Wenn Du Stereo nicht benötigst und auch die Option nicht unbedingt haben möchtest, reicht auch der normale FlextoneIII. Ein Tip: Achte mal nicht ganz so auf die Watt-Zahl. Die ist nur eine sehr indierektes Kriterium. Der Spider-Valve hat 40 Watt - aber Röhre und ist damit gigantisch laut. Außerdem: Was in diesem Forum mir in der Regel zu kurz kommt, ist folgendes: Wenn Du nicht gerade auf riesigen Bühnen mit entsprechenden PA-Systmen spielst, wird der Soundmixer Dir sehr dankbar sein, wenn Du Deine Lautstärke zügelst. Das gilt natürlich für alle anderen Protagonisten auf der Bühne ebenfalls. Wenn Du dann einen Amp hast, der klangflexibel ist und auch dann gut klingt, wenn er moderat gefahren wird, hast Du alles richtig gemacht.
Ein wichtiger Hinweis ist mir noch eingefallen: Du kannst beim Flextone am Amp nicht zwischen den Bänken hin- und herschalten. Das bedeutet, die stehen nur die 4 Speicherplätze am Amp zur Verfügung (A,B,C und D). Um nun die vollen 36 Speicher nutzen zu können benötigst Du von Line6 zumindest das sogenannte Shortboard und das kostet 299.-!! Bei Ebay in der Regel noch um 200.-.
Beim Spider-Valve reicht das rd. 100.- teure Expressboard. Das verfügt zwar nur über die Möglichkeit, 4 Sounds abzurufen, Du kannst aber am Spider selbst zwischen den Bänken hin- und herschalten. Jeder Bank verfügt über 4 Speicherplätze und die wiederum kannst Du dann über das einfachere Express-Pedal abrufen. Ein klarer Vorteil für den Spider und ein dramatischer Nachteil für den Flextone.
Informieren kannst Du Dich über:
www.line6.com
oder auch
www.line6forum.com.
Auf der Line6-Hauptseite gibt es zum Spider Soundbeispiele, Videoclips und ein Interview mit dem Verstärker-Guru Reinhold Bogner, der für die Röhrenschaltung des Spider-Valve verantwortlich ist und diese Serie bei Line6 mit entwicklet hat. Der gibt seinen Namen gewiß nicht für Müll her. Deswegen: Teste das Teil an.