Key-Stammtisch

  • #12.261
Das werden die so oder so. 😜
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer

  • #12.262
Ach, deshalb kostet Nord schon immer so viel, wegen der riesigen Nachfrage. :sneaky:
 
  • Haha
Reaktionen: 1 Benutzer
  • #12.263
Der wesentliche Preisfaktor "Produktionsbedingungen" für Clavia* Nord ist doch bekannt: es ist ein kleiner Betrieb in Stockholm.
Mit Auslagerung der Produktion nach Fernost könnten sie den Verkaufspreis für das Flaggschiff NS4 88 dann um ca. 700 Euro auf das Niveau eines. Roland V-Stage 88 senken, vielleicht aber auch nicht. :nix:

Yamaha* halte ich im Zusammenhang nicht für vergleichbar, weil die mit allen Vorteilen eines Großproduzenten bei Forschung und Herstellung in einer eigenen Liga spielen, die für Wettbewerber auf absehbare Zeit unerreichbar ist.

Gruß Claus
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer

  • #12.264
Gut, da habe ich genug gebasht. Das ist schon gut, dass sie tatsächlich in ihrem Land produzieren:)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
  • #12.265
Und das Nord ist einfach nordisch Rot, das ist einfach auch ein wichtiger Preisfaktor 🤣😉😉😉, deswegen liebe ich meins! Spässchen! 😁
 
  • Haha
Reaktionen: 1 Benutzer
  • #12.266
Danke, @Claus! Aber das war in dieser Plauderei ein viel zu sachlicher Beitrag. Wie schön ist es doch manchmal, über etwaige Luxusyachten und Schären-Ferienhäuschen von Hans Nordelius zu phantasieren. Tatsache ist: Darüber weiß niemand Bescheid. Die Geschäftszahlen von Clavia*-Nord in Schweden sind zwar grundsätzlich veröffentlicht, angesichts seines Alters hat Eigentümer Nordelius aber anscheinend einen Geschäftsführer eingesetzt, dessen Gehalt einsehbar ist; und der verdient tatsächlich nicht schlecht.

Ob wir also hier über reiche Unternehmer schimpfen oder die Sozialverantwortung des Unternehmens loben sollen, ist für mich eine offene Frage. Ich spiele einfach mein Stage 3, und es ist einerseits das passende Werkzeug, andererseits aber auch ein netter Ausdruck meines Lebensgefühls. Einen Flügel will ich absehbar nicht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
  • #12.268
Bei mir war es Doepfer.
Interessant - welches Modell? Die aktuellen LMKs haben IIRC keinen eigenen Tastaturprozessor, sondern da macht das die Hauptplatine, bei der kleineren Elektronik „MKE“ die auch für das Baßpedal benutzt wird, ebenfalls. Ich hatte nämlich mal bei Doepfer angefragt, wie ich denn eine 76er Tastatur angebunden bekomme, da das MKE maximal 61er kann, und da bekam ich als Antwort daß ich dafür die Platine der LMKs als Ersatzteil bestellen könne.

Und wie schon oben geschrieben: den Tastaturprozessor kann man ebenfalls updaten, sofern er nicht maskenprogrammiert ist, was aber seit Flashspeicher keine gängige Praxis mehr ist. Es gab oder gibt noch OTPs, also uCs mit eingebautem EPROM, aber ohne Löschfenster, die kann man nur 1x programmieren, aber auch das nutzt eigentlich niemand mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #12.269
Das ist ein altes LMK4+, Baujahr irgendwas in den 90ern. Tastatur war noch eine TP10/MD, und die ganze Bauweise hat auf mich den Eindruck gemacht, als sei der Tastaturprozessor ziemlich integraler Bestandteil der Kontaktplatine.

Und auf den ersten Blick sah die neue Version mit der TP40GH auch nicht anders aus, aber das möchte ich nicht beschwören. Dazu müsste ich erst nochmal reingucken...
 
  • #12.270
Naja, Nord schraubt die in China gefertigten Teile in Schweden zusammen, was für die Qualitätssicherung trotzdem gut ist. Ob das aber diese massiven Preise rechtfertigt, wage ich zu bezweifeln.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
  • #12.271
Naja, Nord schraubt die in China gefertigten Teile in Schweden zusammen, was für die Qualitätssicherung trotzdem gut ist. Ob das aber diese massiven Preise rechtfertigt, wage ich zu bezweifeln.
Gut zu wissen.

Die sollen ihren Gewinn haben und gern in Innovationen investieren :)
 
  • #12.272
Ach, deshalb kostet Nord schon immer so viel, wegen der riesigen Nachfrage. :sneaky:
"Viel" ist halt relativ und liegt immer im Auge des Betrachtes sowie daran, wieviel und was man an den Dingen, die einem wichtig sind, für's Geld bekommt. Ich geb sehr gerne 4000 Euro für nen Nord aus, aber sicher niemals 3000 Euro oder mehr für nen Kronos oder andere japanische Workstations, aus den schon weiter oben genannten Gründen. Und da ist es mir völlig egal ob ein YaRoKo vielleicht irgendwann mal 50 Terabyte an Speicherplatz für Hunderttausende von Sounds bieten kann oder Ähnliches, aber trotzdem mindestens 1-2 Minuten warten muss bis das Ding überhaupt spielbereit ist - darum bashe ich die aber noch lange nicht. Hat alles seine Existenzberechtigung
 
Grund: Rechtschreibfehler beseitigt ;-)
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
  • #12.273
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
  • #12.274
Ja, soll so sein, wird ja niemand gezwungen, die Teile zu kaufen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
  • #12.275
und die ganze Bauweise hat auf mich den Eindruck gemacht, als sei der Tastaturprozessor ziemlich integraler Bestandteil der Kontaktplatine.
Wie schon gesagt: ist er nicht. Doepfer hat sogar auf der Teileliste ihrer Webseite die Schaltpläne der Tastaturen verlinkt, da sieht man, daß man nur die Kontaktplatine bekommt.

Naja, Nord schraubt die in China gefertigten Teile in Schweden zusammen, was für die Qualitätssicherung trotzdem gut ist. Ob das aber diese massiven Preise rechtfertigt, wage ich zu bezweifeln.
Nord schraubt die nicht einfach zusammen, sondern da werden die Tastaturen kalibriert und die Daten dann in einem kleinen EEPROM, welches unter der Tastatur sitzt, gespeichert. Das passiert zwar automatisiert, aber ist trotzdem zusätzlicher Aufwand. Hier kann Kollege @Jenzz evtl. mehr dazu sagen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
  • #12.276
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
  • #12.277
Wie schon gesagt: ist er nicht. Doepfer hat sogar auf der Teileliste ihrer Webseite die Schaltpläne der Tastaturen verlinkt, da sieht man, daß man nur die Kontaktplatine bekommt.
OK, Asche auf mein Haupt bzw. auf mein Langzeitgedächtnis 🤔 ich hab gerade nochmal in den Fotos von damals gestöbert, hatte ich mir in der Tat falsch im Hirn abgespeichert. Es ist doch nur die Kontaktplatine und die Diodenmatrix und von da ein 2x20 (ca., genau kann ich es auf den Bildern nicht sehen) Flachbandkabel zum Mainboard.
 
  • #12.278
Nord schraubt die nicht einfach zusammen, sondern da werden die Tastaturen kalibriert und die Daten dann in einem kleinen EEPROM, welches unter der Tastatur sitzt, gespeichert. Das passiert zwar automatisiert, aber ist trotzdem zusätzlicher Aufwand. Hier kann Kollege @Jenzz evtl. mehr dazu sagen.

Das hat zumindest bei den Nord Leads nichts geholfen um die Velocity über die Tastatur konsistent zu bekommen. Ich las kürzlich, dass Fatar das jetzt aber schon in house mit einer ähnlichen Kalibrierung macht. Müsste ich mal bei einem Board mit neuer Fatar Tastatur ausprobieren.
 
  • Wow
Reaktionen: 1 Benutzer
  • #12.279
Das mit den
Also NORDs wären immer meine letzte Wahl.



Um Himmles Willen, mono klingen die NORD Pianos noch fürchterlicher! Das war einer der Hauptgründe, warum ich denen abgeschworen habe. Nie wieder NORD Piano in einem Mono Wedge, hab da eigentlich bei jedem Konzert nur Dauergekotzt. ;)
Hmm, das wundert mich doch sehr… wie lange ist das denn her? Und haben die bei dir damals vielleicht beide Kanäle auf einen Monitor summiert?
Also spätestens seit dem White Grand Sample funktioniert das Piano in mono fahren mit den Nords ganz wunderbar, finde ich. Bei mir ist wirklich das absolute Gegenteil der Fall: Viele Jahre lang hab ich gelitten unter den schlechten Mono-Klängen meiner früheren Roland und Yamaha* Pianos - die waren und sind da für meinen Geschmack viel unbrauchbarer. Korg* Piano-Samples mochte ich eh nie, egal ob mono oder stereo.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
  • #12.280
Ich bin hier tendenziell auf Duplobausteins Seite (das ist beim Thema Nord eher weniger der Fall): Mono sind Nord-Sounds nicht unbedingt überzeugend - geht vielleicht für die PA, aber nicht für mein persönliches Wohlgefühl.

Soll heißen: FoH kann man mit dem Nord meinetwegen machen, was man will - aber Monitore will ich stereo. Und nur dass manche Piano-Samples tatsächlich besser funktionieren (u.a. White Grand), heißt ja noch nicht, dass es da nicht ein Problem gäbe, das man als deutliche Einschränkung erleben muss: in der Klangauswahl oder im Ergebnis.

Und wenn man eine Orgel mit Leslie auf mono summiert, ist die Rotorfrequenz nicht mehr in Ordnung (verdoppelt) - das ist doch wohl noch immer so, dass man bei der Orgel lieber nur einen Kanal weitergibt statt zu summieren?

Nur den ersten Satz von Duplobaustein unterschreibe ich nicht: Ich komme sehr komfortabel mit meinem Nord zurecht, auch wenn mir inzwischen der Hall meines Viscount Legend '70s besser gefällt als vom Stage 3.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer

Ähnliche Themen

taxman
Antworten
19
Aufrufe
2K
taxman
taxman
DI-Box
Antworten
67
Aufrufe
28K
daenou
daenou
Shady DJ
Antworten
441
Aufrufe
82K
KAVENCE
KAVENCE
JoMalse1
Antworten
6
Aufrufe
2K
beltunaplayer
beltunaplayer
×
Dir gefällt Musiker-Board.de? ❤️ Lasse dir unsere neuesten Inhalte in der Google-Suche ganz oben anzeigen!
Zurück
Oben