Neue Marshall Studio Classic & Vintage Amps Serie 2019

Ihr habt ja recht... nach der günstigen Origin Serie hab ich einfach irgendwie erwartet, dass die Studio 2203 und 1959 qualitativ auf dem selben Level sind wie die grossen Brüder. Nur eben mit weniger Leistung. So ist der Abstand zur Origin Serie gar nicht so gross, wenn auch in England gebaut.

Ich finds auch schade. Allerdings nicht so sehr, daß die Serie gleich unten durch ist, bevor man überhaupt nix genaueres weiß. Mein JVM 410H geht meine ich ins 11. Jahr, auch dem wurde seinerzeit eine kurze Lebensdauer wegen "billiger Verarbeitung" bescheinigt. Bis auf einen Wackler an einem Fußschalterknopf krawallt er munter durch die Gegend.

Trotzdem, unabhängig von der Haltbarkeit freut man sich halt über gewisse Verarbeitungsdetails. Es wäre auch für Marshall eine Möglichkeit den Mythos "made in England" zu stärken, wenn sich die Kisten von der Bauweise her von den Fernost Marshalls abheben könnten. So wie es ist denkt man eher, daß sie die Kisten besser in Fernost bauen lassen würden und dafür günstiger anbieten. Wenn schon "made in England" sollten nicht nur die Lohnkosten einen höheren Preis rechtfertigen, sondern gerade eben auch eine aufwändigere Bauweise.

Grüße,
BB
 
Die Bauweise ist doch nicht alles - sondern eben auch die Qualität der Bauteile und letztlich der Qualitätskontrolle.
Und ja, ich meine, dass das alles bei made in UK doch etwas höher anzusiedeln ist.

Was den Preis betrifft, der wird genauso wie beim Mini Jube fallen, dann bekommt man das Top für ca. 800 Euro und den Combo für ca. 900 Euro. Oder auch gelegentlich günstiger.
 
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Ich finds auch schade. Allerdings nicht so sehr, daß die Serie gleich unten durch ist, bevor man überhaupt nix genaueres weiß. Mein JVM 410H geht meine ich ins 11. Jahr, auch dem wurde seinerzeit eine kurze Lebensdauer wegen "billiger Verarbeitung" bescheinigt. Bis auf einen Wackler an einem Fußschalterknopf krawallt er munter durch die Gegend.

Trotzdem, unabhängig von der Haltbarkeit freut man sich halt über gewisse Verarbeitungsdetails. Es wäre auch für Marshall eine Möglichkeit den Mythos "made in England" zu stärken, wenn sich die Kisten von der Bauweise her von den Fernost Marshalls abheben könnten. So wie es ist denkt man eher, daß sie die Kisten besser in Fernost bauen lassen würden und dafür günstiger anbieten. Wenn schon "made in England" sollten nicht nur die Lohnkosten einen höheren Preis rechtfertigen, sondern gerade eben auch eine aufwändigere Bauweise.

Grüße,
BB
Hab es schon mal in 'nem anderen Thread geschrieben ..

Der 410er vom Kumpel ist mal bei 'ner Probe vom Tower gefallen .. war ganz oben .. 4x12 + Gesangsanlage .. glaube sogar noch ein anderes Top drunter .. also aus sagen wir mal 1,5m auf Teppichboden in 'nem schäbigen Keller in 'nem Schutzbunker ..

Das Ding macht bis heute keine Probleme .. das Ding hat er seit .. 7-8 Jahren?! und hatte bis auf einen Endstufen-Wechsel nicht einen Tag beim Tech verbracht ..

Die Dinger sind schon robuster als man denkt! ;) Das Ding hat zwar Macken und kleine Risse im Tolex, aber die Substanz .. also die Technik in dem Kasten macht bis heute keine Probleme :)
 
Meine Meinung zu den Studios ist, dass ich sie als Nice To Have einstufe. So wirklich brauchen tut die am Ende kaum einer, weil die Konkurenz aus eigenem Hause zu groß ist. Die JVM2 können all deren Sounds. Einzig wer wirklich mit Master nahe Anschlag spielen will, hat an den Studios einen Mehrwert. Wer will und kann das aber?
Also 20 Watt sind nicht viel weniger tödlich, als 100 Watt und 5 sind oft zu leise, bzw klingen matschig.
Dafür sind die JVMs flexibler und kein bisschen komplizierter, klingen aber bei wesentlich mehr Lautstärkeszenarien praxistauglicher.

Thema Gewicht ist auch so eine Sache. Meiner Erfahrung nach nehmen sich ca 18kg und ca10kg bei Maßen von 70cm und 50cm echt nicht die Welt. Ein Kasten Hefeweizen 0,5l wiegt auch 18 kg.
Wenn jemand Probleme mit den 18kg hat, dann sollten 10kg am besten auch nicht angefasst werden, denn der Rücken scheint eh hinüber zu sein. Nicht böse gemeint, aber wer Rücken hat, hat Rücken. :opa:
Ich schleppe seit nun mehr 10 Jahren Getränke hauptberuflich und seit 14 Jahren Gitarrengear als Nebenjob/Hobby.
Wirklich mobiler sind die Dinger in der Praxis nicht, weil sperrig. Ein Victory Kraken, DAS ist mobil und leichter noch dazu... So sehen die Studios halt putzig aus :patpat:

Was die STUDIOS brauchbarer machen würde, wären sinnvolle recording Features wie silent recording über USB und eine Endstufensimulation oder was in die Richtung. Modellingtechnologie dafür gibts ja mit dem Code auch aus eigenem Hause.

Klingen tun sie, den Videos nach, ziemlich gut. Halt was für Fans.
 
Was die STUDIOS brauchbarer machen würde, wären sinnvolle recording Features wie silent recording über USB und eine Endstufensimulation oder was in die Richtung.

Die neuen Blackstars haben genau diese sinnvollen Features!:great: Und die Jungs kommen ja aus der Marshall-Ecke!
 
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Haha!

Nö, klar...

...Meiner Erfahrung nach nehmen sich ca 18kg und ca10kg ... echt nicht die Welt...

Abgesehen davon, dass 18 Kilo ungefähr doppelt so viel sind wie 10 Kilo gibt sich das echt nicht viel :rolleyes:

cheers - 68.
 
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@68goldtop Man kann natürlich auch nur verstehen, was man verstehen will, ne? :rolleyes:
Wir reden hier von maximal nicht mal 20 Kilo. Da interessieren, in der Praxis, auch Verdopplungen nichts. Unter 20 Kilo ist und bleibt für gesunde Männer sehr gut machbar.

:prost: flo
 
Meiner Erfahrung nach nehmen sich ca 18kg und ca10kg bei Maßen von 70cm und 50cm echt nicht die Welt.

Abgesehen davon, dass 18 Kilo ungefähr doppelt so viel sind wie 10 Kilo gibt sich das echt nicht viel :rolleyes:

Da das ja wohl eine ziemlich subjektiv zu beantwortende Frage darstellt, könnten wir diese doch als "Ich sehe es so, Du wieder anders... " abhaken.
Ich meine, wer was als schwer zu tragen empfindet, das muss doch jeder für sich selbst entscheiden... :)

Stattdessen könnten wir uns wieder den Verstärkern selbst widmen, anstatt der persönlichen Befindlichkeiten. ;-)
 
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@68goldtop Man kann natürlich auch nur verstehen, was man verstehen will, ne? :rolleyes:
Wir reden hier von maximal nicht mal 20 Kilo. Da interessieren, in der Praxis, auch Verdopplungen nichts. Unter 20 Kilo ist und bleibt für gesunde Männer sehr gut machbar.

:prost: flo

'n Kasten Bier trage ich gemütlich mit gestreckten Armen auf Bauchhöhe .. bzw. leicht angewinkelte Ellbögen .. wenn ich überlege, wie genervt ich war, als ich mein Top immer umdrehen musste für die Röhren-Tests in der Vorstufe .. da stand das Top auf 4x12 + PPC212 und demenstsprechend von der Ergonomie echt scheiße zu greifen .. in solchen Momentan hätte man schon gerne 10 statt 23 Kilo in der Hand ;)
 
Boooah, jetzt ist aber mal gut. Es geht hier um Verstärker und nicht um Gewichtsempfinden. BTT please...:opa::prost:
 
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Hier mal der Studio Classic im Vergleich zu einem Plexi-Style Amp (Germino Lead 55):




Und im Vergleich zum Bogner Shiva:

 
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Hey, wollt ich grad posten.
Also wenn das annähernd annähernd für den Vintage gilt bin ich glücklich.
Klingt doch astrein der kleine JCM im Vergleich zum 3* so teuren Boutique Amp.

Zum Thema JVM und 20 vs 100 Watt usw:
Also der JVM spielt sich schon gaaanz anders als mein Mini Jubilee finde ich.
Dem JVM fehlt etwas im Spielgefühl. Er ist auf der einen Seite sehr steif, auf der anderen aber nicht so direkt, ganz merkwürdige Mischung in meinen Händen.
Finde ihn nicht so "schön" spielbar.
Und 20 Watt sind beileibe nicht so heftig wie eine 100 Watt Endstufe ... vom Gewicht ganz abgesehn.
Stell Dich mal neben nen 100 Watter und dreh ihn auf ... das ist das volle Programm in die Magengrube ... dagegen ist ein 20 Watter schreiend laut aber nicht so brachial das alles umfällt was 5 Meter vor ihm steht.
 
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Zum Thema JVM und 20 vs 100 Watt usw: .. ..
Deshalb hab' ich jetzt mal die (recht seltene) Gelegenheit genutzt, und mir für zuhause einen JVM 1H geschossen. :)
Da habe ich in meinem Alter auch keine Probleme mit dem herumtragen. :D :opa:
(Ich will ja auch keine Kiste Weizen mehr mit gestreckten Armen auf Bauchhöhe halten)
 
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Zum Thema JVM und 20 vs 100 Watt usw:
Also der JVM spielt sich schon gaaanz anders als mein Mini Jubilee finde ich.
Dem JVM fehlt etwas im Spielgefühl. Er ist auf der einen Seite sehr steif, auf der anderen aber nicht so direkt, ganz merkwürdige Mischung in meinen Händen.
Finde ihn nicht so "schön" spielbar.

Also, ich mag den Mini Jubilee nicht so. Der klingt für mich immer eimerig, egal an welcher Box.
Dass mir der Classic mehr taugen würde, daran habe ich gar keine Zweifel.

Im Video von Phil McKnight hört man das, was mir am Mini Jube immer missfallen hat, sehr deutlich:



Einfach mal diese Passagen bei 6:31 und 7:00 vergleichen. Zweiteres klingt wie mit einem festgestellten Wah.
Ist natürlich Geschmackssache. Manche mögen den Sound, manche eben nicht.

Und der JVM ist selbstverständlich über jeden Zweifel erhaben. ;):D:cool:
 
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Ich spiele beim Jubilee momentan gerade den Clean Channel super gern.
Preamp auf 4/10, Master auf 6 oder 7, davor einen Timmy auf Cleanboost gestellt mit 1/4er Gain und leichtem Volumenpush in ein TC Spark Mini mit Volumen auf 1/4 aufgedreht.
Sehr fett und richtig geil rockig :D
Für superfluid wuschi dann den Drive Channel des Jubilee ohne Spark Mini, sonst zuviel Matsch im Bass.
 
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Das stimmt.
Teilweise gibts den 410 für 700€ ... :eek:
 
Naja, bei den ganz krassen Schnäppchen wäre ich bisschen vorsichtiger, wenn es um den JVM geht.
Hier im MB gab es auch einen User, der quasi einen "kaputten" (oder zumindest richtig mies klingenden) JVM für lau gekauft und wieder weiterverkauft hat. Der Amp macht vermutlich noch heute die Runde...
Es kann auch nicht schaden, die Verkäufer mal nach dem Herstellungsdatum zu fragen. Bei manchen steht drin "nur 10 Stunden gespielt" und der Amp ist dann von 2007... Kann sich ja jeder dann seinen Teil denken.
Das nur am Rande.

Zieht man die aktuellen Neupreise in Betracht, dann hat ein JVM rein von den Specs her ein ganz klar besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als einer der beiden neuen Marshall Studio Amps.
Darauf habe ich ja schon hingewiesen. Ich sehe die Studio Amps aber auch als "Liebhaber-Amps", die eben das alte Design wollen und das in einem kleineren Format mit weniger Leistung, so dass sie schon früher an den Sweetspot des Amps kommen, ohne dass einem die Ohren abfallen.

Mein "Problem" ist jetzt nur, dass mir der Studio Classic (und der Vintage natürlich auch :)) echt gut gefällt, ich mir aber ziemlich sicher bin, dass ich den Sound, der z.B. oben in den beiden Vergleichsclips mit dem Germino und Shiva zu hören ist, niemals ohne Attenuator in einer einigermaßen niedrigen Lautstärke hinbekomme. Und das finde ich halt echt sehr schade, weil das den Amp für den Heimgebrauch - sofern man da nicht wirklich sehr laut spielen kann - etwas disqualifiziert. Die 5W Reduzierung ist zwar nett, aber bei dem klassischen Design trotzdem nicht annähernd ausreichend für solche Zwecke. Rein technisch wäre es schon möglich gewesen, den Amp soweit "herunterzufahren", wie z.B. den DSL5C, der sich hervorragend leise spielen lässt (der DSL5CR sogar noch besser als der DSL5C). DAS wäre dann echt ein Traum gewesen!
So wird es vermutlich so sein, dass der Classic - wie auch ein großer 2203 - bei Zimmerlautstärke ziemlich dünn und höhenlastig klingen wird.
 
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Mein "Problem" ist jetzt nur, dass mir der Studio Classic (und der Vintage natürlich auch :)) echt gut gefällt, ich mir aber ziemlich sicher bin, dass ich den Sound, der z.B. oben in den beiden Vergleichsclips mit dem Germino und Shiva zu hören ist, niemals ohne Attenuator in einer einigermaßen niedrigen Lautstärke hinbekomme.
Den Gedanken dürften sicher einige Kauf-Interessenten, einschließlich mir selbst, haben. Falls ein Kauf irgendwann anstehen könnte, werde ich die Lautstärke im Shop vorher antesten.
Ein Attenuator (auch ein wirklich guter, wie z.B. der OX) ist für mich immer ein (klanglicher) Kompromiß, den ich nach Möglichkeit vermeiden möchte.
 
Naja, bei den ganz krassen Schnäppchen wäre ich bisschen vorsichtiger, wenn es um den JVM geht.
Ich sehe die Studio Amps aber auch als "Liebhaber-Amps", die eben das alte Design wollen und das in einem kleineren Format mit weniger Leistung, so dass sie schon früher an den Sweetspot des Amps kommen, ohne dass einem die Ohren abfallen.

Ich zähle nicht zu der von dir beschrieben Personengruppe, finde den Classic aber trotzdem interessant. Mir ist ein JVM in seiner Funktionsvielfalt einfach too much. Ich habe sozusagen mehr Spaß daran, mehrere Amps zu haben, von denen jeder genau eine Sache gut kann, als an einen einzigen Amp, der mit seinen zahlreichen Einstellmöglichkeiten mehr oder weniger alles kann.

Und Preis/Leistungs Verhältnisse interessieren mich im Hobbybereich nur in gewissen Grenzen. So lange ich mir das, was ich laut Bauchgefühl haben will leisten kann, ist es mir egal ob es noch andere Produkte gibt, die bei rationaler Betrachtung mehr "Bang for the Buck" liefern.
 
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