Moin.
Die 1000 Öcken für eine LP Studio sind vom Preis ganz o.k.
Bei Gibson darf man aber halt nie vergessen, dass deren Preise völlig überzogen sind.
Auch die 1000 Euro halte ich für recht viel Kohle für ne Paula ohne Korpusbbinding, in die man in den Korpus Löcher bohrt (siehe u.a.
http://www.lespaulforum.com/faqpage.html#weighti , 5ter Punkt und
ImageShack® - Hosting ) , um das Gewicht zu drücken.
Weight relief oder weight reduction holes nennt Gibson diese Kundenverarsche. Ganz nebenbei finde ich sind viele Gibson-Tonabnehmer nur mittelmäßig.
Wenn es denn eine Les Paul sein soll, würde ich dringend raten, dir eine Tokai, Burny, Greco, Orville, Hoyer oder Edwards anzusehen, gerne auch gebraucht. Die kosten (in gutem Zustand) weniger und klingen gleichzeitig oftmals besser, sind besser verarbeitet und eben kein Gibson-Löcherkäse.
Ich selber habe ne Burny Super Grade, und die spielt viele Gibson Standard LPs der 80er und 90er gegen die Wand. Gekostet hat mich die Burny 600 Euronen, Zustand gebraucht aber fast neuwertig.
Ich denke, für um die 800 Euro bekommst du (mit etwas Suche) eine wirklich gute gebrauchte Tokai, Greco, Burny oder Hoyer. Dann hast du immer noch 200 Öcken gegenüber der Gibson gespart (das reicht noch mal für 2 gute PUs und einen breiten Gurt), und der Klang dürfte oft besser sein als bei der LP Studio.
Ciao
s.tefan