Vocalstreff 10. Nov 2018 in München & Speckgürtel

Ich kann und mag kommen am


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Das wundert mich, in Berlin wirktest du auf mich ganz entspannt und locker auf dem Weg zwischen Restaurant und Location.

Nervös sein heißt ja nicht, dass einem Spucke aus den Mundwinkeln läuft, literweise Schweiß von der Stirn rinnt und man Schüttelfrost bekommt. Bei den meisten Menschen ist es schlicht ein Gefühl innerer Unruhe.

Bei mir kann man es daran merken, dass ich viel hin- und herlaufe, ohne einen Grund dafür zu haben und auf den Lippen kaue.
 
Ich hab gerade mein 3. Lied (vom Günther Anton) angesehen und musste feststellen, dass ohne den Fixpunkt Mikro ich ganz schön rumschwanke, zwar im Takt, aber mein Mann fragte, ob ich betrunken war? Nej, war'sch doch gar net! Das ist lediglich mein Ganzkörper-Metronom und eigentlich würde ich gern tanzen, aber muss ja noch Ukulele spielen und singen nebenbei :m_git_a:
Möcht nicht wissen, wie das beim Weissdornheckenblues im 6/8-Takt aussah, der zum Glück der Überwachungskamera entgangen ist.
 
Also mal ehrlich, vor einer Kamera hätte ich mich wohl endgültig geweigert zu singen, denn ich merke schon beim Üben zu Hause alleine, welche sonderbare Bewegungen ich oft mit Armen und Händen beim singen mache, oft auch mit dem Unterkiefer, singen und zugleich auch noch locker und schön dabei aussehen finde ich schon extrem schwer. :ugly:
 
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Oh, von wegen lustige Bewegungen oder Mimik beim Singen: mein GL stellt mich manchmal vor einen Spiegel. Ist schon lustig, was man so alles bewegt, obwohl man doch denkt, dass man das nicht macht. :whistle:
 
und schön dabei aussehen finde ich schon extrem schwer.
:D Da brauch ich erst gar nicht auf die Bühne gehen, wenn ich mir darüber nen Kopp mach...
Ich glaube der Weitwinkel der Kamera hat alles etwas überzeichnet.
 
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Ist immer seltsam, sich selber von außen beim singen anzuschauen. Ich kann allerdings die bewegten Bilder besser aushalten als die statischen Fotos. Nach einer kleinen Gewöhnungsphase ist es sogar ganz schön. An dieser Stelle nochmal Danke an drowo, die Duette sind echt fein :)

Was macht denn ein Weitwinkel, was bewirkt der?
 
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Was macht denn ein Weitwinkel, was bewirkt der?

Das, was du auch in meinen Videos siehst: Dass man noch den halben Raum im Bild hat, obwohl die Kamera keinen Meter vom Objekt entfernt ist. Nicht immer ein Vorteil, da man ja eigentlich die Person zeigen will und nicht die ganzen Kabel, Mikrostative und Teile des Publikums. Aber in diesem Falle war es okay, weil die Butze ja recht gemütlich ist. Und bei den Sessions mit drei Personen auf der Bühne natürlich auch nicht ganz nutzlos.
 
Und was macht der Weitwinkel mit den abgebildeten Personen, ich lese gerade, daß es die Proportionen verändern kann ;-))
 
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Und was macht der Weitwinkel mit den abgebildeten Personen, ich lese gerade, daß es die Proportionen verändern kann

Was bei meiner Linse passiert: Zum Bildrand hin verändert sich die Form und dementsprechend auch die Proportion.

Das kannst du auch zB im Martha-Video sehen: Vali sitzt ganz am Bildrand und hat ein breiteres Gesicht als in Natur. Und auch DugDanger, der am Anfang ins Bild kommt, wird gen rechts breiter. Ich sitze in der Bildmitte und bin weniger davon betroffen. Es kommt wohl drauf, wo man den Fokus setzt. Und natürlich sind auch nicht alle Weitwinkel-Objektive gleichsam stark davon betroffen. Trotz des Namens Zeiss gibt es sicherlich professionellere als meine.

Der macht einen fett

Dieses Experiment behauptet und demonstriert das Gegenteil: Tele macht dick, Weitwinkel dünn.

https://raw-akademie.eu/de/blog/brennweite-macht-dick/
 
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Dass man noch den halben Raum im Bild hat, obwohl die Kamera keinen Meter vom Objekt entfernt ist
... und damit all die schönen perspektivischen Verzerrungen die mit dem kurzen Abstand einhergehen. :opa:
Wer sich auf den Videos zu dick findet: kein Thema, daran ist NUR, EINZIG UND ALLEINE der Weitwinkeleffekt schuld :evil:
 
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Ich hab gerade mein 3. Lied (vom Günther Anton) angesehen und musste feststellen, dass ohne den Fixpunkt Mikro ich ganz schön rumschwanke, zwar im Takt, aber mein Mann fragte, ob ich betrunken war? Nej, war'sch doch gar net!

Hehe, ich dachte eigentlich, dass ich ganz statisch auf der Bühne stand. Und habe kopfschüttelnd zu Kenntnis nehmen müssen, dass da so manche Leute :D bei so einem so statischem Fotoobjekt kein unverwackeltes Bild zusammenbekommen. :rolleyes::evil:
Ähm - ja - und dann hab ich das Video gesehen (2. Song)... Ausdruckstanz und Gymnasik in einem. :eek:

Wer sich auf den Videos zu dick findet: kein Thema, daran ist NUR, EINZIG UND ALLEINE der Weitwinkeleffekt schuld :evil:
Ich hab mit dem Video kein Dickheitsproblem, aber ein Hyperaktivitätsproblem. Gibt's da auch Objektive, die das auf Normalaktivität retuschieren können?! :engel:
 
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Aaalso. Weitwinkel. Kurz gesagt gibt es zwei verschiedene "Verzerrungen". Die von antipasti schon angeprochene, bei Weitwinkel am Bildrand zu sehende, liegt einfach an der Physik (Strahlenbeugung) und hat nichts mit dem Fokuspunkt zu tun. Sehr teure Linsen korrigieren das in der Konstruktion.

Davon zu unterscheiden ist das Thema Weitwinkel vs. Tele - hier kann man sehen, was mit den Proportionen eines Gesichts passiert, wenn man mit verschiedenen Brennweiten (Brennweite: lange Brennweite = Tele, kurze Brennweite = Weitwinkel) draufhält (UND der Abstand derselbe ist. Wenn ich mich richtig erinnere, dann hat die perspektivische Verzerrung eigentlich mit dem Abstand zum Objekt zu tun). Bei Weitwinkel wird alles umso größer, je näher es der Kamera ist. Bei Weitwinkel werden Vorder- und Hintergrund komprimiert und irgendwann hat man dann ein dickes flaches Pfannkuchengesicht, wenn der Fotograf es übertreibt. Man sagt, dass leichte Telebrennweiten schmeichelnd sind, aber das halte ich für Geschmackssache - ich nehm lieber eher nicht so tele-ige Objektive für Portraits, weil die irgendwie den Charakter nehmen, finde ich.

 
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Ah - das gleiche Video wie oben unter meinem Link.
Damn. Man sollte sich das Zeug, dass man auf Mobile schnell überflogen hat, vielleicht doch näher ansehen, bevor man schlau dazwischenquatscht :embarrassed:
 
Fotografie ist aber zugegeben auch noch nicht mein Steckenpferd. Wird es aber vielleicht bald.
Ist ein sehr nettes (und teures...) Steckenpferd, ich kanns empfehlen. Und gewöhn dir gleich an, radikal auszusortieren, weil du sonst auf einem Haufen Fotos sitzt, wo jeweils 10 oder so dasselbe Motiv in leicht unterschiedlich zeigen, was den eh schon zeitaufwändigen Verarbeitungsprozess noch mal zeitaufwändiger macht :ugly:
 
Gibt's da auch Objektive, die das auf Normalaktivität retuschieren können?!
Ein Standbild-Objektiv?
UND der Abstand derselbe ist
Nein, er darf eben nicht der selbe bleiben, sondern man geht mit fallender Brennweite immer näher ran. Wie du ja selber schreibst ...
... hat die perspektivische Verzerrung eigentlich mit dem Abstand zum Objekt zu tun
Genau. Würde man den Abstand belassen und ein Weitwinkelphoto einfach digital am Bildschirm zurechtschneiden und vergößern hat man exakt den selben Bildwinkel als hätte man gleich mit einem Teleobjektiv fotographiert ... allerdings mit einer bescheidenen Auflösung weil man von den schönen 24 Millionen Pixeln leider 23,9 Millionen weggeschnitten hat :D
 
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Und gewöhn dir gleich an, radikal auszusortieren

Ja, das habe ich mir auch schon bei meinen früheren Versuchen mit handelsüblicher DigiCam angewöhnt. Und bei Musikaufnahmen ist es ja auch ähnlich.

Ist ein sehr nettes (und teures...) Steckenpferd

Ich hoffe, dass ich es teilweise auch beruflich nutzen kann, ohne meinen richtigen Foto-Kollegen Konkurrenz zu machen. Was mir meine Kunden an selbstgemachten Smartphonebildern schicken, ist manchmal qualitativ gar nicht mal so unterirdisch. Wenn sie nur darauf achten würden, WAS sie überhaupt fotografieren wollen. Da steht dann ein Plastik-Gartenstuhl direkt vorm Naturbau-Objekt. Oder das Fahrschulauto wird im eigenen Hinterhof abgelichtet, so dass man durch die Gardinen der Nachbarn gucken kann - von den grau-schmutzigen Fassaden mal abgesehen. Anstatt mit dem Wagen einfach mal ins Grüne zu fahren.

Da könnte ich dann zur Not mal einspringen, wenn das Budget nicht für einen amtlichen Fotografen reicht.
 
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Nein, eben nicht der selbe bleibt, sondern mit fallender Brennweite geht man immer näher ran. Wie du ja selber schreibst ...
Genau. Würde man den Abstand belassen und ein Weitwinkelphoto einfach digital am Bildschirm zurechtschneiden und vergößern hat man exakt den selben Bildwinkel als hätte man gleich mit einem Teleobjektiv fotographiert ... allerdings mit einer bescheidenen Auflösung weil man von den schönen 24 Millionen Pixeln leider 23,9 Millionen weggeschnitten hat :D

Das meinte ich, habs aber nicht aufgeführt. Würde man die Brennweite ändern UND sich gleichzeitig bewegen, blieben die Proportionen gleich.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Anstatt mit dem Wagen einfach mal ins Grüne zu fahren.

Da könnte ich dann zur Not mal einspringen, wenn das Budget nicht für einen amtlichen Fotografen reicht.

Erfahrungsgemäß ist man mit bisschen besserem Equipment, ein bisschen Idee, wie man was womit fotografiert (was du schriebst) und einem gewissen Auge für Dinge schon ziemlich weit dem "Durchschnittsfotografierendem" mit Smartphone voraus (der Sprung zu "reproduzierbar in 80% der Fälle richtig gut" ist dann allerdings noch mal ein ziemlich weiter, vor allem, wenn man es nicht ständig macht - zumindest mir geht es so, dass gewisse Dinge auch einfach handwerklich sind :rolleyes:).
 
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