Gibson Les Paul – Der Userthread

Es gab doch um 2005 rum schon mal ne Les Paul Studio Baritone mit 500T/496R-Bestückung. Die hat sich auch nicht lange gehalten, obwohl sie auch ganz schick war (schwarz mit Metallpickguard).
Mich wundert es etwas, dass Seymour Duncan PUs verbaut werden, aber Gibson hat anscheinend nicht die Lust/Zeit etc. selber PUs für 7-Saiter zu produzieren. Der JB ist ja nicht gerade der tighteste Pickup und in Les Pauls ist er ja eh immer ein kleines Glücksspiel (entweder klingts geil oder total sch...).
Obwohl ich sagen muss, dass abgesehen von der einen Mechanik zu viel die Gitarre stimmiger aussieht als die Explorer. Die wirkt durch das breitere Griffbrett irgendwie zusammengestaucht.

Wenn Gibson "schlau" gewesen wäre, hätten sie schon zur Jahrtausendwende versucht in diesem Sektor Fuß zu fassen. Wahrscheinlich sehen sie sich aber dafür eher zu "klassisch" von der Unternehmensphilosophie her. Vielleicht hätten sie dann auch etwas vom Kuchen abbekommen, den größtenteils Ibanez und PRS damals während des NuMetal-Booms unter sich aufgeteilt haben.

Heutzutage geht der Trend eher zu 8- oder 9-Saitern (Downtuning of Death, Drop Z ;)). Statt 7-Saitern setzen viele Gitarristen auf längere Mensuren.
 
Heutzutage geht der Trend eher zu 8- oder 9-Saitern (Downtuning of Death, Drop Z ;)). Statt 7-Saitern setzen viele Gitarristen auf längere Mensuren.

Und ich finde es immer wieder lächerlich...ich kann zugegebn mit der Musik dieser Gitarristen wenig anfangen, aber wozu brauchen die überhaupt noch einen Bassisten.
Und Riffs die mit nur einem Finger auf den (dann ja wirklich) Basssaiten gespielt werden kann ich auch nicht wirklich ernstnehmen. (aber richtige Akkorde kann man auf den Breiten Monster Brettern ja auch nicht mehr greifen..)

Die letzten Jahrzehnte wurden Songs auf 6 Saiten geschrieben und sofern man keine 12 - 14 Finger hat, sollten 6 Saiten auch weiterhin reichen... :whistle:

Aber dieses Thema sollte man wohl hier nicht weiter ausweiten^^ die Les Paul mit 7 Mechaniken sieht übrigens :igitt: aus.
 
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wo fängt man an, wo hört man auf.

7er machen mit wenig Gain durchaus Spaß, genauso wie 5 Saiter Bässe. Hatte mal von einem Freund eine 7er ausgeliehen, allerdings
moderne Gitarre mit 27"er Mensur. Nebenbei finde ich sie auch herrlich, gerade mit langer Mensur zur Fingergymnastik. :D

Mit der Breite kann man sich auch arrangieren, 8/9 Saiter hatte ich aber noch nicht und ist mir pers. dann auch zuviel des Guten.

Werde mir auf kurz oder lang eine 7er zulegen, da dann das leidige Umstimmen und anpassen der "normalen" Gitarren wegfällt.
Zudem hat man für die "Heavey Metal from Hell -Tage" dann sozusagen ja seine E-Standard + H Saite für für die fiesen PM´s
zwischendurch.

Aber wie alles Geschmackssache.
 
Und ich finde es immer wieder lächerlich...ich kann zugegebn mit der Musik dieser Gitarristen wenig anfangen, aber wozu brauchen die überhaupt noch einen Bassisten.

Die Entwicklung liegt vielleicht ja am "Fachkräftemangel", es ist halt meist nicht so einfach einen Bassisten zu finden und so hilft man sich eben selbst :D
 
Es gibt schon "gute" Musik, die auf 7-, 8- oder 9-Saiter zugeschnitten ist.

Allerdings sollte man es dann auch beherrschen, alle Saiten einzusetzen. Wenn man sich eine 8-Saiter nur kauft, um ab und zu mal nen "Furzton" loszulassen, finde ich es dann doch übertrieben, sich solch eine Gitarre zu holen. Dann kann ich auch eine normale 6-Saiter nehmen und die tiefste Saite runterstimmen, so wie es Mastodon z.B. bei einigen Songs machen (D-Standard und dabei die tiefste Saite auf A runter, A-G-C-F-A-D). Eventuell ein Modell mit längerer Mensur wählen, da ist die Auswahl mittlerweile auch ziemlich groß, damals zum NuMetal-Boom gabs bis auf wenige Ausnahmen entweder Gibson-, Fender- oder Baritonmensur (Yamaha hat damals noch eine 6-Saiter mit 26,25"-Mensur gehabt, leider nicht lange auf dem Markt gewesen), die wiederum manchen doch etwas zu lang war (30").

Mit einer 7-Saiter könnte ich mich duraus anfreunden, aber 8-, 9- oder sogar 10-Saiter sehen irgendwie uncool aus. Der Basser spielt dann bestimmt auch Saiten, die früher mal Oberlandleitungen waren.

Ich höre und spiele sehr gerne Musik mit runtergestimmten Gitarren (Black Sabbath haben in den 70ern auch schon Downtunings benutzt, neu ist der Trend also definitiv nicht), aber heutzutage scheint es vielen Bands nur noch darauf anzukommen, möglichst tief zu stimmen. Aber tiefer ist nicht gleich "härter" oder "heavier". Genauso wie zu viel Verzerrung den Sound nicht "härter" macht.

Vielleicht hat das auch mit den heutigen Hörgewohnheiten zu tun. Wie es scheint, ist vielen nur noch wichtig, möglichst viel Bassdruck um die Ohren gehauen zu kommen. Da werden Kopfhörer gehypt, die fast nur Bässe wiedergeben, sonst aber total lahm klingen :igitt:. Hauptsache ein fetter Beat.

Zum Thema "Riffs auf einer Saite" gibts dieses nette Beispiel:


Vielleicht bringt Gibson ja mal sowas auf den Markt. Die erste Gitarre von Les Paul wurde ja auch "Log" genannt ;). Die Gitarre im Video ist quasi die vereinfachte Version davon.
 
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Werde mir auf kurz oder lang eine 7er zulegen, da dann das leidige Umstimmen und anpassen der "normalen" Gitarren wegfällt.
Zudem hat man für die "Heavey Metal from Hell -Tage" dann sozusagen ja seine E-Standard + H Saite für für die fiesen PM´s
zwischendurch.

.

Du willst sowas also nur für den Kick für den Augenblick? Und warum?! :eek::D
 
Ich seh das immer ein wenig aus Sicht dass jedes bis jedes zweite Jahrzehnt etwas eigenes braucht was neues möglich macht und die ganze Branche etwas verändert und entstaubt. Das lässt die alten Hersteller weiter r&d machen und lässt neue rein und die Qualität steigt evtl auch noch...
Zumindest gibson hat immer wieder von Leuten profitiert die ihren Instrumenten einen neuen Hype eingehaucht haben...
Die 7 saiter Fraktion da zu vernachlässigen wäre imho falsch..auch wenn's mir persönlich 1 Saite zu viel ist - zumindest noch
 
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..ich finde nur, das man dafür keine "klassischen" Gibson Instrumente versauen sollte, sondern dafür eigenständige Serien anfertigen sollte.
Gibt in meinen Augen eine Handvoll Gitarrenmodelle, die Musikgeschichte "mitgeschrieben" haben und die irgendwie unangetastet bleiben sollten. Bin da wohl altmodisch, mir egal..
 
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Naja, die Klassiker gibt es ja weiterhin, mit dezenten Anpassungen.
 
Du willst sowas also nur für den Kick für den Augenblick? Und warum?! :eek::D

Darauf wird jede Antwort komisch rüberkommen, also bitte nicht falsch verstehen.

Ich hol mal weiter aus, ich komme aus meiner aktiven Bandzeit, die leider schon 15 Jahre zurückliegt aus dem typischen 90er Speedmetal Genre. Mußte aus verschiedenen Gründen die semiproffessionelle Kartiere an den Nagel hängen und bin dann eben vom geshreddere und geknüppel immer weiter zurück zu den Wurzeln der Stromgitarrenmusik gekommen. Was aber nicht heißt, das ich dem Metal gänzlich abhanden gekommen bin. Im mei er Sammlung gesellt sich BB King und Clapton zu Steve Vai und Satriani aber auch die tiefergestimmten Gesellen wie Amon Amarth, Machine Head und Konsorten haben ihren festen Platz.

Und genauso spiele ich ab und an gerne diese Sachen in Drop A oder B-Tuning. Nur nervt es dann eben jeweils eine Gitarre dafür passend zu machen.

Heute hat man eh die ein oder andere Gitarre zu viel zu Hause stehen, von daher kommts jetzt auf eine mehr oder weniger nicht an. Spielzeit haben sie eh alle zuwenig.

Fie o.g. 7er mit 27"er Nensur hat mir eben auch als Übungsgerät für die Fingerbeweglichkeit sehr zugesagt. Habe deswegen auch mit dem Bassspielen (Preci mit Männerhals - Thick C Shape) angefangen.

Unterm Strich - Bequemlichkeit, auch wenns nur für 10x im Jahr ist.

Sorry für OT - Aber jeder ordentlichen Frage steht auch eine Antwort zu.
 
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Robby Krieger Les Paul Custom 1954 "L.A. Woman":

http://www2.gibson.com/Products/Ele...ustom/Robby-Krieger-1954-Les-Paul-Custom.aspx

LPB4RKALBKGH1-Finish-Shot.jpg
 
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Mit Ebony Board - ich kack ab..... es geschehen noch Wunder!
 
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Bei einem Einstiegspreis von 5.699€ für die VOS würde ich auch kein Richlite-Griffbrett haben wollen. :ugly:
 
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hallou,
möchte euch nicht nerven, aber weiß jemand von euch so zufällig, ob die 2013 LP Standard Nitrolack hat? Ich finde dazu keine eundeutigen Treffer. Ein kurzes JA oder NEIN würde mir reichen. Suche nämlich nach einem Ständer :)
LG
<3
 
Die genaue Zusammensetzung variiert wohl über die Zeit aber alle Gibson haben Nitrolack.
 
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Jain ... Nitro ja, aber bei weitem nicht so viel wie früher. Meine 2013er steht aber auch in normale Ständer und habe bis jetzt nichts nachteiliges entdecken können (ohne Gewähr) auf der anderen Seite konsten die Ständer mit Korg ja auch nicht viel mehr
 
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auf der anderen Seite konsten die Ständer mit Korg ja auch nicht viel mehr

ah korg machen auch ständer? habe ein stimmgerät von denen. ich such mal. diese hercules ständer scheinen auch ok zu sein...alles nicht so einfach :)
 
Nicht Korg, sondern Kork. Sowas:

K&M 17541 Cork

Oder man nimmt 'nen x-beliebigen Ständer und polstert die Auflageflächen mit bissl Stoff. ;)
 
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Ich schätze Fantus meinte Ständer mit KorKauflage ;). Da sind aber auch nicht alle nitrotauglich!
 

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