Schickt mal Bilder von euren Amps - Part II

  • Ersteller Ersteller LoKy
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  • #13.121
Quad Cortex? Was ist das? ;)
Ha, perfektes Stichwort - so gestern im Studio gespielt,…mein Setup auf einem Bild. Best of both worlds 🥹
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  • #13.122
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  • #13.123
Und darĂĽber hinaus noch eine tolle Kombi :)

Nur um Missverständnissen vorzubeugen: Mein Satz sollte kein Angriff gegenüber modernen digitalen Lösungen sein. Die klingen in den richtigen Händen hervorragend und sind ein super Werkzeug.

...nur in meinen halt nicht ;) Ich schaffe es einfach nicht, die Dinger ordentlich einzustellen. Das Feeling fehlt einfach.
 
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  • #13.124
SpaĂźprojekt:
Modifiziertes Harley Benton* GA5 Topteil
Intention war die Annäherung an den legendären „Marshall*-Plexi-Sound“, deswegen auch das „Logo“.

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  • #13.126
..und klingt es dadurch anders? :D :evil:
Man darf das Ganze durch die humoristische Brille betrachten - so eine Art interner Joke.
Das Teil steht hauptsächlich als Deko in meinem Musikzimmer, aus dem es sich auch noch nie wegbewegt hat.
Muss mal schauen, ob er ĂĽberhaupt noch tut!

(Die Frontabdeckung könnte man auch mal neu machen und beschriften, aber der "man" und der "könnte" sind nie da, wenn sie gebraucht werden)
 
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  • #13.127
Der TSL polarisiert - vielseitiger Amp wenn man sich in unterschiedlichen Genres bewegt.

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  • #13.128
Stereo-Setup: 2 Ă— JCM900 (4501), Lexicon PCM 81 und PCM 91.

Die Gitarre wird in den Instrumenteneingang des 12Mic eingestöpselt, direkt aufgenommen (*) und über das M-1620 Pro an den Amp-Eingang des linken Amps weitergeleitet. Das resultierende Preamp-Signal des linken Amps wird ebenfalls aufgenommen und sofort an die Poweramps beider Amps weitergeleitet.
(*) Das ermöglicht auch Reamping; entweder über die beiden Marshalls oder über einen virtuellen Amp.

Diesem Signal werden die FX der beiden Lexicon-Effektgeräte zu 100 % wet beigemischt, in der Regel die eines Geräts. Dank des flexiblen Routings in TotalMix FX lassen sich aber auch beide gleichzeitig nutzen. Das Tap-Tempo schickt das Roland FC-300 über einen MIDI-Splitter (Kensington Merge-4) an beide Lexicon-PCMs. Da beide Geräte so im selben Tempo laufen, kann man auch während des Spiels problemlos zwischen ihnen wechseln, entweder über TotalMix FX-Snapshots oder -Workspaces (-> "Workspace Quick Select").

RME HDSPe MADI FX und M-1620 Pro übernehmen somit für die beiden Marshalls die Funktion einer parallelen "Stereo-Effect-Loop", bei der der Punch des Amp-Signals erhalten bleibt, weil nicht der komplette Amp-Sound durch ein digitales Effektgerät genudelt wird, sondern die FX nur beigemischt werden. AD und DA brauchen hier etwa 5 bzw. 6 Samples bei 44,1 kHz, das sind rund 0,11 + 0,14 = 0,25 ms.

Sounddemos, Gitarren-Overdubs ĂĽber virtuellen Amp (VSTi) und die beiden Amps ĂĽber je 2 Mikrofone abgenommen:

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Oben im Bild sind unter den Amps die selbstgebauten Rollbretter mit Geräuschdämmung zu sehen. Die Rollen und das Multiplexholz sind aus dem Baumarkt, das Holz habe ich mir dort gleich passend zuschneiden lassen. Beides ist qualitativ nicht mit der üblichen Amazon-Möbelhund-Qualität zu vergleichen.
Die Rollen sind stabil, haben alle einen Feststeller und sind wegen der Geräuschdämmung aus nicht zu hartem Gummi. Die haben allein schon fast 10 € pro Stück gekostet.
Auf jedem Brett liegt eine passend zugeschnittene Dämmplatte für Waschmaschinen. Weil die Teile potthässlich sind, habe ich sie mit schwarzem Stoff bezogen. Durch die Dämmplatten und die Rollen sind die Amps gut vom Boden entkoppelt, damit bei den Nachbarn erst gar nichts ankommt.
Laut kann ich ohnehin nicht spielen. Das meiste passiert ĂĽber die Vorstufe und einen Booster vor dem Amp, der fĂĽr einen cremigen Lead-Sound sorgt.
Die Endstufe fängt gerade mal an zu arbeiten. Eine weitere Feinabstimmung bekomme ich über das Recording-Interface, indem ich einen passenden Ref‑Level sowie auch eine passende Ausgangslautstärke wähle. Da kann man dann mit dem Sound experimentieren, ob es sich besser anhört, die Endstufe mehr aufzudrehen, aber dann ein leiseres Signal hineinzusenden, falls mehr Sound von der Endstufe besser passen sollte.

Recording und HiFi-Corner (das ganze Setup im Ăśberblick)

Recording und HiFi verschmelzen bzw ergänzen sich gegenseitig.
Der Recording-PC ist auch der Zuspieler fĂĽr die HiFi-Anlage.
Die HiFi‑Anlage kann über TotalMix FX-Routing auch als "Speaker B" zum Gegenhören verwendet werden.
MusicBee wird als flexibler Player verwendet, der sich mit der Android-App "MusicBee Remote" über WLAN fernsteuern lässt.

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  • #13.129
Den 4501 unter dem Schreibtisch musste ich erst suchen auf dem Bild.

Das ist wirklich ein spannendes Konzept!
 
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  • #13.130
1- Den 4501 unter dem Schreibtisch musste ich erst suchen auf dem Bild.

2- Das ist wirklich ein spannendes Konzept!

Zu 1 – Jo, schön versteckt, aber wenn man ihn etwas aufdreht, dann hört man ihn schon ;)

Zu 2 – Ja, man hat dadurch schon eine tolle Flexibilität.

Ein Freund von mir aus Spanien brachte mich auf die Idee. Er hatte sich ein kleines Edelteil zum Einschleifen von Effekten besorgt, war aber glaube ich nur für Mono gedacht und kostete schon um die € 650. Das war mir zu viel für ein Gerät, das im Prinzip so gut wie nichts kann und nur für den "Punch" des Amps, also die enge Kopplung zwischen Pre- und Poweramps, da ist.

Damals hatte ich schon das UFX+, jetzt habe ich das UFX III mit noch schnelleren Wandlern. Da es ohnehin da war und ich analoge Ports dafĂĽr freihatte, bekam es diese Aufgabe. So entstand mit dem UFX III die parallele Effect-Loop (sogar in Stereo).

Wegen der Lexicon PCM 81/91, die nicht für Mono ausgelegt sind, brauchte ich für den Stereobetrieb einen zweiten Amp, also einen zweiten JCM900 4501. Nach einigen Monaten fand ich einen in den Kleinanzeigen. Zwei unterschiedliche hätten mir nicht so zugesagt, wenn, dann bitte einen Sound. Und den bekomme ich über die Vorstufe. Das UFX III sendet das Vorstufensignal des linken Amps dann in beide Poweramps. Und die klingen schon ziemlich gleich (beide haben EL34, nicht die 5881). Ich finde, die EL34 ist auch die klassische Rockröhre.

Ich hatte mit der Abnahme des Amps über 2 Mikros (Tube und SM57) gute Erfahrungen gemacht. Daher benötigte ich noch 2 Mikrofone und 4 Mic-Eingänge.
Da blieb dann aber am UFX+ bzw. UFX III nichts mehr für den Anschluss von 1–2 Gitarren übrig. Das brachte dann den 12Mic auf den Plan, der neben 12 Mic-Eingängen auch 4 Instrumenteneingänge hat.

Den M-1620 Pro habe ich besorgt, weil die Ein- und Ausgänge +24 dBu unterstützen. Einige Patches der beiden Lexicons liefern einen ziemlich hohen Output, wenn ich sie mit dem MIDI-Pedal des FC-300 moduliere. Jedes Patch hat für den Effekt einen Hauptparameter, der normalerweise händisch über den Adjust-Button an der Front der Lexicon PCMs eingestellt wird. Den kann man aber auch auf ein MIDI-Pedal legen und z. B. bei Delay-Effekten die Länge des Delays steuern.
Wegen des teils hohen Outputs war es mir lieb, dass der M-1620 Pro bis +24 dBu Eingangspegel verkraftet. Das UFX III unterstĂĽtzt bis zu +19 dBu. +24 dBu entspricht dem Niveau eines sehr guten Pultes. So habe ich fĂĽr alle Patches, die ich dafĂĽr besitze (bestimmt an die 1000), genĂĽgend Reserve beim Eingangspegel.

Die HDSPe MADI FX kam ins Spiel, weil mein Rechner von 2014 in die Jahre kommt und ich noch das Maximum an Leistung ĂĽber PCIe herauskitzeln wollte.

P.S.: Der Amp unter bzw hinter dem Tisch bietet auch noch einen weiteren Vorteil. Man kann drei Steckdosenleisten von Brennenstuhl mit Ein-/Ausschalter draufstellen und dann drei Gruppen von Geräten gemeinsam ein- und ausschalten.
A – Alles, was zum Basis-Betrieb gehört: PC, Monitor, Laptop, Powercharger (Smartphone, Kamera)
B – Alles rund um die Musikwiedergabe (Aktivmonitore, Recording-Interface/Preamp/ADDA‑Wandler, externe FX)
C – Alles Weitere fürs Spielen über Amps (die beiden Amps, Preamp beider Tube-Mics, FC-300l, Racktuner etc.)

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