Eurovision Song Contest 2026

  • #41
Puh, das war nicht gut gesungen von Sarah. Gequetscht und am Anfang ziemlich daneben.
Schade, das wird wohl nicht reichen für die Top 22.
 
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  • #42
Warum muss da eigentlich gefühlt jeder Song so viele imho überflüssige Teile haben😆
Und am besten 3 Rhytmuswechsel …. Recht steife Moderation irgendwie… Griechenland war völlig seltsam… erst so auf Atzenpogo und dann noch so eine kitschige Mama Strophe reingebastelt.
 
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  • #43
Ok noch eine gagnam Style Kopie … ist aber schon ein bisschen her das Original 🧐
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Kroatien nicht so schlecht wenn man das VIEL sparsamer arrangieren und instrumentieren würde
 
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  • #44
Mein persönlicher Siegertitel ist Norwegen.

Denn -unabhängig von der Platzierung beim ESC- wird dieser Titel in den Clubs wohl der Abräumer des Jahres werden...

Mal sehen wo er im ESC landen wird.

RJJC
 
  • #45
Puh ich weiß nicht ob ich bis Norwegen durchhalte…aber jetzt hast du mich neugierig gemacht….😉habe nur ich das Gefühl dass sich das immer mehr in die Länge zieht bis mal alle Beiträge durch sind.?
 
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  • #46
Meine Favoriten bislang:
1. Italien
2. Israel
Immerhin beide in der Top 5. Der Italiener war aber stimmlich nicht auf der Höhe - das war schon bei der Performance im Halbfinale klar, im Finale wurde es eher schlechter - wahrscheinlich hatte das schon einen Einfluss auf die Publikum-Votes.
 
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  • #47
Hauptsache, mein “Guilty Pleasure” vom Startpost hat jetzt das Ding gewonnen. :D Bulgarien hatte ich zwar nicht mehr auf dem Schirm, bzw. dachte sie nehmen sich die Votes gegenseitig mit Moldawien weg, das ebenfalls in den Top 10 gelandet ist und auch so ein Party-Song war. Aber auch für Bulgarien ist es jetzt der erste Sieg, also immer noch eine schöne Abwechslung! :)

Rumänien ist auf Platz 3 gelandet und hat damit seinen bisher besten Platz noch einmal wiederholt (Paula Seling und Ovi hatten 2010, im Jahr von Lenas Sieg, mit “Playing with Fire” am Doppel-Klavier ebenfalls Platz 3 geholt). Den höchsten Ton hat sich Alexandra heute Abend gespart, aber das fällt nur denjenigen auf, die den Song schon länger kennen.

Der Norweger hingegen direkt vor ihr hat heute Abend keinen einzigen seiner hohen Belts getroffen. :D Dass er trotzdem so viele Punkte von der Jury bekommen hat, dürfte daran liegen, dass die Jury ja eine andere Show sieht — nämlich am Freitag — und auch da schon abstimmt. Es ist also ein klassischer Fall von “Haben die etwa eine andere Show gesehen als ich?” — “Ja.” :)

Australien auf Platz 4 passt auch — wie gesagt, wenn die Ukraine mit Zlata Ognevich schon nur auf Platz 3 kam (2013), dann muss man bei Australien ein paar Televote-Punkte abziehen.

Finnland ist mit Platz 6 wohl in der Tat ähnlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben wie KAJ mit “Bara Bada Bastu” für Schweden letztes Jahr. Wobei mich hier die Gesangsperformance wie gesagt auch beim ESC selbst nie sonderlich beeindruckt hat, im Gegensatz zum finnischen Vorentscheid.
 
  • #48
Der Sieg von Bulgarien scheint für die meisten überraschend zu sein...
Ist das voting System nun endlich etwas fairer geworden? Soweit ich es mitbekommen habe, wurde es ja in all den Jahren immer wieder kritisiert?
 
  • #49
Ach ... schon vorbei. Ich schaue da so alle 5-10 Jahre mal rein, das genügt eigentlich, um einen Eindruck der Leistungsfähigkeit der Euro-Musik-Darbietungen zu bekommen. :)
 
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  • #50
Um Himmels Willen, die Stimme der Bulgarin hat nichtmal Karaoke-Niveau! 😯
.... und wurde 1.😁

Edit.

Ich hab den Esc gestern Abend nicht gesehen, aber aufgenommen. Und im Vorfeld keine Performance geschaut.

Grad den bulgarischen Beitrag gesehen. Holy MOLY, finde ich den Song schlecht. Aus Gründen trotzdem auf Platz 1 gewertet. 🥰

Edit 2....und ich denk und denk und frag mich, woher kommt mir das Outfit so bekannt vor..... Lara Croft, jetzt singt sie auch noch. 😂
 
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  • #51
Meine Nichte ist 21 und die ging voll auf den Bulgariensong ab. Ich fand den Song so lala, außer dem "Dangaranga" hatte ich den gleich wieder vergessen. Ich sage zum Ergebnis mal diplomatisch: Das Auge isst mit, es ist halt schon lange kein reiner Komponisten-Wettbewerb mehr.
Mit Australien weit oben kann ich leben, halt so ein Celine Dion-´Song, melodisch und gut gesungen.
Rumänien fand ich richtig gut.
Israel (fernab politischer Fragen) hätte ich nicht so weit oben gesehen, den Song fand ich etwas belanglos.

"Uns-Sarah" hat sich im Vorfeld dort gut verkauft, aber den Auftritt leider etwas vergeigt. Ist ja nett, dass die Kommentatoren das auf den Song schieben, aber auf mich kam auch der Gesang bisweilen unsicher rüber und alle Töne hat sie auch nicht getroffen. War trotzdem solide und von der Performance besser als die meisten anderen Acts.

Alles in allem hat mich in den letzten Jahren der Ausgang schon mehr überrascht, als in diesem Jahr.
 
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  • #52
Ich mache eine Prognose für das Finale des ESC in Bulgarien 2027: 2. Platz Israel 😊
 
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  • #53
War doch nette Unterhaltung. Ich habe nur 1x "mute" gedrückt. Die Zeit der visuellen und musikalischen Belästigungsanstrengungen scheint wieder vorbei zu sein, obwohl da natürlich noch starke Reste im Netzwerk flackern, es geht ja darum, an Geld zu gelangen, also im warmen Regen zu sitzen. Ich hatte erstaunlich oft eine "1" notiert in meinen Kategorie-Spalten Vocals, Komposition, Idee, Show.
Die denke, die Jurys haben wieder frei gearbeitet und ich selbst bin inzwischen auch mehr "Jury" denn "Publikum".
Besonders beeindruckend war der 70-Jahre Rücklauf. Der ESC ist fest in Frauenhand. Konnte man gut sehen.👍
 
  • #54
Wir haben gestern die Finalshow zu sechst bis zum bitteren Ende angeschaut und die Beiträge individuell bewertet. Auf meinem Bewertungszettel waren zwei echte Top-Scorer, gaaanz viel unteres Mittelfeld, und dreimal "zero points". Für mich waren die souveräne Diva aus Australien und die fünf mystischen Andromeda-Hexen aus Kroatien ganz vorne, wohingegen der Plüschwaschbär aus Griechenland, die Überpatrioten aus Moldau (wenn andere Länder so eine Hymne auf sich selbst singen würden, wäre der Shitstorm nicht zu stoppen) und die von der Natur - oder vom Chirurgen? - gesegnete Kandidatin aus Bulgarien mit dem nervigen Accelerando-Balkan-Beat jeweils runde null Punkte von mir erhielten.

Dass England schlecht abschneidet, hatten wir alle geahnt, aber bei Österreich waren wir überrascht - den Beitrag hatten wir weiter vorne gesehen. Und der große Erfolg des langweiligen Disco-Fox aus Italien hat uns auch sehr verwundert. Sarah Engels hatte doppelt Pech, einmal mit dem ungünstigen Startplatz 2 und einmal mit der Intonation, was auch im Zusammenschnitt bzw. im Schnelldurchlauf immer wieder klar wurde. Eigentlich hatte sie dreifach Pech, denn auch der Style ihres Songs und die Inszenierung kamen gefühlt 10..15 Jahre zu spät.
 
Grund: Typo behoben
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  • #55
Ich wurde dieses Jahr quasi via Whatspp "gezwungen" den ESC zu schauen. Aber ich lag in meiner Beurteilung der Songs erstaunlich gut. Bangaranga ist bei mir sofort auf Platz 1 gelandet. Israel auch auf Platz 2. Italien hätte ich gerne geremixt. Man muss bei der Stimmenabgabe vom Publikum bedenken, dass nationalistische Kriterien, Eingängigkeit des Songs, Song Inhalte und Qualitätskriterien in unterschiedlichen Ausprägungen eine Rolle gespielt haben.

Topo :cool:
 
  • #56
Banga-langa-langlos
Ich gönne es den Siegerinnen; Song ist für mich aber seelenlose Tanzschubse.
@topo Ich respektiere natürl. deinen Geschmack, mir gefiel es aber nicht...

Da war er wieder, mein pers. ESC-Schockmoment... Aber irgendwie ist das Endergebnis bei dem Wettbewerb schon nebensächlich. Schon alleine wegen der Nachbarschaftskungelei der Länder.

Schön, dass das Niveau insges. eher gestiegen ist und guter Gesang wieder honoriert wird; schade, dass einige ihr Stimmpotential nicht abrufen konnten. Leider hatte dieses Jahr kein Song für mich diesen ´unwiderstehlichen Moment´. Auffällig auch, dass queere Beiträge keine Rolle mehr gespielt haben.

Etwas unerwartet war für mich das Dt. Publikumsvoting. In der Ausprägung dann doch überraschend.
12 Punkte: Israel (nur musikal. Motivation?)
10 Punkte: Bulgarien (emotional flach?)
8 Punkte: Griechenland (Pelzmännchen; echt jetzt?)

Mannomann, was auch immer die Gründe sein mögen? Welche Erkenntnis bringt das? Es bleibt wie immer unberechenbar.

Grüße und schönen Sonntag noch
 
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  • #57
Ich mache eine Prognose für das Finale des ESC in Bulgarien 2027: 2. Platz Israel 😊
Da wird die EBU jetzt sowieso nochmal ins Abstimmverhalten schauen müssen. 2024 und 2025 gab es ja Voting-Kampagnen, die dazu aufriefen, 20-mal für Israel anzurufen - auch an Leute gerichtet, die den ESC gar nicht schauen, sondern einfach nur zur gegebenen Zeit das Telefon in die Hand nehmen, woran sie natürlich niemand hindern kann, auch wenn das mit dem Wettbewerbsgedanken nichts mehr zu tun hat. Nur solche Werbespots kann man im Rahmen der Regeln verbieten, was dieses Jahr schon der Fall war.

Vom diesjährigen israelischen Kandidaten gab es wohl einen solchen Spot, dafür gab es dann eine Verwarnung von der EBU. Gefühlt haben viele Länder jedes Jahr einen Regelverstoß frei (z.B. auch wenn es um das Zeigen beim ESC verbotener Flaggen im Greenroom geht, wie bei Islands Hatari 2019 mit der Palästina-Flagge oder Armeniens Iveta Mukuchyan aus Hamburg 2016, die die Bergkarabach-Flagge geschwenkt hat), ohne deswegen direkt disqualifiziert zu werden. Joost Klein aus den Niederlanden war da eine Ausnahme.

Bei organisierten Voting-Kampagnen sollen manche Gruppen auch auf mehrere Handys / mehrere SIM-Karten zurückgegriffen haben.
Dieses Jahr konnte man pro Telefon nur noch 10-mal anrufen, das ändert aber an der Taktik nichts, wie man sieht - braucht man halt doppelt so viele SIM-Karten.

Und der große Erfolg des langweiligen Disco-Fox aus Italien hat uns auch sehr verwundert.
Das zeigt, dass viele Televoter immer noch Boomer sind, und in den Juries ebenfalls. :) Gibt ja mittlerweile auch die Möglichkeit, über die App abzustimmen - die wollte sich aber erstmal updaten und dann, dass ich einen Account anlege etc. Da ging direkt per Anruf abstimmen schneller.

Meine 7 Anrufe für Rumänien haben am Ende für 1 Televote-Punkt gereicht; die 3 für Australien haben keine Rolle gespielt, da Australien nicht in unseren Top Ten gelandet ist.
 
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  • #58
Wie viele SIM-Karten haben sich denn dieses Jahr an der Abstimmung beteiligt, mit welcher Ausnutzung des Kontingents?
Wenn der deutsche Durchschnittsgeschmack dem Endergebnis angenähert ist, ist das m.E. ein beruhigendes Zeichen.
 
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  • #59
Nein der um es diplomatisch auszudrücken... dem Song Gangnam Style ähnliche 🙂 Titel hat jetzt echt gewonnen... mir hat es sich Gestern beim Songdurchlauf zu lang hingezogen...das ging doch schonmal schneller. Mich wundert etwas der Fokus auf die Gesangsleistungen...sollte nicht der beste Song gewählt werden....
 
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  • #60
...sollte nicht der beste Song gewählt werden....
:rofl:

Wie man auch hier im Thread sieht, hat halt schon mal jeder eine andere Vorstellung von "beste".

Ich glaube, dass das Publikum in verschiedenen Ländern unterschiedlich enthusiastisch ist. In einigen Ländern schaut man womöglich den ESC gerne an, aber voten ... Telefon kostet (womöglich) Geld und jetzt extra zum Rechner zu gehen erfordert, dass man von der Couch aufstehen muss. Länder in denen auch die Generationen der jetzt 30- bis 60-jährigen viel in ihrem Leben mit dem Handy managen, bringen da auch Vorteile. Da spielt auch die Frage mit, wer denn eigentlich die Zielgruppe sein soll? Der Musikantenstadel ist ja auch nicht an Jugend bis vielleicht knapp in die 40er gerichtet und die 50- bis 60-jährigen gehen heutzutage nicht (maßgeblich) auf's Parookaville. Alles hat seine Zielgruppe und die sollte man für den ESC erst mal bestimmen, finden und berücksichtigen.

Just my 5 Cent:

Nach der Umbenennung von
Gran Premio Eurovisione della Canzone Europea (1956) ganz schnell ab 1957 zum Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne
zu 1992 bis aktuell dem
Eurovision Song Contest
wäre für mich wieder mal eine Umbenennung fällig etwa in
Eurovision Entertainment Contest -> EEC

Ich glaube, dass das Denken im Sinne von "Entwicklungen von Stil und Geschmack beim ESC" einem Denken in Richtung "Zeitgeist" (der Zielgruppe - s.o.) weichen sollte. Mit meinem Geschmack liege ich ja schon seit langem daneben, aber auch eine historische Aufbereitung und Interpolation in die Zukunft nur innerhalb der bisherigen Beiträge führt fehl, sowohl bei der Auswahl erfolgversprechender Beiträge, als auch beim Verständnis von Ergebnissen.

Insofern hat sich meine Einstellung geändert: Ich sehe das Ganze als jährlich einmalige Show und unterhalte mich mit den Songs und den "Füll-Beiträgen", genauso, wie ich es früher bei Wetten-Dass machte. Ein irgendwie "Sieg-Denken" kommt schon seit einigen Jahren nicht mehr auf. Und, ehrlich gesagt, bin ich, was mich betrifft, auch ganz froh drum.
 
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