PA-Stammtisch

Und den letzten 2x21" Subwoofer mit dem ich gearbeitet habe, wurde in einem Theater für Erdbebensimulierung verwendet.

Wir machen das bei Bedarf mit den Bodyshakern unterm Gestühl, leider sind 24 Stück für 500 Plätze doch etwas zu wenig... ;).

Es ist viel einfacher, an den Balken zu rütteln, als die benötigte Menge Luft für den gleichen Eindruck zu bewegen :).
 
Hallo Peter,

Ich war heute die RCF TT22-A testen und bin restlos begeistert, zum Vergleich war auch noch die Art 310-A da und ich muss sagen die 22-A klingt deutlich entspannter und nicht so anstrengend wie die 310-A.

dieser Vergleich ist ja auch nicht wirklich "fair" - schließlich kostet die TTs auch über fünfmal soviel wie die ART, vom Vergleich 10" vs. 12" mal ganz abgesehen :rolleyes:...
 
Hallo Peter,



dieser Vergleich ist ja auch nicht wirklich "fair" - schließlich kostet die TTs auch über fünfmal soviel wie die ART, vom Vergleich 10" vs. 12" mal ganz abgesehen :rolleyes:...

Ja ich weiß aber das war die einzige andere Box die da war.
 
dieser Vergleich ist ja auch nicht wirklich "fair" - schließlich kostet die TTs auch über fünfmal soviel wie die ART, vom Vergleich 10" vs. 12" mal ganz abgesehen :rolleyes:...

Und wenn schon... Für das gleiche Geld bekommst du m.M.n. auch noch ein kleines bisschen besseres Material. Ich denke auch humi wird mir zustimmen, dass die S1214 von studt besser geht als die vergleichbare TT von RCF:
http://rockshop.de/produkt-1055042-1-StudtAkustikS1214MKII1214350700W8Ohm.html
Das ist ein absolut klasse Teil. Ich habe sie jetzt schon mehrmal hören dürfen und bin absolut begeistert. Ich möchte jetzt nicht sagen, dass die RCF schlechter ist, aber die Studt trifft eher meinen Geschmack. Die RCF ist ein Klasse Teil, aber die studt noch einen Tick besser. So ist auf jeden Fall meine Meinung. Wir diskutieren hier natürlich auf höchstem Niveau, das muss man mal anmerken!
Solltest du vor einen Anschaffung stehen, so hör dir doch die Studt mal an...
 
Ich kenne die Box nicht also kann ich dazu nichts sagen, preislich spielen die eh in der selben Liga. Aber man muss auch daran denken dass man eventuell mal was dazumieten muss und da ist Studt Akustik bei mir in der Nähe nicht vertreten. Ich werde mir auch noch die TW Audio M12 anhören wobei ich im Momment eher zu einer Aktivanlage neige aber mal schaun.
 
Wieso willst du denn Tops zumieten?
Die von dir ausgesuchten Tops sind sowieso nicht wirklich sinnvoll Clusterbar. Also das ist m.M.n. kein Agument.

wobei ich im Momment eher zu einer Aktivanlage neige aber mal schaun.

Wieso?
 
Als Delay Line, Monitor aber ich habe eher an Subs gedacht.

Soße. Weder die RCF, noch die Studt sind als Wedges (meinst du doch bestimmt?) nutzbar. Delays müssen auch nicht die selben Boxen sein, als die in der Front, dan macht es sogar gut, ein 12" oder 10" zu haben, denn die Bässe gehen schon bis hinten.
Wer hindert dich denn daran Bässe von RCF unter eine Studt zu stellen? Höre es dir an und du weißt, ob sie hamonieren oder nicht. In den meisten Fällen geht das mit 'nem ordentlichen Controlling sehr gut!

Kein Amprack und kein Controller.

Dafür schleppst und bezahlst du in JEDEM Sub ein DSP eine Endstufe. Ab 4 Subs für mich ein Nogo. Ich bin verfechter von Passivsystemen. Das sehen auch die "großen" Herrsteller von Boxen so: D&B, Studt, Seeburg, Nexo, Meyer, Kling und Freitag... fast alle haben so gut wie nur Passivsysteme...
Naja das soll jeder für sich entscheiden.
 
Wie gesagt ich hab mich noch nicht entschieden aber es ist in Österreich leider auch nicht so einfach sich mal eben eine Box anzuhören:( Das einzige Musikgeschäft in meiner nähe besorgt einem hochwertige Sachen nur wenn man sie dann auch kauft:mad:
Naja was soll man machen, ich sollte mal eine Deutschlandreise machen:)
 
Hör dir doch auch mal die Arcs von L-Acoustic an... so ewig teuer sind sie auch nicht!

mfg
 
Inwiefern soll es "andersrum" sein?
Ich hab das System so verstanden, dass man mehr Pegel im Bass braucht, um den gleichen bewerteten Pegel zu bekommen.

Heißt - grob gesagt - um 100 dB bei 1KHz äquivalent im Bass wiederzugeben, braucht man 140dB im Bass, weil jener mit -40dB bewertet wird (natürlich abfallen, siehe Kurve).

Kann aber auch sein dass ich das falsch verstehe.
 
@MHuman: egal nach welcher Bewertung lassen sich die 105dB erzielen ... alles nur eine Frage der Anzahl :D
Ich entsinn mich da an eine Mugge wo der "Künstler" 36 d&b B2 für einen 2000er Saal gefordert hat und da genügend Budget zur Verfügung stand auch bekam. Das Holz lief zwar auf "Standgas", ne besser gesagt kurz vorm "Abwürgen", aber der Typ war glücklich mit sein (grundrauschenden) Basswand ...

@Philipp: Seit wann kann man die Studts (Ausnahme S21220) nicht als Wedges verwenden, da müßten ja viele Leute was falsch machen seit Jahren :confused: Des weiteren sind die S1214 und S1514 mit ihren 60° sinnvoll clusterbar :)

@Alex: wenn man nur Muggen hat, wo mind. 3 Tops pro Seite benötigt werden, sind die ARCS (22,5° horizontal) sicherlich eine Alternative ... wer macht aber nur Muggen, wo ab 1000 Pax zu beschallen sind :rolleyes:

grüße, humi
 
Soo, nachdem nun der größte Stress vorbei ist (ihr erinnert euch - Schulkonzert, Kleinkunstabend etc.), war nun am Dienstag erstmal die letzte größere Aktion für die nächsten paar Wochen.

Ich hatte im Trostberger Postsaal (kennt den wer? :D) einen von einer Schule organisierten Ball zu beschallen. Der Informationsfluss war mal wieder grenzenlos: "Alle sagen die Hausanlage ist sch*****" -> von nem befreundeten Verleiher ne Dönercord Corus Line geholt. Was sonst noch vorhanden war, wusste auch keiner genau. Auf der etwas spärlichen Homepage stand was von Spirit Live (kann von der ersten Generation bis zur 4² und von 8 bis 32 Kanälen ja so ziemlich alles sein), Multieffektgerät und diversen Mics, mehr Info gabs nicht. Ich hab also voll auf den Überraschungseffekt gebaut und einfach mal das Beste gehofft.

Die Probleme gingen dann eigentlich schon daheim an :D: In meinem Focus muss halt nunmal MEIN Zeug mit: Siderack (unnötig, s.u.), diverse Kabelage, Werkzeug etc. Also die PA in den Touran von unserer Sängerin gepackt. Oder es zumindest versucht. :p Leider war der nämlich komplett mit Leuten besetzt. Nachdem wir Amprack und ein Top noch irgendwie in mein Auto bekommen haben (man beachte das 70kg Amprack - ein Teil mehr und die Reifen wären an der Karosserie angestanden :D) gings dann auch schon los.

Dort angekommen erst mal die Lage gecheckt und den sehr netten und hilfsbereiten Haustechniker kontaktiert. Idealerweise stand sogar eh alles zur Verfügung, was ich selbst dabei gehabt hätte, also die Karre wieder mal zu 80% mit unnötigem Krempel vollgeladen. GRMPF. Da hätte ich lieber meinen 32A-Verteiler mitnehmen sollen, denn irgendwie hing auf der Bühne alles auf einer Sicherung. Ein Adapter CEE16 auf Schuko ließ sich aber noch auftreiben, so war wenigstens das Amprack schon mal außen vor.

Aber ich war ja noch beim Equipment: Soundcraft Spirit Live 4² im 24er Frame :great:, 2x dbx 166A, dbx 4fach-Gate, Yamaha SPX, Lexicon Alex (nicht verwendet), 3x Yamaha Terzbänder. Was will man mehr?
Das einzig tückische war das im Saal integrierte MuCo, da gingen ein paar Kanäle nicht. Hat aber trotzdem grade so gereicht.
An Monitoren hat es wirklich nicht gemangelt - mit unseren mitgebrachten hätten wir in Summe 11 Stück dagehabt. :D Ist natürlich Blödsinn, und so wurde genau das verwendet, was schon aufgebaut war: 2x RCF ART 310A und 2x (weiße) EV Sx200 (letztere waren übrigens die "Scheiß Haus-PA" :gruebel: Manchmal frag ich mich schon, was die Leute für Ansprüche haben...)

Kurz zum Zeitplan:
14.30 Ankunft
16.00 Alles steht, ist soweit verkabelt und funktioniert auch
16.15 Soundcheck mit meiner Band Woid-Boyz
~17.00 Soundcheck mit der anderen Band - hätte ich gewusst, dass die mit Cajon kommen, hätt ich noch ein e912 organsiert, denn mit dem SM57 war das absolut lala im Vergleich zu dem, was ich letztens mit dem Sennheiser aus ner Cajon rausgeholt hab

Dann noch ein paar Feinheiten korrigieren, und am 20 Uhr gings dann los. Die erste Band war wirklich klasse - dürften auch so um die 17/18/19 alt gewesen sein und konnten echt alle drei geil singen. Zwei Mädels, die abwechselnd gesungen haben (hatten ein Neumann KMS dabei - Respekt) bzw. Cajon gespielt haben, und zwei Jungs an Keyboard und Gitarre.
Ab ca. 22 Uhr haben dann meine Homies angefangen und bis halb eins gespielt. Dann kam noch ein DJ, der musste dann aber um viertel nach eins auch schon wieder Schluss machen. Gerüchten zu Folge soll es ja Leute geben, die das ganze nicht beruflich machen und am nächsten Tag vielleicht rausmüssen (*auf mich deut*). Wenn die bis zum Umfallen weitermachen wollen, dann sollen die gefälligst selbst ne PA organisieren - da war sogar jemand mit Connections in ein Musikhaus dabei, aber das wäre ja Aufwand gewesen den man lieber auf uns abgewälzt hat... :evil:

Aber alles in allem wars echt ne geile Veranstaltung mit ner Menge Spaß, lauter positiven Rückmeldungen aus dem Publikum und gar nicht sooo viel Stress, wie ichs von anderen Gigs gewohnt bin.

Der Haustechniker hat im Übrigen die Lichtanlage über ein TRANSTECHNIK-Pult gefahren - alt, aber kann schon DMX. Aaaaber das Kühlmanagement :D Deckel offen halten mit zwei Rollen Gaffa war eh Standard, ab und zu hat er es dann ganz aufgeklappt und dem Netzteil etwas Luft zugefächelt, damits nicht völlig aussteigt (FOH war auf einer Empore - ungelogen am Ende über 35° da oben). :great::D

Wegen Bildern muss ich noch schauen, da ich selber nicht zum Fotografieren gekommen bin...


Gruß Stephan
 
Ich denke auch humi wird mir zustimmen, dass die S1214 von studt besser geht als die vergleichbare TT von RCF: [...] Das ist ein absolut klasse Teil. Ich habe sie jetzt schon mehrmal hören dürfen und bin absolut begeistert. Ich möchte jetzt nicht sagen, dass die RCF schlechter ist, aber die Studt trifft eher meinen Geschmack. Die RCF ist ein Klasse Teil, aber die studt noch einen Tick besser.

Leider hilft diese Beschreibung keinem Leser, der nicht beide Boxen kennt. ;)

Kannst Du uns etwas über den Klang sagen? Inwiefern klingen die beiden Boxen vom Hörerlebnis anderes? Aufdringliche/fehlende Frequenzbereiche, Dynamik, PRaT, Wiedergabe der Transienten...

Oder Infos über das Handling usw. wäre für einige sicherlich auch interssant! :)


Und den letzten 2x21" Subwoofer mit dem ich gearbeitet habe, wurde in einem Theater für Erdbebensimulierung verwendet.

Es ist viel einfacher, an den Balken zu rütteln, als die benötigte Menge Luft für den gleichen Eindruck zu bewegen :).

Oh, da habe ich mich etwas unklar ausgedrückt. Ich meinte mit "'Erdbebensimulation" das tiefe Grollen z. B. von Gewitter, einer Explosion in der Ferne oder eben das unheimliche "Rütteln" im tiefen Frequenzbereich. Dass der Saal vibriert ist zwar ein netter Nebeneffekt, war aber nicht der Anschaffungsgrund.

Aber Bodenshaker sind trotzdem wahnsinnig toll!

@Peterjunior: Weißt Du schon etwas neues über diese Anschaffung? Handelt es sich wirklich um 2x28"?


Ich hab das System so verstanden, dass man mehr Pegel im Bass braucht, um den gleichen bewerteten Pegel zu bekommen. Kann aber auch sein dass ich das falsch verstehe.

Du hast es richtig verstanden, nur etwas anders wie ich formuliert. ;)

Heißt - grob gesagt - um 100 dB(A/C) bei 1KHz äquivalent im Bass wiederzugeben, braucht man 140dB(C) im Bass, weil jener mit -40dB bewertet wird (natürlich abfallen, siehe Kurve).

Vergleich:

So so... z. B. 25 Hz auf 105 dB(A) fordern die also. Nur doof, dass das technisch leider absolut unmöglich ist.
(Man beachte das rot hervorgehobene)

Um die geforderten 100 dB(A) im Bass zu erreichen, müsste der Sub mit 140 dB(C) laufen. (Nur mal so als Hausnummer. Ich weiß, man kann dB(A) nicht in dB(C) umrechnen...)

Die A-Bewertung ist aber bei den Behörden dennoch so beliebt, da sie sehr gut geeignet ist eher leisere Lautstärken gut untereinander zu bewerten (wenn der Nachbar Sonntagsnachmittag seinen Rasen mäht, dann sind dass keine ohrenzerschlagenden >100 dB sondern "nervende" 30-whatever dB.) Die C-Bewertung tut sich bei leisen Signalen ungemein schwerer, dafür liefert die A-Bewertung bei lauten Signalen zu niedrige Werte.

Gruß, Lukas


Edit: Ich tipp einfach vieeel zu langsam^^

@MHuman: egal nach welcher Bewertung lassen sich die 105dB erzielen ... alles nur eine Frage der Anzahl :D

Für 50 dB mehr Leistung (20 Hz und 1 kHz auf je 105 dB(A)) braucht man die 100.000 fache Anzahl!

Foolsgarden fordert ab jetzt 200.000 Subwoofer und zwei Tops, damit auch ja alle Bedingungen des Riders ordnungsgmäß erfüllt werden können! :D
PS: Mir ist soeben aufgefallen, dass mein Foolsgarden- und Stereoanlagenbeispiel fehlerhaft sind, sry!
 
Oh, da habe ich mich etwas unklar ausgedrückt. Ich meinte mit "'Erdbebensimulation" das tiefe Grollen z. B. von Gewitter, einer Explosion in der Ferne oder eben das unheimliche "Rütteln" im tiefen Frequenzbereich. Dass der Saal vibriert ist zwar ein netter Nebeneffekt, war aber nicht der Anschaffungsgrund.

Aber Bodenshaker sind trotzdem wahnsinnig toll!

Ja, Du hast da schon recht - Bodyshaker ohne Tieftonunterstützung aus der Luft sind da nix richtiges, das funktioniert nur im abgestimmten Zusammenspiel. Die sind nur als Ergänzung nach unten zu sehen und sparen etwas an der Lesitung der Subwoofer... ;).
 
Kannst Du uns etwas über den Klang sagen? Inwiefern klingen die beiden Boxen vom Hörerlebnis anderes? Aufdringliche/fehlende Frequenzbereiche, Dynamik, PRaT, Wiedergabe der Transienten...

Oder Infos über das Handling usw. wäre für einige sicherlich auch interssant! :)
Vergleichstest zwischen den verschiedenen ART's und der S1214 gab's beim letzten PA Treffen. Wie üblich liefen die Geschmäcker auseinander ;)
- gewichtsmäßig macht man mit der Studt nichts gut, da die Flughardware, Holz statt Plaste und die massive Weiche das Ampgewicht in den ART's locker übertrumpfen.
- klanglich ist die aktuelle S1214 der Uraltreferenz d&b F1220 ebenbürtig, nur pegelmäßig kommt durch die aktuellen Speaker mehr raus
- handlingmäßig ist das halt eine klassische MuFu-Box (Tops, Wedge, flugfähig) ... Amp dran und fertig ist der Lack. Ein DSP-Weg davor schadet natürlich nicht für Limiter und die Ausbügelung der 2 nicht durch die passive Weiche (realistisch) ausbügelbaren "Schwächen" (wenn man das überhaupt "Schwächen" nennen darf)

Für 50 dB mehr Leistung (20 Hz und 1 kHz auf je 105 dB(A)) braucht man die 100.000 fache Anzahl!

Foolsgarden fordert ab jetzt 200.000 Subwoofer und zwei Tops, damit auch ja alle Bedingungen des Riders ordnungsgmäß erfüllt werden können! :D
PS: Mir ist soeben aufgefallen, dass mein Foolsgarden- und Stereoanlagenbeispiel fehlerhaft sind, sry!
nochmal langsam:
- durch Verdopplung der Membranfläche und der zugeführten Leistung erhöht sich der Pegel (idealisiert) um 6dB
- wenn jetzt also 105dB(A)@25Hz gefordert werden, hat das System ~160dB(unbewertet) zu liefern
- liefert eine einzelne Kiste 128db(unbewertet)@25Hz, fehlen uns also 32dB. Dies sind 6x6dB. Also werden die 2^6 (64) fache Anzahl an Boxen benötigt.

So und nun Schluß mit der Rechnerei wer am besten Gebäude abreißen oder die meisten Leute mit Herzrhythmusstörungen in's Krankenhaus schicken kann. Dieses Jahr hat eindeutig AC/DC hier in Deutschland gewonnen :D

grüße, humi
 
@Philipp: Seit wann kann man die Studts (Ausnahme S21220) nicht als Wedges verwenden, da müßten ja viele Leute was falsch machen seit Jahren Des weiteren sind die S1214 und S1514 mit ihren 60° sinnvoll clusterbar

Ehrlich gesagt wusste ich nicht, dass man die Studts auch hinlegen kann, aber wenn du das sagst, hast du da gerade ein Vorteil gefunden.
Das die Studts clusterbar sind, wusste ich. Hab eben nur geschrieben, dass die RCFs nicht wirklich sinnvoll clusterbar sind. Zumidest sind MIR 90° ein bisschen zu viel ;).

Leider hilft diese Beschreibung keinem Leser, der nicht beide Boxen kennt.

Kannst Du uns etwas über den Klang sagen? Inwiefern klingen die beiden Boxen vom Hörerlebnis anderes? Aufdringliche/fehlende Frequenzbereiche, Dynamik, PRaT, Wiedergabe der Transienten...

Oder Infos über das Handling usw. wäre für einige sicherlich auch interssant!

Die Studts klingen auch mit sehr hohem Pegel sehr entspannt, wobei die TT da anfangen (sehr spät, aber es passiert) aufdringlich zu werden
Die Studts gehen einen Tick lauter
Die Studts sind Clusterbar, RCF nicht wirklich.
Die Studts werfen sehr weit, im Vergleich zu ihrer Bauform (Wie das bei den RC ist, kann ich nicht sagen, habe sie nur 1 mal gehört)
Die Studts sind eher Fullrangetauglich als die RCF, denn sie sind einfach ausgewogener..
So richtig Vergleichen kann ich die beiden jetzt nicht, denn im direkten Vergleich hab ich sie noch nicht gehört. Die Studts kenne ich allerdings relativ gut. Bei konkreten Fragen könnte ich da schon mehr dienen :).

Überigens: Die Seebruger TSM15 sind auch sehr feine Teile. Die nehme ich sehr oft und auch gerne. Da könnteste auch mal schauen... Sind nicht ganz so gut wie die Studts, aber auch billiger...
 
Dafür schleppst und bezahlst du in JEDEM Sub ein DSP eine Endstufe. Ab 4 Subs für mich ein Nogo. Ich bin verfechter von Passivsystemen. Das sehen auch die "großen" Herrsteller von Boxen so: D&B, Studt, Seeburg, Nexo, Meyer, Kling und Freitag... fast alle haben so gut wie nur Passivsysteme...
Naja das soll jeder für sich entscheiden.

nicht ganz richtig. meyer soudn setzt so gut wie komplett auf aktiv angetriebene systeme. und viel hersteller benutzten alle den vorteil aktiv betriebener systeme. vorallem d&b und l´acoustics. diese setzen komplett eigene systemendstufen mit controlling ein. bei d&b ist ja so, das die komplette lautsprecher entzerrung im controller stattfindet, also eine "teilaktive" anlage.
so gesehen haben gute wertige aktive systeme einfach den vorteil, dass endstufe und controlling einfach gut abgestimmt sind. guck dir mal als vergleich die datenblätter von aktiven und passiven rcf tt22a an.
 
Ja, das ist mi bekannt, doch kann man sich auch in ein Amprack einen Controller mit reinschrauben und mit ihm dann selber nach den eigenen Wünschen ein Setup schreiben. Bei anderen Herrsteller, wie D&B sollte (=muss) man sogar eine Endstufe+DSP vom selber Hersteller kaufen, denn der holt hier wirklich erst alles raus aus der PA.
Ein großer Vorteil von aktiven System ist m.M.n. nur die Variante Bi-Amping, denn das bringt auch vorteile mit sich, die man nicht einfach mal selber machen kann. Außerdem nutzt man dann keine passive Weiche sondern eine (verlustarme) Aktive Weiche. Dann gibt es da noch so schöne Sachen wie Phasenkorretur und Laufzeitanpassung.
Ich sehr für kleine Kombies (2 Subs und 2 Tops) aktive Systeme im Vordergrund. Soll es jedoch mehr werden, dann doch eher passiv. Auch bei Monitorlösung "schwöre" ich auf passiv.
 
uff ... mir kringelts grad mal wieder die Fußnägel nach oben ...

1. Meyer waren die "Ersten", die sich getraut haben im "HighEnd"-Bereich auf "aktives" Holz zu setzen ... warum gibt's wohl immer noch genügenst "passives" Meyer-Holz auf dem Markt :gruebel:
2. d&b und L-Acoustics als historisch geborene Hersteller für "aktive" Boxen zu bezeichnen ... ROFL ... bis auf die neuesten Systeme haben die noch nie einen Amp in der Box gebaut

man man man ... vermischt doch bitte nicht ständg "aktiv" (hier Amp und Controller in der Box) und x-amped Systeme miteinander!!!

grüße, humi
 

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