X Faktor (Castingshow)

  • Ersteller bloody midnight
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Ich wollte mehr darauf hinaus, dass hierzulande irgendwie gerne das Haar in der Suppe gesucht wird. Das war bei DSDS doch auch bei Kandidatinnen wie Juliette Schoppmann oder Francisca Urio so. Die beliebtesten Totschlagargumente sind dann gerne "zu perfekt" oder "fehlendes Gefühl".

War doch in den letzten beiden Sendungen bereits so, dass Sarah Edita Facettenlosigkeit vorwarf - dabei hat sie mit "Empire State of Mind", "Street Life" und "Respect" jeweils drei komplett verschiedene Lieder dargeboten.

Daher mein Eindruck, dass die ach so tollen Castingshowgewinner aus dem Ausland einfach in erster Linie anders wahrgenommen werden. Würden die gleichen Leute bei uns antreten, so mein Eindruck, hätten plötzlich genügend wieder etwas auszusetzen. Einfach aus Prinzip. ;)
 
Ich hab nicht von Leona Lewis gesprochen, zumal ich die ehrlich gesagt gar nicht so super finde. Mir geht es eher auf den Zeiger, dass das Management der deutschen Shows eher auf Kuriositäten-Jagd geht, als wirklich auch mal zu buddeln. Dass es in Deutschland weniger gute Leute gibt als anderswo glaube ich nicht - aber viele fallen halt durchs Raster. Außerdem muss ja mal mindestens ein Verwandter 2. Grades in den letzten 2 Jahren gestorben sein, was ein unüberwindliches Trauma hinterlassen hat, damit die Mazz schön mit flimmernden Kerzen abschließen kann...

Es wird ja schon vor den ersten Auftritten vorgefiltert, das bekommt der Otto-Normal-TV-Zuschauer auch nicht mit. Ich finde es einfach erschreckend, wieviele (teils wirklich fragwürdige) Lachnummern in die Shows gelassen werden. Dass das dem künstlerischen Niveau nicht gerade guttut ist klar. Hier nochmal zum Vergleich zum Beispiel Norwegen. Sowas ist in Deutschland massenweise schon beim Vorcasting rausgeflogen:

http://www.youtube.com/watch?v=GSmsHG6UC3Q&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=se84uxASMzY

Ich finde halt in den deutschen Shows findet man zum größtenteil entweder nur total stromlinienförmige Sänger (powered by H&M und L'Oréal) die die Charts rauf und runter singen, oder Ober-Freaks. Eine wirkliche Bandbreite wird da nicht gezeigt.
 
Daher mein Eindruck, dass die ach so tollen Castingshowgewinner aus dem Ausland einfach in erster Linie anders wahrgenommen werden. Würden die gleichen Leute bei uns antreten, so mein Eindruck, hätten plötzlich genügend wieder etwas auszusetzen. Einfach aus Prinzip. ;)

ja glaub ich auch, dass ist so n bisschen wie mit deutschen und amerikanischen Filmen...deutsche Filme werden ganz oft garnicht so richtig gewürdigt und aus Amerika kommt so viel Mist, der hier in Deutschland sogar in den Kinos läuft...ich sag nur "Big Mamas Haus" :) keine Ahnung woran das liegt, dass deutsche Schauspieler oder Musiker es schwerer haben, vielleicht ist es eine Frage der Authentizität?! oder der kulturellen Identität...die Songs die überwiegend gesungen werden sind nummal aus Amerika oder England und wenn jemand aus Deutschland diese Songs singt, kauft man es demjenigen vielleicht nicht so richtig ab?!
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich hab mir gerade die erste Liveshow der diesjährigen UK-Ausgabe von X-Factor angesehen. Fazit: ein wirklich guter Auftritt, drei gefällige. Der Test unteres Mittelmaß bis wirklich mieser Trash. Fazit: die anderen Wiesen sind doch nicht grüner. :D

@ Goschi: Ich habe immer wieder den Eindruck, dass Deutschland allgemein dazu neigt, sich selbst nicht wert zu schätzen und schlechter zu machen, als man es nötig hätte. Das spiegelt sich in fast allen Lebensbereichen wieder und eben auch hier.

Daher bin ich auch, obwohl kein Fußballfan, sehr dankbar für die WM2006, seither hat sich diesbezüglich zumindest ein bisschen was verändert.
 
Mal kurz ein paar Deutsche Künstler aus den aktuellen Single- und Albumcharts:

Laserkraft 3D, Ich + Ich, Unheilig, Juli, Monrose, Lena, Stanfour, Fanta Vier, Gentleman, Lena Meyer-Landrut, Silly, Daniela Katzenberger (jaja :D), Selig, Sido, David Garrett, Rosenstolz, Semino Rossi, Wir Sind Helden, Sportfreunde Stiller, ... also so wahnsinnig unterrepräsentiert sind deutsche Künstler in den Charts jetzt nicht. Seid doch nicht so pessimistisch!
:D
 
Also für mich ist die Sendung X-Faktor jetzt passé!

Pino ist raus und er war neben Edita mein Favourit....

Ich finds echt unverständlich, dass man ihn heimgeschickt hat....
Das Unverständlich hat für mich schon angefangen, als Marlon direkt weiter kam, obwohl er so schlecht gesungen hat. Sorry aber ich fand ihn richtig schlecht, letztes mal auch schon. Der singt so viele schiefe Töne, damit macht er das Gefühl, dass er beim singen vermittelt total kaputt....
Ja und dann mussten Anthony und Pino den Entscheidungssong singen und wer kommt weiter, der langweilige Anthony... Ich verstehs nicht... Nix gegen Anthony, er ist ein guter Sänger aber das sind tausende andere auch, er hat mMn nichts besonderes. Pino hingegen hat das Besondere, den X-Faktor und ich finde er ist auch ein besserer Sänger als Anthony aber das ist geschmackssache...

Evtl. schau ich mir das Finale noch an um zu sehen ob Edita das Ding gewinnt, aber der Rest ist mir jetz da Pino weg ist egal...
 
Auch ich habe gestern Marlon gehen sehen. Ich mag ihn und seine Stimmfarbe sehr, aber musste nun auch zugeben, dass er nach seinen letzten zwei Patzern dieses mal hätte mehr bringen müssen.

Dennoch finde ich es OK und nicht sooo überraschend, dass Pino raus ist.

Keine Frage: der Mann kann vom reinen Talent alles, was man theoretisch für eine Popperformance braucht: er kann hervorragend singen, mt der STimme umgehen, tanzen ... alles.

ABER: will ich diesen nervösen, überkandidelten Jungen sehen? Will ich ihn wirklich singen hören? Will ich auch nach dieser Show noch irgendwas von ihm wissen? Da muss ehrlich sagen: Nein!! Ihm fehlt eins: er ist einfach kein cooler Typ, kein Sympathieträger und nicht besonders interessant. Ich vermisse ihn nicht. Es sind vermutlich genau die Sachen, die man schwer "messen" kann, die ausmachen, ob jemand den "x-factor" hat oder nicht. Und das ist - auch wenn das ungerecht klingt - meist nicht die Stimme oder das Tanztalent. Jene sind nur das Medium. Daher fand ich Glücks Kommentar "Du gehörst gnaz sicher auf die Bühne - die Frage ist nur, auf welche", sehr weise.

Zum Rest:

Bei Edita
ist es zB anders als bei Pino: sie kann zwar ähnlch wie er auch alles - ist zusätzlich aber auch noch grundsympathisch und einfach bereits ein "Typ". Ihr Lächeln und ihre Begeisterung wirken echt. Bei Pino wirkte alles eher verbissen.

Mati
fand ich dieses mal sehr viel besser als in den letzten drei Shows. Mit Akustik-Balladen kann er scheinbar ganz gut umgehen. Auch seine Stimme wirkte hier nicht so statisch.

Big Soul
War sicher nicht ihr Lieblingssong. War zwar wie gewohnt eine solide Leistung. Aber das, was diese Damen stark machte, nämlich fette Chöre mit einer sehr sicheren Leadstimme geriet dieses mal etwas ins Hintertreff.

Anthony
wieder sehr sympathisch, ok als Sänger, aber eher eine uninteressante Stimmfarbe. Er sieht wirklich gut aus und hat was "voll Nettes" an sich. Die Frage ist, wie lange das reicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was mich bei Marlon irgendwie völlig irritiert ist dass er irgendwie zwei verschiedene Stimmen zu haben scheint und ziemlich unerwartet hin und her wechselt. Zum Beispiel bei dieser Aufnahme von "The Blower's Daughter" dachte ich am Anfang erst "Hey, das ist ja richtig gut", so schön gemütlich und natürlich - und auf einmal fängt er an rumzudrücken und klingt total knarzig. Ha? :confused:

http://www.youtube.com/watch?v=vwNf6Tp4JQA
 
BonedoAlex
  • Gelöscht von cello und bass
  • Grund: Werbefläche bitte bei der Administration buchen...
Ich fand diesesmal Marlon mit "Zombie" richtig schlecht. Mal ein abgerutschter hoher Ton ist ja echt kein Drama. aber diesmal war es insgesamt daneben.
Schon die ersten Töne waren für mein Ohr falsch und ich bin da echt nicht zu anspruchsvoll. Im Zweifel geht für mich musikalisches Gespür immer über Perfektion. Zombie war für Marlon ein echtes No Go. Ich fand seine Interpretation gelinde gesagt grausam, nicht nur wegen der suboptimalen Intonation. Er hat das Stück nach meinem Gefühl total verhunzt. Seine Stimme gefällt mir ohnehin nicht wirklich, wobei da bei ihm vieles an noch fehlender Gesangstechnik liegt. Begabt ist er sicherlich. Im Casting kam er toll rüber mit einem gefühlvollen stück zur eigenen Gitarre. Aber Zombie - Das geht echt nicht. (Das unterscheidet Marlon z.B. von einer wie Lena, die immer ein gutes Händchen für die Songauswahl hatte und damit total vergessen ließ, was ihre sängerischen Schwächen sind. aber bei X Faktor wählt der Mentor die Songs aus, oder? Was hat sich Sarah dabei bloss gedacht???)

Mati mag ich eigentlich gerne. Aber auch diesesmal fand ich seine Interpretation einfach nicht gut. Erst einmal kriegt er den Mund nicht auf beim singen. Und seine Interpretation war zwar emotional aber auch unausgewogen für mein Ohr. Die Jury sah das ja total anders, aber ich fands nicht herausragend.

Pino hat dagegen sehr gut gesungen. Ich fand es daher nicht nachvollziehbar, daß er gehen musste statt Marlon. Aber die Kriterien des Publikums sind halt unberechenbar.

Der Star der Show ist ohne Zweifel Edita. Hut ab mal wieder und dabei ist sie auch noch so unverschämt sympathisch.

Shana
 
In meiner persönlichen Gefallens-Reihenfolge:

Edita
Sie neigt manchmal im hauchigen Falsett dazu, leicht sharp zu sein. Aber meist nur im Ansatz, sie korrigiert das dann schnell. Insofern sehe ich das wie spector, dass es unnötige Mäkelei wäre, das wirklich zu kritisieren.

Ich fand's irre und zwar als Gesamtauftritt. Das Tolle an Edita ist, dass sie nicht nur geil singt, sondern auch immer mit Optik und Darbietung genau ins Schwarze trifft. Sie versteht ihre Songs und das merkt man ihr an.

Anthony
Ich fand das sehr cool. Klar war es weicher als das Original, aber Anthony hat da sehr viele Nuancen eingebracht. Wie Cornell klingt er nicht (niemand tut das, Cornell ist unkopierbar großartig), also hat er es gar nicht erst versucht. Finde ich legitim. Im Ergebnis war es eine sehr stimmige, für mich atmosphärische Interpretation, über weite Strecken behutsam, zum Ende hin mit mehr Dreck.

Was er mit der Whitney-Nummer angestellt hat, war aber das bisher Beste, das man von ihm zu hören bekam. Gerade weil es so funky war. Till sollte ihm gar nicht unbedingt "zugeschnittene" Songs aus der (Soft-)Rock-Ecke geben sondern genrefremdes Material, dass er sich dann selbst nach seinem musikalischen Befinden zurechtzimmern kann. Dass er das beherrscht, hat er ja bereits im Casting und jetzt eben auch im Sing-Off bewiesen.


Pino
Pino neigt zum Overacting. Ich verteufele (höhö) die Bühnenshow nicht derart wie viele andere. Sarah hat ihn von vornherein "amerikanisch" inszeniert, das ist OK. Und auch, dass man einen Rocksong nimmt und ihn in ein anderes Genre überführt. Trotzdem war es insgesamt nicht ganz stimmig und an vielen Stellen einfach zu viel. Das wirkte so, als hätten Pino und Sarah sich ein bisschen zu sehr ausgetobt.
Gesanglich gut, darstellerisch von der Konzeption her nicht verkehrt, aber ohne das rechte Maß.

Seinen Sing-Off-Song fand ich schlecht gewählt. Schön gesungen aber so ... nebensächlich. Gerade er, der bisher eigentlich immer mehr zu bieten hatte, hat in dem Moment, in dem es zählte, ambitioniertes Karaoke geboten.
crap.gif



Big Soul
Braucht man nicht schön reden: das war nicht ihr Lied, wirkte elanlos, keine der Frauen schien sich damit wohlzufühlen. Dabei haben sie bereits bewiesen, was sie können, daher verstehe ich nicht, dass Glück ihnen dieses Lied gegeben hat. Dass die Intonation diesmal auch nicht astrein war und ihre große Stärke, der Harmoniegesang, nicht zur Geltung kam und die "Choreo" eher unbeholfen wirkte, tat sein Übriges.

Es war jetzt nicht wirklich schlecht. Aber eben auch nicht gut.


Marlon
War ein Elend, muss man nicht viel zu sagen. Sein bisher übelster Auftritt, er war diesmal wirklich mit allem überfordert. Und die ohnehin schon seltenen, aber in den ersten beiden Shows doch wenigstens ansatzweise vorhandenen, ganz kurzen Momente, in denen er mal kurz nach jemandem klingt, der vielleicht mehr könnte, sind inzwischen überhaupt nicht mehr vorhanden.

Lasst den Jungen heim. Vielleicht kapiert er es ja auch selbst.


Mati
Ja, ich hab ihn tatsächlich nach Marlon einsortiert. Denn Marlon scheitert an mangelndem Können. Das tut meinen Ohren weh. Mati aber macht ganz fürchterliche Sachen mit eigentlich schöner Musik und hält es für künstlerisch wertvoll. Das tut meinen Ohren weh und kotzt mich an.
Unrhythmische Breaks sind kein interessantes Timing. Willkürlich schneller oder langsamer werden ist keine dynamische Spannungskurve. Grob an einer (nicht gestimmten) Gitarre rupfen ist kein Hineinsteigern. Matis Darbietungen sind keine Kunst.
 
Mati
Ja, ich hab ihn tatsächlich nach Marlon einsortiert. Denn Marlon scheitert an mangelndem Können. Das tut meinen Ohren weh. Mati aber macht ganz fürchterliche Sachen mit eigentlich schöner Musik und hält es für künstlerisch wertvoll. Das tut meinen Ohren weh und kotzt mich an.
Unrhythmische Breaks sind kein interessantes Timing. Willkürlich schneller oder langsamer werden ist keine dynamische Spannungskurve. Grob an einer (nicht gestimmten) Gitarre rupfen ist kein Hineinsteigern. Matis Darbietungen sind keine Kunst.


Deshalb hab ich mich auch so gewundert über die Begeisterung der Jury zu diesem Beitrag. Und dabei finde ich Mati wirklich sympathisch und mochte auch seine bisherigen Beiträge. Obwohl der Queen Song.... jaja.
Sein "Halleluja" klang auch für mich eher willkürlich als originell.

Mal sehen, wie es heute Abend läuft

Shana
 
So - für einen kleinen Beitrag ist gerade noch Zeit.

Tatsächlich wird es immer schwieriger, eine klare Rausfliegenummer zu finden. Die Wackligen werden besser und die beständig Guten wie Edita und BIg Soul beginnen auch ein bißchen zu langweilen.

Ich fand den ewig geschmähten Marlon dieses mal ausgesprochen gut. Schade, dass er gehen musste.

Mati dagegen wird mir langsam immer mehr zu einem Küblböck für Gymnasiastinnen. Nur dass das Ettikett "Kasper" durch "Künstler" ersetzt wurde. Als Sänger finde ich ihn mittel, sein Timbre nervig. Von mir aus hätte er heute ruhih abtreten können. Er hat bisher zwei Balladen passabel gesungen - der Rest war durchweg Mist. Und leider kann er sich überhaupt nicht bewegen - was er dummerweise ständig zeigen muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zur gestrigen Show muss ich sagen, dass wirklich alle gute Leistungen abgeliefert haben. Vorallem von Marlon war ich überrascht. AM besten fand ich eigentlich Big Soul und Anthony. Von Big Soul und Anthony hat mir besonders der "leise" Song sehr sehr gut gefallen. Zu Mati muss ich sagen er "übermittelt" mir nichts. Ich fühle einfach bei ihm nichts. Der Entscheidungssong hat mir auch nicht gefallen, obwohl ich dieses Lied (Hurt von Christina Aguilera) sehr gerne mag. Ich finde ihn nicht unbedingt sympathisch und seine Stimme gefällt mir auch nicht. Das ist jedenfalls meine Meinung.
Was mich interessieren würde, der Auftritt von Till Brönner das war doch niemals live gesungen oder ?? Das war doch playback ?! :D
 
Was mich interessieren würde, der Auftritt von Till Brönner das war doch niemals live gesungen oder ?? Das war doch playback ?! :D

Das dachten wir auch. Es klang jedenfalls sehr getunt.

Diesmal fand ich auch alle gut.
Marlon auch und so ist es ja auch angenehmer für ihn, daß er sich nochmal beweisen konnte vor seinem Ausstieg.
Seine Klangfarbe gefällt mir allerdings nicht.

Mati fand ich auch nicht mehr so toll. Er übernimmt sich manchmal ganz schön an den Songs. "Hurt" passte gar nicht zu ihm finde ich, die anderen beiden Songs waren aber ok.

Edita fand ich super

Big Soul fangen an mich zu langweilen, das ist irgendwie immer der gleiche gospelige Stil.

Anthony gefiel mir ganz gut, hat gut gesungen und er kommt sehr sympathisch rüber.

Shana
 
1. Anthony - Walk This Way
Fand ich klasse - für mich die beste Nummer des Abends und auch (abgesehen von Sing-Off mit Whitney) Anthonys bisherige Bestleistung. Der Mann ist funky, das gefällt mir einfach. Und er kann ein bestehendes Lied nehmen und musikalisch umfunktionieren, auf eine Art die mir gefällt.

2. Edita - Just Like A Pill
Schön den Kontrast zwischen Strophen und Refrain herausgearbeitet. Rauchig-desperative Stimmung in den Strophen, trotziger Rockbelt im Refrain. Ergebnis: cooler Auftritt

3. Anthony - Under The Bridge
Hat dem Lied ein neues Feeling verliehen, weniger Depression, mehr Trost/ Stütze. Anthony blüht mehr und mehr auf und offenbart einen hohen musikalischen Tiefgang.

auf dem gleichen Platz: Edita - Russian Roulette
Sehr nahegehend, sehr trauernd. Ich will gar nicht viele Worte verlieren, es hat mich berührt. Die kleinen Unsauberkeiten inklusive.

Ich fand es schade und unfair, dass Sarah und George sich regelrecht darauf gestürzt haben, weil sie die für ihre Kandidatin größte Konkurrentin offenbar schlechtmachen wollen.


5. Big Soul - Sex On Fire
Starke Einzelpassagen und Duos. Kick-Ass-Feeling haben sie durchaus drauf, das hat man bei "Free Your Mind" schon sehen dürfen. Die Harmonien fand ich dafür erstmalig eher schwach, da waren eine der Damen öfter mal dissonant.

6. Big Soul - One
Ging banal und eher langweilig los, wurde über die ersten zwei Strophen kaum spannender. Ich glaub insgesamt dreimal dachte ich "JETZT sollten sie mit nem Harmoniesatz kommen!" Der kam dann auch irgendwann und ab da konnten dem Lied eine neue Note verleihen, die mich stellenweise packte. Aber das kam insgesamt zu spät und konnte den Gesamteindruck eines etwas schlagerigen, eher unbedeutsamen Auftrittes nicht mehr rumreißen.


7. Marlon - Nothing Else Matters
War vermutlich sein bester Auftritt. Die ruhigen Passagen fand ich nicht schlecht. Bei den Höhen griff dann sein nölig-penetrantes Timbre.


8. Marlon - Closer To The Edge und Mati - Sexed Up
Gefielen mir weder technisch noch interpretatorisch.


10. Mati - Something not worthy to be called "Song2"
Ich hab echt nen Lachflash gehabt ob soviel unfreiwilliger prätentiöser Peinlichkeit.



*

Dass jemand vom Format eines Till Brönners einen Auftritt mit Prerecording absolviert, finde ich eigentlich enttäuschend.
 
Werd ich einfach nur älter oder wird das Drumherum der Kirch Media Shows immer bekloppter? Die erste Matz läuft mit Camina Burana im Hintergrund, die Juroren streiten jetzt auch noch mit den einzelnen Gruppen untereinander, die Juroren promoten ihre eigene Karriere noch mit auf der Bühne - und man kann schon zu Anfang der Show, bevor irgendjemand gesungen hat, für die Kandidaten anrufen? Hä?
 
Edita würde ich vom Fleck weg heiraten. :D
 
Man kann von Sarah als Person oder ihrer Musik halten was man will - aber sie ist eine hervorragende Sängerin!
 
Die letzte Show lässt sich zum Glück schneller zusammenfassen:

Alle waren recht gut - außer Mati. Der tut mir mittlerweile schon richtig in den Ohren weh.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir gefällt dagegen Anthonys Stimme überhaupt nicht. Obwohl er supersympathisch ist. Ich mag einfach nicht diese nöligen Männerstimmen.
Mati hat das ja auch, wobei ich ihn diesmal echt nicht schlecht fand. Der letzte Song hat mir sogar ganz gut gefallen.

Shana
 

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