Key-Stammtisch

  • #12.621
Kasperleauftritte
Also, für die Band machen wir das tatsächlich gerne. Das sollte nicht ironisch rüberkommen. Beim 60sten unsers Drummers haben wir auch gespielt, zusammen mit seinen zwei anderen Bands.
 
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  • #12.622
Mhm, als ich das vorgeschlagen bekommen habe, hab ich dem Gitarristen vorgeschlagen, Ukulele zu spielen und der Bassist sollte Tuba lernen. Dann war die Diskussion schnell vorbei. ;)

Exakt.

Wenn jemand Akkordeon Sound will, dann bring ich die Melodika. Ansonsten holt euch einen Akkordeon Spieler. ;)
 
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  • #12.623
ich sollte für ähnliche zukünftige Anlässe mal intensiv über Akkordeon nachdenken.
Ich bin tatsächlich über so ein Event (Volksfest, Strom weg) mal spontan zu meinem ersten öffentlichen Akkordeoneinsatz gekommen. Wir waren letztlich die einzige Band, die auf dem Gelände spielen konnte, bis der Strom wieder da war ;)

hab ich dem Gitarristen vorgeschlagen, Ukulele zu spielen und der Bassist sollte Tuba lernen.
Diese Überheblichkeit gegenüber dem Akkordeon hatte ich früher auch. Bis ich Richard Galliano gehört habe und darauf gekommen bin, was man damit alles machen kann.
Kommt natürlich auf Euren Musikstil an.
(Übrigens auch Tuba ist ziemlich cool, wenn man's kann. :m_tuba:)
 
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  • #12.624
Also, für die Band machen wir das tatsächlich gerne. Das sollte nicht ironisch rüberkommen. Beim 60sten unsers Drummers haben wir auch gespielt, zusammen mit seinen zwei anderen Bands.
Ja gut, bei Bekannten ist das etwas anderes.
 
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  • #12.625
Diese Überheblichkeit gegenüber dem Akkordeon hatte ich früher auch. Bis ich Richard Galliano gehört habe und darauf gekommen bin, was man damit alles machen kann.
Kommt natürlich auf Euren Musikstil an.
(Übrigens auch Tuba ist ziemlich cool, wenn man's kann. :m_tuba:)
Missversteh das bitte nicht: die Überheblichkeit ist, dass ich aus Bequemlichkeit anderer ein Instrument lernen soll, mit dessen linker Hand ich nur sehr schlecht klar komme, ich das Gewicht nicht so gut auf dem Handgelenk halten kann, dessen Pumpbewegung mir fern liegt und dessen Klang ich nicht wirklich mag. Das diskreditiert weder den Geschmack, noch das Können anderer, ganz im Gegenteil: ich bin zu schlecht, um das glaubwürdig rüber zu bringen. Andererseits wird davon ausgegangen, dass „der Gitarrist ja auch einfach ne Akkugitarre in die Hand nehmen kann“ und quasi nur etwas umarrangieren muss.

Andererseits bin ich glücklicherweise in der Lage zu sagen: steht für das Akustikding ein Flügel oder Klavier? Nein? Dann fragt bitte jemand anders.

Viele Grüße vom HammondToby
 
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  • #12.626
Ich habe in den letzten Wochen 5 Shows als Sub bei den Bad Hersfelder Festspielen im Musical Something Rotten gespielt. Hat Spaß gemacht, das ist eine super Show. Gespielt wurde auf einem Nord Stage 4, alle Sounds kamen aus dem Gerät selbst, es gab keinen Mainstage-Rechner o.ä. wie bei anderen Shows. Gespielt wurde quasi open air, mit einem Zeltdach über Zuschauerraum, Orchester und Bühne:

IMG_2199.webp


Die Show ist vor allem deswegen genial, weil sie (ein bisschen wie in Asterix-Comics) in der Vergangenheit spielt, aber mit viel Komik und popkulturellen Bezügen Behauptungen aufstellt, wie Dinge entstanden. Sie spielt 1592, der Plot ist grundsätzlich eine Konkurrenzsituation zwischen einem Brüderpaar und William Shakespeare, wer die besten Theaterstücke schreibt. Shakespeare klaut den Brüdern ihre Ideen und wird damit erfolgreich, sie werden mit ihrer neuen Theaterform, den "Musicals" dafür in eine englische Kolonie verbannt, und zwar - nach Amerika. Sehr sehens- und hörenswerte Show mit toller Musik und ganz vielen Bezügen zu anderen Theaterstücken.
 
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  • #12.627
@HaraldS
Ich war mal bei dieser Burg, tolles Ambiente.

Als Monitor hast du einen Cantus, wie schlägt der sich? (Wie kommt Rotary-Effekt rüber?)
 
  • #12.628
Ich war mal bei dieser Burg, tolles Ambiente.
Eigentlich ist es keine Burg, sondern die Ruine einer Kirche. Ohne Theatereinrichtung sieht der Blick auf die Bühne so wie hier aus. Da passen natürlich Stücke mit historischem Bezug super rein.

Als Monitor hast du einen Cantus, wie schlägt der sich? (Wie kommt Rotary-Effekt rüber?)
Das Equipment ist nicht von mir, der Monitor kam von der Beschallungsfirma. Das war ja auch nur der eine kleine schwarze Monitor rechts hinter/über dem Nordstage - keine Ahnung, was für ein Modell das war.

Ich hab zwar grundsätzlich alles gehört was ich gespielt habe, auch Rotary an/aus war deutlich zu unterscheiden, aber oft war das umgebende Orchester und die Cast auf der Bühne lauter als das, was ich aus dem Monitor gehört habe.
 
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  • #12.629
Vorn orange ist ein Cantus, feiner Akustikverstärker, wohl für den Gitarristen.

Oh ja, an das Ambiente wie bei dem zusätzlichen Foto erinnere ich mich sehr gut.
 
  • #12.630
Cantus kenne ich gar nicht, für mich sieht das wie ein Acus aus - oder ist das das Gleiche wie ein Cantus?
 
  • #12.631
Vorn orange ist ein Cantus, feiner Akustikverstärker, wohl für den Gitarristen.
Cantus gibt es nur als Aurum Cantus und ist ein HiFi-Hersteller, der ist es sicher nicht. Ich würde das für einen Acus One-6T Simon halten, siehe Bedienungsanleitung. Dieser holzfarbene Amp war aber für das Keyboard des Dirigenten, nicht des Gitarristen. Der Gitarrist saß eine Position hinter mir, sein Platz ist auf dem Bild nicht zu sehen.
Monitortechnisch muss ich sagen, dass ich meine eigenen Lösung (Montage zweier Aktivboxen am Ständer, hab ich hier beschrieben) dann doch besser finde.
 
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  • #12.632
Danke, ja, Acus ist es :)
 
  • #12.633
Eben in einer FB-Gruppe gefunden. Ich versuche ja eher, mein Setup leicht und kompakt zu halten. Aber so eine Atrappe als Tablet-Halter/Versteck ist natürlich schon ganz cool… Ungünstig wäre für mich, dass ich mein iPad gerne hochkant nutze.

1786427874974.webp
 
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  • #12.634
Aber so eine Atrappe als Tablet-Halter/Versteck ist natürlich schon ganz cool…
Also direkt ein Moog Model D bei Thomann* bestellen und dann ausschlachten 🤣
Den Moog Geddy Lee Minimoog Mod gibt es gerade als B-Stock 😂
 
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  • #12.635
Das hat ungefähr so viel Charme wie jemand, der einen Hammond*-Aufkleber auf seine Clonewheel-Orgel draufpappt :weird:
 
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  • #12.636
Das hat ungefähr so viel Charme wie jemand, der einen Hammond-Aufkleber auf seine Clonewheel-Orgel draufpappt :weird:
Sorry, da habe ich die Bildunterschrift unterschlagen. Der Aufkleber sagt "Möög" (und nicht "Moog"), und "mög" heißt angeblich "Crap" auf süd-schwedisch (habe ich jetzt aber nicht nachgeprüft).
 
  • #12.637
Ups, jetzt sehe ich es auch! Mea culpa!
 
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  • #12.638
Find ich cool und kreativ, wobei ich keine Skrupel habe, das Tablet via Halterung über mein Bord zu schnallen. 😜
 
  • #12.639
Weil es ja Sympathiebekundungen und eigene Fantasien gab zu:
Sorry, da habe ich die Bildunterschrift unterschlagen. Der Aufkleber sagt "Möög" (und nicht "Moog")
Ich bin ja für Moog Music Inc. nicht mehr zuständig. Daher der Hinweis: Wenn der Keyboarder Geld bekommt, begeht er mit dem Aufkleber auf dem Gehäuse eine Markenverletzung: 1. ist die Musiknotendarstellung für sich als Marke geschützt, 2. können die "Ö-Punkte" als extern aufgefasst werden und bilden daher schon grundsätzlich markenrechtlich keinen relevanten Unterschied, und 3. wäre selbst "möög" wegen der Ähnlichkeit zu "moog" (z.B. schriftbildlich) im markenrechtlichen Sinn verwechslungsfähig. Letztlich wäre die Markenverletzung noch mit einer Verunglimpfung/einem Schlechtmachen des "guten Namens" verbunden, was sogar strafrechtlich relevant sein kann!

Ich rate von so Verhornballungen DRINGEND und GRUNDSÄTZLICH ab!!!
 
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  • #12.640
Eine extra Tier2 Halterung, um so ein Pseudo-Keyboard drauf zustellen, das nicht einmal ein Keyboard ist, ist doch kontraproduktiv, wenn man sein Setup verschlanken will, oder rechtfertigen die Regler, die möglicherweise irgendwelche Control-Funktionen haben, so ein Gehäuse? Da wäre ein einfacher iPad Halter doch deutlich praktischer. Oder ist ein offensichtliches iPad etwa uncool?
 

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