[Userthread] Behringer X Air und Midas MR

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(Endung auf .txt umbenennen),
Das braucht es inzwischen nicht, das Musiker-Board kennt jetzt auch .scn Dateien.
(Sah die App eigentlich schon immer so furchtbar aus oder ist nur auf Android so? Im Marketingmaterial sah das ganz anders aus...)
von welcher App redest du? es gibt da für Android (und auch die anderen möglichen Computer) zwei, neben den offiziellen Apps von Behringer gibts da auch noch MixingStation.
wenn du von der Behringer App redest, dann brauchst du in der Mixer Ansicht (View) auf den Kanal-Namen klicken und dann wechselst du in die Kanal Übersicht, da siehst du alles was du so eingestellt hast im Kanal, und kannst die Werte dann auch ändern. Da ist dann auch das Gain zu finden. Gate steht für Noise Gate bzw Expander, und dient dazu dass du in den Kanälen das Signal ausblenden kannst wenn es gerade nicht benutzt wird, damit du nicht soo viel ungewolltes Nebengeräusch rein bekommst. Und Dyn steht eigentlich für den in jedem Kanal verfügbaren Kompressor (Dynamic).
Brauche ich an den Stellen, wo ich (asymmetrische) Stereosignale benutze eigentlich immer 2 Anschlüsse am XR18
Ja, die Anschlüsse beim XR18 sind allesamt Mono symmetrisch. Du kannst zwar auch unsymmetrische Signalquellen via der Kombi-Buchsen anschließen, aber immer nur ein Signal je Kanal und Stereo braucht nun mal zwei Kanäle.
Das bringt mich gleich auf einen Punkt in deinem Anschlussplan. Man sieht dass du da ja ohnehin schon brav für bestimmte Stereo-Quellen zwei Kanäle benutzt. Du kannst auch im XR18 zwei Kanäle zu einem Stereo-Kanal verkoppeln, das nennt sich dann Stereo-Link. Aber es geht immer nur mit einem Kanal mit einer ungeraden Kanalnummer und dessen nachfolgenden Kanal mit einer geraden Nummer. also 1-2, 5-6 usw. aber nicht 6-7 z.B. wie du es in deinem Bild angedeutet hast. Da solltest du eventuell nochmal darüber nachdenken.

Im Übrigen gibt es hier viele Anwender eines derartigen Gerätes und sollten Fragen auftauchen, so kann dir hier sicherlich geholfen werden. Ach und es war eine ganz kluge Entscheidung, dir so ein Teil zuzulegen. Auch wenn du einiges von dem, was da verbaut ist, derzeit brauchst, so wird es dir in Zukunft noch die eine oder andere Situation retten.
 
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Danke für die Antwort, flinx. :)

Was du vorhast, geht problemlos mit dem XR18. Wenn es aber am Verständnis der grundlegenden Begriffe eines Mischpults hapert, empfehle ich erst, diese Lücken zu schließen. Hast du das hier schon gelesen?
https://www.musiker-board.de/threads/workshop-mischpulte.269092/
Okay, Ich habe mir den Workshop gerade komplett durchgelesen, aber ich weiß leider immer noch was "Bus", "Send", "Snapshots", "Shows", "Scenes", "Layers", "Gate", "Dyn", ... sein sollen.
Das Wort "Szene" fällt zwar einmal und ich habe jetzt eine grobe Idee was das sein könnte, aber richtig erklärt wurde es nicht. Und "Send" könnte das gleiche wie "Insertbuchse" sein, aber stand da jetzt so auch nicht drin.

Für das Setup finde ich die Bedienung per PC/Laptop am besten. X-Air Edit kannst du ja auch ohne Pult benutzen, dir dein Setup erstellen und dann auf das Pult aufspielen.
Das Kanal-Gain findest du in vielen Ansichten (Mixer, Channel, Input), in der App unter "Config".
Du kannst die Szene (also die Pulteinstellungen) auch hier hochladen (Endung auf .txt umbenennen), dann hilft dir bei Bedarf sicher jemand.
Aber aus meiner Sicht ist das XR18 mit X-Air Edit so selbsterklärend, dass es jeder einstellen kann, der mit der grundlegenden Bedienung eines Mischpults vertraut ist.
Leider funktioniert an meinem Linux Laptop nur das Multitrack Interface, aber nicht die Software um Einstellungen am Pult vorzunehmen.

Wir haben hier gefühlt jede Woche einen Thread, in dem jemand so eine Verkabelung hat und sich dann wundert, warum es dünn und leise klingt. Ein XLR oder TRS-Eingang ist mono, solange nicht explizit Stereo dransteht. Er bildet die Differenz der Signale auf seinen beiden Signalpins. Du brauchst für ein Stereosignal immer zwei Anschlüsse.
Alles klar, verstanden.

Edit:

Auch wenn es ärgerlich ist, auf Drittanbieter zu verweisen, weil der Hersteller kein vernünftiges Handbuch bereitstellt...
Danke für den Tipp. Ich gehöre nur leider zur Generation, die keine DVD-Player mehr hat... Aber vielleicht gibt es ja auch ein paar gute YouTube-Videos die das erklären was ich zu verstehen versuche. Bisher konnte ich sie nur leider nicht.

von welcher App redest du? es gibt da für Android (und auch die anderen möglichen Computer) zwei, neben den offiziellen Apps von Behringer gibts da auch noch MixingStation.
wenn du von der Behringer App redest, dann brauchst du in der Mixer Ansicht (View) auf den Kanal-Namen klicken und dann wechselst du in die Kanal Übersicht, da siehst du alles was du so eingestellt hast im Kanal, und kannst die Werte dann auch ändern. Da ist dann auch das Gain zu finden. Gate steht für Noise Gate bzw Expander, und dient dazu dass du in den Kanälen das Signal ausblenden kannst wenn es gerade nicht benutzt wird, damit du nicht soo viel ungewolltes Nebengeräusch rein bekommst. Und Dyn steht eigentlich für den in jedem Kanal verfügbaren Kompressor (Dynamic).
Ich Rede von der offiziellen X Air App für Android. Diese scheint sich (mindestens) optisch stark von der iPad Version zu unterscheiden.
Aber ja tatsächlich komme ich in eine neue Ansicht, wenn ich auf den Kanelnamen tippe und kann dort meinen Gain einstellen. (Nicht gerade intuitiv...)
Also mit dem Gate kann ich ein Signal ausblenden? Was ist denn der Unterschied zu einem normalen Mute?
Dyn habe ich nun verstanden.
Vielen Dank. :)

Ja, die Anschlüsse beim XR18 sind allesamt Mono symmetrisch. Du kannst zwar auch unsymmetrische Signalquellen via der Kombi-Buchsen anschließen, aber immer nur ein Signal je Kanal und Stereo braucht nun mal zwei Kanäle.
Das bringt mich gleich auf einen Punkt in deinem Anschlussplan. Man sieht dass du da ja ohnehin schon brav für bestimmte Stereo-Quellen zwei Kanäle benutzt. Du kannst auch im XR18 zwei Kanäle zu einem Stereo-Kanal verkoppeln, das nennt sich dann Stereo-Link. Aber es geht immer nur mit einem Kanal mit einer ungeraden Kanalnummer und dessen nachfolgenden Kanal mit einer geraden Nummer. also 1-2, 5-6 usw. aber nicht 6-7 z.B. wie du es in deinem Bild angedeutet hast. Da solltest du eventuell nochmal darüber nachdenken.
Alles klar, ich dachte nur, dass der XR18 die XLR Buchen vielleicht einfach umschalten kann sodass sie als Stereo fungieren können. Wäre ja theoretisch realisierbar. Schade eigentlich, dass ich jetzt diese ohnehin schon dicken Kabel nun doppelt verlegen muss. Naja vielleicht gibt es ja irgendwann mal jemanden der ein Multicorekabel herstellt, dass vorne 2 XLR und hinten 2 TS hat. Aber ich bin wohl der einzige der sowas braucht.
Das mit der Kanalkopplung ist ein guter Tipp, danke. Da muss ich meinen Anschlussplan auf jeden Fall nochmal überarbeiten.

Im Übrigen gibt es hier viele Anwender eines derartigen Gerätes und sollten Fragen auftauchen, so kann dir hier sicherlich geholfen werden. Ach und es war eine ganz kluge Entscheidung, dir so ein Teil zuzulegen. Auch wenn du einiges von dem, was da verbaut ist, derzeit brauchst, so wird es dir in Zukunft noch die eine oder andere Situation retten.
Cool. :)
 
Okay, Ich habe mir den Workshop gerade komplett durchgelesen, aber ich weiß leider immer noch was "Bus", "Send", "Snapshots", "Shows", "Scenes", "Layers", "Gate", "Dyn", ... sein sollen.
Gut, dann dröseln wir das mal auf.

Bus:
Das wird im Workshop tatsächlich nicht explizit erklärt, nur einmal erwähnt ("Stereo Master Bus"). Das gibt uns aber schon den entscheidenden Hinweis. Als Bus bezeichnet man die Sammlung von (Eingangs-)Signalen. Das XR18 hat insgesamt 12 Busse: Main L, Main R, Bus 1-6, FX 1-4. Du kannst jedes Eingangssignal auf jeden Bus schicken. Dazu hast du 2 Optionen: Entweder wählst du den Bus aus (Feld "Bus x"), wählst "Snd->Fader" und bestimmst den Pegel auf den Bus per Fader. Für den Main-LR-Bus wählst du "Snd->Fader" ab. Oder du wählst den Kanal aus und gehst über das Menu Sends.
Wichtig ist, dass bei einem Digitalpult im Allgemeinen die Busse nicht fest mit physikalischen Ausgängen verknüpft sind. Dies zu konfigurieren ist Aufgabe des Nutzers. Beim XR18 ist die Standardkonfiguration aber für die meisten Fälle sinnvoll: MainLR geht an die MainLR-Ausgänge, Bus 1-6 an Aux 1-6. FX 1-4 geht nicht auf physikalische Ausgänge. Denn hier kommen die Effektsignal an und die will man ja in der Regel nicht auf separate Ausgänge, sondern auf die anderen Busse schicken (zumischen).

Send:
Im Grunde habe ich das ja schon erklärt, man "sendet" ein beliebiges Eingangssignal auf einen Bus.
Bei analogen Pulten sind die vergleichbaren Potis oft mit "Aux" oder "Aux-Send" beschriftet.

Shows/Scenes/Snapshots:
Das sind alles Begriffe für die Speicherung der Pulteinstellungen. Für dich ist das im ersten Moment weniger wichtig. Es ist eine gute Idee, die Einstellungen hin und wieder als Szene zu speichern, falls mal was schief geht.

Layers:
Hier kannst du die Darstellung der App konfigurieren, also welche Kanäle, Busse etc. in welcher Ansicht zu sehen sind. Im Gegensatz zu einem Analogpult sieht man bei einem Digitalpult nie alle Einstellungen auf einmal. Man sieht nur eine ausgewählte Schicht (Layer) und wechselt die Ansicht, je nachdem welche Schicht man sehen oder bearbeiten will.

Gate:
Ein Gate ist ein klassischer Effekt zum Ausblenden von unerwünschten Signalen. Die Anwendung kann vom Ausblenden von Rauschen (Noisegate) bis hin zur Klangformung durch Modifikation der Hüllkurve reichen. Das Gate im XR18 ist vielfältig einstellbar und nicht in ein paar Sätze zu erklären. Die Funktionen sind aber nichts ungewöhnliches und bei vielen Gates zu finden.

Dyn:
Hier findest du Effekte zur Bearbeitung der Dynamik, also Kompressoren.

Das Handbuch hast du schon gelesen oder? Hier werden im Grunde alle deine Fragen auch beantwortet:
https://mediadl.musictribe.com/media/sys_master/hff/hde/8849590714398.pdf

Leider funktioniert an meinem Linux Laptop nur das Multitrack Interface, aber nicht die Software um Einstellungen am Pult vorzunehmen.
Das schränkt dich natürlich stark ein. Allerdings verstehe ich die Angaben von Behringer so, dass das funktionieren sollte. Ich habe keine Ahnung von Linux, aber ich denke es lohnt sich für dich, da etwas Zeit rein zu investieren und das zum Laufen zu bekommen. Das Pult ist so weit verbreitet, dass vermutlich jemand anderes ein ähnliches Problem auch schon hatte und vielleicht eine Lösung gefunden hat.

Schade eigentlich, dass ich jetzt diese ohnehin schon dicken Kabel nun doppelt verlegen muss. Naja vielleicht gibt es ja irgendwann mal jemanden der ein Multicorekabel herstellt, dass vorne 2 XLR und hinten 2 TS hat.
Fertige Multicores gibt es ab 8 Leitungen, auch mit XLR auf T(R)S. Wenn du löten kannst, lassen sich platzsparende Lösungen mit Zwillingsleitungen (z.B. Cordial CMK 422) oder Multicoreleitungen (z.B. Sommer Cable Quantum Highflex) herstellen.
 
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Leider funktioniert an meinem Linux Laptop nur das Multitrack Interface, aber nicht die Software um Einstellungen am Pult vorzunehmen.
Über USB geht nur das Interface bzw. USB ist das Recording Interface (und eventuell noch MIDI).
Zur Steuerung brauchst du LAN/WLAN.
Ich habe das XR18 unter LINUX betrieben (XUBUNTU unter einem seeeehr schwachbrüstigen Netbook, bei dem alles sehr zäh lief - nur X-Air Edit lief flüssig ohne Probleme). Auch mit dem Raspberry Pi klappt das prima. PC sowieso und unter Android habe ich das mit der Mixing Statiion und der Behringer App verwendet (Smartphone und Tablet). Also praktisch alles außer Apfelgeräte.
Wenn es nicht klappt, dann machst du etwas grundsätzlich falsch.
 
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Leider funktioniert an meinem Linux Laptop nur das Multitrack Interface, aber nicht die Software um Einstellungen am Pult vorzunehmen.
Was heisst das genau? Sind beide im selben Netzwerk eingebunden? An sich gilt für PCs das selbe wie für Tablets, was die Verbindung zum XR18 betrifft. Oder kannst du die App gar nicht starten?
Ich Rede von der offiziellen X Air App für Android. Diese scheint sich (mindestens) optisch stark von der iPad Version zu unterscheiden.
Hmm, das kann ich so nicht nachvollziehen. Es gibt für beide Plattformen die selben Apps, es sind mehrere verfügbar, die jeweils die gleiche Oberfläche haben und auch gleich bedienbar sind.
Aber ja tatsächlich komme ich in eine neue Ansicht, wenn ich auf den Kanelnamen tippe und kann dort meinen Gain einstellen. (Nicht gerade intuitiv...)
Nun ja, das Problem ist, würde man alles, was man so einstellen kann bei einem digitalen Pult in die Mixeransicht packen, dann wären die einzelnen Elemente entweder viel zu klein oder das Tablet brauch ein 120“ Bildschirm. Das XR18 hat über 60 Parameter je Kanal. Da brauchts eine Aufteilung der Parameter auf mehrere Bildschirm-Seiten. Und seien wir mal ehrlich, wie oft muss man den Gain eines Kanals wirklich verstellen? Und würde das es rechtfertigen diesen Parameter auf die Hauptseite zu packen?
Alles klar, ich dachte nur, dass der XR18 die XLR Buchen vielleicht einfach umschalten kann sodass sie als Stereo fungieren können. Wäre ja theoretisch realisierbar.
Theoretisch ist vieles möglich, aber es auch praktisch umzusetzen steht auf einem ganz anderen Blatt. Die Eingangsbuchsen sind direkt mit dem analogen Teil des Preamps verbunden, und den kann man eben nicht per Software von Mono auf Stereo umschaltbar machen.
Schade eigentlich, dass ich jetzt diese ohnehin schon dicken Kabel nun doppelt verlegen muss.
was hindert dich daran, am Ende des Kabels ein kurzes Y-Kabel zu verwenden um das signal auch zwei Kanäle aufzuteilen? Im prinzip so wie man es oft macht um von einem 3,5mm Ausgang eines Smartphones in zwei 6,5mm Mono-Klinkeneingängen zu leiten.

dass vorne 2 XLR und hinten 2 TS hat. Aber ich bin wohl der einzige der sowas braucht.
dafür haben schlaue Hersteller Adapter bzw Adapterkabel im Programm. Das Multicore ist Standard und mit Adaptern stellt man dann die passenden Verbindungen her.
 
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Gut, dann dröseln wir das mal auf.
Danke, jetzt habe ich es gut genug verstanden, um fast alles einzurichten wie ich es brauche. :)
Dass es ein Handbuch gibt wusste ich gar nicht. Aber ich hab mir das jetzt mal eben durchgelesen, also zumindest alles bis auf iPad, PC, MIDI, Block Diagrams, Effect Descriptions, weil ich das alles nicht brauche.
Ich glaube ohne deine Erklärungen vorher hätte ich da nur die Hälfte verstanden. Die Anleitung muss man echt mehrfach lesen, weil am Anfang schon Begriffe verwendet werden, die erst viel später erklärt werden.

Ein paar Fragen sind nun aber noch offen:

Ist der DCA Button neu? Der ist in der Anleitung gar nicht beschrieben und auf den Screenshots auch nicht zu sehen. Was macht der Button?

Was bedeutet bzw. bringt mir eigentlich der "Invert Phase" Button mit dem durchgestrichenen O?

Was ist RTA?

Was ist Ultranet?

Was ist der Solobus? Es ist die Rede davon, dass der Solo Button den jeweiligen Channel an den Solobus sendet, wenn er aktiviert ist. Das verstehe ich nicht so ganz. Ich dachte der Solo button sorgt dafür, dass alle anderen Channels quasi gemutet werden.

Das mit dem Routing verstehe ich auch noch nicht so ganz. Warum sollte ich z. B. den Input 1 auf Channel 3 legen wollen? Das sorgt doch nur für Verwirrung, oder nicht?

Ich habe mir nun einen Layer eingerichtet mit einem Fader pro Channel den ich benutze (bei Stereo Inputs habe ich immer nur den linken Channel genommen, weil ich die ja eh gelinkt habe. Sieht natürlich nur ein bisschen komisch aus, weil da jeweils "links" überm Fader steht.)
Und dann hab ich noch einen Fader für Bus 1 + Bus 2 (Loop Station output) und Main LR hinzugefügt.
Nun fehlt mir nur noch ein Fader für den Stereo Output meines Laptops, den ich über USB an das Pult gebe.
Brauche ich dafür diese Rtn 1, Rtn 2 usw. Dinger?


Wenn es nicht klappt, dann machst du etwas grundsätzlich falsch.
Naja das mit Linux ist immer so ne Sache. Xubuntu und Raspbian bzw. Raspberry Pi OS bauen im Kern auf Debian auf.
Ich benutze aber Fedora und dort ist alles komplett anders paketisiert. Einige Pakete haben andere Namen, andere existieren noch gar nicht. Das muss also überhaupt nicht heißen, dass ich etwas grundsätzlich falsch mache, das kann auch einfach heißen, dass Behringer nicht für alle Linux Distributionen getestet hat. Ist ja auch kaum möglich.

Was heisst das genau?
Das Programm startet einfach nicht. Vom Netzwerk ist alles korrekt. Aber mit der Android App konnte ich jetzt ja achon fast alles einrichten. :)
Hmm, das kann ich so nicht nachvollziehen. Es gibt für beide Plattformen die selben Apps, es sind mehrere verfügbar, die jeweils die gleiche Oberfläche haben und auch gleich bedienbar sind.
Nö, das sieht man sowohl im Handbuch als auch in diversen YouTube Videos. ;) Die Apps mögen vielleicht gleich heißen, aber die Oberfläche ist nicht die gleiche. Hat schon seinen Grund, dass im Handbuch die beiden Apps komplett separat voneinander erklärt werden.
was hindert dich daran, am Ende des Kabels ein kurzes Y-Kabel zu verwenden um das signal auch zwei Kanäle aufzuteilen?
dafür haben schlaue Hersteller Adapter bzw Adapterkabel im Programm.
Jeder Adapter ist eine unnötige Fehlerquelle. Dann löte ich lieber. :)

Edit:
Ach ja, das mit den "Channel safes" habe ich noch nicht so ganz verstanden. Ist es so, dass wenn ich etwas aktiviere, es dann nicht gespeichert/überschreiben wird?
Ich habe vorhin leider beim rumspielen schon einmal fast alle meine Einstellungen verloren, als ich ausprobieren wollte, ob ich meine Einstellungen alle in der App speichern und bei bedarf wieder laden kann.
Ich habe dazu eine neue Show angelegt, sie ausgewöhlt und auf "save" gedrückt. Dann habe ich sie nochmal ausgewählt und auf "load" gedrückt und dann eine neue "Scene" angelegt, sie ausgewählt und auf "save" getippt. Dann hab ich sie nochmal ausgewählt und habe "load" ausgewählt und bin zurück in die Main View gegangen. Da ist mir dann aufgefallen, dass meine Einstellungen fast alle weg waren.

Edit2:
Nach langem rumprobieren habe ich jetzt verstanden wie man den sound von PC in den XR18 bekommt und von dort zum Main LR.
Das USB I/O Routing hat anscheinend gar nichts damit zu tun. Man muss einfach nur bei Channel 1 & 2 in die Config gehen und dort von "Input" auf "USB" umstellen. Fertig.
Und dann am PC natürlich noch das Audio-Ausgabegerät auf das als USB Soundkarte erkannte XR18 umstellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist der DCA Button neu? Der ist in der Anleitung gar nicht beschrieben und auf den Screenshots auch nicht zu sehen. Was macht der Button?
Ja, der wurde erst mit einem nachträglichen Update eingeführt. Bei den aktuellen digitalen Pulten ist es oft so, dass der Hersteller mit Updates neue Funktionen nachreicht. Das mag z.T daran liegen dass die Pulte bei Markteinführung noch nicht ganz "ausgebacken" waren, aber auch weil man auf Kundenwunsch Funktionen später implementiert hat. Das findet man bei allen Herstellern solcher Geräte. DCA steht für "Digital Controlled Amplifier" und ist die digitale Version eines analogen VCAs. Du kannst jeden Kanal einem von vier DCA Gruppen zuweisen. z.B alle Kanäle eines Drumsets. Dann kannst du die Gesamt-Lautstärke dieser Kanäle über den DCA Master regeln. Jetzt wirst du vielleicht einwenden "ok, aber das mache ich doch mit einer Subgruppe auch so". Das stimmt (fast). Denn mit bei einer Subgruppe leitest du die Signale der Kanäle über die Subgruppe, um sie etwa nochmal gemeinsam zu komprimieren oder den Summen-EQ zu verwenden. Das machst du aber mit einer DCA Gruppe nicht, denn über eine DCA Gruppe wird kein Audio reroutet. der DCA Master ist vielmehr ein gemeinsamer Verstärkungs/Abschwächungs-Faktor für die Pegel, die der Kanalfader eingestellt hat. Wenn das ganze sich für dich jetzt etwas kompliziert anhört, dann macht das nichts, denn dann wirst du diese Funktion noch nicht brauchen. Aber du kannst damit ja herum experimentieren. Schadet ja nicht. Siehe dazu auch https://www.musiker-board.de/threads/was-ist-eine-dca-sektion.442110/
Was bedeutet bzw. bringt mir eigentlich der "Invert Phase" Button mit dem durchgestrichenen O?
Du kannst damit quasi Plus und Minus des Eingangsignals vertauschen. Das hilft hin und wieder wenn du zwei sehr nahe beieinander aufgenaute Mikrofone hast und dadurch in der Summe Phasenauslöschungen bekommst. Dann kannst du probieren ob das Ergebnis besser wird, wenn du bei einem der Mikrosignale diese Funktion benutzt, aber dann auch nur bei einer, denn wenn du es bei beiden Kanälen machst würde das Ergebnis wieder gleich wie am Anfang sein. ;-)
das steht für Real Time Analyzer. Das Signal das durch diesen Analyzer gejagt wird, wird in mehrere Frequenzbereiche aufgeteilt (ich denke 100 sind es beim XR18) und die einzelnen Pegelanteile als unterschiedlich hohe Balken dargestellt. Dann siehst du z.b bei sehr Basslastigen Signalen dass viel der linken Balken hoch sind und die Balken der höheren Frequenzen (rechts) eher niedrig sind. das sieht dann z.B so aus

1619272034125.png

Und weil wir gleich dabei sind, du kannst dir das auch als Spectrograph azeigen lassen:
1619272367007.png

Da werden in einem gewissen Zeitintervall

die Pegel als Punkte mit unterschiedlichen Farben dargestellt, je "heller" desto lauter. Damit sieht man den zeitlichen Verlauf von bestimmten Frequenzpegeln. Ein lang gehaltener Ton stellt sich dann als vertikale Linie dar. Das kann aber auch ein (angehendes) Feedback sein. Live kann so ein Tool eine echte Hilfe sein.
Was ist Ultranet?
Damit kann man bis zu 16 Signale an ein oder mehrere P16M senden. Aber auch bestimmte Boxen von Turbosound können damit angesteuert werden. die P16M sind/waren eine Antwort auf die in Studios häufig anzutreffenden Aviom Personal Monitoring Systeme. Kann praktisch sein wenn man mehrere Musiker mit Stereo-Mixes versorgen will und die 6 Aux-Busse vom XR18 nicht genug sind. mit Ultranet kannst du an sich beliebig viele P16M versorgen.
Was ist der Solobus? Es ist die Rede davon, dass der Solo Button den jeweiligen Channel an den Solobus sendet, wenn er aktiviert ist. Das verstehe ich nicht so ganz. Ich dachte der Solo button sorgt dafür, dass alle anderen Channels quasi gemutet werden.
Wenn Du solo drückst wird gar nichts gemutet, wäre auch blöd wenn mitten im Konzert der Techniker irgenwo auf Solo drückt und alle Anwesenden hören dann nur mehr den einen Kanal. Dafür gibt es den Solo-Bus. Den gabs auch schon früher bei den analogen Pulten. Wenn Solo gedrückt wird dann hört man genau die Signale in deren Kanälen Solo gedrückt wurde (es können, wie bei den analogen Konsolen meist auch) eben auch mehrere Solo-Knöpfe gedrückt sein. Im Setup kannst du dann noch, getrennt für Eingangskanäle und Busse (hier ist schon wieder das Wort Bus) bestimmen ob du die Signale vor dem Fader (PFL) oder danach (AFL) hören willst.

Warum sollte ich z. B. den Input 1 auf Channel 3 legen wollen? Das sorgt doch nur für Verwirrung, oder nicht?
Wenn es dich verwirrt oder du es nicht brauchst, dann musst du das auch nicht machen. Aber hin und wieder macht es Sinn dass man sich ein Eingangssignal auf zwei Kanäle splittet. Beispiel, du verwendest dein Mikro nicht immer nur zum Singen, sondern auch z.B um Bluesharp zu spielen. Da kann es sinnvoll sein dass du für beide Anwendungen unterschiedliche Kanaleinstellungen (EQ, Kompressor, Hall usw) verwendest. Da ist es gut wenn du das eine Signal auf zwei Kanäle legen kannst. Oder du willst im Monitor eine etwas andere Einstellung des Kanals haben als auf der PA. auch da macht das Signal auf einem zweiter Kanal Sinn. Es kann aber auch simpel sein dass jemand ein Mikro falsch angesteckt hat. Und bevor du jetzt da zum XR18, das 50 Meter weit weg auf der Bühne verkramt beim Drumkit liegt, rennst und versuchst den Wirrwarr zu bereinigen "steckst" du es quasi direkt im Pult um.
weil da jeweils "links" überm Fader steht
Das kannst du aber ändern, wenn du willst;-) Ich schreibe z.B immer "Keys" für beide Kanäle. Mit der gleichen Farbe ergibt sich der Rest für mich.
Brauche ich dafür diese Rtn 1, Rtn 2 usw. Dinger?
????
Du kannst dir im Routing die USB Return-Signale auf einen Eingangskanal legen (dann verlierst du aber die physikalischen Eingangsignale von dem Kanal) und dan diese fast gleich behandeln wie die anderen Kanäle, statt dem Gain hast du nur einen Trim-Regler. Du kannst auch den Aux-Kanal benutzen, der hat aber weder Gate noch Kompressor. aber das brauchst du wahrscheinlich ohnehin nicht für das PC Signal.
Naja das mit Linux ist immer so ne Sache. Xubuntu und Raspbian bzw. Raspberry Pi OS bauen im Kern auf Debian auf.
Ich verwende auch Ubuntu, und da klappt das mit X32-Edit. Für den Raspberry gibt es aber eine eigen Version der App.
Was mit Fedora nicht klappen will, kann ich so auch nicht beantworten . Vielleicht muss ich mir da mal einen Docker davon installieren oder eine Virtual Box.;-)
Was passiert eigentlich wenn du das programm von der bash aus startest, also nicht über die GUI? Gibt es da eine Fehlermeldung mit der man etwas anfangen kann?
Jeder Adapter ist eine unnötige Fehlerquelle. Dann löte ich lieber.
Ich kenne genug Leute bei denen das Löten die deutlich größere Fehlerquelle ist :devilish:

Ach ja, das mit den "Channel safes" habe ich noch nicht so ganz verstanden. Ist es so, dass wenn ich etwas aktiviere, es dann nicht gespeichert/überschreiben wird?
Da geht es darum was passieren soll wenn du einen Snapshot laden willst. gespeichert wird in einem Snapshot immer die ganzen Pulteinstellungen (bis auf ein paar globale Werte, wie Netzwerkadresse und so). Wenn du einen Safe aktivierst, dann werden die aktuellen Einstellungen im Pult nicht mit denen von dem Snapshot überschrieben.
Das gilt auch für das was in der App als Szene genannt wird, nur da sind die Möglichkeiten nicht so ausgefeilt wie bei den im Pult abgespeicherten Snapshots. Ich finde es persönlich ja eher weniger geschickt was Behringer mit dem Speihern bei dem X_Air so gemacht hat. Snapshots werden am Pult abgelegt, Shows und Szenen auf dem Device. Was wenn du zwei Devices hast, die haben dann unterschiedliche Shows und Szenen. Das ist nicht so mein Ding, das haben sie beim X32 besser hin bekommen.
 
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Ist der DCA Button neu? Der ist in der Anleitung gar nicht beschrieben und auf den Screenshots auch nicht zu sehen. Was macht der Button?
DCA = digitally controlled amplifier
Stell dir das als Fernsteuerung von allen Kanalfadern vor, die dem jeweiligen DCA zugeordnet sind. Der jeweilige Kanalfader wird durch den DCA-Fader nicht bewegt, aber der Ausgangspegel des Kanals wird dann durch den Kanalfader und den DCA-Fader festgelegt. So kannst du mehrere Quellen einfach zusammen lauter und leiser machen. In der analogen Welt wurde diese Funktion durch VCAs (voltage controlled amplifier) umgesetzt.
Was bedeutet bzw. bringt mir eigentlich der "Invert Phase" Button mit dem durchgestrichenen O?
Dadurch wird die Polarität des Eingangssignals vertauscht. Das braucht man hin und wieder, wenn eine Quelle mit mehreren Mikros abgenommen wird, z.B. die Snare von oben und unten.
RTA = real time analyzer
Das ist eine graphische Darstellung des Spektrums des Signals. Du kannst einen RTA in jedem Kanal bzw. bei jedem EQ aktivieren. Umgekehrt kannst du auch den RTA so auswählen und die dann das Signal deiner Wahl dort anzeigen lassen. Ein sehr praktisches Feature, probier es aus, dann wirst du schnell verstehen, was es macht.

Was ist der Solobus?
Solo und Monitor gehören zusammen, ich weiß nicht genau, warum das im Pult nicht einheitlich benannt ist. In der Standard-Konfiguration liegt der Solo-Bus am Kopfhörerausgang an, sobald irgendeine Solo-Taste gedrückt wurde. Somit kannst du beim Mischen gezielt einzelne Kanäle abhören.
Das mit dem Routing verstehe ich auch noch nicht so ganz. Warum sollte ich z. B. den Input 1 auf Channel 3 legen wollen? Das sorgt doch nur für Verwirrung, oder nicht?
Ein flexibles Routing mag nicht in jeder Anwendung notwendig sein, lässt einem aber viele Möglichkeiten offen. Du kannst z.B. die Eingänge 1&2 für ein Stereosignal vom PC nutzen und ab Eingang 3 dann die Inputs des Pults verwenden. Oder du legst ein Input-Signal auf mehrere Kanäle, um es unterschiedlich bearbeiten und weiter auf Busse routen zu können.
Brauche ich dafür diese Rtn 1, Rtn 2 usw. Dinger?
Rtn1-4 sind die internen Returns der FX-Busse.
Ach ja, das mit den "Channel safes" habe ich noch nicht so ganz verstanden. Ist es so, dass wenn ich etwas aktiviere, es dann nicht gespeichert/überschreiben wird?
Ja, über den Unterschied von "safe" und "save" sind schon viele gestolpert und ich kann mich da auch nicht ausnehmen. Sobald ein Kanal "safe" ist, ist er gesichert und wird beim Laden einer neuen Show oder Szene nicht geändert. Er entspricht damit dann nicht zwingend dem, was in der Show/Szene eingestellt ist. Das nutzt man z.B. für einen Zuspielerkanal, der sich vom Pegel her nicht ändern soll, wenn man die unterschiedlichen Szenen für verschiedene Bands bei einem Konzert lädt.
Das USB I/O Routing hat anscheinend gar nichts damit zu tun. Man muss einfach nur bei Channel 1 & 2 in die Config gehen und dort von "Input" auf "USB" umstellen. Fertig.
Du musst beides machen. Sobald du den Input auf USB umstellst, gilt das USB-Routing. Das Standard-Routing funktioniert in vielen Fällen gut, aber du hast auch hier die Möglichkeit, die Signale beliebig zuzuordnen.

Da war ich wohl zu langsam bzw. @Mfk0815 schneller.
Ansonsten könnte die Seite für dich noch hilfreich sein:
https://behringerwiki.musictribe.com/index.php?title=1._Introduction
 
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Ultranet kann 16 Signale, nicht nur 10

Außer den PM16 gibt es noch einige Lautsprecher von Turbosound, die Ultranet können und dann noch so Teile von Klark Tekhnik
Klark Teknik DM8008
 
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Wow danke für eure detaillierten Antworten! Jetzt habe ich endlich das Gefühl das Gerät zu verstehen, auch wenn ich wahrscheinlich erst an der Oberfläche der Möglichkeiten gekratzt habe. :)

Ich fange jetzt schon an total verrückte Ideen zu bekommen.

Z.B. könnte ich doch bestimmt über einen MIDI-Fußschalter zwischen verschiedenen EQ-Einstellungen für meine Gitarre wechseln, oder?

Ist es eigentlich möglich den Main LR zu Muten ohne den Phones Ausgang zu muten? Oder muss ich dafür die Kopfhörer an die AUX-Ausgänge anschließen?


Ich kenne genug Leute bei denen das Löten die deutlich größere Fehlerquelle ist
Ja, es ist sicherlich eine weitere potenzielle Fehlerquelle, deswegen bleibe ich auch erstmal bei mehreren Kabeln. :)
Ich verwende auch Ubuntu, und da klappt das mit X32-Edit. Für den Raspberry gibt es aber eine eigen Version der App.
Was mit Fedora nicht klappen will, kann ich so auch nicht beantworten . Vielleicht muss ich mir da mal einen Docker davon installieren oder eine Virtual Box.;-)
Was passiert eigentlich wenn du das programm von der bash aus startest, also nicht über die GUI? Gibt es da eine Fehlermeldung mit der man etwas anfangen kann?
Eine Fehlermeldung gab es glaube ich nicht, aber was das Raspberry Pi angeht, sowas, wollte ich mir sowieso noch bei Gelegenheit entsprechend einrichten.
Ich hatte auch schon überlegt X Air Edit in einer VM laufen zu lassen, aber UI/Grafik-Performance leidet da ja doch meistens und Docker mit einer GUI Anwendung ist auch mehr gehacke als eine Lösung finde ich. Die Android App ist da erstmal die einfachste Lösung für mich. :)
 
Z.B. könnte ich doch bestimmt über einen MIDI-Fußschalter zwischen verschiedenen EQ-Einstellungen für meine Gitarre wechseln, oder?

Das sollte möglich sein. Dazu entsprechende Snapshots erstellen, die nur den Gitarren-Kanal enthalten und diese dann abrufen.
Siehe: https://behringerwiki.musictribe.com/index.php?title=8._MIDI



Ist es eigentlich möglich den Main LR zu Muten ohne den Phones Ausgang zu muten? Oder muss ich dafür die Kopfhörer an die AUX-Ausgänge anschließen?

Probier mal unter Setup -> Monitor -> "Monitor Source" die Einstellung "LR PFL" aus. Ich hab grad kein Setup aufgebaut um das zu verifizieren, bin mir aber relativ sicher, dass der Abgriff dann auch pre-mute ist. Ist ja bei den normalen Kanälen auch nicht anders.
 
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Probier mal unter Setup -> Monitor -> "Monitor Source" die Einstellung "LR PFL" aus. Ich hab grad kein Setup aufgebaut um das zu verifizieren, bin mir aber relativ sicher, dass der Abgriff dann auch pre-mute ist. Ist ja bei den normalen Kanälen auch nicht anders.
Danke, das probiere nachher mal aus!
Das sollte möglich sein. Dazu entsprechende Snapshots erstellen, die nur den Gitarren-Kanal enthalten und diese dann abrufen.
Siehe: https://behringerwiki.musictribe.com/index.php?title=8._MIDI
Das würde ja heißen, dass ich jedes mal, wenn ich die Lautstärke, Gain oder was auch immer verändern möchte, jedes mal alle Gitarren-Snapshots bearbeiten müsste, oder?
Wäre es vielleicht stattdessen möglich meine veschiedenen EQ-Einstellungen als Effekte zu erstellen und diese dann über MIDI hinzuzuschalten bzw. wegzuschalten?
Das gibts beim Erfinder auch als download...
Hätte ich das von Anfang an gewusst, hätte ich es mir überlegt, aber jetzt weiß ich wahrscheinlich eh schon das meiste von dem was da erklärt werden würde.


Hat einer von euch zufällig schonmal versucht mit einem Script o. Ä. übers Netzwerk Einstellungen am XR18 zu verändern? Ein paar Leute haben das wohl über das OSC-Protokoll geschafft. Das scheint leider nicht gut dokumentiert zu sein. Das einzige was ich finden konnte war das hier: https://behringerwiki.musictribe.com/index.php?title=OSC_Remote_Protocol
Aber da geht es halt nur um den X32 und nicht um den XR18.

OSC scheint außerdem wohl auch über MIDI möglich zu sein laut Anleitung. Da ist es unter "X OSC" als "Text based OSC" aufgeführt.

Wenn ich jetzt blind annehmen würde, dass es mit dem XR18 exakt genauso funktioniert wie mit dem X32, dann müsste ich meine EQ Einstellungen für meine Gitarre ja hierdrüber Anpassen können: https://behringerwiki.musictribe.com/index.php?title=Channel_(/ch)_data (Unterpunkt "Channel - EQ setup")

Kann mir jemand erklären wie diese Tabelle gemeint ist?
Channel - EQ setup
PathTypeRangeUnits
/ch/[01…32]/eq/onenum{OFF, ON}
/ch/[01…32]/eq/[1…4]/typeenum{Lcut, LShv, PEQ, VEQ, HShv, Hcut}
/ch/[01…32]/eq/[1…4]/flogf[20.000, 20000, 201]Hz
/ch/[01…32]/eq/[1…4]/glinf[-15.000, 15.000, 0.250]dB
/ch/[01…32]/eq/[1…4]/qlogf[10.000, 0.315, 72]

Wenn meine Gitarre jetzt auf Channel 8 liegen würde, dann würde mein Path schonmal mit "/ch/08/eq/" anfangen, richtig? Nur wie würde mein OSC "Paket" (oder wie man es auch nennt) dann aussehen müssen?
 
Das würde ja heißen, dass ich jedes mal, wenn ich die Lautstärke, Gain oder was auch immer verändern möchte, jedes mal alle Gitarren-Snapshots bearbeiten müsste, oder?

Nein, du kannst beim Speichern dediziert festlegen: "Nur den Gitarren-Channel und davon auch bitte nur die EQ-Settings."
 
äh, doch
;)
Nein, du kannst beim Speichern dediziert festlegen: "Nur den Gitarren-Channel und davon auch bitte nur die EQ-Settings."
Tatsächlich, jetzt sehe ich es auch.😅
Habe es gerade mit meinem FCB1010 getestet und es funktioniert wirklich!

Probier mal unter Setup -> Monitor -> "Monitor Source" die Einstellung "LR PFL" aus. Ich hab grad kein Setup aufgebaut um das zu verifizieren, bin mir aber relativ sicher, dass der Abgriff dann auch pre-mute ist. Ist ja bei den normalen Kanälen auch nicht anders.
Das funktioniert zwar, aber jetzt kann ich in meinem Layer nicht mehr die Lautstärke der Kopfhörer regeln. Gibt's da vielleicht noch einen Trick oder muss ich extra einen Bus machen?
 
Servus zusammen,

ich bräuchte mal ein wenig Input aus der Schwarmintelligenz.
Ich plane ein Streaming-Konzert aus dem heimischen Wohnzimmer. Da ich doch ein paar mehr Mirkos und Instrumente betreiben will, benötige ich jemanden, der mein Behringer xr18 bedient, welches ich dann über ein Interface nach OBS routen kann. Aufgrund der aktuellen Corona-Restriktionen kam mir die Idee, meinen Mischer/Ton-Mann von extern arbeiten zu lassen. Deshalb meine Frage:

Ist es möglich, das xr18 über eine Internetverbindung auch von woanders - in diesem Fall aus einer anderen Wohnung - zu steuern? Die Steuerung über WIFI und Ethernet funktioniert, beides habe ich schon genutzt. Kann ich die IP des xr18 aber auch von außerhalb des eigenen Netzwerks ansteuern? Dann könnte mein Mischer bequem und vor allem corona-konform von zuhause aus arbeiten (und ja... das ist nicht optimal, es gibt Latenzen etc. pp. - aber gerade brauche ich einfach eine pragmatische Lösung).

Sorry, wenn die Frage banal ist. Aber bei dem Thema bin ich ziemlich blank und bislang habe ich hier oder bei google auch noch nichts vernünftiges gefunden.
Bin für jede Anregung dankbar.

Vielen Dank also vorab,
Sebastian
 
Grundsätzlich sollte das machbar sein. dazu gibt fallen mir spontan folgende Ansätze ein:
1) Du machst auf deinem Router ein Port-forwarding auf das UDP Port vom X-Air. Das ist aber extrem unsicher und solltest du tunlichst nicht machen, denn dann könnte potentiell jeder deine X-Air steuern. Aber es würde auch gehen. Mehr sage ich dazu nicht, denn 2) ist da viel besser
2) Ihr baut einen VPN Tunnel auf (zum Beispiel mit OpenVPN) damit wird der Rechner deines Mixers Teil deines lokalen Netzwerkes und kann dann mit X-Air das Pult bedienen.
3) Ihr baut eine Remote Desktop Verbindung auf. Das hat früher mal "Jemanden einladen um bei einem Problem zu helfen" oder so. Damit kann er dann die Kontrolle über den lokalen Rechner
4) Ihr verwendet Skype, Teams, Zoom oder dergleichen. Da kann man dann auch den Bildschirm teilen und jemanden die Kontrolle darüber geben.
Das eifnachste wäre wohl die letzte Option, da kann er dann auch eventuell schon was, mit Latenz natürlich hören. Aber gute Ergebnisse würde ich nicht erwarten, da derlei Audio-Verbindungen meist eher nicht so gut für die Kontrolle der Mischung sind.
 
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