Poststreik! Auf was wartet Ihr gerade?

Ich fahre morgen in den Urlaub und hoffe, wenn ich wieder zurück bin, daß sich die Deutsche Post und Verdi bis dahin geeinigt haben.

Es kommt drauf an, für wie lange du weg fährst.

Die Medien berichten kaum über den Streik. Viele bekommen ihre Sendungen auch weiterhin. Kann noch 3 - 4 Monate ziehen.
 
Nee, solange wollte ich nun auch wieder nicht weg sein...
Daß morgen sich beide Parteien wieder an den Verhandlungstisch setzen, habe ich gestern im Radio gehört - Hoffen wir nun das Beste.
Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. ;)

Schöne Grüße!
 
Gerade mein Musikding-Paket bekommen - sind Auslandssendungen in diesem Falle nicht betroffen? Glück für mich. :)
 
Ich hatte letzte Woche Freitagnachmittag bei Amazon (mit Amazon Prime) das Buch "Hal Leonard Bass Method Blues Bass" bestellt. Es kam mir schon spanisch vor, dass der Versand an die Packstation bis Montag dauern sollte, der Versand direkt nach Hause aber garantiert am Samstag ankommen sollte. Ich habe dann letzteres gewählt, und Samstagnachmittag stand der Hermes-Bote vor der Tür ... aha, clever! :great:

Dann am Montag wieder bei Amazon mit Prime "Blues you can use" bestellt, und das kam pünktlich am Tag darauf bei mir zu Hause an. Dieses Mal mit DHL.

Da habe ich insgesamt wohl Glück gehabt.
 
Ich warte auf einen PU der Samstag verschickt wurde. Auf eine kleine Thomann-Lieferung (auch samstag raus) und auf ein weiteres Paar Humbucker, Freitag oder Samstag raus.
... uuund noch ein anderes Paket mit Teilen für eine zu bauende Gitarre. Also 4 Lieferungen die in der Luft hängen :mad:
Zumindest beim ersten PU liegt das Paket seit Dienstag im Örtlichen Zustellzentrum rum (sagt die Sendungsverfolgung) - bei den anderen wird das nicht anders sein.
 
Mit dem Postweg aus dem Ausland hat dies nichts zutun. Sobald die Sendung auf deutschem Boden ist, landet sie in den Frachtzentren / Briefzentren.

Die jetzt gegen diese Millionen von Briefen und Paketen bei einem Streik ankämpfen müssen, sind die von der damaligen Deutschen Bundespost übriggebliebenen Beamten. Ich glaube, Anfang der Neunziger Jahre wurde diese (staatliche) Bundespost zur Deutschen Post / DHL privatisiert.
Diese mußte die Beamte übernehmen, welche nicht streiken dürfen. Es dürften aber mittlerweile nicht mehr allzu viele Beamte geben. Wenn diese maximal in ca. fünfzehn Jahren ebenfalls im Ruhestand sind, läuft bei einem Streik nicht mal mehr das Geringste bei der Deutsche Post / DHL.

Bei der Deutschen Bahn und Telekom ist das genauso.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die haben das Recht zu streiken, und ich habe das Recht, mich darüber aufzuregen.
eben. es ist im grunde ein armutszeugnis für die beteiligten, inkl. regierung, daß es gefühlt nun schon seit ewigkeiten dauert und neben der leidenden postangestellten auch unzählige firmen in der gesamten wirtschaft ihren schaden nehmen. es liegt im interesse aller, daß endlich mal eine einigung erzielt wird.
btt, seit 2 tagen warte ich auf ein instrument aus italien, welches im paketzentrum bereit steht. mal schaun, wie lange noch.
 
Meine Sympathie gilt auf jeden Fall den Postbediensteten, obwohl ich auch selbstständig bin und meine Post äußerst unregelmäßig reinkommt (bzw. an die Adressaten zugestellt wird).

Hier wird ein Kampf ausgefochten, der praktisch für jeden tarifgebundenen Arbeitnehmer grundsätzliche Bedeutung hat, denn es geht nicht nur um x % mehr Gehalt, sondern um die Flucht der Unternehmen aus den Tarifverträgen. Die Post lagert, wie so viele andere, maßgebliche Geschäftsbereiche aus an eigene Tochterunternehmen. Und die bezahlen ihre Mitarbeiter dann natürlich nach Hungertarife. Besonders übel ist, dass ausgerechnet so viele Unternehmen der öffentlichen Hand diese Ausbeutermethode betreiben.

Fragt mal nach bei Leuten, die zB in Gesundheitseinrichtungen arbeiten. In den Bereichen, wo viele ungelernte Leute eingesetzt werden und kein Personalmangel herrscht, werden neue Mitarbeiter nur noch in ausgegliederte "Service-GmbHs" eingestellt, zu erbärmlichen Löhnen, mit weniger Urlaubstagen usw.. Klar, dass es da auch nur befristete Verträge gibt, und nach jedem Abgang bleibt die Stelle womöglich erst mal ein halbes Jahr unbesetzt, die anderen müssen es auffangen. Aufgrund des hohen Anteils von unorganisierten Arbeitskräften (denn die können sich nicht mal den Gewerkschaftsbeitrag leisten) und ihrer Ersetzbarkeit werden diese Leute von der allgemeinen Lohnentwicklung total abgekoppelt. So trifft es also wieder mal gerade die armen Schweine in den unteren Lohngruppen, an denen wird gespart, während der Wasserkopf von Verwaltung wächst und gedeiht - und natürlich auch weiter satt nach TVöD bezahlt wird.

Und nichts anderes hat die Post vor. Leute, ich drück Euch die Daumen.

Gruß, bagotrix
 
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Wobei einige Gedanken ja echt nicht verkehrt sind. Ich selbst sehe Verdi z.B. mehr als kritisch, bin auch selbst Mitglied, und diese Meinung verstärkte sich zuletzt beim Streik der Erzieher. Es ist nicht von der Hand zuweisen, dass von Seiten der Gewerkschaft unheimlich arrogant an das gesamte Thema herangegangen wird. Zitat: "Wieso sollen wir uns bei den Arbeitgebern melden? Die müssen bei uns anfragen ob wir bereit sind in eine Verhandlung zu gehen". Nichts desto trotz sind die Streikenden immer die leittragenden.

Insgesamt einfach eine ziemlich ätzende Situation für jeden aber trotzdem darf man den Streikenden in dieser Situation einfach keinen Vorwurf machen. So ist zumindest meine Meinung.
Wenig Verständnis habe ich für wochenlange Streikmaßnahmen, während überhaupt nicht verhandelt wird. Mir gefällt der Gedanke, es wie bei Papstwahl ablaufen zu lassen. Die Verhandlungsführer einmauern bis sie sich geeinigt haben. :rolleyes:

On topic:
Von Amazon war etwas überfällig, das aus einer einzigen Bestellung stammend, die in 3 einzelne Lieferungen aufgesplittet worden war, per nicht trackingfähigem Großbrief kommen sollte. Nach zwei Tagen, so lautete der Hinweis von Amazon, telefonisch nachgehakt. Schließlich funktioniert so ein Streik eben auch dadurch, dass auch Druck von den Auftraggebern des AG ausgeübt wird. Und ich denke Amazon ist ein bedeutender Auftraggeber, der Druck ausüben kann. ;)
Es erging das Angebot, Ersatz für die verloren gegangene Sendung zu liefern oder wahlweise zu stornieren. Ich habe mir dann mal erlaubt, darauf hinzuweisen, dass ich Internetbestellungen typischerweise nicht zum reinen Zeitvertreib ausführe und ich keine Kostenerstattung, sondern die Ersatzlieferung haben möchte. Die wurde dann mit den Worten: "Das kommt dann per Express, das ist nicht betroffen." angekündigt. Tatsächlich war die Lieferung nur ein paar Stunden später da. :eek:

P.S.: Die ursprüngliche Lieferung kam mit einer 10-tägigen Verspätung Mitte dieser Woche an und wurde wie von A. gewünscht retourniert. Das automatisch erstellte Ticket war von Hermes, wurde aber nach Rücksprache auf DHL geändert.
 
Ich kann mich aktuell nicht auf die Seite der Postbediensteten stellen!

Warnstreik schön und gut aber das durch dieses Hick Hack Kleinstunternehmen sowie Ich AG wirklichn hart betroffen sind( kein Material/ Rechnungen werden nicht zugestellt etc. ) ist es für mich unter aller Sau. Ja es ist scheisse das sie in Tochterunternehmen gehen sollen, aber ganz ehrlich 36 Stunden Woche bei vollem Lohnausgleich, wollt ihr mich verarschen. Meine Woche hat min. 45 Stunden meist über 50 und das sieht bei den meisten anderen Schichtlern nicht anders aus. Dazu kommt das die Postangestellten nun nicht wirklich schlecht verdienen.

Warnstreik wäre für mich das mal für 3-4 Tage durchzuziehen und dann erstmal die Arbeit wieder aufzunehmen! Und ganz ehrlich das zieht die Verdi doch nur durch, weils der letzte Dreckshaufen ist und sie dadurch nur mehr Einnahmen über die Mitgliederbeiträge erwarten! bzw. mehr Mitglieder = mehr Kohle.

Mit einer Gewerkschaft hat der Laden e nichts mehr zu tun *justmy2cents

Aktuell warte ich auf mehrere Pakeet sowie Briefe

- Hardware für Manous LP
- Skalpelle
- Flohmittel für die Musch ääähhh Katzen
- Marshall Bespannung für Topteil
- Lack für Gitarren
- etc. pp

Gruss

Marcel
 
da muss auf jeden fall eine andere lösung her.
man kann nicht die halbe wirtschaft als geisel nehmen und schäden in millionenhöhe verursachen.
ja, verständnis für das grundsatzproblem der beteiligten ist vorhanden, aber die ausführung ist mittlerweile höchst fragwürdig.

1 päckchen betrachte ich mittlerweile für verloren (> 2 wochen) und seit mittwoch tut sich beim instrumentenpaket aus dem ausland auch nix.
mir macht auch angst, daß sich mittlerweile dort vieles stapeln muss. neben potentiellen schäden könnte die auslieferung sich somit noch weiter verzögern und neue gefahrenquellen entstehen.
und wie austin sagte, all die selbstständigen kleinunternehmer, die pünktlich handeln sollen (wie z. b. ich), haben eh die a-karte gezogen.
 
Ich weiß nicht ob es schon erwähnt wurde, aber die letzten beiden Thomann-Lieferungen (vor 1 und 3-4 Wochen) kamen beide mit UPS. Hat allerdings einen Tag länger als sonst mit DHL gedauert, also insgesamt mehr als 24h. ;)

Prinzipiell finde ich Streiks wichtig und richtig. Es ist eben ein Recht eines jeden Arbeitnehmers, dass er bei Unzufriedenheit nutzen sollte. Wenn etwas nicht voran geht, dann liegt es nicht am Angestellten oder der Gewerkschaft, die diesen unterstützt, sondern am Arbeitgeber, der an allen Ecken und Kanten sparen will bzw. muss.

Auf der anderen Seite: Wenn ich mich in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis umschaue, kenne ich keinen in einer normalen Angestelltenposition, der mehr als ein Lokführer oder Postbote verdient. Und das sind alles keine schlechten Jobs. Klar will jeder mehr verdienen, aber über alle Maße sollte es auch nicht sein. So steigert man langfristig nur die Inflation noch weiter. (Ich weiß, ist sehr weit hergeholt)
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Woche hat min. 45 Stunden meist über 50 und das sieht bei den meisten anderen Schichtlern nicht anders aus. Dazu kommt das die Postangestellten nun nicht wirklich schlecht verdienen.
Schön für dich. Was hat das mit der Post zu tun?

Warnstreik wäre für mich das mal für 3-4 Tage durchzuziehen und dann erstmal die Arbeit wieder aufzunehmen! Und ganz ehrlich das zieht die Verdi doch nur durch, weils der letzte Dreckshaufen ist und sie dadurch nur mehr Einnahmen über die Mitgliederbeiträge erwarten! bzw. mehr Mitglieder = mehr Kohle.
Dir ist schon klar das bereits Gewerkschaften pleite gegangen sind wegen zu langen Streiks? Ver.di tritt hier für eine mehr als gute Sache ein. Da zahle ich gerne meine Beiträge.
 
Schön für dich. Was hat das mit der Post zu tun?

Neben der Sache das sie nicht in die neue Untergesellschaft möchten, streiken die Postangestellten wie schon geschrieben für eine 36 Stunden Woche mit vollem Lohnausgleich! Das hat es damit zu tun! Es ist für mich einfach lächerlich als Vollzeitarbeiter der Schichten geht inkl. Sonn und Feiertagen! Und da bin ich sicherlich nicht der einzige!
Und die Postmitarbeiter stellen sich hin und möchten eine 36 Stunden Woche bei vollem Lohnausgleich( ja ich weiss was Postmitarbeiter verdienen habe selbst 2 in der Familie).

Dir ist schon klar das bereits Gewerkschaften pleite gegangen sind wegen zu langen Streiks?

Dann hoffe ich mal das ersteres für Verdi eintritt! Denn ich hatte mit dem Haufen als Arbeitnehmer nur Ärger bzw. ihren Vertretern(Betriebsrat)! <-- Meine persönliche Meinung!

Ver.di tritt hier für eine mehr als gute Sache ein. Da zahle ich gerne meine Beiträge.

Da stimme ich Dir gern teilweise zu ( Untergesellschaften)! Für diese Gewerkschaft würde ich nicht mal 0,00001 % meines Grundlohns opfern. Da nehm ich mir lieber nen Anwalt wenns um Betriebs und Arbeitnehmerrechte geht. Den was Dir die Verdi als Rechtsbeistand bei solchen Sachen zur Seite stellt ist einfach nur lächerlich

LG

Marcel
 
Neben der Sache das sie nicht in die neue Untergesellschaft möchten, streiken die Postangestellten wie schon geschrieben für eine 36 Stunden Woche mit vollem Lohnausgleich! Das hat es damit zu tun! Es ist für mich einfach lächerlich als Vollzeitarbeiter der Schichten geht inkl. Sonn und Feiertagen! Und da bin ich sicherlich nicht der einzige!
Und die Postmitarbeiter stellen sich hin und möchten eine 36 Stunden Woche bei vollem Lohnausgleich( ja ich weiss was Postmitarbeiter verdienen habe selbst 2 in der Familie).
Darf man Fragen in welcher Branche du tätig bist und ob du in einer Gewerkschaft bist?

Ich selbst bin gelernter Zerspanungsmechaniker und arbeite in einem Betrieb der nach dem Tarifvertrag der IG Metall bezahlt. Und 3-Schichtler bin ich auch.
Einige von meinen Kollegen, die seid ihrer Ausbildung dort sind, wissen (meiner Meinung nach) auch nicht immer zu schätzen was sie haben. Ich selbst habe in einem kleinen Betrieb gelernt bei dem ich weniger verdient habe und auch weniger Urlaub hatte. Und ich weiß zu schätzen was ich jetzt habe. Und das ist auch mit ein Verdienst der Gewerkschaften.
 
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Darf man Fragen in welcher Branche du tätig bist und ob du in einer Gewerkschaft bist?

Ich selbst bin gelernter Zerspanungsmechaniker und arbeite in einem Betrieb der nach dem Tarifvertrag der IG Metall bezahlt. Und 3-Schichtler bin ich auch.
Einige von meinen Kollegen, die seid ihrer Ausbildung dort sind, wissen (meiner Meinung nach) auch nicht immer zu schätzen was sie haben. Ich selbst habe in einem kleinen Betrieb gelernt bei dem ich weniger verdient habe und auch weniger Urlaub hatte. Und ich weiß zu schätzen was ich jetzt habe. Und das ist auch mit ein Verdienst der Gewerkschaften.

Ich arbeite in der Telekommunikationsbranche/Service/Technik

Ich habe nicht gesagt das ich generell gegen Gewerkschaften bin es gibt genügend Beispiele wo es wirklich wichtig ist zb. Kranken und Altenpflege. Auch das Tarifverträge geschlossen werden und Sicherungen für Arbeitnehmer. Auch Warnstreiks um Forderungen durchzusetzen sehe ich als absolut legitim! Nur sollte ein Warnstreik nicht Wochenlang und auf den Köpfen anderer dessen Existenzen dadurch gefährdet sind ausgetragen werden. Und genau das passiert jetzt!
Die kleinen Firmen und auch Ich AG haben wirklich zu kämpfen! Die großen wie Versandhäuser etc. interessiert es wenig die switchen auf die anderen Postdienstleister zb. Hermes /UPS/DPD und dort herrschen wesentlich schlimmere Fakten was Bezahlung und Arbeitsplatz Sicherheit angeht als bei der Post.

Nein ich bin in keiner Gewerkschaft da bei uns nur die oben genannte herrscht und wie schon geschrieben ist die Verdi für mich ein rotes Tuch. Ich hab einen Anwalt der auf Arbeitsrecht spezialisiert ist, der hat für mich schon 1000 mal mehr gebracht als eine Verdi Mitgliedschaft! einen Nachteil sehe ich für mich darin nicht da ein Tarifvertrag für alle gilt und nicht nur für Verdi Mitglieder ;)

Und ja ich war mal Mitglied dieses Zoo äh Gewerkschaft

PS: ja das mit den Auszubildenden /jungen Mitarbeitern sehe ich genauso wie Du

Gruss

Marcel
 
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Die Frage ist natürlich, was man als Gewerkschaft sonst machen soll, wenn sich das Unternehmen in der entscheidenden Frage trotz wiederholter Warnstreiks keinen Zentimeter bewegt.

Hier gehts mMn in erster Linie um eine Grundsatzfrage, die auf eine unüberschaubare Menge zukünftiger Mitarbeiter enorme Auswirkungen haben wird. Wenn sich die Post davon nicht enorme Einsparungen und ein auf lange Sicht wesentlich niedrigeres Lohnniveau versprechen würde, wäre sie auch nicht so unnachgiebig. Im Grunde geht es darum, die Macht der Gewerkschaft langfristig zu brechen. Und je kleiner die Einzelfirmen sind, desto weniger streikempfindlich ist der Gesamtkonzern.
 
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Die Frage ist natürlich, was man als Gewerkschaft sonst machen soll, wenn sich das Unternehmen in der entscheidenden Frage trotz wiederholter Warnstreiks keinen Zentimeter bewegt.

Hier gehts mMn in erster Linie um eine Grundsatzfrage, die auf eine unüberschaubare Menge zukünftiger Mitarbeiter enorme Auswirkungen haben wird. Wenn sich die Post davon nicht enorme Einsparungen und ein auf lange Sicht wesentlich niedrigeres Lohnniveau versprechen würde, wäre sie auch nicht so unnachgiebig. Im Grunde geht es darum, die Macht der Gewerkschaft langfristig zu brechen. Und je kleiner die Einzelfirmen sind, desto weniger streikempfindlich ist der Gesamtkonzern.


Da spreche ich auch garnicht dagegen nur Wochenlang ist aus meiner Sicht nicht tragbar, bei anderen Unternehmen ob Bahn etc. haben auch 1-3 tägige Warnstreiks früchte getragen. Weiterhin sollen doch laut Pressemitrgeellschaften der tarifliche Lohn gezahlt werden also ? warum wird dann gestreikt? Warum wurden Termine zu Gesprächen durch die Verdi abgesagt?


Dies aber auf anderer Leute Existenzen (Kleinbetriebe) auszutragen hat für mich aber nichts mehr mit Gewerkschaft zu tun! Und es ist ja so dass mann diese Verdienstausfälle nicht bei der Post geltend machen kann, da ein Streik als "höhere Gewalt" gilt könne diese nicht rechtlich geltend gemacht werden! Sprich im schlimmsten Falle bleibt der Kleinbetrieb(ich sprehe hier wirklich von Betrieben im Mitarbeiterstand von 1-10 MA) auf Verdienstausfällen sitzen bzw. Rechnungen werden nicht rechtzeitig beglichen etc. pp

Und geu das macht mich wütend nicht dass die Postangestellten streiken wobei mir da wie oben beschrieben bei manchen Punkten nur Kopfschütteln einfällt

LG

Marcel
 
@Austin.Powers: Ich glaube ich verstehe was du meinst aber das Kleinbetriebe so abhängig von der Post sind dafür kann doch die Gewerkschaft nichts. Aber welche anderen Mittel für den Arbeitskampf haben sie denn sonst noch?
 

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