Hey Leute, ich hab mir ein Problem eingebrockt...

Ich war gestern im Session in Walldorf, um verschiedene Lefthand-Paulas anzuspielen, weil mir die Bezeichnungen der Halsprofile nie was gesagt haben - und weil meine Les Paul Studie einfach ein klasse Instrument ist und ich ihr irgendwann gerne eine Schwester an die Seite geben würde.
Angespielt habe ich eine teurere aus dem Custom Shop, ich glaube Standard Historic 1958 Reissue, eine Classic T 2017, und eine Faded T 2017. Die aus dem Custom Shop war geil , hat sich toll gespielt und gut geklungen. Die Classic T 2017 und ich mochten uns irgendwie nicht, die stand recht schnell wieder im Ständer.
Aaaaaber: Die Faded T 2017 war richtig geil. In Klang und Bespielbarkeit hätte ich für mich keine Rangfolge zu der teuren Gitarre aufstellen können. Sie hat untenrum geschoben ohne zu matschen, obenrum gebissen, und war mittendrin schön fleischig und bei all dem schön differenziert.
Clean klang sie auch schön, hatte sie am Friedman Dirty Shirley, Engl Artist und Victory Kraken.
Der Haken bei der Sache: Ich wollte doch eigentlich nur mal kucken...
Ich hatte an sich keinen Gitarrenkauf geplant, und meine Hobbykasse ist aktuell auch leer. Was meint ihr - wenn so ne Faded beim Anspielen sich so gut präsentiert, MUSS man dann zugreifen, weil die Serienstreuung bei diesen billigen Gibsons mutmaßlich ein größeres Thema als bei den teureren Serien ist?
Oder würdet ihr generell von den Faded abraten, anstelle überstürztem Neukauf lieber langfristig ein Kässchen anlegen, und dann irgendwann mit mehr Geld im Sack auf die Suche nach der 2. Les Paul gehen?
Klar, letztendlich muss ich es entscheiden - aber eure Gedanken zur Serienstreuung bzw. generell zur Qualität der Faded interessiert mich wirklich!
Danke für alle Anregungen, Sebastian