[Userthread] Behringer X Air und Midas MR

  • Ersteller PianoPlayerJKG
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Wir haben auch seit kurzer Zeit ein XR18 im Einsatz und ich bin echt happy wie gut das mit X Air unter Android und der Windows-Software parallel funktioniert! :great:
 
Ich bin Bassist und steuere ein Behringer XR18 Mischpult von meinem Mac (Mojave) aus. Der Mac versorgt das Mischpult per USB mit digitaler Musik. Gleichzeitig besteht eine Verbindung per WLAN, um das Mischpult vom Mac aus zu steuern. Das funktioniert hervorragend, bis ich meinen Bass zur Hand nehme.

Der Bass ist über einen Shure GLXD1-Sender und einen Shure GLXD6-Empfänger mit dem Mischpult verbunden. Sobald ich den Sender einschalte, bricht die WLAN-Verbindung zusammen. Und zwar nur die zwischen dem Mischpult und dem Mac. Alles andere bleibt stabil, aber ich kann das Mischpult nicht mehr steuern.

Ich würde verstehen, wenn der Shure-Sender keine Verbindung zum Empfänger bekäme. Oder das gesamte WLAN zusammenbräche. Aber warum gerade die Verbindung Mac zum Mischpult?

Ich könnte alternativ am Mischpult einen eigenen Accesspoint herstellen, der stabil bleibt, wenn ich den Bass benutze. Aber dann kann ich nicht mehr ins Internet, was im Homestudio nötig ist. Die Ethernet-Verbindung funktioniert nicht, während ich eine WLAN-Verbindung auf dem Mac aufgebaut habe.


ich hoffe, dies ist der richtige Thread für diese Frage und danke für jede Hilfe

Bluesy1905
 
Dein Shure System arbeitet mit 2.4GHz. Kann es sein, dass Deine WLAN auch auf 2.4GHz liegt? Ein 5GHz WLAN ist eh die bessere Wahl für ein Bühnen-Netzwerk und würde das Problem sicher verhindern.
 
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Da kann ich @dr_rollo nur zustimmen - das 2,4GHz-Band ist recht schmal und störungsempfindlich.
Es kann hier durchaus sein, dass der jeweilige Empfänger (in dem Fall der des XR) durch den Sender des Shure gestört wird.
Im Studio würde ich WLan grundsätzlich nicht verwenden.
 
Das habe ich schon gehört. Mal schauen, wie ich die Fritz!Box prüfe. Da ist ein Teil in 2,4GHz, ein anderer in 5GHz.

Das Studio ist ein Home-Studio. Eigentlich mein Büro, in dem ich schreibe und komponiere. WLAN ist da schon nötig.


Danke jedenfalls


Bluesy1905
 
Ich arbeite auch im Home-Office - benutze aber Kabel. Zumal mir WLan zum speichern meiner Audio-Daten auf der Nas bzw. das Backup per WLan viel zu lang dauern würde.
Auf der Fritzbox kann man 2,4 GHz jederzeit abschalten - wobei ich mir nicht ganz im Klaren darüber bin, wie du das XR zum einen in dein Heimnetz einbindest und zum Anderen darauf per WLan zugreifst.
Die beiden WLan -- Access-Points (die Fritzbox und dein XR) stehen dabei in Konkurrenz.
Oder benutzt du dein XR als Client am Heimnetz?
Wenn du zur gleichen Zeit ein Büro-Wireless betreibst, dann gehört das XR an ein Kabel.

Ohne eine genauere Beschreibung deines Setups kann man hier nicht per Ferndiagnose helfen.
 
Hmm, ganz verstehe ich auch die Verwendung des Shure Funks im Heimstudio nicht. Ist das XR18 so weit weg oder so erbaut dass man da keines der üblichen Gitarrenkabel anstecken kann. daheim mit einem Funksystem zu spielen hat nicht gerade die beste Energiebilanz;-)
Ich habe bei daheim mir hin und wieder recht komplexe Setups was die Netzwerktechnik betrifft und dabei sind alle Pulte, vom XR18 bis zum DLive immer in mein Heimnetzwerk integriert. Denn z.B auf dem PC, an dem ich das schreibe, läuft auch noch eine Dante Virtual Soundcard, die Steuerung meiner Pulte, Reaper usw. WLan (5GHz) verwende ich nur für mein Tablet beim Couchsurfen. Die meisten Internetrouter für daheim haben ohnehin ein paar Anschlüsse für Netzwerkkabel. wenn die nicht reichen ein Netgear GS105 oder GS108 und ein paar Kabel dazu sind jetzt auch nicht so teuer...

Zudem sollte man bedenken dass die in den kleinen Mixer eingebauten WLan-Module aus mehreren Gründen nicht ideal sind.
1) nur 2,4 GHz, was an sich heute schon ein Problem ist,
2) gerade in direkte Konkurrenz mit den Audiofunksystemen auf 2,4 GHz basis eher den kürzeren ziehen weil die Funken meist die digitalen Ellbogen ausfahren und
3) es vorkommt dass die Teile so ungünstig positioniert sind (am Boden im Eck) was der Verbindungsqualität nich gerade zuträglich ist.

@Bluesy1905 Hast du schon mal probiert den WLan Kanal am XR18 zu wechseln?
 
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Bei mir hatte ich bisher keine Probleme mit meinem Shure-Funksystem und dem XR18, grundsätzlich arbeiten aber, wie die anderen hier schon schrieben, im selben Frequenzband. Versuche doch mal am Shure einen anderen Kanal einzustellen, vielleicht arbeiten beide auf dem selben bzw. das Shure liegt genau in der Mitte und stört deshalb massiv die Funkübertragung vom XR18.
 
Zunächst mal danke für die guten Tipps. Ich hatte noch nicht die Zeit, alles zu probieren. Die unterschiedlichen Kanäle am Shure habe ich versucht ... hat nicht geholfen. Wie gesagt: Die Verbindung für den Shure steht.

Zum Setup: Ich sitze oft mit dem Bass am Schreibtisch, da stört mich das Kabel. Zudem habe ich bewusst das Bühnen-Setup aufgebaut, weil ich genau das alles prüfen und kennenlernen möchte, bevor ich damit auf die Bühne gehe. Dort arbeite ich mit dem Access-Point des XR18. Damit scheint es kein Problem zu geben. Zu Hause brauche ich jedoch das Internet. Ich stelle deshalb "Wifi" am XR18 ein. Das geht ebenfalls problemlos. Ob das bedeutet, dass das XR18 als Client angemeldet ist, wie der Netstalker fragt, kann ich nicht sagen.

Direkter Anschluss des XR18 an die Fritz!Box geht nicht, dazu müsste ich ein Kabel quer durch die Wohnung legen. Meine Frau ...!

Eure Antworten bestärken mich darin, den Fachmann meiner Wahl aufzusuchen. An die Fritz!Box traue ich mich nicht.


Bluesy1905
 
Also ... ich habe heute versucht, das WLAN an meinem Mac auszuschalten, um "unbelastet" eine Ethernet-Verbindung zum XR18 herzustellen. Das sollte doch gehen, dachte ich. Bzw. falls nicht einmal das funktioniert, dann brauche ich gar nicht erst versuchen, das zusammen mit einer bestehenden WLAN-Verbindung hinzubekommen.

Und ... es ging nicht! Keine Chance. Offensichtlich ist der Ethernet-Anschluss am Mischpult nicht dafür gedacht, direkt die Verbindung zu einem Computer herzustellen (denke ich mir als Laie; vielleicht wisst ihr das besser?).

Also habe ich etwas ganz Einfaches gemacht: Ich habe den Repeater von meiner Fritz!Box direkt neben dem Mischpult an das Stromnetz angeschlossen. Und dann zwischen den beiden eine Ethernet-Verbindung hergestellt. Und das ging problemlos! Die WLAN-Verbindung zum Mac funktioniert parallel.

Nur weiß ich nicht, ob ich damit eine Sicherheitslücke im System habe. Die Fritz!Box ist recht gut abgesichert, denke ich.

Ich habe jetzt also eine Lösung für mein Heimnetz, die jedoch nicht für die Bühne taugt, da ich dort keinen Router mitschleppe. Ich brauche zum Spielen kein Internet. Auf der Bühne bleibt mir also nur, den Access-Point des Mischpultes zu nutzen. Eine Alternative habe ich nicht, falls das mal nicht klappen sollte. Das ist kein sehr gutes Gefühl.

Deshalb noch einmal die Frage: Ist es tatsächlich so, dass der Ethernet-Anschluss nicht für den direkten Anschluss an den Mac gedacht ist? Sondern nur an den direkten Anschluss an den Router? Bitte verzeiht, falls das eine blöde Frage ist.

Die Fritz!Box werde ich umstellen, sobald ich jemanden habe, der weiß, wie so etwas geht.


Bluesy 1905
 
Und ... es ging nicht! Keine Chance. Offensichtlich ist der Ethernet-Anschluss am Mischpult nicht dafür gedacht, direkt die Verbindung zu einem Computer herzustellen (denke ich mir als Laie; vielleicht wisst ihr das besser?).
Willst du die Geräte ohne einen DHCP-Server (der läuft in jedem Internet-Router) direkt betreiben, müssen die IP-Adressen der beiden Geräte per Hand eingestellt werden. Das wird dann ein Problem, wenn du keine Ahnung hast was das ist und wie das geht.

Also habe ich etwas ganz Einfaches gemacht: Ich habe den Repeater von meiner Fritz!Box direkt neben dem Mischpult an das Stromnetz angeschlossen. Und dann zwischen den beiden eine Ethernet-Verbindung hergestellt. Und das ging problemlos! Die WLAN-Verbindung zum Mac funktioniert parallel.
Logisch - der Mixer verbindet sich per DHCP mit deinem Heimnetz, du sprichst über das Heimnetz (Fritzbox-Wlan) mit dem Mixer.

da ich dort keinen Router mitschleppe. Ich brauche zum Spielen kein Internet. Auf der Bühne bleibt mir also nur, den Access-Point des Mischpultes zu nutzen.
Da wirst du entweder mit dem eingebauten AP leben müssen oder aber einen kleinen switch/router mitnehmen müssen, der dann die IP-Adressen für deine Gerätschaften liefert.
 
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Noch etwas ausführlicher:
XR18 im Access Point Modus: Da ist das XR18 der Chef und macht sein eigenes LAN auf und spielt auch DHCP Server in diesem Netz.

XR18 im WLAN Modus oder im LAN Modus: Da ist das XR18 ein Teilnehmer und kann wahlweise seine Adresse per DHCP beziehen (würde ich vorziehen) oder auf einer im Gerät eingestellten WLAN Adresse teilnehmen (kann zu Konflikten in existierenden Netzen führen).

Wenn du einen Range Extender der Fritzbox näher an dein XR 18 gebracht hast, dann hast du dem XR18 eine stärkere Kopie deines Heimnetzes angeboten (und vermutlich hat das die Verbindungsprobleme gelöst). Das XR18 ist dann aber nur Teilnehmer des Netzwerks und nicht mehr der "Chef".

Ich habe für mein XR18 einen externen Router mit in ein Case gepackt. Dann kann ich gleichzeitig LAN und WLAN (FOH per Kabel, Tablet für den Soundcheck) nutzen UND das WLAN ist einfach deutlich stabiler (und kann 5GHz WLAN) als der eingebaute AP des XR18.
 
Wenn du einen Range Extender der Fritzbox näher an dein XR 18 gebracht hast, dann hast du dem XR18 eine stärkere Kopie deines Heimnetzes angeboten (und vermutlich hat das die Verbindungsprobleme gelöst). Das XR18 ist dann aber nur Teilnehmer des Netzwerks und nicht mehr der "Chef".
ich denke mal, @Bluesy1905 hat den XR per Kabel an den Range-Extender angeschlossen - der XR würde sich sonst niemals "von selbst" am Heimnetzanmelden. Das geht zwar - ist aber mit einer Konfigurationsänderung verbunden, die den internen WLan-AP abschaltet.

Einen Router braucht man da nicht unbedingt, so wie hier
https://www.musiker-board.de/threads/cisco-router-fuer-buehneneinsatz.679693/#post-8612142
beschrieben ist so ein Cisco - Teil bei mehr als 20 (aktiven Bühnen-) Bands im Einsatz - ohne dass ich jemals irgend etwas negatives gehört hätte.
Wichtig dabei: Kein 2,4GHz Wlan.
 
ist aber mit einer Konfigurationsänderung verbunden,
Ja, den Schalter in die Mitte. Links: LAN, Mitte WLAN Client, rechts AP. Das ist ein echter Hardware Schalter auf der Frontplatte. Man kann alle 3 Betriebsarten getrennt konfigurieren (und die sind jeweils schon ab Werk einigermaßen sinnvoll eingestellt). Der interne AP ist mir zu mickrig, WLAN Client passt bei mir in keiner Konfiguration, daher nutze ich nur die LAN Verbindung - aber das mit dem Schalter ist sehr anwenderfreundlich gelöst. Der Anwender stellt das Ding hin, dann wählt er mit dem Schalter die Betriebsart aus: zuhause WLAN, auf der Bühne AP.

Aber du hast vermutlich trotzdem recht, das mit dem Kabel am Repeater hatte ich überlesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Richtig - dazu müssen noch ssid, psk usw. konfiguriert sein ......
 
Danke, danke, danke! Das mit dem CISCO-Teil klingt interessant. Ich habe mir den entsprechenden Thread angesehen. Klingt kompliziert ... und für die paar Mal im Jahr, bei denen ich die eigene PA brauche vielleicht übertrieben.

Gibt es da nicht mittlerweile etwas Moderneres, anwenderfreundlicher? Jemand schlug mir etwas von Netgear vor.


Bluesy1905
 
Es gibt Konsumer- und Profigeräte.
Konsumergeräte kommen von AVM, Netgear, ....; Profiequipment von Cisco und Konsorten. Ich benutze die Marke, weil ich in 30 Jahren Netzwerke noch nichts besseres und ausfallsichereres gefunden habe....
Kommt immer darauf an, was man will - "einfach" zu konfigurieren sind alle oder keines - je nach Kenntnisstand.

Wenn du schon deine FritzBox nicht anfassen willst, wirst du dir als Netzwerk-laie am Netgear auch die Zähne ausbeissen.
"Moderner" im Sinne von Besser gibt es nicht.

Es gibt den Nowsonic Stage Router (pro), der ganz gut konfigurierbar ist - auch für fast-Laien (das Teil ist aber auch nicht billig - die Cisco-Lösung bekommt man fertig konfiguriert für etwa für die Hälfte).

Man sollte wissen, was man tut - auf der Bühne kommt es auf Zuverlässigkeit an.

Ich habe Keyboards und Gitarren für etliche 10k€ auf der Bühne - ich würde mich nicht einem Router für 30€ anvertrauen (abgesehen davon, dass wir mit der Band immer PA/Licht mieten) .
 
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Kann mir jemand hier sagen, ob es Probleme geben kann, wenn ich einen AUX-Out eines X Air 12 per Adapter und XLR an einen Verstärkereingang anschließe, an dem Phantomspeisung anliegt? Aus bestimmten Gründen käme mir das bei einem geplanten Projekt sehr entgegen, aber ich möchte mir ungern beim Testen das X Air zerschießen...
 
Verstärkereingang mit Phantomspeisung? Wäre mir neu...
ich denke du meinst Mischpulteingang?
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Das 12er hat symmetrische Klinkenausgänge für die Auxe - wenn der Adapter der Richtige ist (bzw. richtig verlötet) dann kann nichts passieren.
 
Verstärkereingang mit Phantomspeisung? Wäre mir neu...

Naja, vielleicht nicht ganz präzise ausgedrückt, es geht um einen SR-Jam, also um einen Verstärker mit eingebautem Mischer.

wenn der Adapter der Richtige ist

Wie wäre es denn richtig verlötet? Das könnte ich ja mal nachmessen.
Schon mal vielen Dank für deine Hilfe.
 

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