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@Michael,
Mit dem Kronos benutzen Keyboarder die genannten Möglichkeiten a), b) und c). Ohne Sequencer kann man das nicht direkt im Gerät.
Der Begriff "workstation" ist mir ziemlich schnuppe, aber ich sehe im praktischen Gebrauch einen himmelweiten Unterschied zwischen Synths ohne Sequencer und welchen mit, am besten mit Midi- und Audio-Spuren. Und das hat gar nichts mit dem Aufnehmen kompletter Songs zu tun, das jeder vernünftige Mensch besser mit Software am Notebook oder PC macht. Ich würde als Hauptgerät wegen a)-c) einen Synth mit Sequencer immer einem ohne vorziehen, ganz gleich, wie man das dann nennt.

Im großen und Ganzen stimme ich Dir da natürlich zu.
Also jeder der behaubten würde, das zb der kronos seq vergleichbar mit Cubase oder so ist hat den "Schuss" nicht gehört :D
Allerdings muss man auch immer schauen, was der einzelne Anwender eigendlich für sich braucht.
Ich brauche ein Hardware Instrument wo ich auf die Sounds sofort zugreifen kann und die eine bessere Einheit mit der internen eff section bietet...ich denke ich kann gut komponieren und habe ein gutes Gehör fürs Mastern zb.
auf der anderen seite bin ich wenig talentiert im technischen Sinne und habe einfach handling probleme mit pc basiertem arbeiten.
Ich verstehe jedoch die Vorzüge und das es sicherlich auch welche gibt die damit flüssig arbeiten können.
Aber...ich gehöre leider nicht dazu XD.
Letzenendes bearbeite ich im ersten schritt die Musikmischung in der Workstation , überspiele dies dann auf den tascam dp 24 und füge Gesang dazu um abschließend die Endabmischung zu erstellen.

Und die wird ebenfalls professionell klingen...den letztenendes brauchst du ein gutes Gehör und ein Gespür für ne gute Mischung...das geht oft unter bei all den technischen Discusionen
und was bei solchen Theman immer völlig untergeht ist, dass bei allem technischen Know How es ketztenendes auch auf die Qualli der eigendlichen Komposition angeht :)

Wenn ich einen beschissenen Song schreibe klingt der kacke ...egal wie ich den recorde ;)...


@Michael

Wie ich schon gerad geschrieben habe...Cubase in einer Worstation wäre echt ne tolle Idee als gesamtpakage...ich hoffe mal, dass die verantwortlichen auch schon auf die Idee gekommen sind :)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo!

Der Kronos bietet ja die Möglichkeit, über ein angeschlossenes MIC, einen Vocoder zu nutzen. Lässt sich auch irgendwie ein "normaler" Harmonizer damit bauen?

lg
 
Mahlzeit,

ich brauche mal eure Hilfe. Eigentlich bin ich soweit zufrieden mit dem Kronos, aber mit dem Piano kann ich mich nicht anfreunden. Das liegt sicher nicht daran, dass es schlecht klingt, sondern eher das ich es nicht hinbekomme wie ich will hoffe ich mal.
Momentan spiele ich immer noch das HD1 Piano, welches aus dem Oasys übernommen worden ist. Das kommt meinem Ideal am nächsten und ich kann es wunderbar kontrollieren. Aber das Teil braucht natürlich ordentlich stimmen im Vergleich zur Piano Engine.

Ich habe mich jetzt mal an den andere Versucht und komme auch in die Richtung, aber insgesamt klingen die deutlich dünner und das mag ich gar nicht :( Ich weiß gerade nicht, wie ich es erklären soll, aber in den mittleren Lagen fehlt es einfach an "dicke".

Hat einer ne gute und hilfreiche Idee, oder sagt mir mal wie er das Piano nutzt? Stelle ich mich einfach nur an und bilde mir ein, dass es besser ist, weil es eben satter klingt?

Gruß
Thorsten
 
Ich komme eigentlich mit den German-Pianos - so wie sie sind - in den meisten Fällen ganz gut klar. Wenn nicht, ist das meist mit ein bisschen EQ behoben, und jetzt habe ich gerade mal ein, zwei Songs gehabt, wo ich dann doch mal ein klein wenig komprimiert habe.
Die EQs in den Werks-Presets sind bei Korg ja bekanntermaßen ähnlich auf "Showroom" getrimmt wie bei Fernsehern der Kontrast und die Farben. Ich würde dir empfehlen, mal mit einem initialisierten SGX-1-Programm zu starten und z.B. mit dem German 2 zu beginnen. Dann ist man noch nicht "biased" von den Werks-EQs und kann nach Lust und Laune die Einstellungen verbiegen.

Geheimtipp: beschäftige dich mal intensiv mit den beiden Parametern "velocity bias" und "velocity intensity" - die kommen unscheinbar daher, sind aber unglaublich mächtig. Mit velocity bias kannst du ganz easy die Charakteristik von "dumpf" zu "drahtig" verscheiben, ohne dass es unnatürlich klingt (wie es z.B. beim EQen schnell passiert oder wenn man das mit "tune up / pitch down" macht). Ich z.B. mag die Japanese-Pianos nicht so, aber wenn ich was etwas knackigeres brauche, dann kann ich das German damit fast so scharf klingen lassen wie das Japanese... Und Velocity intensity macht im Grunde etwas ähnliches wie ein Kompressor, nur eben nicht im Audiosiganl, sondern auf der Sample-Layer-Ebene - damit kann man im Extremfall ein Piano bauen, das immer gleich laut klingt, nur die Samples werden je nach Velocity anders gewählt. Die Ausklingphase bleibt aber intakt, insofern leichter zu handlen als ein Kompressor...
 
Hallo Jens,

in welchen Bandbreiten arbeitest DU bei den beiden Parametern. Ich habe ein bischen rumgespielt, weiß aber nicht so richtig, ob ich hoch, oder niedrig einstellen soll.
 
Hi,

ich habe beide mal von oben nach unten durch und komme langsam zu meinem Idealen Soundbild hin. Bis es perfekt ist, wird das sicher noch dauern, aber gut :)
 
Hallo Jens,

in welchen Bandbreiten arbeitest DU bei den beiden Parametern. Ich habe ein bischen rumgespielt, weiß aber nicht so richtig, ob ich hoch, oder niedrig einstellen soll.

Wenn ich ehrlich bin komme ich in den meisten Fällen gut mit den Werksdefaults zurecht. Ich habe mich aber als ich den Kronos neu hatte, mal eingehend mit diesen Parametern beschäftigt und habe da viel Potential gesehen. Was ich in den paar Fällen, wo ich die mal verstellt habe, für Werte eingestellt habe, müsste ich nachschauen - das weiß ich nicht auswendig.
Letztlich kann ich aber nur auf bestimmte Parameter hinweisen, die sonst evtl. unbeachtet bleiben - welche Werte dann bei anderen für welchen Song funktionieren, dass muss jeder selbst ausprobieren.
In den Fällen, wo ich die mal benutzt habe, habe ich mich im übrigen auch nicht um die Zahlen gekümmert, sondern einfach den betreffenden Knopf gedreht, bis es passt und dann abgespeichert. ;-)
 
@ sunsh --- was war der Grund daß du dich dann doch wieder für den motif entschieden hast ??? vg tom
 

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