Key-Stammtisch

  • #12.721
Ich hatte früher genau dasselbe Konzept - S90ES und Motif Rack für Brillianz und Natursounds, XV5080 für Pads aller Art und die Kuschelwärme in den Layern.

Als der Montage M herauskam, war er 1. nicht lieferbar und 2. unverschämt teuer. Den MODX M gab es noch nicht. Aufgrund des guten Kurses habe ich mich dann einfach mal für einen Nautilus entschieden, und bin mittlerweile komplett happy, was mit den verschiedenen Klangerzeugern alles so geht.
FM, VA und super Samples, auch von Fremdanbietern. Ich konnte damit alle qualitativ hochwertig ersetzen Mit dem Bedienkonzept komme ich klar - die haben alle ihre Schwächen und Stärken.

Will heißen: Ein Kronos oder (günstiger) Nautilus wäre ja vielleicht auch für dich interessant.
 
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  • #12.722
Ich hab nen Montage M und Fantom EX hier:
Für mich klanglich ein Traum, die ergänzen sich super!
Live nutze ich sie nicht. Wenn ich es müsste, dann würde ich den M7 mit dem 06er oder den 7EX mit dem MODX M6 kombinieren.....
 
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  • #12.723
Mit der Kombi Fantom und Modx kann man meiner Meinung nichts falsch machen. Mir würde vielleicht noch "DIE" Orgen fehlen und mich mit einem Ventilator behelfen. Ich spiele aktuell:

Kurzweil Forte + Fantom Ex - ist eine gute Kombination.
Fantom Ex + Viscount Legend One - ergänzen sich gut, wenn man Frieden mit dem VPiano geschlossen hat.

Der Modx7 steht nur rum aktuell, würde ich aber sicher einbauen, wenn ich meinen Forte nicht mehr schleppen möchte.
 
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  • #12.724
Hallo Gmaj7 und willkommen zurück.

Mit dem MODXM ist Yamaha* wirklich eine gute Serie gelungen. Ich mag den Sound sehr. Gerade AN1x hat es mir sehr angetan. Ich habe mir Anfang des Jahres den MODX M7 zugelegt und im vergleich zu meinem Fantom-08, dem Kronos 2 und Kurzweil PC-3x schlägt er sich gut und ich würde bedenkenlos bei einem Top40 Covergig nur mit dem MODX M7 losziehen. Ergänzt vielleicht durch einen Rechner um die kleinen Schwächen die er hat auszugleichen.

Schwächen nach meiner Meinung sind:
- das fehlende zweite Ausgangspaar für Klick etc.
- Polyphonie könnte bei komplexeren Setups nicht ausreichen
- Orgeln für Coverzeugs „nur“ okay
- Pianos kann der Kronos besser 😃

Mit einem Rechner und einem Submixer ala Behringer* XR-18 erübrigt sich das alles aber.
Man bekommt ja mit jedem MODXM auch das Plugin welches das Gerät komplett im Rechner abbildet. Dadurch löst sich dann das eventuelle Polyphonie-Problem und die Anzahl der Audioausgänge. Auch könnte man dann weitere Plugins nach belieben ergänzen.

Viele Grüße
Dennis
 
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  • #12.725
Danke für Euer Feedback.
Da waren aus jeder Richtung Empfehlungen dabei :-)
1) Kronos => Hatte ich schon und mich damals wieder getrennt. Ging auch meinem Korg Triton Pro mit MOSS Board damals so. Korgs wurden bei mir immer wieder gerne durch einen Yamaha* ersetzt :-)
2) Yamaha* plus Roland => Scheint immer noch eine tolle Kombi zu sein. Aus logistischen Gründen möchte ich erst mal schauen, ob nicht einer von beiden ausreicht.
3) Yamaha* alleine mit ein paar Einschränkungen, die mich gar nicht so stören. Zweites Ausgangspaar habe ich selbst bei großen Projekten nie benötigt. Polyphonie muss ich mal sehen, oft spiele ich ja nicht alle Sounds gleichzeitig :-) Und mit den Yamaha Pianosounds bin ich zurecht gekommen. Meinen S70xs sollte der Montage wohl übertreffen können? Eigentlich heute noch ein Megasample in meinem XS. Einziger Nachteil hier war, dass das Sample zu kurz war - im Bandkontext okay, alleine so lala.
4) Kurzweil: Hatte ich irgendwie gar nicht mehr auf dem Schirm.

Auf jeden Fall ein paar tolle Erfahrungen und ich spiele das Teil mal einen ganzen Nachmittag an. Ich hoffe nur, dass die Tastatur nicht zum Showstopper wird.
Idealerweise plane ich den Modx M8. Sollte mir die Tastatur nicht so zusagen ginge auch ein kleinerer und wird dann mit einer anderen Tastatur ergänzt.

Ich halte Euch auf dem Laufenden. Akut wird es ohnehin erst, wenn ich wieder ein passendes Projekt gefunden habe. Diesmal möchte ich lieber keine eigene Band mehr gründen :-)
 
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  • #12.726
  • #12.727
Rein interessehalber: Waren das klangliche Gründe, oder lag es am Bedienkonzept?
Eins vorweg - der Kronos ist eine Mega Workstation, mit der man garantiert amtlich abliefern kann! Mehr Syntheseformen für´s Geld gibt es nirgends :-)

Aus der Erinnerung waren es 3 Hauptgründe: (13 Jahre her ungefähr - muss alles nicht mehr aktuell sein)
- Tastatur lag mir nicht (88er). War nicht Korgs Schuld, für meinen Geschmack irgendwie die Kombi aus schwergängig und dennoch wenig Gefühl
- Effektrouting. Insert Effekte müssen jedes Mal manuell dem Klang zugeordnet werden in einer Performance. Für mich gehören Insert-Efffekte zum Klang, und wenn ich eine Phaser-Gitarre auswähle mit Verzerrung, will ich nicht, dass Phaser und Verzerrung weg sind ;-) Man konnte es zwar manuell kopieren, aber da sind dann am Anfang die Splitzonen verschwunden und man kann einfach nicht mal auf die Schnelle auspropieren welcher Klang noch passt, weil beim Durchsteppen die Klänge ja nicht so klingen wie sie eigentlich sollen. Im Gegenzug kann man beim Kronos 12 Effekte auf einen Klang legen - das brauche ich aber nicht ;-)
- Sound: Er klang einfach nicht so geil, wie er es bei den Möglichkeiten eigentlich sollte. Wäre aber definitiv kein Showstopper geworden, wenn ich da so viel Liebe und Zeit wie in meinen Fantom investiert hätte. Vermisst hatte ich damals eine warme Amp-Simulation - das klang damals mehr nach hartem Gain oder Verzerrung. Dadurch konnte ich meine Epianoklänge mit warmer leichter Zerre nicht nachbilden. => Das kann nach 13 Jahren Updates schon längst behoben sein. Die Grundpatches hatten auch alle riesige Lautstärkesprünge - da hat Yamaha glaube ich mehr Liebe in die Werkssounds investiert.

Ich habe damals 10 Shows damit gespielt und mir dann doch wieder einen Yamaha S70XS geholt, der sich mit dem Fantom wunderbar ergänzte.
 
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  • #12.728
Effektrouting. Insert Effekte müssen jedes Mal manuell dem Klang zugeordnet werden in einer Performance. Für mich gehören Insert-Efffekte zum Klang, und wenn ich eine Phaser-Gitarre auswähle mit Verzerrung, will ich nicht, dass Phaser und Verzerrung weg sind ;-) Man konnte es zwar manuell kopieren, aber da sind dann am Anfang die Splitzonen verschwunden und man kann einfach nicht mal auf die Schnelle auspropieren welcher Klang noch passt, weil beim Durchsteppen die Klänge ja nicht so klingen wie sie eigentlich sollen. Im Gegenzug kann man beim Kronos 12 Effekte auf einen Klang legen - das brauche ich aber nicht ;-)
Das hat man aber spätestens mit der Firmware auf dem Stand des Kronos 2 behoben. Man kann im Program-Mode den aktuellen Klang an eine Combi senden und dabei gezielt sagen, dass die Insert-Effekte (inklusive Routing) und auch die Send-Effekte inkl. Send-Anteile übernommen werden. Wenn man eine Combi aus mehreren Programs strickt, macht das mit den Send-Effekten nicht immer Sinn aber die Möglichkeit besteht.
 
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  • #12.729
Korg (...)
- Sound: Er klang einfach nicht so geil, wie er es bei den Möglichkeiten eigentlich sollte.
Das ist bei mir der Hauptgrund, weshalb Korgs immer wieder gehen mussten, gerade bei meinen sonstigen Möglichkeiten mit Moogs, Oberheims, Cheetah, Akai, Novation, Waldorf, ...

Geblieben sind nur der Korg 01/WproX wegen der Tastatur und der Korg Karma wegen einigen Programm/Elektronik-Features. Ach ja, einen Z1 hab ich auch noch "eingekauft", mich aber noch kaum damit befasst. So Basis-Workhorses sind auch in meinem ausufernden Setup von Yamaha und Roland (aber da auch ältere Semester und neben je ein paar "Standard-Maschinen" auch ein paar Exoten).
 
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  • #12.730
Beim Korg Kronos2 waren bei mir die Bootzeiten und die FX Schlacht für jede Combination das Live-Aus. Die Bootzeiten vom Fantom und Forte sind auch schon grenzwertig, aber deutlich schneller beim laden. Live kann schon mal was passieren. Die Viscount braucht 3 Sekunden, gefühlt.
 
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  • #12.731
Die warme Zerre hab ich bei Korg auch immer vermisst. Das Effekt System hat für mich auch nicht gepasst.
 
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  • #12.732
Dank @toeti hatte ich auch mal für zwei Wochen einen Kronos bei mir zu Hause stehen. Die Bootzeit hat mich auch abgetörnt. Bin auch sonst so nicht warm geworden mit dem Gerät. Meine neuste Errungenschaft, ein Kurzweil K2700, der den im Prinzip sehr coolen PC3K8 ablösen sollte, der eigentlich nur in die Jahre gekommen war. Es hat ein halbes Jahr gedauert, bis ich den K2700 für die Top40 Band einsatzbereit hatte, da ich die über 300 Setups aus dem PC3 nicht 1:1 rüber bekam und alles neu erstellen musste, und ich hab auch noch nicht alles drauf, was die Kiste könnte, z.B. hab ich die Programmierung der Pads noch nicht verstanden, und auch ein paar andere Dinge funktionieren noch nicht so, wie ich sie am PC3 genutzt hab. Dafür hab ich alles ohne Mainstage umgesetzt, wo ich mir noch einiges an Sounds dazugeholt hatte, u.a. Bläser durch die Session Horns Pro von NI.
Ich denke, man bekommt alles mit jeder der angesagten Workstations hin, ob Korg, Roland, Yamaha oder Kurzweil, es kostet halt Einarbeitungszeit.
 
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  • #12.733
Ich denke, man bekommt alles mit jeder der angesagten Workstations hin, ob Korg, Roland, Yamaha oder Kurzweil, es kostet halt Einarbeitungszeit.
Volle Zustimmung, inzwischen ist glaube ich jede Workstation ab mindestens der Mittelklasse, zu der ja dann auch der MODX M oder die Fantom-0 Serie gehört, soweit in der Lage, dass mit mit den Geräten eine große Bandbreite abdecken kann und eigentlich fast jede Art von Gig oder Aufgabe im Studio damit bewältigen kann.

Klar gibt es Stärken und Schwächen und die persönlichen Soundvorlieben. Auch die Bedienkonzepte sind manchmal klar ersichtlich und manchmal etwas, na sagen wir mal freundlich, gewöhnungsbedürftig. Man muss nur „sein“ Gerät finden und dazu muss man seinen Workflow sehr gut kennen und auch einschätzen können.
 
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  • #12.734
... und "den" Workflow, wo einfach alles passt, hat eben auch keiner. Welche Kröte man eher bereit ist zu schlucken, ist dann Geschmackssache...
 
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  • #12.736
Und an Microbug erinnere ich mich noch :-) Bin mal gespannt auf Seine Tastaturerkenntnisse.
Achguck - welcome back!

Bei den Tastaturen muß ich Dich leider enttäuschen, denn bei Hammermechaniktastaturen sind meine Kenntnisse sehr begrenzt, da ich im Gegensatz zu Dir kein gelernter Pianist bin :)

Ich weiß nur, daß die MODX M Modelle 6 und 7 eine bessere Tastatur bekommen haben, ob das beim 8er auch der Fall ist kann ich nicht sagen, da wissen die Kollegen hier sicher mehr.
 
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  • #12.737
Ich weiß nur, daß die MODX M Modelle 6 und 7 eine bessere Tastatur bekommen haben, ob das beim 8er auch der Fall ist kann ich nicht sagen...
Leider ist im MODX M8 die GHS Tastatur drin.

Das ist eine Segmenttastatur und war lange Zeit Yamahas Einsteigertastatur bei den Portables. Im Board stehen reichlich Erwähnungen dazu, aber nur wenig Gutes.
Wegen meines Schwerpunkts Digitalpiano hätte ich statt des MODX M7 gerne einen MODX M8 gekauft, wenn Yamaha dem statt der GHS für einige hundert Euro mehr deren beste (relativ) leicht gewichtete Portable-Hammermechanik GrandTouch-S spendiert hätte. :nix:

Yamaha GHS:

View: https://youtu.be/9rBHsbxe80s?t=165

Gruß Claus
 
Grund: YT Video eingebunden
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  • #12.738
Mal eine Frage aus Interesse: Wäre es eigentlich für Euch ein sinnvolles Konzept, wenn die Hersteller Tastatur und Sounderzeugung/Bedienung trennen würden?

Ich lese relativ oft, dass Leute mit dem Bedienkonzept und den Sounds zufrieden sind, aber mit der Tastatur nicht, oder andersrum, so gerade bei Claus
wenn Yamaha dem statt der GHS für einige hundert Euro mehr deren beste (relativ) leicht gewichtete Portable-Hammermechanik GrandTouch-S spendiert hätte.

Man könnte ja den MODX M7 auch über eine separate Tastatur mit MIDI anspielen, wenn einem eine andere Tastatur besser gefällt, oder die Orgelsounds mit einer ungewichteten, die Pianosounds mit einer Klavierähnlichen. Nur bräuchte man dann gar keine Tastatur am MODX.

Bei Synths gibt es ja dieses Konzept, aber gibt es sowas auch für Workstations? Oder lohnt sich das für die Hersteller nicht, bzw arrangiert man sich dann mit der Tastatur?
 
  • #12.739
Bei Synths gibt es ja dieses Konzept, aber gibt es sowas auch für Workstations? Oder lohnt sich das für die Hersteller nicht, bzw arrangiert man sich dann mit der Tastatur?

Die Frage ist; warum lohnt es sich nicht mehr?

Denn früher gab es zu jeder Workstation auch ein passendes Rack. Mal im Vollausbau, mal nur die Sounds ohne Sequenzer und Pipapo. Aber es gab sie.
 
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