Key-Stammtisch

  • #12.761
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  • #12.762
Ich würde meinen Iridium live nicht mitnehmen. Der läuft fürs Studio stabil genug... Diese V3 Sound Tonmodule gibt es auch noch.
 
  • #12.763
Brandneu:
2026-10.webp

:D
 
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  • #12.764
Als Plugin?
 
  • #12.765
Matt Johnson (Jamiroquai) hat in seinem letzten Tour-Video ein Multi-FX-Pedal „versteckt“, das er mit einem Hersteller entwickelt, und das bald herauskommen soll. Irgendwie war es dann doch zu sehen (am Boden hinter ihm). Sagt euch „Zenotron“ etwas. Könnte das interessant werden?

Interessant war in dem Video noch der Aufwand, den J.K. für sein Monitoring betreibt: IE plus gefühlt 10 Stage Monitore und ganz persönlicher Monitor-Mischer.

Außerdem wird auf Tour scheinbar doch noch ganz ordentlich gebechert…

Gruß,
glombi

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  • #12.766
Matt Johnson (Jamiroquai) hat in seinem letzten Tour-Video ein Multi-FX-Pedal „versteckt“, das er mit einem Hersteller entwickelt, und das bald herauskommen soll. Irgendwie war es dann doch zu sehen (am Boden hinter ihm). Sagt euch „Zenotron“ etwas. Könnte das interessant werden?
Ist von Jam Pedals...

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  • #12.767
Danke. Ich finde bei Jam Pedals aber weder dieses Modell, noch Matt Johnson als Artist gelistet?

Ah, bei bonedo stand letztens folgendes:

"Ich spiele das Rhodes am liebsten mit einer Amp-Simulation. Dafür nutze ich das UAD Dream Pedal. Das ist ziemlich gut und liefert außerdem einen Spring-Reverb-artigen Effekt. Auf dem Rhodes experimentiere ich auch gerne mit MXR-Phaser und Chorus.

Tatsächlich kommt bald ein analoges Multi-Effektpedal von mir heraus, mit Stereo-In und -Out sowie Chorus, Delay und Distortion. Das klingt richtig gut!"

Dann brauche ich es wohl eher nicht... :redface:
 
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  • #12.768
Weiß jemand, ob es die "The Live Workshop Tapes"-Reihe irgendwo noch in digitaler Form gibt? Das Jack McDuff Tape findet man auf Youtube, von dem Joey DeFrancesco-Video zumindest einen Ausschnitt, aber mich würde die gesamte Reihe, vor allem aber das Joey DeFrancesco-Tape interessieren.

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  • #12.769
Das Beste, was ich gefunden habe sind folgende Infos:


Für den spezifischen Titel „The Live Workshop Tapes“ von B.T. Productions gibt es aktuell keine direkten Kaufangebote im regulären Online-Handel oder auf den gängigen Musikplattformen.
Da es sich hierbei höchstwahrscheinlich um ein seltenes, älteres Schulungsmaterial, eine limitierte Eigenproduktion (z. B. auf Kassette/VHS) oder ein Bootleg handelt, sind dies die besten Anlaufstellen für die Suche:
  • Discogs: Auf dem weltgrößten Marktplatz für Tonträger ist ein Künstlerprofil für BT Productions gelistet. Sie können das Werk dort auf Ihre Wishlist (Wunschliste) setzen, um sofort benachrichtigt zu werden, sobald ein privater Verkäufer ein Exemplar anbietet. [1]
  • Spezialisierte Sample- & Beat-Shops: Falls es sich um Aufnahmen der Hip-Hop-/Jazz-Gruppe L.B.T. (Live Beat Tapes) handelt, lohnt sich ein Blick bei HHV Records oder direkt auf der Label-Seite von Raw Tapes Records.


In digitaler Form müsste das schon jemand "privat" für sich gemacht haben, also nicht für den "gewerblichen Gebrauch" insbesondere nicht zum Verkaufen.

Bleibt also nur, dass man erst überhaupt jemanden findet, der Originale der Bänder hat, wovon man dann vielleicht digitale Versionen machen könnte...

Good Luck :prost:
 
  • #12.770
Hardware in Plugin-Größe zum Plugin-Preis. :D Das ist optimal für G.A.S.-Süchtige bzw. Einsteiger mit eher kleinem Budget und kleiner Studentenbude, denn Wohnraum ist knapp und oft teuer. Da bleibt oft weder Platz noch Geld für einen großen Jupiter-8 übrig. :D Jedenfalls scheint die Nachfrage nach solchen Boutique's weltweit da zu sein, wenn Roland das immer wieder macht.
 
  • #12.771
Die Hauptsaison ist für mich rum. 2026 ist gelaufen. Jetzt repariere ich mal alles was so kaputt geworden ist in der Saison. Nächstes Jahr mach ich sicher weniger.
 
  • #12.773
Nett, aber ist das nicht nur Augenwischerei? Es wird einem analoge Authentizität vorgegaukelt, aber eigentlich ist das doch nur ein einzelnes VST auf einer spezialisierten HW-Plattform, oder ein stark limitierter Digital-Synth. Mit beidem richtig wäre man langfristig günstiger unterwegs. Nicht, dass ich etwas gegen Digital hätte, im Gegenteil. Aber dann sollte man auch dazu stehen. Oder geht es hier nur um die Limitierung und Einfachheit der Bedienung?

Ich komme halt gerade aus dem "Analog Only Thread" der Gitarristen...

Sowohl technisch, finanziell aber auch vom Gewicht und der Transportierbarkeit bin ich schon ziemlich froh, dass es heute mächtige Stage-Pianos oder Workstations gibt, die in einem Gerät alles vereinen, was ich für die Cover-Band "brauche". Aber auch wenn ich für die Band auf Streicher, Bläser und Orgel verzichten würde, "bräuchte" ich analog für mein Glück immer noch einen kleinen Konzertflügel, ein Fender* Rhodes und mindestens je einen Mono- und einen Poly-Synth. Das müsste dann zur Probe geschleppt werden, oder doppelt vorhanden sein...

Mein Nord Stage 4 73 deckt alles mehr als ausreichend ab. Aber selbst der verursacht mir wöchentlich zu viel Schlepperei. Ich wäre daher schon längst zumindest versuchsweise auf den MODX m7 umgestiegen, wenn ich da aufgrund der Komplexität nicht noch so mit der Bedienung kämpfen würde.

Ich komme von Geige, Saxophon und E-Gitarre*, und finde Analog auch schon geil. Und es ist nicht unwahrscheinlich, dass ich mal einen Steinway B Flügel erben könnte. Das Ding hätte dann insbesondere einen individuellen Wert. Ein Platz im Haus würde sich sicher auch finden, trotzdem überlege ich, ob ich mir und der Familie das "antun" würde. Allein, weil ich als Späteinsteiger viel zu schlecht bin. Laut spielen ist zu meine Zeiten eh nicht möglich, die Kinder konnte ich nicht für Klavier begeistern. Platz nimmt so ein Ding auch weg, und verstimmen tut es sich auch...

Letzteres ist übrigens ein ganz wichtiges Argument gegen klassisch Klaviere/Flügel. Ich höre zwar weder absolut, noch Melodien oder Harmonien, aber ich reagiere sehr empfindlich auf in sich verstimmte Instrumente. Da ist digital einfach unschlagbar...

Wie steht ihr dazu? Seid ihr "Analogverfechter", "Digitalfreund" oder diesbezüglich ganz pragmatisch? Ich hoffe, das Thema ist Stammtisch geeignet. Einen eigenen Thread ist mir das nicht Wert.

Gruß,
glombi
 
  • #12.774
aber ich reagiere sehr empfindlich auf in sich verstimmte Instrumente.
Ich habe seit Ewigkeiten Beides... Grosses Klavier im Wohnzimmer (davor nen kleinen Flügel... War schon ein Traum vom Anschlagverhalten) und ein Nordstage 2 EX88 für Band und im Übungskeller. Aber das Thema Verstimmen war für mich trotz sehr sensiblem Gehör auf Dissonanzen nie ein Thema beim Klavier. Wenn, dann ändert sich eher die Gesamtstimmung ein paar Cent nach unten z.B., aber dass Einzeltöne grob daneben liegen (insbesondere im Hauptspielbereich) hatte ich nie. O.k., zuletzt wenig auf dem Klavier gespielt und, denke ich, gutes Raumklima (obwohl: Fussbodenheizung, grosse offene Wohn-Ess-Küche, Grundofen im Raum - im Winter...), aber es reicht bei mir alle 2 Jahre im Schnitt stimmen zu lassen. Nicht, weil es dann verstimmt KLINGT, sondern weil es sinnvoll ist. Der Stimmer bestätigt dann auch immer den minimalen Grad der Verstimmung... Liebe Grüße Frank
 
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  • #12.775
Beim recording auf jeden Fall digital.

Wie sagte Tony Carey: "Ich habe 1 1/2 Jahre meines Lebens damit verbracht, Tonbänder zurückzuspulen."

Wenn man analog als Effekt haben will überspielt man halt nochmal auf Band, vom Produzenten Franz Plasa wird das so berichtet.
 
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  • #12.776
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  • #12.778
Ich habe ein wenig geschaut und Verstärker findet man bei euch an mehreren Stellen. Da das Ding hier aber noch keiner gehört hat, erst mal als Diskussionsgrundlage (auch über den Sinn von Vintage Optik mit FRFR ...)

P.S. da fand ich mal zumindest mal eine spannende Pressemeldung im täglichen E-Mail Stapel :-)

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ASHEVILLE, N.C. (October 27, 2026) – Moog Music® today announced Model 112 and Model 210, two full-range, flat-response (FRFR) instrument amplifiers purpose-built for synthesizers, keyboards, drum machines, and modern electronic performance rigs.

Model 112 combines a portable 12-inch format with 440W RMS bi-amplified power for studios, rehearsals, personal monitoring, and live performance. Model 210 steps up to a 550W RMS, 2.5-way design with dual 10-inch woofer and deeper low frequency extension for larger stages and more demanding performance rigs.

Both models deliver an all-analog amplification path, 4 stereo inputs and an integrated four-channel stereo mixer, balanced PA connectivity, Bluetooth® streaming, headphone monitoring, and Stereo Link for building a two-amplifier stereo system. Together, Model 112 and Model 210 extend Moog's focus on electronic performance from the instrument itself to how it is monitored and heard on stage, in rehearsal, and in the studio.

"Every great electronic instrument has its own sonic identity," said Joe Richardson, President at Moog Music. "Model 112 and Model 210 were designed to preserve that identity, not color it. From the unmistakable warmth of a Moog synthesizer to the transient snap of a drum machine, these amplifiers allow the true character of the instrument to come through. Musicians work hard to shape their sound. They deserve amplification that delivers it honestly, consistently, and exactly as intended."

MODEL 112: everyday Versatility
Model 112 delivers full-range electronic-instrument amplification in a portable format designed to move between studio, rehearsal space, performance, and personal monitoring setups. A 440W RMS bi-amplified system drives a 12-inch woofer and 1-inch compression driver with a frequency response of 40Hz–20kHz. A top carry handle makes Model 112 the more portable choice for musicians who regularly move between creative and performance environments.

MODEL 210: Command the stage
Model 210 is the higher-output system in the range, designed for larger stages and demanding electronic performance rigs. A 550W RMS bi-amplified, 2.5-way design combines a 1-inch compression driver with dual 10-inch woofers, one woofer for full range, the second focusing on low frequencies extending down to 35Hz ensuring powerful response for synthesizer bass, electronic drums, sound design, and bass modeling systems. Full-grip side handles and removable casters support transport and stage position, while two Model 210 amplifiers can be connected using Stereo Link for performance setups.

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DESIGNED FOR ELECTRONIC INSTRUMENTS
Traditional guitar and bass amplifiers are intentionally voiced to contribute to the sound of the instrument. Model 112 and Model 210 take a different approach, using full-range, flat-response amplification designed to reproduce the frequency range, dynamics, and character of synthesizers, keyboards, drum machines, modeling processors, and other electronic sound sources. An all-analog amplification path provides immediate response without introducing signal-processing latency into the amplification path, keeping performers closely connected to the response of instruments.

Mix, monitor, and connect the complete rig
An integrated 4-channel analog stereo mixer lets musicians combine multiple keyboards, synthesizers, drum machines, and playback sources through one system. Channel 1 also includes a microphone preamp for performance and rehearsal, while a 3-band Baxandall master EQ provides control over the complete mix. Balanced stereo XLR and TRS outputs send the full mix to front of house while the amplifier provides dedicated onstage monitoring. Headphone monitoring supports silent rehearsal, and Bluetooth 6.0 streaming provides wireless playback for reference tracks and play-along practice.
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FROM one amplifier TO STEREO
Each model operates as a complete amplification system on its own. Stereo Link connects two compatible Moog amplifiers to create a stereo system for synthesizers, keyboards, drum machines, modeling processors, and effects that use stereo as an integral part of their sound.

KEY FEATURES
  • ALL-ANALOG FRFR AMPLIFICATION: Full-range, flat-response Class D amplification designed to reproduce the character and frequency range of connected instruments.
  • DESIGNED FOR ELECTRONIC INSTRUMENTS: Purpose-built for keyboards, synthesizers, drum machines, and electronic performance rigs, plus bass and guitar preamps and modelers requiring FRFR amplification.
  • INTEGRATED 4-CHANNEL STEREO MIXER: 4 stereo inputs allows connection of multiple instruments and playback sources through one system, with a microphone preamp on Channel 1.
  • 3-BAND BAXANDALL MASTER EQ: Shape the complete amplifier mix directly from the system.
  • PROFESSIONAL PA CONNECTIVITY: Balanced stereo XLR and TRS outputs route the complete mix to front of house while the amplifier remains available for personal monitoring.
  • BLUETOOTH STREAMING AND HEADPHONE MONITORING: Bluetooth® 6.0 audio streaming (A2DP, AVRCP) supports reference tracks and play-along practice, with headphone output for silent monitoring.
  • STEREO LINK: Connect two compatible Moog amplifiers for stereo amplification.
  • PREMIUM MOOG INDUSTRIAL DESIGN: Tolex-wrapped wood with protective metal corners, vintage grille cloth, top carry (112) and side handles plus removable casters (210).

MODEL 112:
  • 440W RMS bi-amplified system
  • 12-inch woofer and 1-inch compression driver
  • 40Hz–20kHz frequency response
  • Top carry handle
  • 47.84 lbs / 21.7 kg

MODEL 210:
  • 550W RMS bi-amplified 2.5-way system
  • Dual 10-inch woofers and 1-inch compression driver
  • 35Hz–23kHz frequency response
  • Full-grip side handles and removable casters
  • 69.89 lbs / 31.7 kg

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AVAILABILITY AND PRICING
Moog Model 112 and Model 210 are available starting today October 27, 2026, priced at $799 USD / 799.99 € / £679.99 and $999 USD / 999.99 € / £849.99 respectively, through authorized Moog dealers and select music retailers worldwide.

Gruß
Martin
 
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  • #12.779
Vielen Dank für die brandheiße Info, auch wenn es mit dem faden Norlin-Ära-Geschmack nun unter InMusic schon nach einem Ausschlachten der Marke aussieht (es gibt halt jetzt keinen Bob Moog mehr, der die Marke irgendwann zurückkaufen würde :cry: ). Natürlich bringt niemand im Netz ein lesbares Bild von oder eine klare Aussage zu "Made In ...", es dürfte jedoch Taiwan sein, auch wenn gemutmaßt wird, dass die Entwicklung aus Asheville stammt, aber überprüfen kann das ja niemand.

Preise gibt es auch aktuell (leicht abweichend von der Liste) in € für den u.a. deutschen Markt: "Die beiden neuen Moog Amps sind ab sofort lieferbar. Das kleinere Model 112** kostet 769,- €; für das Model 210** bezahlst du 969,- €." Und lieferbar sind die beiden Versionen natürlich auch bei Thomann*:

Moog Model 112*
*

Moog Model 210*
*

Einen Markt ...? Gibt es ihn wirklich? Keyboarder spielen im Proberaum und auf der Bühne ja doch meist direkt in kleinere oder größere PAs der Band oder haben einen mehr oder weniger großen Sub-Mixer "vorgeschaltet". Eine Einbeziehung eines solchen reinen Leyboard-Verstärkers bedeutet halt auch noch ein Teil mehr zu schleppen und eventuell zu verkabeln. Ob die integrierten Mixermöglichkeiten von 4 Kanälen bei beiden Modellen jetzt für das Homestudio praxisrelevant ist, werden die Verkaufszahlen zeigen. Allerdings gibt es nur eine gemeinsame Klangregelung, was u.U. neue Abstimmungen unter den angeschlossenen Keys/Synths erfordern kann. Ich denke, dass da jemand meint, auf eine Marktlücke gestoßen zu sein - für mich wirklich fraglich, wie sich das in der Praxis zeigen wird.
 
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