Ich hab das Top glücklicherweise schon seit der Erstauslieferung und werde wohl demnächst auch nach einem zweiten Ausschau halten, ist der Beste Amp den ich je hatte und sehr viel flexibler als meine Roadkings.
Alles was man beim MarkV beachten muss ist ihn ausschlieslich mit den Ohren zu "Tweakn" und nicht mit den Augen, dann kriegt man die besten Sounds aber teilweise die am skurrilsten aussehenden Settings.
Man muss experimentierfreudig sein und es manchmal auf sinnlos erscheinende Versuche ankommen lassen um hinter einige Geheimnisse des Amps zu steigen.
Beispiel hierfür wäre zum Beispiel in Channel 3 nicht 12 Uhr als Ausgangstellung, sondern 9 Uhr zu nehmen, die dann nach oben und unten verändert werden, falls jemand nicht mag wie die Sliders ihre eigene Art Gain hinzufügen, oder es eben genau andersrum zu machen, wenn man mag wie drastisch sich beim MarkV noch Gain über den Treble Poti hinzufügen lässt.
Ein anderes Beispiel wäre der Mark I Mode in Channel 2, den man keinesfalls mit verrückten EQ und/oder Slidereinstellungen "bereinigen" muss, falls einem das Bassfundament nicht gefällt. Hält man den Output des Amps niedrig und geht mit dem Cannel Master in Channel 2 über 13, 14 oder 15 Uhr dann wird der Mark I plötzlich unglaublich offen und direkt.
Also es gilt eine Menge auszuprobieren und das ist wirklich ein toller Amp mit dem sich für mich dank der 9 Modes im Studio alles und wirklich alles nur durch den puren Amp und ein Mesa Cab realisieren lässt. Und wem das Live nicht reicht und sich zwischen den Modes nicht entscheiden kann, der nutzt heute mal einen Mark I sowie einen Mark IIC+ und morgen mal einen Mark IV usw.
Ich hab mir für alle Eventualitäten einfach noch einen Keeley TS9DX und einen Zakk Wylde Overdrive davorgehangen und bin damit nun erstmal bedient.
Ist ein fantastischer Amp
mfg Ronald