Lakewood - Userthread

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    lakewood
  • #221
Guten Abend,,wie ist denn hier die Meinung oder Erfahrung mit den Lakewood Klampfen die Boden und Zargen aus französischer Eiche haben ? Ich habe bei Session in Frankfurt einen M-35 CP gespielt und fand den Klang interessant.
Ich bin mir nicht sicher wie wir die Frage verstehen sollen. Erfahrung mit Lakewood Gitarren ist im Forum vorhanden und wir Lakewood Spieler halten die Gitarren für tolle Instrumente. Da wird die Eiche sicher keine Ausnahme sein. Aber ob das für Dich die richtige Wahl ist, kannst nur Du entscheiden. Das hängt von Deiner Musik und Deinen Vorlieben ab. Wenn Du beim Spielen und beim Klang ein breites Grinsen im Gesicht hast und Du keine Lust hast, sie aus der Hand zu legen, kann der Betrag, den sie kostet, gerechtfertigt sein. Wenn Deine Reaktion weniger positiv ist, findest Du wahrscheinlich etwa zu dem Preis, das besser zu Dir passt.
 
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  • #222
Ach, wenn man der Meinung ist (so wie ich), dass das Korpusholz doch einen Anteil an Klang hat, dann kann eine solche Frage ganz interessant sein, um von denjenigen, die ein solches Instrument vielleicht schon länger haben, Ideen jenseits des ersten Eindrucks zu gewinnen. Bei mir hat sich bspw. herausgestellt, dass ich Palisander- und Mahagoni-Instrumente (desselben Herstellers, bis auf den Korpus identisch) für verschiedene Settings nutze, da sie verschieden ansprechen und verschiedene Frequenzen betonen. Sind aber beides weder Lakewoods noch aus Eiche, daher kann ich konkret keine Erfahrungen beitragen.

P.S.: Ob das Instrument gefällt, kann tatsächlich coleslaw nur selbst entscheiden. Wenn er gerne mit anderen Leuten spielt, dann könnte so eine Situation, wie von mir beschrieben, entstehen. Dann einfach die Leute aus dem Ensemble zum Probespielen mitnehmen. (Oder fragen, ob man das Instrument für eine Probe ausleihen darf.)
 
  • #223
fand den Klang interessant.

Wie weit weg von der Erwartungshaltung war der denn? Worin hat er sich unterschieden?

Lakewood hat ja in den CITES Stress Jahren (vorher auch schon) viel mit „untypischen“ Hölzern gearbeitet. Sie haben also einiges an Erfahrung, wie sie es trotzdem so abstimmen können, dass da zwar Eigenständigkeit drin ist, sie aber nicht aus der Box fallen.

Und auch wenn ich noch keine Eiche in der Hand hatte, so doch im Showroom (für dich sicher auch erreichbar) schon sehr verschiedene Hölzer. Bisher hatte ich es immer so wahr genommen, dass da alle Frequenzen drin sind - aber ne jeweils leicht unterschiedliche EQ Kurve drauf liegt.

Gruß
Martin
 

  • #224
Also Erwartung hatte ich keine, da ich Eiche als Tonholz bei Akustikgitarren bisher nicht auf dem Zettel hatte und irgendwie immer mit Fußboden und Möbel assoziiere,
Für mich klang es heller als Palisander und stringenter als Mahagoni und hat mich an Ahorn erinnert, wenn auch etwas wärmer. Ich weiß halt nicht wie gut es im Kontext mit anderen Gitarren, auch verstärkt rüberkommt, deshalb würde mich interessieren wenn jemand damit Erfahrung hat. Der Einsatz wäre mehr im Bereich Strumming und Pickimg mit dem Plektrum und weniger Fingerpicking.
 
  • #225
Hey,
es ist n paar Jahre her als ich Lakewood Händler war...jedoch war es die Zeit als die 35er Serie mit Eiche als Korpusmaterial präsentiert wurde. Nach ausgiebigen Tests und einigen Gespräche damals mit Martin Seliger war mir klar, dass er die die 31/32er Serie ablösen wollte als es damals so aussah, als ob Palisander bald nicht mehr zur Verfügung stehen könnte.
In der Tat fand ich es erstaunlich wie ähnlich eine D35-CP einer D31-CP klang...das war fast nicht heraus zu hören...da klang die D32-CP deutlich anders durch den Hochglanz-lackierten Korpus.

Wichtig ist, was du dir unter nem Strumming-Sound vorstellst. Die D32-CP klingt schön rund und seidig, dennoch mit Druck beim Strumming...geht "gewohnt" ins Ohr, den Sound kennt man.
Die D31-CP ist schon dynamischer, zischt mehr, hat etwas weniger Wärme, "rockt" mehr...da macht sich der weniger Lack bemerkbar....D35-CP quasi gleich, zumindest sehr ähnlich.
Wenn`s noch mehr "knallen" soll dann kann ich empfehlen die D18-CP mit Ovangkol Korpus zu testen...Akustik-Rock pur ;)

Gruß,
Bernie
 
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  • #226
und hat mich an Ahorn erinnert

Der Einsatz wäre mehr im Bereich Strumming und Pickimg mit dem Plektrum und weniger Fingerpicking.

Im klassischen Kontext wäre dies ne Gibson SJ200 (Southern Jumbo). Der recht helle Klang der Ahorn Gitarre war genau der gesuchte im Kontext mit anderen Instrumenten, da diese "Frequenzen" noch zu haben waren.

Wenn du die Eiche in deiner Wahrnehmung in diese Ecke steckst, dann sollte das Live mit Band im Rock gut funktionieren.

Gruß
Martin
 
  • #227
@hack_meck bei der J-200, die ich besaß, kam leider irgendwann mal die Decke soweit hoch daß sie kaum noch bespielbar war. Außerdem ist mir das Format mittlerweile zu groß.
Ich habe vor kurzem bei Session in Frankfurt alle dort in Frage kommenden (Grand Auditorium, Grand Concert) stehenden Martin, Taylor, Gibson und Lakewood Akustiks getestet und blieb wie erwähnt an der Lakewood D 35 CP hängen. Will schauen, wenn ich wieder in Frankfurt bin, das ich sie nochmal anspiele.
 
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  • #228
...sicherlich eine gute Wahl...du würdest ne Gitarre erwerben, die so gut wie alles kann und sehr sensibel darauf anspricht, was du mit ihr anstellst.
Zudem: was dir mit der Gibson passiert ist, wird mit der Lakewood sicherlich nicht passieren, dafür sind die Teile viel zu robust...und haben dazu noch nen top Service vom Hersteller in der Hinterhand ;)
Als ich noch Händler war legte ich für Lakewood mit gutem Gewissen und blindem Vertrauen meine Hand ins Feuer und bin nie enttäuscht worden, im Gegenteil...definitiv eine der besten "No Bullshit Companies" in Business!!!!

Gruß,
Bernie
 
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  • #229
Hallo zusammen,

ich möchte hier im User-Thread auch als Lakewood User vorstellen. Seit Januar darf ich eine M-18 mein Eigen nennen.
 

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  • #230
Coole Griffbretteinlage und eine schöne Haselfichtendecke.
Viel Spaß mit der neuen Lakewood!
 
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  • #231
ich finde sie auch sehr cool.
Viel Spaß damit!!
 
  • #232
Servus ... Sommerfest anybody ... Lakewood wird 40 Jahre alt ...


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Lakewood Pressemeldung vom 21.04.2026

40 Jahre Gitarrenbau made in Germany – Lakewood Guitars lädt zum Sommerfest ein


Vier Jahrzehnte Gitarrenbau „made in Germany“

Diesen besonderen Anlass feiert Lakewood Guitars am 29. und 30. Mai 2026 mit einem zweitägigen Sommerfest in der eigenen Werkstatt bei Gießen in Mittelhessen – und lädt Besucherinnen und Besucher herzlich dazu ein, Teil dieses Jubiläums zu werden.

An beiden Tagen öffnet die Werkstatt ihre Türen für interessierte Gäste. Bei geführten Rundgängen erhalten Besucher Einblicke in die Entstehung hochwertiger Akustikgitarren – von der Auswahl der Hölzer bis zum fertigen Instrument. Im Showroom stehen zahlreiche Modelle zum Anspielen bereit, während auf einer “Open Stage” Raum für eigene musikalische Beiträge geschaffen wird.

An beiden Abenden finden zudem Konzerte in besonderer Atmosphäre statt: Die Werkstatt wird zur Bühne und bietet den passenden Rahmen für intime Live-Erlebnisse. Lakewood-Musiker hautnah und mit selten erlebter, persönlicher Nähe.

Das Sommerfest versteht sich nicht nur als Blick hinter die Kulissen, sondern als Begegnungsort für Musiker, Gitarrenliebhaber und alle, die sich für handwerklichen Instrumentenbau interessieren. Ergänzt wird das Tagesprogramm durch ein kulinarisches Angebot sowie die Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit dem Team vor Ort.

„Seit 40 Jahren bauen wir unsere Gitarren in Deutschland – mit viel Erfahrung, Leidenschaft und einem klaren Qualitätsanspruch. Dieses Jubiläum möchten wir nicht für uns allein feiern, sondern gemeinsam mit jedem, der Freude an handgemachter Musik und Gitarren hat.”

Weitere Informationen zum Programm sowie Tickets für die Abendveranstaltungen sind online erhältlich unter:
www.lakewood-guitars.de

Gruß
Martin
 
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