Toneworks AX3000 - Thread

Also ich benutze immer den Metal Distortion, weil der meiner Meinung für meinen Stil (Thrash etc.) am besten klingt...
Der Shred Distortion klingt irgendwie dump, kann mir nich vorstellen das der son gutes Durchsetzungsvermögen hat...
Wisst ihr welcher Amp bzw, Pedal der Metal Distortion simuliert?

Cheers
 
Könntet ihr bitte eure Lieblingseinstellungen posten? Hab nämlich den richtigen Sound für mich noch nicht gefunden.
 
needled 24/7 schrieb:
Könntet ihr bitte eure Lieblingseinstellungen posten? Hab nämlich den richtigen Sound für mich noch nicht gefunden.
lieblingseinstellungen?! öhm, das wären dann so ca. 9 oder 10 patches mit jeweils allen settings ... naja, mach ich sobald ich mein fx-brett ausm proberaum mitgebracht hab, das mit dem soundeditor synchronisieren geht schneller als abschreiben. ..:cool:
hat eigentlich jemand mittlerweile eine seite mit patches gefunden?
 
Hab leider keinen Midianschluss am PC das ist das Problem....falls du Zeit haben solltest kannst ja vlt mal ein paar posten.
 
@needled 24/7: gut, dann werd ich das mal machen. mal sehen wenn ich dazu komme :great:

@all: hat denn jemand schon ne einigermaßen gefüllte patch-seite gefunden?

also ich komme sehr gut mit dem teil klar, wahrscheinlich weil ich davor das ax1500g hatte. aber ein problem habe ich dennoch:
wie bekomme ich aus dem synth einen vernünftigen sound raus?
ich denke, dass es nicht der sinn ist, damit monophone klingetöne zu imitieren?
 
TheKing schrieb:
TUBE OD = ist dem Ibanez TubeScreamer nachempfunden, erzeugt eine typische warme harmonische Zerre, reicht maximal für rockige lead-sounds
FAT DIST = etwas straffer, prägnanter als Tube OD mit mehr gain und sattem fundament
ORANGE DIST = deutlich bissiger, etwas breitbandiger mit mehr höhen und brillianz als Boutique OD
METAL DIST = noch mehr gain. mit der dreibandregelung lässt sich ein breites spektrum an metal-sound entwickeln, jedoch etwas "nasal"
SHRED DIST = fetter, deutlicher mittensound. simuliert ein großes full-gain-stack. sehr gutes durchsetzungsvermögen
FUZZ = die typische kreissäge...
OCTAFUZZ = erzeugt zusätzlich zur zerre einen nach oben oktavierten ton, der bsonders oberhalb des 12. bundes deutlich wird. typischer hendrix-sound.

rock on. :great:

bei weiteren fragen fragen...

Hey vielen Dank :)
Damit sollte die Liste ja vollständing sein. Obwohl man könnte noch die Modulationen/Delays/Reverbs erklären ;)

LG Markus

"Amp-Modelle":
BOUTIQUE OD =Modell eines sehr seltenen und kostbaren custommade Vollröhrenamps (Howard Dumble Overdrive Special). Gitarristen wie Robben Ford, Eric Johnson und Larry Carlton schätzen seinen warmen, samtigen Lead-Ton
BOUTIQUE CL = Der Cleansound eines anderen Amps aus den Werkstätten von Howard Dumble. Der warme, volle Sound des Modells, mit seiner schnellen Ansprache im Mittenbereich und einer offenen Brillianz, lädt zu ausgiebigen Comping Orgien ein
TUBE OD = ist dem Ibanez TubeScreamer nachempfunden, erzeugt eine typische warme harmonische Zerre, reicht maximal für rockige lead-sounds
FAT DIST = etwas straffer, prägnanter als Tube OD mit mehr gain und sattem fundament
ORANGE DIST = deutlich bissiger, etwas breitbandiger mit mehr höhen und brillianz als Boutique OD
METAL DIST = noch mehr gain. mit der dreibandregelung lässt sich ein breites spektrum an metal-sound entwickeln, jedoch etwas "nasal"
SHRED DIST = fetter, deutlicher mittensound. simuliert ein großes full-gain-stack. sehr gutes durchsetzungsvermögen
FUZZ = die typische kreissäge...
OCTAFUZZ = erzeugt zusätzlich zur zerre einen nach oben oktavierten ton, der bsonders oberhalb des 12. bundes deutlich wird. typischer hendrix-sound.
BLACK 2x12 = The Black Blues Machine- Der hier gemodelte Fender Blackface Twin Reverb stammt aus dem Jahr 1959 und ist die ungeschlagene Nummer eins in Sachen Clean- und Blueslead-Sounds
AC15 = Modell des zweiten Kanals des ersten Vox Amps. Die gemodellte Version stammt aus dem Jahre 62. Fröhliche Urstände feierte der Verstärker im Jahre 1958.
AC30TB =etwas mehr Gain und klangliche Flexibilität bietet der AC30 TB, Top-Boost. Der Brilliant-Kanal hat bei dieser Modell-Variante mehr Saft und die zusätzlichen Klangregelmöglichkeiten erweitern die Einstellbarkeit des Amps. Beide Modifikationen gehören übrigens seit 1964 zur Standard-Ausstattung jedes AC30.
UK 68P = Marshall 1959 SLP (Plexi)
UK 80S = Marshall JCM 800 Modell 2203
UK MODERN = UK Marshall JCM 2000 DSL100
US MODERN = Mesa Rectifier
„CABINET”-MODELLE:
TWEED 1x8 = Fender-Tweed
TWEED 1x12 = Simulation des "Speaker-Sounds" des Fender-Tweed (offen).
TWEED 4x10 = Virtuelles Modell der offenen 4x10" Box des Fender Bassmans
BLACK 2x10 = Modell der Fender 2x10" Blackface Box
BLACK 2x12 = Boxensimulation eines Fender Blackface Twin Reverb aus den 60ern
VOX AC15TBX = Modell eines hinten offenen Combos mit einem 1x12"Vox Blue Alnico Speaker, hergestellt von Celestion
VOX AC30TBX = Digitale Simulation einer Vox Box mit 2x12" Blue Alnico Speaker
UK H30 4x12 = Modell eines Marshall-Cabinets aus den 60ern, das mit vier 30 Watt Speakern ausgestattet war.
UK T75 4x12 = Simulation des mit vier 75 Watt Celestion Speakern ausgestatteten Marshall Megasellers 1960
US V30 4x12 = Digitale Nachbildung einer Rectifier Box, die in Natura mit vier Celestion Vintage 30 Speakern ausgestattet ist
 
MarkusKl schrieb:
Damit sollte die Liste ja vollständing sein. Obwohl man könnte noch die Modulationen/Delays/Reverbs erklären
na dann:

Pre FX
Comp = bietet einen mit sensitivy und level regelbaren , sauber arbeitenden kompressor mit perkussivem cleansound.
Pickup = PU-Simulation: kann einen humbucker einen singlecoil-sound verleihen und umgekehrt. kann meiner meinung nach aber die original-PU nicht ersetzen, es liegen aber klangliche tendenzen auf der hand. ma kann auch ein modell erzeugen, wo zwei phasenverkehrte PU' kobiniert werden. ein kompresor ist integriert.
Acoustic = Akustikgitarren-Simulation: die parameter Body (Bässe) und Top (Höhen) dienen als klangregelung, Mix mischt den anteil der korpusresonanz hinzu. Type bietet drei korpusgrößen und den klang einer resonatorgitarre. (verwendet die modellingtechnik des ax10a)
Vox Wah = exakte Simulationen der legendären Wah-Pedals V847 und V848. mit open lässt sich der sound des offenen pedals (pedal unten) und mit close (pedal oben) der sound des geschlossenen pedals variieren. sehr gelungener, realer sound!
Auto Wah = automatisches wahwah mit gleichen klangqualitäten des vox wah. sehr fein regelbar, schön warm klingend.
U-Vibe/Phase = bei "Type" 4 verschiedene Modi einstellbar: U-1: U-VIBE auf Vibrato-Modus eingestellt ("Whammy"). U-2: U-VIBE auf Chorus-Modus eingestellt.
Or: Modell des berühmten vierstufigen Phasers. bL: Modell eines dänischen Phasers.
Chorus/Flanger = erzeugt den klang eines analogen modullationseffektes chorus/flanger (siehe unten --> Modulation)
Octaver = erzeugt zum dem originalsound eine oktave nach unten. für fette riffs/einzelne töne sehr saubere wiedergabe, für mehrstimmiges spiel ungeeignet, der klassiche octaver eben.
Ring Mod = erzeugt einen metallischen, spacigen sound eines ring modulators (Ring-Modulator: ein Effekt, der einen Oszillator zur Erzeugung einer Sinuswelle verwendet, die sodann mit dem Signal Ihrer Gitarre multipliziert wird, um neue Harmonische (Obertöne) zu erzeugen.)
Drone = simuliert klang und die resonanzsaiten einer indischen sitar. sehr real klingende simulation.
Synth = gitarrensynthesizer. klangangebot von rechteck-, sägezahn- und sinuswellen, jeweils um +/- zwei oktaven verschiebbar. bei weiteren fragen dazu einfach fragen...


Modulation
Classic Chorus = konventioneller chorus (3 modi: mono, stereo dry, stereo wet)
Multi Tap Chorus = erzeugt tiefere und räumlichere stereoeffekte, durch verschiedene abgriffspunkte des input-signals.
Classic Flanger = analoger flanger. besonderheit: Flanger-trigger --> Effekt wird bei jedem betätigen des control-tasters von einem definiertem startpunkt aus aktiviert.
Bi Chorus = eine serielle und parallele verschaltung zweier chorus-einheiten. bietet auch synchron- und asynchron-betrieb der beiden chorüsse. sehr räumliche stereo-effekte und flanger-artige klänge möglich.
Duo Phaser = zwei 6-stufige phaser-einheiten mit gleichen verschaltungsmöglichkeiten wie Bi Chorus. zusätzliche reihenschaltung für 12stufigen phaser.
Textrem = (stereo-)variante des tremolo effekts, den man in alten fender-amps findet. der parameter spread variiert die "stereobandbreite" (tremolo-schaltung aus dem Black2x12)
Rotary = simuliert einen rotierenden lautsprecher (leslie-effekt). an- und auslaufzeiten variierbar. controltaster switcht zwischen speed 1 und speed 2
Pitch Shifter = zum original-signal wird eine tonhöhenverschiebung von +/- zwei oktaven hinzugefügt (in halbtonschritten)
Random Step Filter = dieser filter ändert zufällig die spitzenfrequenz (sogenannter "Blubber-Effekt")
Filtron = funktionsweise ist dem autowah ähnlich. abhängig vom eingangsignal der gitarre wird der filter geöffnet und geschlossen (hüllenkurvengesteuertes filter). eingangsempfindlichkeit und modulationsrichtung regelbar. durch zuweisung des MANUAL-reglers zum expression-pedal man das TRAVELER-pedal von korg simulieren.
Talk Mod = ein hüllkurvengesteuerter "sprechender" Modulator, simuliert eine analoge talk-box, gesteuert über des expressionpedal. auswahl von 10 verschiedenen überblendungen der vokale z.b. von A nach E, oder von U zu I,...


Delay
Echo Plus = simuliert ein analoges bandecho
Multi Head = simluliert ein bandecho mit drei wiedergabeköpfen. unterschiedliche echophrasierungen werden per Mode geregelt. (Kopf C, Köpfe A+B, B+C, A+C, Köpfe A+B+C)
Analog Delay = simuliert ein analoges delay mit eimerkettenspeicher.
alle drei bis jetzt erklärten delays arbeiten mono, zu hohe feedback-settings schaukeln das output-signal auf.
Mod Delay = simuliert das erste digitale Korg Delay SDD-3000.
Sweep Delay = erzeugt echos mit tonhöhenschwankungen. wird von der anschlagstärke der saite gesteuert. ebenfalls ein modell des SDD-3000.
2Tap Delay = sogenannter Ping-Pong-Effekt. linker und rechter kanal erhalten jeweils unterschiedliche verzögerungszeiten. vielseitige, aber teilweise umständliche einstellungsmöglichkeiten.
Cross Delay = ein modell des korg DL8000R; erzeugt stereoechos in der reihenfolge rechter kanal, linker kanal, beide kanäle ("kreuzweise rückkopplung)
Rhythm Dealy = ähnelt 2Tap Delay, ist jedoch monophon.
Hold Delay = wird Hold Delay dem Controltaster zugewiesen, wiederholt sich das effektsignal, bis man den taster erneut betätigt. jeder weitere angeschlagene ton wird in die wiedergabe-schleife mit einbezogen.
Reverse Delay = gibt das verzögerte signal rückwärts wieder.
Freeze = nur in verbindung mit dem controltaster möglich. wird er betätigt, wird der sound eingefroren, bei dem man den taster betätigte. während der wiedergabe wird kein direktsignal ausgegeben.
- bei digital-delays entstehen sebst bei maximalen feedback-werten keine aufschaukelungen.


Reverb
Slap = simuliert einen kleinen raum mit kurzer hallzeit
Spring = simuliert den federhall eines verstärkers
Bounce = simuliert einen großen federhall mit dichtem effektsound
Plate = simuliert den plattenhall für gesang und percussions
Garage = simuliert einen dichten garagenhall
Chamber = simuliert eine warm-klingenden studio-echokammer
Canyon = simuliert den nachhall eines canyons
Room = simuliert einen kurzen raumhall mit early-reflections
Studio = Simulation eines großen raumes
Hall = simuliert einen konzertsaal mit echos
Arena = simuliert einen konzertsaal mit weichen, dichten nachhall


sooooo, bei fragen fragen. ich hoffe ich habe alle klarheiten beseitigt... :great:
die liste dürfte ja jetzt vollständig sein.

darf natürlich bewertet werden... :D

Rock On.
Cedric
 
@theking:

:great: Gut gemacht, Respekt!

Imho kann auch ein Anfänger was mit der Liste anfangen :great:

LG Markus
 
hab jetzt auch noch alle (ich hoffe zumindest alle) "schnell-tipp-rechtschreibfehler" entfernt ;)
wenn ich zeit hab, kann ich ja auch nochmal was zum expression-step-sequencer schreiben. funktionen und bedienung denke ich mal ist da das wichtigste, zumal die bedienung nicht ganz so leicht ist, und die bedienungsanleitung in dem teil auch nicht ganz so leicht zu verstehen ist, wie ich finde.
mal sehen, wenn ich zeit dazu hab. will ja auch needled 24/7 nicht soo lange warten lassen (sorry bin bis jetzt noch nicht dazugekommen...:redface: )
 
theking:
Bevor Du alles abtippst. Man kann den Soundeditor auch ohne Midi benutzen. D.h. Es werden alle Einstellung angezeigt, nur nicht übertragen. Damit sparst Du dir das abtippen ;)

LG Markus
 
@The King:
Wirklich sehr schöne Arbeit, weiter so :great:

Cheers
 
juhuuu, meins ist gestern auch endlich angekommen...hab nach der arbeit noch die halbe nacht mit dem baby verbracht :D bin total begeistert davon, muss mich allerdings nachher wenn ich nach hause komme nochmal etwas genauer damit beschäftigen...freu mich schon auf feierabend :rolleyes: leider hab ich den erst in ca 8 std. :(
 
Mr Rogers schrieb:
juhuuu, meins ist gestern auch endlich angekommen...hab nach der arbeit noch die halbe nacht mit dem baby verbracht :D bin total begeistert davon, muss mich allerdings nachher wenn ich nach hause komme nochmal etwas genauer damit beschäftigen...freu mich schon auf feierabend :rolleyes: leider hab ich den erst in ca 8 std. :(

Na dann mal viel Spaß mit dem Teil :great:
Ist wirklich ein gutes und solides Gerät!

Cheers
 
Slider schrieb:
Na dann mal viel Spaß mit dem Teil :great:
Ist wirklich ein gutes und solides Gerät!

Cheers
und das wahwah wird von mal zu mal besser... je öfter ich am ESS-dranrumspiel. überleg mir grad mein crybaby zu verkaufen...:confused:
 
Sooo, weil hier im Board ja ne Menge Metallica Fans sind, hab ich mich mal rangesetzt und spontan mit dem AX3000 und meiner Ibanez RG nen kleinen Remix aufgenommen ich hoffe er gefällt euch :great:
Hab mich vom Sound her an dem aktuellen recht mittenreichen Live Sound orientiert...

Viel Spaß damit und hier ist der Link:


http://rapidshare.de/files/7809684/metallicamaster.mp3.html


Ps: Zerrer war der Metal Distortion und Box ne V30...
PPs: Könnte sein, das es etwas dumpf klingt merke ich gerade, weil es nur ne mp3 ist, ich hoffe es stört nicht, die original abgemischte version klingt offener und besser ;)
 
@Slider
Hast die Riffs schön sauber eingespielt. Klingt wirklich gut :great:
Auch wenns wirklich nen bischen dumpf ist, aber das stört aber überhaupt nicht.

Poste doch mal Deine benutzten Presets. Wenn Du den SoundEditor benutzt,
kannst Du ja die Presets bzw List exportiere/speichern.

LG Markus
 
ich hasse rapidshare... *grr* :evil:
 
Den Soundeditor benutze ich zur zeit gerade nicht, aber hab die noch ungefähr im Kopf...

Metal Distortion:
Gain 70
Volume 60
Treble 72
Middle 64
Bass 62

oder irgendwie so... :D

das mit dupmf liegt allerdings wie schon gesagt am abmischen und weil es ne mp3 ist, live klingt das alles andere als dumpf ;)

Trozdem vielen dank schonmal

Cheers
 
TheKing schrieb:
ich hasse rapidshare... *grr* :evil:

wieso? :D

cheers


ps: die aufnahme hab ich übrigends 2 mal hintereinander eingespielt, einmal links und einmal rechts (halt klassisch) dann nur lautstärke gemacht und sonst nix (keine effekte, doppeln etc.)
 
Slider schrieb:
mal gehts, mal nicht.. das geht mir aufs schwein. gibts da nen speziellen trick? muss ich ne mp3 hochladen, wenn ich eine mp3 downloaden will? bis jetzt habe ich das immer zufällig gemacht, die datei die mir als erstes übern weg lief, wurde hochgeladen... :confused:

@topic: besteht eigentlich interesse an der funktionen/programmierung der ESS?
 

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