Musikgeschäfte am Abgrund?

  • Ersteller komposer
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Hab ich mal für die Neuen irgendwann hier reingestellt, natürlich mehr als Persiflage gedacht :rolleyes:

Ein bisschen OT :

Ich finde man sollte unseren zukünftigen Gitarrenkäufer in spe auch ein wenig auf den Gitarrenkauf an sich vorbereiten.

Ich sehe mich nun als Gitarrenverkäufer, mit listigen kleinen Äuglein warte ich auf den nächsten Kunden.

Zuerst werde ich dein Selbstbewusstsein und dein Fachwissen ausloten. Trägst du Markenkleidung, bist noch sehr jung und hast von Tuten und Blasen keine Ahnung hab ich dich schon ein ganz klein wenig lieb.

Drehst du an der Wand mit den Fenderklampfen made in USA das Preisschid herum und zuckst nicht zusammen, wenn nach dem Komma mehr als 3 Zahlen stehen, hast du schon ein Bein in meinem Herzen.

Stehst du mit ungläubigen Blick vor den Epiphones und Squiers und erkundigst dich frech ob hier alle Gitarren so teuer sind, hab ich mein Bein bei dir drin, aber sicher nicht in deinem Herzen.

Erkundigst du dich was denn deine Idole Slash , Kirk und James für Gitarren spielen, hab ich dich wieder ganz fest in meinem Herzen. Ich werde dir erklären das die Jungs nur das Beste vom Besten spielen , was auch sonst, und das deren Klampfen von den Göttern bei Vollmond erschaffen wurden.

Stehen wir beide vor der ehrgebietenden Gibson-Wand und du eröffnest mir das die rote Les Paul von Slash eigentlich schon richtig geil aussieht, aber das die orange-gelb-rote mit den Aufklebern und den lustigen Zettelchen dran genau die gleiche Farbe hat wie das 80 Qm²- Vorzimmer der Kanzlei von deinem Papi werde ich mich in dich verlieben.

Ich werde dir nun gestehen ( nein, nicht meine Liebe, ist doch alles nur Show), jetzt muss ich nochmal von vorne anfangen…

Ich werde dir gestehen das ich dich vorhin angeschwindelt hab, weil ich ein alter Schlawiner bin und das die Gitarren von den 3 Magermilch-Rockbubis gar nich sooo toll sind,

Der Slash is ja meistens sternhagelvoll und kriegt ja eh nich mit ob er ein mit Klingeldraht bespanntes Brotzeitbrett in der Hand hat oder ne 8000-Euro-Les Paul und die Metallica-Junkies holen sich ihre ESP-Klampfen eh meist aus dem Pfandhaus.

Und das ja klar ist das die orange-rot-gelbe Collector-Choice 3-mal so gut ist wie die Holzdübel von den Jungs, sie is ja auch über 3-mal so teuer und hat viel schönere Farben und die ganzen Zettelchen und Aufkleber sprechen ja auch für sich.

Nach Abwicklung der Verkaufsmodalitäten und dem falschen Gegrinse und solche schäbigen Begleitumstände welche so ein harter Verkaufstag mit sich bringt, mache ich 3 Kreuzzeichen , reibe mir die Hände und danke dem lieben Gott das er die Sache mit der Krone der Schöpfung nicht 100-prozentig hingebracht hat.

Also , liebe Kunden in spe , haltet Augen und Ohren auf !

Grüsse aus München
Robi
 
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Deswegen kauf ich viel bei zwei empfehlenswerten Musikläden in der Region einmal der schlössel in bendorf (gute Beratung , es werd einem nichs aufgeredet, Preise z.b bei meinen marshal amp günstiger als bei thomann, bei der fender strat gleicher preis puls eingestellter gitarre).

Wenn die die Thomann Preise sogar unterbieten können frage ich mich schon ob die Lage wirklich so schlimm ist bzw. ob an der oft geäußerten Aussage "die großen machen die Preise kaputt" überhaupt etwas dran sein kann. :gruebel:
 
Ich denke das grösste Problem ist, das grosse Online-Fuzzys die Preise krass ausgedrückt "diktieren", ich unterstelle da keine bösen Absichten, die Grössenverhältnisse haben sich so entwickelt.. Ich hab mir mal den Marshall SL 5 geholt bei einem grösseren Musikgeschäft, dort war er für 799 Euro ausgezeichnet, bei Thomann war er für 698 zu haben, ich hab den Verkäufer darauf aufmerksam gemacht und bekam ihn für den günstigeren Kurs. Das ist inzwischen gang und gäbe.

Das verstehe ich nicht so recht. Wieso diktieren da "große Online-Fuzzis" den Preis? Ist es in deinem Beispiel nicht eher so, dass Marshall den SL5 so konzipiert und kalkuliert hat, dass ein Ladenpreis von 698€ machbar ist. Letztlich hast DU dem Laden den Preis von 698€ diktiert, die hätten dir das Ding sicher lieber für 799€ verkauft.

Was die großen Online-Fuzzis sicher nicht machen ist, dass sie in ihren Online-Shops zu hohe Preise nennen. Die würden schon recht gerne teurer verkaufen, aber was in einem Laden vielleicht funktioniert - es soll ja noch Leute geben, die bei einer Anschaffung nicht mit einem Smartphone dem Web-Preis recherchieren - in einem Onlineshop funktioniert das nicht. Wer versucht, im WWW zu einem höheren Preis zu verkaufen, verkauft dann eben gar nichts, weil der Kunde zum nächsten Shop klickt.

Die immer wieder geäußerte Vermutung, Thomann diktiere den Preis, halte ich für Unfug. Es ist vielmehr so, dass Thomann gut rechnen kann und eine sehr gut funktionierende Logistik hat. Und so berechnet man eben einen Retailpreis, der machbar ist. Viele andere Läden kopieren dann diesen Preis, weil sie ihn von ihren Kunden ohnehin diktiert bekommen oder nehmen ihn als Endpunkt für Preisfeilschereien.

Wenn die die Thomann Preise sogar unterbieten können frage ich mich schon ob die Lage wirklich so schlimm ist bzw. ob an der oft geäußerten Aussage "die großen machen die Preise kaputt" überhaupt etwas dran sein kann. :gruebel:

Na ja, es kostet heute Sekunden, um noch im Laden zu checken, ob ein vom Verkäufer genannter Preis irgendwo unterboten wird. Wenn ein kleiner Laden einen bundeseinheitlichen Tiefstpreis unterbietet, dann würde ich idR davon ausgehen, dass er das mit Verlust tut. Das kommt häufig genug vor, weil zB die Miete fällig ist oder man von eben diesem Artikel einen zu hohen Lagerbestand hat. Das ist dann aber oft des Anfang vom Ende.
 
Das ist ja mittlerweile der einzige Grund, wofür ich bei Just Music die Verkäufer brauche...damit sie ihren Preis dem Web Preis angleichen (ist ja nicht immer Thomann)
Diktieren ist dann verbal meine Aufgabe, Vorgaben liefert das Netz (oder auch die Globalisierung)
 
Die immer wieder geäußerte Vermutung, Thomann diktiere den Preis, halte ich für Unfug. (...) Viele andere Läden kopieren dann diesen Preis, weil sie ihn von ihren Kunden ohnehin diktiert bekommen oder nehmen ihn als Endpunkt für Preisfeilschereien.
Süß! :great:
Chapeau, geschickter rethorischer Looping!

Wir stellen fest: Thomann ist eine Inkarnation von Mutter Theresa und kann ja nix dafür dass die pösen Kunden den Einzelhandel würgen bis denen die Luft ausgeht :D

"Ich kann nichts dafür Herr Oberlandesgerichtsrat, der ist mir einfach ins Messer gelaufen bevor er Tot umgefallen ist!"
 
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Mann Leute, das is doch nicht so schwer, Thomann vertreibt europaweit, also ordert er bei den jeweiligen Herstellern ganz andere Stückzahlen wie Z.B. Just Music. Somit bekommr er nen besseren Stückpreis und kanns günstiger anbieten. Das " Diktieren" war bewusst in Anführungszeichen gesetzt.
Ich hab ja nicht behauptet das er das böswillig macht und die anderen plattmachen will. Die Musikshops müssen halt mitziehen,, um überhaupt noch jemand in ihre Shops zu bekommen, obwohl sie ne viel kleinere Gewinnspanne haben. Die können sicherlich nicht nur von Newbies oder Internet-Muffeln leben, die es nicht wissen wie es läuft oder im Netz nicht vergleichen.

Mich wundert es ja eh , das die Artikel von Haus aus so ausgezeichnet sind wie auch im Netz erhältlich. A paar Ausreisser gibts aber immer, wo ich mir denk, hoppala , da wird einer doch echt nicht das zahlen, was da drauf steht. :evil:

Aber Thomännchen ist kein Wohltäter, er hat die Zeichen der Zeit erkannt und ist einfach nur ein sehr guter Geschäftsmann, a Schwob hoid ! :whistle: ...... :D

Und der Kunde diktiert in der Regel gar nix, einer bietet günstig an und die Anderen müssen mitziehen oder bleiben auf der Strecke, BASTA SCHUTA, in diesem Falle kann der Thomann das weil er günstiger einkauft und weil es bei ihm die Masse macht. Gibt auch genug Beispiele wo das ganz bewusst gemacht wird um andere aus dem Wettbewerb zu drängen. Der Thomann würde sowas nie machen , weil er ein ganz Netter ist und im Endeffekt kann ihm das sowas von Wurscht sein, ausser er wäre ein gieriges Männchen, kann ich mir aber nicht vorstellen, so nett wie der immer grinst und grüsst. :hat:
 
Wir stellen fest: Thomann ist eine Inkarnation von Mutter Theresa und kann ja nix dafür dass die pösen Kunden den Einzelhandel würgen bis denen die Luft ausgeht :D

Klar kann man es sich einfach machen und das Thema ins Lächerliche ziehen, um nicht weiter nachdenken zu müssen. Die Formel "Erfolg = Böse" muss aber nicht unbedingt stimmen, immerhin hatten die anderen Musikhändler irgendwann die gleiche Ausgangsbasis. In den 80ern war Thomann in einem Wohnaus beheimatet, als andere bereits schöne Läden hatten (ich kenne ein paar davon) und wer damals das Fachblatt las, sah nicht Thomann, sondern Roadstar als Platzhirsch. Irgendwas hat Thomann seither richtiger gemacht als diejenigen, die es heute nicht mehr gibt oder die eben einen anderen Weg versuchen.

Im Endeffekt sind es aber doch wir Kunden, die den Erfolg eines Unternehmens durch unser Kaufverhalten mitbestimmen. Ich stehe oft in einem lokalen Musikgeschäft und schaue mir Instrumente an. Wenn dann irgendeine Kaufabsicht meinerseits zu erkennen ist, ich allerdings etwas zögere, wird sofort im Internet nach den günstigsten Preisen gesucht, damit man mir entgegen kommen kann und ich nicht auf einen Online Kauf umschwenke. Das will ich persönlich jedoch nicht, weil ich schon ein wenig abwäge, welche Miet- und Nebenkosten in der Münchener Innenstadt anfallen (sicher etwas mehr als in Treppendorf) und auch, dass sich der Verkäufer mit mir beschäftigen musste, statt dass ich in einer Website rumklicke (die natürlich auch erstellt und gepflegt werden muss, sehe ich ja ein). Es scheint aber so zu sein, dass viele Kunden dieses nicht mehr honorieren wollen und damit dem kleinen Laden (in Relation zu Thomann zumindest) die Lebensgrundlage entziehen.
 
Wie geht das, wenn der 'kleine sympathische Händler' die 'Großen Marken' nicht (mehr) führt ?

Ich hab ja nicht gesagt das er die großen Marken nicht führt. Aber er hat halt nicht das komplette Sortiment. Und wenn ich dann eben gerne was hätte das er nicht hat geh ich zum "Riesen-Discounter" teste es dort (gerade wenn ich mehrere Sachen gegeneinander vergleichen möchte) und geh dann zu meinem "lokalen, kleinen - und sympathischen - Händler" und frage nach ob er mir das besorgen könnte weil ich ihn eben unterstützen will als Gegenleistung für die gute Hilfe, Ratschläge und Tipps und evtl. macht er mir auch noch einen etwas besseren Preis. Meist ist es bei mir eh so das ich was teste und dann noch mal ein paar Nächte darüber schlafen möchte.
 
... Aber Thomännchen ist ... ein sehr guter Geschäftsmann, a Schwob hoid ! ...

Das Erste mag stimmen, aber ein Schwabe ist er jedenfalls nicht! Treppendorf liegt in Oberfranken und zwar schon längere Zeit. Auch wenn man sich das in München/Bayern nicht vorstellen kann: In Bayern leben auch noch andere Stämme!
(In diesem Interview kann sich der sprachkundige Hörer einen eigenen Eindruck verschaffen.)
 
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Ich hab ja nicht gesagt das er die großen Marken nicht führt. Aber er hat halt nicht das komplette Sortiment. Und wenn ich dann eben gerne was hätte das er nicht hat geh ich zum "Riesen-Discounter" teste es dort (gerade wenn ich mehrere Sachen gegeneinander vergleichen möchte) und geh dann zu meinem "lokalen, kleinen - und sympathischen - Händler" und frage nach ob er mir das besorgen könnte weil ich ihn eben unterstützen will als Gegenleistung für die gute Hilfe, Ratschläge und Tipps und evtl. macht er mir auch noch einen etwas besseren Preis. Meist ist es bei mir eh so das ich was teste und dann noch mal ein paar Nächte darüber schlafen möchte.

BTM ?
 
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Klar kann man es sich einfach machen und das Thema ins Lächerliche ziehen, um nicht weiter nachdenken zu müssen. Die Formel "Erfolg = Böse" muss aber nicht unbedingt stimmen, immerhin hatten die anderen Musikhändler irgendwann die gleiche Ausgangsbasis.
Sag mal, sinnerfassend lesen ist so schwierig? Wo habe ich behauptet "Erfolg=Böse", kannst du mich diesbezüglich bitte zitieren?
Was mir allerdings auf den Geist geht ist die lächerliche Argumentationskette vom Hoffmann mit unschuldigem Augenaufschlag noch dazu ...die bösen Kunden. Ist doch ein Witz! Ist im Endeffekt ein beinhartes Geschäft und sonst gar nichts. Da muß mir Keiner irgendwelche romantischen Geschichterln erzählen, dazu habe ich mit meinen 58 Jahren schon zu viel gesehen vom Leben und vom Business aller Arten.
 
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Ich denke nicht, dass das repräsentativ ist...
Das gegenteil von repräsentativ ist mit "verkehrte welt" gemeint.

Sorry, aber die Logik dahinter verstehe ich nicht. Der große Händler bietet alle Vorteile, die du auch nutzt, und kaufst dann beim kleinen? Ich denke nicht, dass das repräsentativ ist, denn der, bei dem ich kaufe muss mir doch auch irgendeinen Vorteil bieten, sonst kaufe ich halt woanders.
der grosse hat den vorteil der grossen auswahl. Ansonsten eher anonym, unsympatisch und wenig beratung. Wenn ich mich allein durchwurschtele, fühle ich mich auch erst mal zu nichts verpflichtet.
Aber ich kann halt jede variante durchprobieren. Das geht bei nem kleineren auf bestellung eben nicht.
Der kleinere laden hat ähnliche preise und der grund ist ja genau der, um den es hier geht: um solche läden zu unterstützen, kaufe ich dort ein. Zur not zahlt man ab und zu halt drei cent fuffzig mehr. Ausnahmsweise.

die debatte um thomann und preise verstehe ich nicht: wenn thomann -zig mal mehr einkauft, dann auch zu einem besseren einkaufspreis. Muss der laden mit weniger umsatz nachziehen, bedeutet das einen nachteil.
 
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Das I-Net hat unsere Kauflandschaft sehr verändert. Punkt; das ist nun mal Fakt! Ich hätte auch gerne "beides": Eine florierende lokale Infrastruktur mit gut gelaunten und kompetenten Mitarbeitern, die Zeit nur für mich haben und die Möglichkeit 24/7 einkaufen zu können und den weltweit günstigsten Preis zu zahlen. Is' aber leider nun mal nicht! Einen Tod werden wir sterben (zumindest ein wenig). Lokale Geschäfte werden sich etwas ausdenken müssen, damit auch weiter Leute zu ihnen und nicht ins I-Net gehen und viele tun das auch schon längst.
Wenn man durch Umsatzmasse nicht mithalten kann, dann muss es "speziell" sein oder man muss etwas bieten, was das Netz nicht liefern kann. Das ist im Falle von Instrumenten das ausprobieren und gegeneinander Testen. Ich habe meine Paula aus 20 Modellen, meine Tele aus 5, mein letztes Fuzzpedal aus 10, meine Martin aus bestimmt 100 Akustikgitarren ausgesucht.... das bekomme ich mit keiner Online Bestellung, aber ich habe am Ende auch den Preis bezahlt, den der Verkäufer mir angeboten hat.

Mit der IMO übertriebenen Geiz-ist-geil-Mentalität hat unsere Gesellschaft am Ende jedoch schon einen hohen Preis bezahlt. Denn der grassierende Leerstand in den Geschäftsräumen der Innenstädte hat auch direkten Einfluss auf unsere eigenen lokalen Jobs und unsere Wohnqualität. Vielleicht macht es Sinn, sich manchmal zu überlegen, ob es wirklich so gut ist, mit dem Smartphone bewaffnet doch noch den letzten Cent in der eigenen Geldbörse zu verteidigen...
 
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Sag mal, sinnerfassend lesen ist so schwierig? Wo habe ich behauptet "Erfolg=Böse", kannst du mich diesbezüglich bitte zitieren?
Was mir allerdings auf den Geist geht ist die lächerliche Argumentationskette vom Hoffmann mit unschuldigem Augenaufschlag noch dazu ...die bösen Kunden. Ist doch ein Witz! Ist im Endeffekt ein beinhartes Geschäft und sonst gar nichts. Da muß mir Keiner irgendwelche romantischen Geschichterln erzählen, dazu habe ich mit meinen 58 Jahren schon zu viel gesehen vom Leben und vom Business aller Arten.

Jo, dem Stimme ich ohne Einschränkungen zu, da gehts um Kohle, Penunzen, Zaster, Moneten, ... , da is gar nix lieb. Jawohl Frau Knoll ...
 
Woher weißt du das? :D
Bist du auch Kunde?

Reine Vermutung.....

klein und fein, hat die großen Marken


habe in den 80gern dort meinen Marshall Transen-Combo gekauft,
war ein Tip von 'nem Verwandten von ihm, der bei uns in der Band ausgeholfen hat
 
Das Erste mag stimmen, aber ein Schwabe ist er jedenfalls nicht! Treppendorf liegt in Oberfranken und zwar schon längere Zeit. Auch wenn man sich das in München/Bayern nicht vorstellen kann: In Bayern leben auch noch andere Stämme!
(In diesem Interview kann sich der sprachkundige Hörer einen eigenen Eindruck verschaffen.)

Mia san Mia !!! ;-)))
 
Also oft sind ja selbst die Preise von Thomann gar nicht das Ende der Fahnenstange. Gibt ja auch gute Adressen in England, die da oft günstiger sind oder man bestellt via ebay in den USA.

Es sind also nicht vordergründig nur die Preise, die in meinem Fall Thomann zur ersten Wahl machen. Die Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit im Rückgabe- / Gewährleistungsfall (da legt ja Thomann sogar noch freiwillig 1 Jahr drauf!) sind sehr wichtige Argumente.

Und fast noch wichtiger ist die große Auswahl, womit ich vor allem KLEINTEILE meine. Es steht ja in keinem Verhältnis, wenn ich mir die Zeit nehmen muß, in ein Fachgeschäft zu latschen, dort nach diversen Teilen zu fragen, einen Bruchteil davon mitnehmen zu können und nach Tagen wieder hingehen zu müssen, um nachbestellte Teile abzuholen. Und am Ende hab ich dann noch irgendwas gar nicht bekommen.
Das man aus einer Hand einfach mal 1m Kabel, ein paar Stecker und vielleicht noch ein Aluprofil bestellen kann, erfreut gerade eher bastelorientierte Kunden, die nicht alles einfach von der Stange kaufen.

Ich bin ein echter Pfennigfuchser, aber mittlerweile bestelle ich bei Thomann auch gerne mal was, was woanders billiger ist. Die Kundenbindung ist also enorm hoch, weil es genügend Argumente gibt, die den Preis auch mal in den Hintergrund rücken lassen.
Das hat jedenfalls ein Ladengeschäft bei mir nie geschafft.
 
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Reine Vermutung.....

klein und fein, hat die großen Marken


habe in den 80gern dort meinen Marshall Transen-Combo gekauft,
war ein Tip von 'nem Verwandten von ihm, der bei uns in der Band ausgeholfen hat

Ich hab mir letztes Jahr meine erste eigene Gitarre, eine 2013er Gibson LPJ, bei denen gekauft (hab erst vor 1,5 Jahren mit dem Gitarre-Spielen angefangen).
 
Also es sollte doch klar sein, dass der Kunde den Preis diktiert.
jeder Shop würde lieber ein Instrument, das heute 699€ kostet für 1000€ verkaufen.
dann kommt der Kunde und sagt: nee Laden XY bietet mir das gleiche Instrument für 999€ an usw usw. Am Zerfall von kleinen Shops ist einzig der Kunde Schuld. Es steht diesem fei überall ein zu kaufen.
ich schaue mir keine Preise im Netz an,mich gehe in den Laden und sage : mach mir einen guten Preis.
der Händler macht mir einen günstigeren als der Laufkundschaft, aber auch einen mit dem er leben kann.
 

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