Line6 Helix LT User Thread

  • #981
Wenn du weißt, was du tust kannst du die Sounds auch zuhause, bspw. am Rechner mit Nahfeldmonitoren, erstellen. Und es gilt die Regel wie immer: Bandsound ist ein Zusammenspiel aller Instrumente inkl. Vocals und du bist nur ein Teil davon. Also Ego wegpacken und einen banddienlichen Sound einstellen. Sprich: Gain nur so hoch wie nötig, Mitten rein, Low-/Highcut rein nach Bedarf, nicht alles mit Effekten vollklatschen, bei zwei Gitarren auch auf die Frequenzen des anderen achten etc.

Nachjustieren: Je nach PA/Raum. Da ist keine allgemeingültige Antwort möglich
 
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  • #982
Ich erstelle die Sounds aktuell mit Aufnahmen der Probe um das Gesamtbild zu sehen.

Allerdings bin ich mir nicht sicher ob die Sounds dann auch Live taugen.

Proben über InEar, dewegen schwer zusagen wie das aus der großen PA klingt.

Mit welchen High/Low Cuts arbeitet ihr denn so im Rock/Metal Cover bereich. Bzw. gibts „Richtwerte“ an denen man sich für Live orientieren kann?
 
  • #983
Mit welchen High/Low Cuts arbeitet ihr denn so im Rock/Metal Cover bereich. Bzw. gibts „Richtwerte“ an denen man sich für Live orientieren kann?
Hi, auch bei den High/LowCuts kommt es auf den gesamten Bandkontext und der jeweils genutzten Amp/Cab bzw IR-Kombination an.

Wenn du von Rock/Metal schreibst: Nutzt du ein anderes/tieferes Tuning? 7-saiter? Ist auch noch ein Keyboard in der Band?

Bei normaler Stimmung und 6-Saiter kannst du als Ausgangspunkt mal zwischen 75 Hz und 100 Hz probieren - auch wenn es dadurch vielleicht (allein gespielt) etwas "dünn" klingt. Für den Bandmix ist das aber meist dienlich.
Für den HighCut wird ein Richtwert noch schwieriger. Ich habe meine Presets gerade mal angeschaut und lande meistens bei 14-15kHz, einzelne Presets sind aber auch dabei unter 10 kHz (spiele aber kein Metal). Wie gesagt, es kommt auf den Zusammenhang und den persönlichen Geschmack (der gesamten Band) an.
Beim Helix sind auch die "unscheinbaren" Amp-Parameter wie Bias, Bias X, Sag, Hum usw. nicht zu unterschätzen. Einfach mal mit spielen, damit kann man erstaunlich viel reißen.

Gerade am Anfang, wenn du noch nicht einschätzen kannst, wie es über PA klingt, hilft nur wirklich testen.
Habt ihr eine eigene PA? Oder könnt ihr euch mal über ein Wochenende eine leihen? Das wäre zumindest ein guter Startpunkt, um ein Gefühl dafür zu bekommen und anschließend vergleichen zu können: Wie klingt der Soundmix über Kopfhörer, wie über Nahfeldmonitor und wie musste er verändert werden, damit er auch über PA gut klingt.
 

  • #984
Vielen Dank.

Ich werde mal versuchen das anzuwenden.

Macht ihr eure High/Low Cuts in der Cab Sektion oder mit einem EQ am Ende der Kette?
Was ist hier sinnvoller? klanglich besser?
 
  • #985
Die Frage habe ich mir auch schon oft gestellt. Ich befürchte, die Antwort lautet: "es kommt drauf an".

Ich habe es jedenfalls im Helix mit den EQs übertrieben und wollte damit Dinge fixen, die ich an anderen Stellen falsch gemacht habe. Und das ist anscheinend die Modulation der Boxen, die IRs oder so ...

Manche schreiben, dass eine echte Box oberhalb von 6khz oder 8khz eh nicht mehr viel sinnvolles transportiert ....

Ich habe mit verschiedenen IRs, die ich mische und dann einen Highcut zwischen 10khz und 14khz bisher ganz brauchbare Ergebnisse für High Gain Sounds gefunden.

Im Moment setze ich den Highcut also meist in der Box, bzw. der IR. Aber ich behaupte nicht, dass das der beste Weg ist. Für mich funktioniert er aber im Moment ganz gut :-)
 
  • #986
Mich irritiert, weshalb man nach einer IR, die ja das Abbild einer Gitarren-Box mit einer oberen Grenzfrequenz von sagen wir mal 8kHz ist, immer noch zusätzlich einen Highcut setzen soll. Da müsste doch das Höhenfisseln bereits durch die IR entfernt worden sein.
 
  • #987
Ach, den highcut und den lowcut laß ich den Mann am Pult setzen. Ich weiß doch, daß ich da eh nix anbiete,was er abschneiden könnte... :rock:
 
  • #988
Ich bin gerade dabei, mir nach und nach auf YouTube, Facebook und Insta mit von mir selbst aufgenommenen Songs, geplant sind sowohl Cover als auch eigene Songs was aufzubauen und Bass sowie alle Gitarrenspuren sind mit Helix LT aufgenommen. Auf Nachfrage verrate ich auch gerne, welche Amp-Models ich verwendet habe. 🙂


View: https://youtu.be/txkyLT4NkAA?is=wMD7I_ziuZJMfsEt
 
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  • #989
*Edit: Ursprgl. eigenes Thema "Helix LT Snapshots - Feature-Wunsch: Intuitiveres Kopieren durch modifizierte Snapshots" mit LT-Userthread zusammengeführt*

Titel / Betreff:

Feature-Wunsch: „Copy & Paste Snapshot without overwrite“ / Intuitiveres Kopieren modifizierter Snapshots

Beschreibung:

Beim Erstellen und Anpassen von Presets sticht eine Lücke im aktuellen Snapshot-Workflow hervor:

Das Problem:

Wenn man in einem Snapshot (z. B. Snapshot 1) spontan einen Parameter anpasst (z. B. den Reverb-Mix erhöht) und merkt, dass dieser neue Sound hervorragend klingt, möchte man diesen neuen Zustand oft als Ausgangsbasis auf Snapshot 2 speichern, während Snapshot 1 seinen ursprünglichen Zustand behalten soll (ähnlich wie beim Befehl „Speichern unter...“ am PC).

Aktuell passiert jedoch Folgendes: Wenn man den veränderten Snapshot 1 auf Snapshot 2 kopiert und das Preset speichert, wird die Änderung auch fest in Snapshot 1 eingebrannt. Der ursprüngliche Zustand von Snapshot 1 geht verloren, es sei denn, man setzt ihn manuell wieder zurück.

Der Lösungsvorschlag:

Eine Option oder Tastenkombination beim Kopieren/Einfügen von Snapshots (z. B. „Paste Snapshot & Keep Original Snapshot Unchanged“ oder eine dezidierte „Snapshot Save As...“-Funktion), die Folgendes bewirkt:

  1. Die aktuellen (ungespeicherten) Parameter-Änderungen aus dem Zwischenspeicher werden auf den Ziel-Snapshot (z. B. Snapshot 2) übertragen.
  2. Der Quell-Snapshot (Snapshot 1) wird automatisch auf seinen zuletzt gespeicherten Original-Zustand zurückgesetzt.
Das würde den kreativen Workflow enorm beschleunigen, da man spontaneous Sound-Ideen sofort als neuen Snapshot ablegen kann, ohne Angst haben zu müssen, sich den ursprünglichen Snapshot zu verstellen.
Hat euch das den nicht auch geärgert? Diesen Verbesserungsvorschlag habe an für Line 6 gesendet.
Wenn das mehrere machen, wird hoffentlich dieses Update auch für Helix LT und Stadium gemacht.

LG Fred
 
Grund: siehe Edit (in grün) by C_Lenny
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  • #990
Erst kopieren und dann ausprobieren/anpassen ist keine Option?
 
  • #991
Ich hätt da mal 'ne Frage, wo ich vielleicht die Antwort bisher hier und im manual überlesen habe.
Kann man eigentlich Pfade in ein anderes preset kopieren?
Beispiel:
Ein preset, wo auf dem ersten Pfad eine Klampfe läuft, und auf dem zweiten Pfad eine Flöte(Eingang ein return).
Nun würd ich gern den FLötenpfad in ein anderes preset kopieren, ohne dort den ersten Pfad zu überschreiben.
 
  • #992
Pfade in ein anderes preset kopieren
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das geht - zumindest ist mir das noch in keinem 'Tipps und Tricks'-Dokument oder im Line6-Forum begegnet.

Aber ich habe eher zufällig entdeckt, dass aktuell ein Mitglied des Line6-Forum seinen selbst programmierten Preset-Editor vorgestellt hat. Der scheint recht neu zu sein und es dürfen auch Wünsche und Verbesserungsvorschläge geäußert werden.

Wer Zugriff auf das Forum hat, hier der Link zum Beitrag:

Ansonsten stellt er den Editor hier auf YT vor:

View: https://youtu.be/UWT3zn5y-pM

Der Editor läuft ohne Installation im Browser auf verschiedenen Hardware-Plattformen. Hier der Link: https://helrig.com/

Auf den ersten Blick macht der Editor einen guten Eindruck, er zeigt unter anderem den Resourcenverbrauch (je DSP) an. Schön finde ich auch die übersichtliche Darstellung unter "Controllers": Zuordnung der Footswitches, Expression-Pedale und die Snapshot-Bypass-Einstellungen sowie eventuelle MIDI-assignments - auf einen Blick, während man sich in HX Edit dafür durch mehrere Tabs/Sichten klicken muss.
 
Grund: Ergänzungen/Typo
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  • #993
Der oben erwähnte Preset-Editor Helrig hat inzwischen ein paar Updates und Korrekturen bekommen, u.a. die Möglichkeit, Presets (im Rahmen der technischen Möglichkeiten) zu konvertieren, z.B. von Helix Floor zu HX Stomp oder HX Effects.
Die Funktionsweise und Anpassungsoptionen werden in diesem YT-Video erklärt

View: https://youtu.be/j3SiMsThErY

Außerdem kann man nun Presets direkt aus Backup-Dateien (.hxb) und Setlisten-Dateien (.hls) auswählen und öffnen. Echt praktisch, wenn man mal kurz in einer alten Setliste stöbern will bzw. dort ein bestimmtes Preset sucht.
 
  • #994
Habs mir mal angeguckt. Mit den Möglichkeiten, die er da eingebaut hat, vor allem eben 'offline' was zu machen, ist der editor sehr interessant.
Das Konvertieren wär ja noch spannender zum PODgo. Das hat zwar weniger Möglichkeiten als die Helixer, verwendetaber die gleichen Amps, Effekte etc.
Hab neben meinen zwei LT auch nochn PodGo für schnelle Projekte mit kleinem Besteck. Die sounds sind identisch nachbaubar.
 
  • #995
Das Konvertieren wär ja noch spannender zum PODgo.
Du kannst es ja mal als Wunsch/Verbesserungsvorschlag einreichen, das geht z.B. im Editor über den Link "Share your thoughts" (ziemlich weit unten auf der Seite). Der Author spricht deutsch, auch wenn der Editor und die YT-Videos bisher nur auf englisch verfügbar sind.
 
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