Hallo, ich wollte mal hier die Kenner um Rat bitten. An sich komme ich vom Handling, und gerade vom Solospiel in hohen Lagen, am besten mit der PRS-Form zurecht, in meinem Fall in der (linkshändigen) Fame-Variante vom Store.
Jetzt nagt da aber konstant was im Hinterkopf, das hier sicher jeder verstehen kann: Ich würde schon mal gerne eine "echte Gibson" mein Eigen nennen!
Da Gibson zuletzt keine Lefty-Gitarren mehr produziert hat, hatte ich mit dem Wunsch eigentlich schon abgeschlossen, bzw. wollte schauen, ob irgendwann mal der Zufall mir ein gebrauchtes Exemplar in die Arme treibt.
Jetzt ist mir aber das hier auf der Seite von session ins Auge gefallen:
http://www.session.de/Gibson-Lefties/?utm_campaign=startseite&utm_source=box3_1&utm_medium=1
Tribute 70's, mit MinE-Tune, Dirty Fingers und Ahornhals, für 699,-. Und bei Session kann man ja sogar kostenlos finanzieren, die Hürden wären also tatsächlich so gering wie nie. Dazu kommt, dass die Filiale in Walldorf nicht sooo weit von mir entfernt ist. Allerdings braucht es schon ein paar Kopfstände, um mich hier zuhause für ein paar Stunden tagsüber so freizuschaufeln, dass ich da in Ruhe hinfahren und antesten könnte. Und allzu lange darf ich sicher nicht mehr warten, gegenüber dem Werbevideo sind ja zwei der vier Farben schon ausverkauft.
Lohnen sich diese "günstigen" Gibsons, oder ist das im Prinzip nur Geld, das man beim Sparen auf eine "richtige" Les Paul verliert?
Seitens der Optik ist mir klar, wo die Unterschiede liegen, mir geht es um den Sound. Klar liest man immer wieder, dass es nicht DEN Les Paul-Sound gibt, aber gewisse Klangeigenschaften sind ja doch charakteristisch.
Denkt ihr, die Holzbasis kann das bei so einer Gitarre hergeben? Wenn diese Gitarren grundlegend einen Kompromiss darstellen, spare ich mir das Geld lieber, da ich, wie eingangs erwähnt, mit meinen beiden Fame Forum eigentlich sehr zufrieden bin. Es ist wirklich mehr das unbestimmte Gefühl, doch irgendwie eine Les Paul zu wollen...
Ich freue mich über eure Einschätzungen!