Bands spielen

von ums, 05.04.06.

  1. ums

    ums Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.04.06   #1
    Hallo,

    wenn ich Bands im TV oder so spielen sehe, spielen sie, wenn Gitarren dabei sind, auf denen immer in der Mitte des Halses, obwohl sie teilweise auch einfache Akkorde wie A, D, F, oder so spielen, Warum dies?? Sie können doch auch oben am Hals gespielt werden, ist doch einfacher.
     
  2. Korittke

    Korittke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.04.06   #2
    Wie kommst du zu dieser Erkenntnis? Ich find Akkorde am Hals scheiße:
    - Umständliche Dämpfung für Deadnotes / Staccato
    - Bünde viel weiter auseinander
    - Oktavlage immer gleich.
    Daher bevorzuge ich meistens Barree-Akkorde, außer man will diesen Lagerfeuer-Sound... aber für die meisten Unternehmungen finde ich Barree gut, zum einen kann man sehr leicht alle Saiten abdämmpfen, zum anderen kann man leicht alle möglichen Modulationen einbauen und weiterhin ist das verschieben ein Kinderspiel, während man oben irgendwelche diffusen Griffschemata hat.
    Es gibt natürlich auch Umstände, bei denen man gerne oben die Akkorde greift aber für ganz normales Akkordspiel sind Barrees einfach sehr praktisch
     
  3. iron_net

    iron_net Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.04.06   #3
    Kommt halt immer drauf an.

    1. Gerade, wenn man steht, ist es eigentlich bequemer, eher in der Halsmitte zu spielen.
    2. Powerchords gehen direkt am Nullbund eh nicht richtig.
    3. Rythmen, bei denen man viel abdämpfen muss, sind in tiefen Lagen, geschweige denn mit offenen Akkorden, schwer zu spielen.
     
  4. die klampfe

    die klampfe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.06   #4
    beim verzerrrten sound klingen leere saiten einfach beschissen, um die zu vermeiden muss man eben barree spielen
    ua deshalb spielt man ja auch bei i-welchen licks keine leersaiten (außerdem hat man keine kontrolle über die saite)
     
  5. *Nico*

    *Nico* Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.06   #5
    Eigentlich kommt es auch immer darauf an, welche Akkorde danach folgen.
    Eine Akkordfolge ist vielleicht am 6.Bund einfacher zu spielen, als am 3.Bund.
    Dann kommt es auch noch drauf an, was du spielst. Rock, Metal, Jazz, Pop, ...
    Man kann auch, wie schon erwähnt, die Saiten an höheren Bünden schöner
    abdämpfen und eventuell aus einem C ein C7, oder C7#9 machen.

    Es gibt insgesamt sehr viele Gründe, jedoch kommt es immer darauf an, welche
    Akkorde folgen. Folgen sie schnell, langsam? Werden sie geschlagen od. gezupft?

    Gruß
    Nico
     
  6. Alexa

    Alexa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.06   #6
    Kann man so pauschal nicht sagen. Schau dir AC/DC an usw.

    Bei offenen Akkorden hat man mehr Bass und sie klingen damit kräftiger und man kann u.a. auch einige Spielereien mehr machen, da kein Finger für den Barree verschwendet wird. Aber es kommt immer darauf an, was wie klingen soll und wie es zu spielen ist.
    So kann der Barre oder sonstige Akkord in höheren Lagen einfach besser zum Song klingen, als der offene.

    Also die allgemeine beste Lage und Griffweise gibt es daher nicht und hängt imer von der Situation und dem jeweiligen Lied ab.
     
  7. AgentOrange

    AgentOrange Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 13.04.06   #7


    So a schmarrn. Es ist nur schwerer ein Leersaite so anzuschlagen dass sie gescheit klingt . . .


    Btw., mach mal deine signatur kleiner oder entferne sie am besten ganz , das is ja ein Krampf!


    Zum thema: es kommt auf den Akkord an.
    C-Dur find ich z.B. als Barrée ziemlich uncool, dat klingt einfach nicht, dagegen find ich z.B. D-mol als barrée viel cooler als offen angeschlagen.
     
  8. pat.lane

    pat.lane Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 13.04.06   #8

    wer hier den schmarrn verzapft is wohl ein anderes thema...:screwy:

    wenn du nicht in der lage bist ne leersaite anzuschlagen dass sie klingt
    solltest du wohl lieber mehr zeit mit üben verbringen...:screwy: :p :D


    @ threadsteller

    es gibt mehrere gründe warum in höheren lagen gespielt wird.

    1. z.B. em ist auf A7 schon wieder ne Oktave höher und du kommst soundmäßig deinem bassisten nicht ins gehege (kann je nach musikrichtung ganz schön matschig klingen)
    aussderdem klingt ne akkordmäßige aufwärtsbewegung (z.B. C, D, em) ganz anders als wenn du C, D und dann das tiefe em spielst,

    2. bist du in höheren lagen flexibler und kannst wesentlich schneller von powerchords zu licks, solo-scales etc. und wieder zurück wechseln

    3. gibts ja nicht nur die 08/15 dur und moll akkorde oder powerchords, sondern auch noch jede menge akkordvariationen und umkehrungen, die auf den leersaiten nur schwer bzw. gar nicht zu greifen sind.

    4. werden live bei vielen bands die songs einen halben bis ganzen ton tiefer gespielt, damit der sängen grad in hohen lagen keine intonationsprobleme bekommt. wenn du deine gitarre dann nicht umstimmen willst, bzw. keine zweite dabei hast und das nächste lied wieder in standardtuning läuft, musste aus dem e halt nunmal ein Dis/Es machen
    und das wird nunmal auf A6 gespielt blablabla

    du siehst es gibt also ne ganze menge gründe in höheren lagen zu spielen
    was bei welcher band grad zutreffend ist darfste uns aber bitte nicht fragen


    greetz

    pat
     
  9. bimbimfranzi.xx

    bimbimfranzi.xx Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.06   #9
    erklär das mal...
     
  10. !nsane

    !nsane Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.06   #10
    er meint wenn man den Em am 7. bund von der A-Saite ausgehend spielt

    oder hast du das mit dem bass gemeint? :D
     
  11. pat.lane

    pat.lane Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 13.04.06   #11

    probier es doch mal aus

    spiel zuerst Cdur, Ddur und emoll als offene akkorde in der ersten lage
    Cdur, Ddur und emoll als barree oder powerchords
    beginnend auf A3 (A-Saite 3. Bund = C) über A5 bis A7 (A-Saite 7. Bund = e)

    du wirst den unterschied hören...
     
  12. bimbimfranzi.xx

    bimbimfranzi.xx Registrierter Benutzer

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    alles klar :great:
     
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