Key-Stammtisch

  • #12.681
..... wenn ich die Bretter mit Leitz-Ordnern sehe (wo ich eh nen Vogel bekomme),
hätte der Drummer auch hinter den Brunnen können.....
😉
Gut gesehen und YES!!! Das sag ich auch immer! Aber sie stehen einfach drauf 😅... Man siehe bei mir und meiner Frau: N' kleines Tablet... Andere Generation halt? Das Angebot "ich mach Euch das für Tablets zurecht" wurde abgelehnt (zu kompliziert ☺️)... Jedem Tierchen sein Pläsierchen... Ich bin halt Technikfreak... Aber einer hat ein Tablet auch, aber auf dem Orchesterpartiturständer...
 
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  • #12.682
Andere Generation halt? Das Angebot "ich mach Euch das für Tablets zurecht" wurde abgelehnt (zu kompliziert ☺️

...... oder auswendig lernen, gerade im fortgeschrittenen Alter zudem ein "Alzheimer Präventionsprogramm"!
Vielleicht zieht das ja als "Argument"???
😉

Aber ich kenne das "Problem".
Die Sänger in meinen beiden Bands haben gottseidank seit längerem kleine Tablets, weil sie selber irgenwann eingesehen haben, dass es einfach scheisse aussieht.
Der Rest sollte seine 3 Akkorde nach 20 Jahre "üben" eigentlich mal können....
🤣🤣🤣
 
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  • #12.683
es aus Publikumssicht aber deutlich interessanter ist, wenn man seitlich auf die Tasten schauen kann und man auch etwas vom Keyboarder sieht und er nicht hinter seiner Burg versteckt ist.
Stehst Du im Orchestergraben?

Je nach Band und Bühne gibt es alle möglichen "Aufstellungen", von außen bis mittig, von vorne bis hinten und von unten bis oben. Das muss doch jede Band selbst herausfinden/festlegen, je nachdem, welche Position der Keyboarder und die Keyboardstimmen haben. Wenn Du Wert darauf legst, "optisch bewundert" zu werden, kauf Dir 'ne Keytar und turne vorne herum, mach den Duck-Walk und knie Dich beim Solo hin. Oder steig um auf Gitarre.
 
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  • #12.684
gerade im fortgeschrittenen Alter
Es gibt auch andere Gründe, z.B. Telefon-Band oder insgesamt zu umfangreiches Repertoire für die Zeit zum Proben.
Für Tablet auf der Bühne statt aufgeschlagener Noten plädiere ich aber auch.

Gruß Claus
 
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  • #12.685
Je nach Band und Bühne gibt es alle möglichen "Aufstellungen", von außen bis mittig, von vorne bis hinten und von unten bis oben. Das muss doch jede Band selbst herausfinden/festlegen, je nachdem, welche Position der Keyboarder und die Keyboardstimmen haben.
Dazu habe ich letztens ein interessantes YT Video gesehen: Die Position des Keyboarders sollte davon abhängen, wie stark dieser zur Bühnenshow beiträgt. Wer auch singt, mit dem Publikum interagiert und irgendwie optisch etwas bietet, kann auch ganz vorne stehen. Wer lieber still und perfekt seine Parts beisteuert, sollte den anderen „Rampensäuen“ den Vortritt lassen…

Ich bin noch genug mit mir selber beschäftigt, und verziehe rechts hinten neben das Schlagzeug, leicht schräg. Hat beim letzten Gig aber auch dazu geführt, dass ich beim Line-Check vom „Toni“ übersehen wurde…
 
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  • #12.686
Je nach Band und Bühne gibt es alle möglichen "Aufstellungen", von außen bis mittig, von vorne bis hinten und von unten bis oben. Das muss doch jede Band selbst herausfinden/festlegen, je nachdem, welche Position der Keyboarder und die Keyboardstimmen haben.
Genau deshalb, weil es gerade kein richtig oder falsch gibt, sammle ich ja Meinungen und Optionen.

Mir ist es wichtig auch die Band zu sehen für gegenseitiges Reagieren und trotzdem das Publikum auch mitzubekommen...
So gehts mir auch, deswegen fahre ich bisher auch immer den Mittelweg: Neben dem Schlagzeug und dann um 45° eingedreht.
Drehstativ wäre auch noch eine Option, wird halt schwer und teuer.
Habe ich und weder den Preis noch das Schleppen eine Sekunde bereut. Freue mich immer noch jedes Mal darüber. Trotzdem gibt es ja auch beim Drehstativ erstmal eine Hauptausrichtung. Rudess spielt bspw. auch mehr zu Band als zum Publikum gewandt.
 
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  • #12.687
Bei mir ist es ähnlich wie bei Frank, ich bin mit meinem Equipment auf der rechten Seite (vom Publikum aus gesehen) und dort "in der zweiten Reihe", leicht schräg um die anderen 5 der Band, aber auch das Publikum, sehen zu können.

EIgene Sichtbarkeit ist bei mir von untergeordneter Bedeutung, mir geht's hauptsächlich darum einen guten musikalischen Job abzuliefern wofür die Interaktion mit den anderen Bandmitgliedern wichtiger ist als dass ich gut sichtbar bin - zum Leidwesen unseres Bandfotografen 😬
 
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  • #12.688
In letzter Zeit war es meistens so, dass ich mit dem Drummer zusammen einen Riser mit 4x2m hatte: Drums rechts, Keys links (aus Publikumssicht). Dabei stehe ich auch im 45-Grad-Winkel, vorne haben wir dann vier Leute (v.l.n.r. Gitarre, Vox/Rhythmus Gitarre, Vox, Bass). Wenn wir das so nicht aufbauen können, weil die Bühne das aus irgendwelchen Gründen nicht her gibt, stehe ich auf der linken Seite vorne, den Winkel bestimmt die Bühnengröße. Da ist aber auch die Kommunikation innerhalb der Band auch extrem wichtig, weil eigene Songs und viel auf Anzeige.

Bei Sessions oder beim Einspringen richte ich mich nach den Gewohnheiten der entsprechenden Band oder gehe dahin, wo es am sinnvollsten ist. Wird auch gerne einfach mit dem FoH abgesprochen.

Viele Grüße vom HammondToby
 
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  • #12.689
..... wenn ich die Bretter mit Leitz-Ordnern sehe (wo ich eh nen Vogel bekomme),
hätte der Drummer auch hinter den Brunnen können.....
😉
Ich würde ja eher bei den ungesicherten, ungeordneten Kabeln auf dem Boden den Vogel bekommen. Ich sag nur: Tunneltape, vorzugsweise von Stairville* oder AWEO, in gelb/schwarz, und Stränge zusammenfassen. Besser als Kabelbrücken, über die man oft erst Recht stolpern kann, jedenfalls auf glatten Böden oder Asphalt, auf Erde und Schotter geht das natürlich nicht.

Nettes Detail: die beiden als Regal übereinandergestapelten IKEA LACK-Dreiecktische am rechten Bildrand :)

Zum Thema:
Bei den Livesessions mit der EK-Lounge sitze ich meist irgendwo am Rand, da ich auch die Technik betreue und Bilder mache, da will ich mich nicht erst irgendwo aus der Mitte rausschälen müssen und die Anderen stören.
Beim Zweierprojekt ist es eh egal, da sitzen wir uns gegenüber und seitlich zum Publikum bzw. zu den Kameras.
 
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  • #12.690
Tunneltape, vorzugsweise von Stairville
... Habe ich kürzlich gekauft schon 😁 und ausserdem geht jetzt alles über Stagebox mit Allen & Heath Mixer und weiteres Subcore... Dieses Foto war noch der Analogmixer... Jetzt ist das wesentlich sortierter 😊...
Nettes Detail: die beiden als Regal übereinandergestapelten IKEA LACK-Dreiecktische am rechten Bildrand
Yes, das sind Antiquitäten 😊, habe ich seit ca. 35 Jahren, da war unten der Yamaha* MG12XU drin und oben der Laptop drauf, beide Tischchen mit doppelseitigem Klebeband aufeinander fixiert... So konnte ich alles vom Keyboard aus bedienen. Jetzt mit Digi-Mixer, Stagebox und Tabletsteuerung des Mixers fällt das IKEA Teil auf der Bühne raus und bleibt dauerhaft im Proberaum für den Laptop und Krimskrams 😁
 
  • #12.691
Mein KI Tipp der Stunde: Der Keyboard-Supporter Skill. Ich habe meinen Claude alle Manuals in ein Verzeichnis gepackt . Eine kleinen Context geschrieben und jetzt beantwortet er mir fragen zu meinen Kisten oder öffnet zumindest das richtige PDF. Jetzt schaue ich mal ob er mir auch Patchscripts oder kleine Editoren schreiben kann.
 
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  • #12.692
Vielleicht ne blöde Frage - aber die meisten Manuals sind ja eh öffentlich. Beantwortet Claude (oder KI XYZ) die Fragen zu deinen Kisten jetzt signifikant besser als direkt im "öffentlichen" Modus? Ich stelle bisher meine Fragen eigentlich immer ohne Vorbereitung und kriege da auch sehr gute Antworten...
 
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  • #12.693
Ich lade das Pdf nur einmal herunter und lasse es als markdown konvertieren und speichern. Das ist nicht signifikant besser, spart nur Tokens und wahrscheinlich Zeit. Gestern hat mir die KI sehr gute Cubase Patchscript aus den Manuals erstellt. Ich habe hier auch noch eine lokale OpenGwen LLM am laufen, ich denke die kann auch auf gute Ergebnisse kommen. Soll ich einen separaten Thread im Forum aufmachen: "AI Tools im Musikeralltag"?
 
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  • #12.694
Das klingt interessant, gerne!
 
  • #12.695
Claude hat mir einige Scripts für Reaper geschrieben. Scripten ist ein sinnvoller Einsatz von AI.
 
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  • #12.696
Das klingt interessant, könntest Du mal ein paar Beispiele nennen (wozu Du das Skripting nutzt, nicht unbedingt das Skript selber). Ich nutze Reaper auch, aber wahrscheinlich noch sehr oberflächlich.
 
  • #12.697
Folgende Scripts

Ein Session Organisierer. Links erstellt man Gruppen und Busse, samt Sends, rechts sieht man alle Tracks und weist die den Gruppen zu. Auf Knopfdruck werden die Tracks in die Gruppen verschoben, bekommen Farben, Effekt Sends, Side Chain Sends, FX Chains werden geladen und vieles mehr. Hat richtig viel Zeit in Anspruch genommen, spart aber pro Projekt wohl eine Stunde Vorbereitung und kostet 5min.

Ein Script dass alle Tracks durchgeht und die FX Chains speichert. Diese können einzeln benamt werden, oder bekommen den Spurnamen. Ein Seitenprojekt von obigem Script um FX Chains zu speichern, damit ich sie dann im Organisier Script verwenden kann.

Ein Script wandelt mir Program Changes (=Szenen meines Digitalpultes) in benannte Regions um. So kann ich auf Knopfdruck nach einem Konzert mit Mitschnitt Regions mit den Songnamen erstellen. Super praktisch.

Ein paar Razor Edit Scripts.

Ein Script, das auf Knopfdruck alle TCP und MCP Tracks auf Default Layout A, B oder C umschaltet. Spart jedesmal 20 Mausklicks.
 
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  • #12.698
Klingt spannend, danke!
 
  • #12.699
Es geht auch ohne Notenständer oder Tablet und trotzdem bleiben die Notizen im Blickfeld, die Beatles hatten offenbar auch beim "human printer" eine Vorreiter-Rolle. :D

Eine richtig gute Szene mit Keyboarder Billy Preston - hinten links von Paul in der zweiten Reihe mit Ringo - ist mir bei der die Musik bemerkenswert missachtenden Regie und den untalentierten Kameraleuten auf dem Dach leider nicht aufgefallen. Man sieht ihn am besten bei Get Back an seinem Fender Rhodes Silver-Top Suitcase.
Immerhin, hier ist ein Suchbild für Gitarristen: Pedale zählen...

1788424073295.webp
 
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  • #12.700
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