Der große Musikmessen-Spekulationsthread 2016

  • Ersteller Martman
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Hat es eigentlich einen speziellen Grund, dass in Richtung Access Virus nichts mehr kommt? Die Geräte waren und sind immer noch auf hohem Niveau, was VA-Synths angeht. Aber ohne Produktpflege gerät Access da noch komplett ins Vergessen. Die TI2-Serie ist jetzt schon wieder 7 Jahre alt und in dem Preisniveau sind mit dem Nord Lead 4 und Prophet 12 durchaus ein paar ernstzunehmende Konkurrenten unterwegs.
Sicherlich ist der Kemper Profiling Amp auch ein interessantes Gerät, das weiterentwickelt werden will, aber wird deswegen die Synth-Fraktion komplett vergessen?

Ja. Und nein.
Der Punkt ist: Der TI2 verkauft sich immer noch vergleichsweise dumm und blöd und Konkurrenz kann man NL4 und P12 nicht nennen - völlig andere Baustellen.
Ein 80stimmiger, 16fach-multitimbraler VA, wählbar auf 3HE, 5-Oktaven, 3-Oktaven in zwei Farben und einer abgespeckten Miniversion, der selbst so manches PlugIn übertrumpft, dabei nach wie vor state-of-the-art ist (weil alle anderen der Analogwelle nachrennen). Und solange Novation nicht aus dem Quark kommt und eine amtliche Supernova 3 hinpflanzt, auf AUGENHÖHE (remember, die 2er war damals der einzige VA, der es wirklich mit dem Virus aufnehmen konnte), solange kann Kemper auch Amps bauen.

Aber: wenn sie den nächsten Virus droppen (ob nun unter Zugzwang seitens Novation oder einfach nur so), dann MUSS der Virus erneut Masstäbe setzen, er MUSS den VA-Markt featuremässig in den Staub treten, wie er es bisher immer getan hat. Und an der Stelle jetzt die Frage: wie?
Der TI2 kann schon alles (okay, Total Integration kann er immer noch nicht wirklich) und wird sporadisch immer noch mit fetten Updates gepflegt (da bringen andere Hersteller neue Modelle), ein TI3 wäre insofern allenfalls Kundenfürdummvermieten - weil "nur" noch mehr Features aufbohren einfach fast nicht mehr geht (und wie gesagt, das ging per Gratis-Update auch schon).
Was also wäre konsequent? Wo ist das Killerfeature? Eine Sample-Engine durch den VA, à la Nordwave, aber mit 16GB-Flash und aufwärts? Oder das Kemper-Prinzip für Synths anpassen? Ich bin mir relativ sicher, letzteres haben die zumindest schon mal überlegt. Nur, wozu mit der neuen Waffe halbfertig aus der Fabrik, wenn die alte noch läuft?

Ich bin mir relativ sicher, dass nach dem Boom der Analogwelle und dem zweiten Eurorackfrühling auch der digitale Synth wieder seine Zeit erleben wird - Yamaha geht gerade einen interessanten Schritt voraus. Und wenn die Zeit dann kommt, würde es mich doch ernsthaft wundern, wenn Access nicht wieder mit einem auf dem Papier unbesiegbaren Schlachtschiff aufwarten würde. Haben sie bisher noch immer getan.

Also, abwarten und Tee trinken.
 
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  • Wenn Roland neben A-01 und System-500 nichts weiteres in Petto hat, wird das eine eher magere Ausbeute für dieses Jahr.

Was sollen sie denn noch machen? Die haben in den letzten 2 Jahren wirklich abgeliefert.
 
Zum Access Virus:
Da ließe sich in der Tat noch mal eine Schippe drauflegen, indem man auf der Basis der bisherigen Klangerzeugung gleich eine ganze Workstation baut ...
Die 80-fache Polyphonie und die volle Multitimbralität laden gerade dazu ein. In einem Gehäuse mit 76 Tasten verbaut müsste man sogar noch nicht mal Abstriche bei den Reglern der Synth-Sektion machen. Dazu noch ein paar Rom-Samples sowie die Möglichkeit, eigene Samples einzubinden oder gar gleich mit dem Gerät selbst zu sampeln - und fertig wäre die erweiterte VA-Workstation.
 
Die haben in den letzten 2 Jahren wirklich abgeliefert.


Womit?

  • Die Boutiques waren "limitierte Sonderserie" und ohne CC# nicht wirklich brauchbar.
  • FA und DS sind durchaus nett ...aber die Orgel ...die ORGEL...
  • Der VT3 versteht kein MIDI, was sehr einschränkend ist.
  • Die TB3 kommt nicht gegen Klone an.
  • Jay-Dex-Aye braucht sein Third-Party-Frontpanel. Eine qualitativ hochwertigere Tastatur stünde ihm auch nicht schlecht. Geht als Feld-Versuch aber in die richtige Richtung.
  • Der kleine Jay-Dixie wurde hier etwa sinngemäss schon mal als "Groovebox ohne Swing" bezeichnet; wer ihn wollte, scheint ihn nun kaum noch haben zu wollen, warum auch immer.
  • TD-25 war kaum ein Update, dieselben Sounds des Vorgängers, ein paar gestrichene Features... beinahe schon ein Rückschritt.
  • Von System-1 wünschen sich viele eine grössere und bessere Variante - muss an Polyphonie und Tastatur liegen.
  • System 500 hat sicher seine Fans... Malekko ist aber nicht Roland... und wer mit Euroracks nichts anzufangen weiss, kann auch System 500 nicht viel abgewinnen.
  • Die V-Accordions sind geil, muss ich zugegeben.


Derweil liegen potente andere Technologien im Roland-Portfolio brach... L.A.-Synthese, Variphrase Technologie, V-Synth...

Auch einen TOTL-Arranger scheint niemanden mehr zu interessieren.



Mich lässt das eher ratlos zurück. :nix:
 
Zuletzt bearbeitet:
'Access' und 'Workstations'...? :weird:

...wo soll da das Know-How herkommen? *hust* :confused:
Das ist nicht das Thema. Früher hätte man sich auch fragen können "Access und Guitar Amps...?" Die eigentliche Frage ist, ob Christoph Kemper das wollen würde, und ob er darin einen wirtschaftlichen Erfolg sehen würde. Rein technisch würde man das schon schaffen, wenn man es denn wollte. Sample-Content kann man auch zukaufen. Machen andere Hersteller ja auch.
 
Womit?

  • Die Boutiques waren "limitierte Sonderserie" und ohne CC# nicht wirklich brauchbar.
  • FA und DS sind durchaus nett ...aber die Orgel ...die ORGEL...
  • Der VT3 versteht kein MIDI, was sehr einschränkend ist.
  • Die TB3 kommt nicht gegen Klone an.
  • Jay-Dex-Aye braucht sein Third-Party-Frontpanel. Eine qualitativ hochwertigere Tastatur stünde ihm auch nicht schlecht. Geht als Feld-Versuch aber in die richtige Richtung.
  • Der kleine Jay-Dixie wurde hier etwa sinngemäss schon mal als "Groovebox ohne Swing" bezeichnet; wer ihn wollte, scheint ihn nun kaum noch haben zu wollen, warum auch immer.
  • TD-25 war kaum ein Update, dieselben Sounds des Vorgängers, ein paar gestrichene Features... beinahe schon ein Rückschritt.
  • Von System-1 wünschen sich viele eine grössere und bessere Variante - muss an Polyphonie und Tastatur liegen.
  • System 500 hat sicher seine Fans... Malekko ist aber nicht Roland... und wer mit Euroracks nichts anzufangen weiss, kann auch System 500 nicht viel abgewinnen.
  • Die V-Accordions sind geil, muss ich zugegeben.


Derweil liegen potente andere Technologien im Roland-Portfolio brach... L.A.-Synthese, Variphrase Technologie, V-Synth...

Auch einen TOTL-Arranger scheint niemanden mehr zu interessieren.



Mich lässt das eher ratlos zurück. :nix:

Man kann natürlich alles schlecht reden. Ich spar mir jetzt eine Antwort. ;)
 
Derweil liegen potente andere Technologien im Roland-Portfolio brach... L.A.-Synthese, Variphrase Technologie, V-Synth...
Ermöglicht z.B. der JD-XA jetzt nicht so etwas Ähnliches wie "L.A.-Synthese"?... Kurze Samples + VA-Synth...
War die "Variphrase"-Technologie wirklich so gut, dass sie z.B. mit dem heutigen Melodyne mithalten könnte?
Diese "Variphrase"-Technologie fand ja auch im V-Synth Verwendung, allerdings habe ich das selber nie richtig ausprobiert.
Evtl. greift die SN-Technologie auf ähnliche Verfahren zurück und könnte sogar als Nachfolger angesehen werden?...
 
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Ist LA-Synthese heutzutage überhaupt noch so revolutionär? Ende der 80er mag es ein entscheidender Vorteil gewesen sein, dass man die beschränkte Sample-Zeit mit einer weiteren Syntheseform kaschiert. Aber heutzutage haben die meisten "Allrounder"-Synths genug Speicherplatz, dass das wirklich nicht mehr so sehr ins Gewicht fällt. Zumal die Samples sich dort auch mit Filtern, Hüllkurven und ähnlichem zurechtbiegen lassen. Vielleicht haben sich andere Hersteller das auch ein Stück weit von Roland abgeschaut, aber ich sehe nicht wirklich, wie darin noch irgendwelches ungenutztes Potential stecken sollte. Das würde sich meines Erachtens nicht groß vom restlichen Rompler-Markt abheben.
Vielleicht als ein Gerät, dass LA-Synthese mit User-Samples beherrscht, allgemein als Sampler funktioniert und einen relativ niedrigen Preis hat. Etwas in Richtung Waldorf Blofeld/Nord Wave mit größerem Speicherumfang. Könnte zumindest für Klangtüftler interessant sein.

Naja, das sind teilweise zwar Nachteile und eingebaute Rolands, aber klanglich sind einige der Geräte durchaus nicht zu verachten und das Preis/Leistungsverhältnis würde ich auch größtenteils als akzeptabel bis gut bezeichnen. Was du auflistest, würde bei einem ausführlichen Review sicherlich als Minus geführt würden, aber so, wie du es schreibst, klingt das so, als gäbe es keine Pluspunkte, die das ausgleichen könnten. Und ich kann mir eigentlich bei fast jedem der Geräte einen Anwendungszweck vorstellen, bei dem die Nachteile nicht so sehr ins Gewicht fallen und sich eine Anschaffung lohnen würde.

Etwas Negatives kann man über so ziemlich jeden Synth schreiben und perfekt ist in der Hinsicht keiner. Vielleicht passt du auch in keine der Zielgruppen wirklich rein, daher kann ich verstehen, wenn du unbeeindruckt bist.
Aber Roland hat alleine die letzten zwei Jahre bezahlbare Hardware-Emulationen ihrer Klassiker (AIRA, Boutique), einen Hybrid-Synth mit Sequencer und Drum Machine für <500€ (JDXi), ein virtuell-analoges Modularsystem (System-1 Modular), virtuell-analoge und überaus vielseitig programmierbare Effekt-Module (Bitrazer, Scooper und Konsorten) und ein analoges Modularsystem (System-500) herausgebracht und sich damit einigen Bereichen gewidmet, die vielleicht eher Nischen bedienen, aber in meinen Augen durchaus Sinn gemacht haben. Das finde ich deutlich spannender, als wenn sie in den Jahren einfach ihre bisherigen Geräte noch mal mit ein paar Sounds mehr und minimalen Verbesserungen herausgebracht hätten.
Juno DS und FA-06/08 haben genau das gemacht und waren dadurch eher langweilig. Wenn dann noch die eher unterdurchschnittlichen Orgeln dazu kommen, ist das tatsächlich wenig beeindruckend. Wobei die beiden Geräte auch Sounds von Rolands Axial-Plattform laden können, eventuell sind da auch Orgeln dabei, die das Ganze wieder ausgleichen?
 
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Was sollen sie denn noch machen? Die haben in den letzten 2 Jahren wirklich abgeliefert.

Ein neues Kompaktmodul, bitte:

SonicCell Kopie.jpg
 
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Ist LA-Synthese heutzutage überhaupt noch so revolutionär?

Nein.
Dass die Werkspresets von damals aus der Gunst des Publikums fallen, kann ich umgehend nachvollziehen,
dass das auch für Synthesen an sich gilt, glaube ich nicht.

Während jeder Odyssey und DX7 irgendwie zigfach als Software-VST "weiterverarbeitet" wird, fällt mir zur L.A.-Synthese z.B. gerade mal Tubeohm Vintage ein.

Deshalb auch der Gedanke mit der brachliegenden Technologie .


aber klanglich sind einige der Geräte durchaus nicht zu verachten und das Preis/Leistungsverhältnis würde ich auch größtenteils als akzeptabel bis gut bezeichnen.

Dass trifft ja auch auf ziemlich viele Geräte (nicht nur bei Roland) zu, die budget-orientiert konzipiert sind. Yamaha MX, Mininova oder Volca sind da nur einige der Beispiele.

Das Preis/Leistungsverhältnis sah ich gerade bei Roland (dort v.a. bei Modulen und Drums) in den letzten Jahren jedoch nicht als besonders glücklich an.


Aber Roland hat alleine die letzten zwei Jahre bezahlbare Hardware-Emulationen ihrer Klassiker

Was hatte Korg so?
Den MS20 in Vollanalog, letztes Jahr den Korgyssey und ihrerseits das kleine Modularsystem.
Der VA-Legenden-Versuch von Korg - die Legacy-Collection - ist auch schon ein paar Jahre älter.
Und dann ist da noch Kronos 2015...

Yamaha hatte (immerhin) AN-Synthese als App, Sequenzer als App, preisgünstige, solide Interfaces und Helix... (über R*f**e will ich kein Wort verlieren...)


Das finde ich deutlich spannender, als wenn sie in den Jahren einfach ihre bisherigen Geräte noch mal mit ein paar Sounds mehr und minimalen Verbesserungen herausgebracht hätten.

Ich durchaus auch.
Ich würde vielleicht einen virtuellen Modular oder gar ein analoges Eurorack nicht zwingend als 'Nischen' bezeichnen. Eher das HPD-20 oder das neue E-Cajon.


Wobei die beiden Geräte auch Sounds von Rolands Axial-Plattform laden können, eventuell sind da auch Orgeln dabei, die das Ganze wieder ausgleichen?

Weiss ich nicht, kann ich nicht sagen...



:hat:
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehen wir hier möglicherweise einen Ausblick auf eine fett knarzende Zukunft bei Korg?





:cool:
 
Ach, die Franzosen-Matrize ist doch nur monophon... :rolleyes1:



...und jetzt haben wir auch Infos zu Strassenpreis und Lieferdatum...


Via Musicradar:

Arturia has announced its flagship analogue synth will launch with an RRP of £1619, but we're expecting to see it with a street price of £1539/€1999/$2199. Not only that but the first units look set to be available in the UK in late May 2016.



2000 Öcken...
Das ist kein Pappenstiel.

Zum Vergleich: Dafür gibt's zwei Moog Sub Fatties oder vier Minitaurs. Der Sub-37 kostet bisher ca. 500€ weniger.
 
Und es klingt dann wohl genauso grauslich wie die anderen Brutes! ;)
 
Ich muss gestehen, als ich das erste mal von der neuen Arturia-Kiste erfuhr, habe ich versehentlich "MaxiBrute" gelesen und dachte schon, jetzt kommt die Kettensägen-Emulation mit mindestens vierfacher Polyphonie.
Nun ja, dreifach paraphon kann man den MatrixBrute tatsächlich spielen, aber mich hat schon der Klangcharakter der kleinen Kisten eher abgeschreckt, so dass ich an dem großen Teil kein Interesse (und schon gar kein Geld dafür übrig) habe.

Eindrucksvoll sieht der neue Brute dennoch aus, und ich kann mir vorstellen, dass er für Besitzer etwa eines MiniMoogs (Voyager) in der Tat eine gute Ergänzung sein könnte.
 
@Martman Ich weiss, du magst kein Computer-Zeugs, aber...



JPS Harmonic Synthesizer – The Sound Of Jarre’s ‘Oxygene’ – Gets Virtualized



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Jiggery Pokery Sound has introduced JPS Harmonic Synthesizer, a software recreation of the extremely rare RMI Harmonic Synthesizer.

Produced in very limited quantities for a very short period in the mid-1970s, the RMI Harmonic Synthesizer is best known for its prominent role in Jean Michel Jarre’s Oxygéne. It was it was used extensively on Oxygéne (often through an Electric Mistress flanger) for basses (Parts II and IV), leads (Parts IV and V) and sequences (Part V).


The JPS Harmonic Synthesizer models the original schematics of the RMI Harmonic Synthesizer, adding some new tricks to fill in the gaps of, and vastly extend, the original feature set. JPS also includes an Acidman FX Array for quick effects programming, including the all-important flanger, and a chorus based on their Chenille Chorus Ensemble.

Sixteen harmonics may not sound like very many compared to later additive hardware and soft-synths which offer 256 partials or more, but unlike those devices, the harmonics on the Harmonic Synthesizer are not pure sines: each “harmonic” was actually quite rich in other harmonics. So what looks like a limitation actually offers its own benefits—lots of harmonics but with easy programming and tweaking, making using the instrument simplicity itself to create dirty saws, all of which contributes to the raw, slightly lo-fi and truly vintage sound.

In addition, the Harmonic Synthesizer included four preset harmonic tones. In the original instrument there were 4 presets on Oscillator 1, and 3 on Oscillator 2, plus a dedicated Pulse wave generator per oscillator. What is interesting in the schematics is that it appears there was space in the design for an additional preset on each oscillator. So for the JPS RPS invented an extra preset per oscillator. You now also have “Strings” on Oscillator 1 and “Complex” on Oscillator 2, both offering more saw-like tones with an improved low end from that available via the original Reed preset alone.


Features:
Two oscillators
  • Classic RMI Digital Harmonic Generators with an all-analog audio path
  • Modeled logarithmic, resistive potentiometers
  • 16 harmonic level faders per oscillator allow precise harmonic adjustment
  • New Shape fader allows the waveform to be adjusted from the bit-limited, rectified RMI default to a sine
  • Additionally, the original design of 5-bit generators can be adjusted down to 4-bit for an even more lo-fi tone, or up to 8-bits to provide a pure (or at least, an 80’s era) sine when minimizing the Shape control
  • Full analog ADSR envelope generator, with adjustable curves
  • Note Off triggering option for Oscillator 2 allows you to play the note with an AHD envelope after it has been released
  • Oscillator Filter, Octave Select and Tuning, and Volume level
  • Oscillator 1 can now directly Ring Modulate Oscillator 2
  • Independent oscillator panning
  • Mono Retrigger, Mono Legato, and Polyphonic voicing options. (Up to 64 voices can be set, but they recommend 6-12 voices)
  • Up to 8x oversampling removes aliasing
Multiple Presets
  • Use the harmonic generators directly by adjusting the harmonic faders, or via presets. Multiple presets can be used simultaneously
  • Modeled parallel resistor network
  • Oscillator 1 features a Pulse generator, the four original RMI presets, plus a new and exclusive preset, “Strings”
  • Oscillator 2 can be Synced to Oscillator 1, and you can select from a Pulse generator, three original RMI presets, plus another new and exclusive preset, “Complex”
Tremulant Modulation
  • Separately adjustable vibrato and tremolo
  • Syncable or free-running, mono or polyphonic LFO
  • Additional CV LFO inputs can be used to over-ride the internal LFO to those targets. Combinator presets for Malstrom LFO output and a selection of third-party LFO devices are included
Automatic Sequencer/Arpeggiator
  • Both of the RMI sequencer modes, “Up” and “Random”, are available, and for the JPS can be free-running or synced, with key hold (which in the original keyboard was obtained by literally shoving wooden sticks above the keys and into the case to hold them down!) and they also added a polyphonic gated mode!
Noise Modulation
  • Colour-adjustable noise generator (pink to white) which can be used to frequency modulate the oscillators for a wide range of classic noise effects like percussion, traps, wind and thunder
Dynamic Filter
  • The RMI Filter is modeled using an advanced Zero-Delay Feedback analog filter, and supplies mixable Low-, Band- and High-Pass outputs
  • Q/Resonance amount
  • A Filter Frequency control has been added for more precise operation
  • Sinusoidal LFO modulation (with external LFO over-ride option)
  • Up/Down envelope sweep, with adjustable curve
  • Oscillator 2 can be internally routed to the filter
  • The original monophonic external audio input into the filter on the Oscillator 1 channel is also available
Pitch-Bend
  • The RMI features both portamento and an attack-envelope shaped pitch-bend with adjustable curve
  • The JPS adds a pitch-wheel with a dual-direction range setting on each oscillator for complex and unique pitch-bend range programming; send Osc 1 pitch UP and Osc 2 pitch DOWN with just a pitch wheel up movement!
Everything Automation™! (CV Galore!)
  • All front panel controls can be automated via sequencer and Remote™, and there is a CV input for all the Harmonic Synthesizer controls, including dedicated LFO inputs to over-ride the internal LFO to the five internal LFO targets
JPS Harmonic Synthesizer is available now in the Propellerhead Store for US $79.




The video demo for the JPS Harmonic Synthesizer is a cover of Oxygene IV, live on the JPS Harmonic Synthesizer and Combo 310U.

Here’s what they have to say about the cover:
A recreation of Jean Michel Jarre’s seminal Oxygene Part IV, solely in Reason, using virtual recreations to replace the original RMI Harmonic Synthesizer, Eminent 310U and Korg Minipops used. The main saw lead is provided by Thor.

The aim here was not to create a literal copy of the original sound (otherwise one might as well just play the original recording!) but it’s more a demonstration in the spirit.

However near-accurate recreation of the Harmonic Synthesizer should be possible with some patient adjustments and a similar effects chain. The chorus lead settings used here are taken from video footage of Jarre playing the RMI, but note that since the exact volume curve of the JPS harmonic sliders may not match the RMI (as we had to guess and therefore chose to create a nice, sensible curve that works) additional tweaking by ear would be necessary.



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  • Wenn Roland neben A-01 und System-500 nichts weiteres in Petto hat, wird das eine eher magere Ausbeute für dieses Jahr.
Ist noch lange hin zur Musikmesse. Da paßt locker noch Rolands übliches Vorankündigungs-Brimborium zeitlich dazwischen. Die könnten bis dahin Wunder was präsentieren.

Wegen Entwicklungskapazitäten mach ich mir keinen Kopf, das System-500 ist fremdeingekauft.

Bei einem Sample-Rom im wahrscheinlich gehobenen zweistelligen Gigabyte-Bereich dürfte zumindest Platz für alle bisherigen, ungeloopten CD-Rom-Sounds sein - wobei komplett neue Samples in 24-Bit-Auflösung immer noch zeitgemäßer wären.
Wenn Roland die Persing-CDs vollumfänglich in ROM gießt oder wirklich anfängt, in 24/96 neu zu samplen ohne Kompromisse, könnte das vielleicht Yamaha dazu verführen, einen Hardware-HALion zu bauen, um das zu toppen.

Win/Win.

Und solange Novation nicht aus dem Quark kommt und eine amtliche Supernova 3 hinpflanzt, auf AUGENHÖHE (remember, die 2er war damals der einzige VA, der es wirklich mit dem Virus aufnehmen konnte), solange kann Kemper auch Amps bauen.
Die Supernova 2 war ja an sich schon eine Reaktion auf den Virus b, den Access aufgebohrt hat, um die übermächtige Supernova 1 zu toppen.

Stimmt aber, Novation sollte seinem "Big things have small beginnings"-Gefasel langsam mal Taten folgen lassen.

Was also wäre konsequent? Wo ist das Killerfeature? Eine Sample-Engine durch den VA, à la Nordwave, aber mit 16GB-Flash und aufwärts?
Ooooooohhh, da werden die roten Schweden noch roter anlaufen, wenn Kemper sowas aus dem Hut zieht. Denn viel was anderes kann man dem Virus nicht mehr reinbauen.

Oder das Kemper-Prinzip für Synths anpassen? Ich bin mir relativ sicher, letzteres haben die zumindest schon mal überlegt.
Das wäre natürlich geil, ein Modeling-VA, der Roland mit seinen Plugouts und Boutiques in seinen Grundfesten erschüttert, weil er klotzt, statt zu kleckern. Bei der Gelegenheit schwindet dann der vorletzte Grund, ein Origin zu kaufen (der letzte wird der Bildschirm sein), denn dieser Synth könnte mehr davon, und das dann auch noch richtig. Allerdings wäre das ein ganz neues Modell, das sie vielleicht neben dem Virus anbieten würden. (Außer sie modeln den Virus gleich mit rein.)

Zum Access Virus:
Da ließe sich in der Tat noch mal eine Schippe drauflegen, indem man auf der Basis der bisherigen Klangerzeugung gleich eine ganze Workstation baut ...
Die 80-fache Polyphonie und die volle Multitimbralität laden gerade dazu ein. In einem Gehäuse mit 76 Tasten verbaut müsste man sogar noch nicht mal Abstriche bei den Reglern der Synth-Sektion machen. Dazu noch ein paar Rom-Samples sowie die Möglichkeit, eigene Samples einzubinden oder gar gleich mit dem Gerät selbst zu sampeln - und fertig wäre die erweiterte VA-Workstation.
Eine Geräteklasse, auf die ich schon warte. Noch dazu ist Access momentan der einzige Hersteller, der eine geeignete Klangerzeugung mit genug Bums baut.

Und wegen Platz neben den Reglern würde ich mir beim Virus keine Sorgen machen, wo schon die 61er Keyboards rechts neben den Reglern genügend Platz haben, um da einen wirklich kompakten Zusatzsynth zu drapieren. Selbst mit der Sequencersektion der JV-1000 könntest du den Platz nicht füllen.

'Access' und 'Workstations'...? :weird:

...wo soll da das Know-How herkommen? *hust* :confused:
Die Frage hat man sich bei GEM und Alesis in den 90ern gar nicht erst gestellt, sondern einfach gebaut.

Auch einen TOTL-Arranger scheint niemanden mehr zu interessieren.
Womit will Roland im Arranger-Wettrüsten punkten? Mit den meisten Displays?

*vorstell* Oberheim Matrix-12, John Bowen Solaris, das nächste Roland G-xxxx.

*duckundwech*

2000 Öcken...
Das ist kein Pappenstiel.

Zum Vergleich: Dafür gibt's zwei Moog Sub Fatties oder vier Minitaurs. Der Sub-37 kostet bisher ca. 500€ weniger.
Mit einer SYNTHI-trifft-Launchpad-Modulationsmatrix, die Tom Oberheim 1984 gerne gehabt hätte?

@Martman Ich weiss, du magst kein Computer-Zeugs, aber...



JPS Harmonic Synthesizer – The Sound Of Jarre’s ‘Oxygene’ – Gets Virtualized



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Mich überrascht jetzt mal ehrlich, daß es nicht Xils Lab ist, die das aus dem Hut zaubern. Sonst sind die das immer, die Sachen aus Jarres Gerätepark klonen.


Martman
 
Mich überrascht jetzt mal ehrlich, daß es nicht Xils Lab ist, die das aus dem Hut zaubern. Sonst sind die das immer, die Sachen aus Jarres Gerätepark klonen.


Interessant, nicht? - Kein XILS... ;)
 
Da ließe sich in der Tat noch mal eine Schippe drauflegen, indem man auf der Basis der bisherigen Klangerzeugung gleich eine ganze Workstation baut ...
Eine Geräteklasse, auf die ich schon warte. Noch dazu ist Access momentan der einzige Hersteller, der eine geeignete Klangerzeugung mit genug Bums baut.


Da wäre wieder das Problem "Benutzeroberfläche..."

Wenn du mit einem VA-Panel als Grundlage startest, müssen irgendwo die Bedienelemente für die Workstation hin... (und vice-versa!)

Kronos löst das VA-Panel-Problem ganz elegant über den Touchscreen.
Montage versucht es wenigstens ...aber man will ja anscheinend keine Workstation mehr sein...



Ist noch lange hin zur Musikmesse. Da paßt locker noch Rolands übliches Vorankündigungs-Brimborium zeitlich dazwischen.

Die MuMe beginnt am 7. April.
...ab heute also noch sieben Wochen - 49 Tage, um genau zu sein... da müssen sie sich sputen! :cool:



Wenn Roland die Persing-CDs vollumfänglich in ROM gießt


Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit...?
Das tendiert gegen null, stimmt's... :gruebel:



denn dieser Synth könnte mehr davon, und das dann auch noch richtig.

Ich glaube, "Profiles" im Kemper-Sinn sind nicht "Bausteine" im Origin-Sinn - d.h. es wird die gesamte Signalkette abgekupfert, nicht bloss "Oszi-Baustein", "Filter-Baustein", etc.

...also nix mit KemperModular...



Womit will Roland im Arranger-Wettrüsten punkten? Mit den meisten Displays?


:rofl:

...made my day! :D



Stimmt aber, Novation sollte seinem "Big things have small beginnings"-Gefasel langsam mal Taten folgen lassen.

+1



Mit einer SYNTHI-trifft-Launchpad-Modulationsmatrix, die Tom Oberheim 1984 gerne gehabt hätte?

Zugegeben: Die LaunchpadMatrix™ ist ein genialer Gedanke...
[...warum hat der so lange gedauert!? ...warum kam der nicht von Novation selbst!? :gruebel:]


...aber der Gedanke ist nicht 2000 Öcken wert! ...und der SYNTHI drumrum ist (bisher) einfach nur "MEH!"




Prognose:

Arturia wird die LaunchpadMatrix™ noch Standalone raushauen...

...mit 16 CV-Buchsen für Source und Destination ...die "Arturia BeatMatrix Pro"!



:hat:
 
Zuletzt bearbeitet:
Stimmt aber, Novation sollte seinem "Big things have small beginnings"-Gefasel langsam mal Taten folgen lassen.
Ich denke, mittlerweile dreieinhalb Jahre nach der Ankündigung kann man davon ausgehen, dass mit dem Satz, der wohlgemerkt auf die Mininova bezogen war, einfach nur gemeint war, dass man auch aus einem kleinen Synth etwas Großes rausholen kann. Das war kein Teaser auf eine Supernova 3. Wenn die kommt, dann wird sie wohl eine verbesserte Klangerzeugung haben, die keinen wirklichen "Anfang" in Form der Mininova haben wird. Zumal die Klangerzeugung der Mininova zu 99% identisch zu der der Ultranova ist. Insofern wäre eine Supernova 3, die sicherlich auch keine Mini-Tasten hätte, eher noch eine Weiterentwicklung der Ultranova.

Nein, von dem oft zitierten Satz sollten wir uns nicht mehr irritieren lassen. Wenn was Großes von Novation kommt, dann hat das höchstwahrscheinlich gar keinen nachvollziehbaren Anfang, sondern ploppt einfach irgendwann eine Woche vor Verkaufsstart im Internet auf und hat dann sowieso alle Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

Das wäre natürlich geil, ein Modeling-VA, der Roland mit seinen Plugouts und Boutiques in seinen Grundfesten erschüttert, weil er klotzt, statt zu kleckern. Bei der Gelegenheit schwindet dann der vorletzte Grund, ein Origin zu kaufen (der letzte wird der Bildschirm sein), denn dieser Synth könnte mehr davon, und das dann auch noch richtig. Allerdings wäre das ein ganz neues Modell, das sie vielleicht neben dem Virus anbieten würden. (Außer sie modeln den Virus gleich mit rein.)
Ich bezweifle, dass sich die Technik 1:1 so übertragen lassen wird. Mit Impulsantworten ließ sich schon vor dem Kemper Profiling Amp eine ähnliche Richtung einschlagen, bei der man nur ein Signal durchschicken muss, um zu sehen, wie ein Verstärker so etwas verändert. Kemper hat das natürlich erweitert und perfektioniert, aber Gitarrenverstärker sind hinsichtlich ihrer Einstellmöglichkeiten auch etwas einfacher als Synthesizer. Mit Gain, Bass, Mids, Treble und Master Volume lässt sich da das meiste regeln.

Bei Synthesizern schickt man anders als bei Gitarrenverstärkern aber nicht einfach ein Signal durch, denn Synthesizer erzeugen ihre Signale selbst. Einige Synthesizer haben noch nicht einmal einen Audio-Eingang, durch den man so ein Testsignal schicken könnte. Insofern müsste man wohl alle Elemente (Oszillatoren/Filter/Hüllkurven) getrennt analysieren und schauen, wie sie sich bei unterschiedlichen Einstellungen verhalten. Über MIDI-CC-Befehle könnte man theoretisch natürlich einen Großteil automatisieren, so dass es tatsächlich ähnlich komfortabel wie beim Kemper Profiling Amp läuft. Aber bei älteren Synths mit fehlender Implementierung wird das dann schwer. Da würde man sie wohl ausbauen, ein Signal durchschicken, schauen, was passiert und das Modelling dann danach ausrichten.
Das wäre dann aber schon ein Aufwand, den sich die wenigsten zuhause machen würden. Und genau das, was hinter Rolands ACB steckt. Die nebenbei abgesehen von der TB-3 in meinen Ohren durchaus authentische und brauchbare Alternativen zur Beschaffung der Originale darstellen.

Aber selbst dann hätte man natürlich das Problem, dass manche Testgeräte anders klingen und das Gemodelte dann zwar nah dran sein kann, aber trotzdem nicht so klingt, wie man es erwarten würde.

Und gerade du weißt ja, wie unzählig viele Faktoren sich auf den Klang eines Synthesizers auswirken und weshalb schon so viele dran gescheitert sind, die zu modellieren. ;)

Kurzum: einen Kemper Profiling-Synth nach Arbeitsweise des Profiling-Amps halte ich in der Form nicht für möglich. Ich bezweifle auch ein wenig, dass sich das erlangte technische Know-How bei Kemper direkt auf das Synthesizergeschäft auswirken wird.
Dessen ungeachtet halte ich einen guten Modelling-Synth von Access aber durchaus für möglich.
 

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