ich möchte noch hinzufügen - im Publikum hört eh keiner, ob der Sound vom Kemper oder vom Tube Amp kommt.
Ganz ehrlich?
Nur GITARRISTEN wissen woher der Sound kommt, was dazu nötig ist usw.
Die "normalen" Zuhörer sehen den Spieler, die Gitarre, hören die Musik im gesamten und es gefällt eben oder nicht.
Der Rest ist ihnen egal.
Aber du hast recht, es ist ihnen egal ob jemand seinen Röhrenamp, seinen Kemper, Helix, oder wie in meinem Fall eben den POD HD500 gut und passend zum Song, der Gitarre, dem Spielstil usw. einstellen kann.
Das Ergebnis zählt und die Leidenschaft dabei.
Somit spielt natürlich die Freude und Leidenschaft des Gitarristen voll mit rein.
wenn er
...den ganzen Abend das Grinsen nicht mehr vom Gesicht bekommen
kann weil es ihn selbst so begeistert, hat auch das Publikum was davon, da er dann alles gibt und das (meist) besser klingt als wenn er die ganze Zeit mit seinem Sound kämpft und unzufrieden ist.
Ich spiele E-Geige und E-Gitarre und auch mal A-Geige und A-Gitarre über den HD500 (mit Amperweiterungen) und bin mit dem jeweiligen Sound (der völlig unterschiedlich eingestellt werden muss) sehr zufrieden. E-Amps, A-Amp, Effekte, EQ, Dual-Amping - alles drin, alles möglich. Für mich völlig ausreichend.
Diese Zufriedenheit und daraus folgende Kreativität kommt beim Publikum an. Das sehen und hören sie und das gefällt ihnen.
Zurück zum Thema:
Ich hätte auf die Frage auch einfach global alle Punkte für mich zusammenfassen und antworten können:
Weil Modeling FÜR MICH viel besser ist als die ganzen Röhrenamps.