mal schaun wann ne Einladung von Fender da ist
Die haben wir - dauert aber noch ein bisschen...
Der "Scrap-Ständer" tut allerdings doch weh ...
Ich winde mich immer noch vor Schmerzen. Die können den Scrap gern mir schicken.

Ich verspreche ich geb die Dinger nicht weiter.
Ich sag's noch mal: Es hätte fatale Konsequenzen, wenn man den Scrap als B-Ware, natürlich zu reduzierten Preisen, in den Handel bringen würde. Natürlich könnte auch eine B-Ware-ES-335 den einen oder anderen Besitzer glücklich machen. Die eigentliche Gefahr ist aber, dass nicht jeder Händler redlich ist und bei dem allgegenwärtigen Preisgefeilsche einfach ein bisschen zu erwähnen vergisst, was denn nun der wahre Grund für den Hammerpreis ist.
Ich erinnere, dass es zu Beginn der 80er einen deutschen Gitarrenbaurer gab, der sich darauf spezialisiert hatte, Gibsons mit gebrochenen Hälsen so zu flicken und überzulackieren, dass man nichts sehen konnte, außer dass die Lackierung an der kritischen Stelle etwas dunkler und weniger transparent war als üblich. Das war wirklich gut gemacht und die Preise waren für Händler sehr verlockend. Dass das kriminell ist, ist keine Frage.... und dass das einer Marke schadet auch nicht.
Also, auch wenn's weh tut: Ab in den Schredder ist die beste Lösung. Und ich find's beruhigend, dass unsere User den Scrap-Ständer entdeckt haben.
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Dieses Bild:
zeigt eindrucksvoll, warum so viele Hersteller behaupten, dass Nitrolack Sch*** wäre. Nitrolack trocknet verhältnismäßig langsam und wenn man dicke glänzende Oberflächen erzielen will, muss man lackieren - trocknen - lackieren - trocknen - lackieren - trocknen - lackieren - trocknen - lackieren - trocknen... und obendrein löst die neue Lackschicht die darunter befindliche an - das Ganze ist also vergleichsweise aufwändig und für wirkliche Massenproduktionen sind andere Lacke weit verarbeitungsfreundlicher. Auch das Polieren ist bei Nitrolack schwieriger.
Warum macht man das also? Das ist eben die sture Tradition bei Gibson und zT auch bei Fender. Gibson verwendet Nitrolack ausschließlich - es gibt keine PU-Gibsons. Nitrolack fühlt sich anders an und vor allem - wer mal eine Gitarre in der Hand hatte, die 30+ Jahre alt ist, wird sehr schnell die Vorzüge von Nitrolack begreifen
Ich bin ja immer noch extrem überrascht, dass ihr da so frei fotografieren dürft. Das ist alles andere als selbstverständlich bei den meisten Firmen.
Aber Gibson ist bestimmt auch froh, wenn Diverses mal richtig gestellt wird! Die wissen doch auch was für ein riesen Bullshit da draußen kursiert! Und wer nichts zu verheimlichen hat, der macht auch seine Türen auf!
Ich würde das eher suspekt finden wenn man es eben nicht dürfte. Und ich meine es ist keine Zaubertrankgeheimrezeptur. ;oD
Gibson hat in den vergangenen 30 Jahren (zumindest in Deutschland) so gut wie gar kein Marketing betrieben. Ich maße mir nicht an zu beurteilen, ob das eine kluge Entscheidung war. Es ist aber naheliegend, dass Fachzeitschriften mehr und immer wieder die Marken thematisieren, die große Farbanzeigen schalten. Ein Mensch, der spart, um sich eine >3k€ Gibson aus dem Custom Shop zu kaufen, lächelt milde über all den Unfug, den die Gerüchteküche (zB vorgefertigte China Rohlinge) so in die Welt setzt. Hier im Forum habe ich mir manchmal die Haare gerauft, wenn ich derlei Unfug gelesen habe.
Ich bin froh über die neue Strategie er Offenheit bei Gibson, und ich freue mich natürlich sehr darüber, dass sie das mit/bei uns machen. Und nein, Hoss und Lonestar sind nicht bestochen und auch keine gemieteten Schauspieler (nur um eventuellen neuen Gerüchten und Verschwörungstheorien vorzubeugen). Wir laden jede Firma ein, ihre Werkstore für MB-User zu öffnen. Fender und Warwick/Framus haben Interesse bekundet und wir versuchen das zu organisieren. Was Hoss & Lonestar schreiben, ist alleine ihre Sache und es gibt keinerlei Direktiven, außer, dass sie schreiben und fotografieren sollen
Aber es wird schon so sein, dass die beiden auch nur das zu sehen bekommen, was sie sehen sollen... die Infos werden schon in irgendeiner Art "gefiltert" sein.
Hm, wie denn? Bei unserem
Besuch bei Beyerdynamic und auch in der
Rotosound-Fabrik wurden wir gebeten, die Bilder vor Veröffentlichung freigeben zu lassen, weil es wohl ein paar Tricks in der Produktion gibt, die man ungern für die chinesischen Mitbewerber illustriert im WWW veröffentlicht. Es gab aber letztlich keinerlei Beschränkungen, bei den Texten schon gar nicht. Die User dürfen fragen, was immer sie fragen wollen und bekommen Antworten von den Firmen. Dass diese Antworten aus der Perspektive der Firmen erfolgen ist naheliegend. Das ist aber auch völlig ok, denn schließlich heißt das Thema: "MB besucht Gibson." Dass die Mitarbeiter bei Charvel/Jackson (ich habe auch ein Faible für Charvel) das anders sehen mögen, ist ihr gutes Recht. Und ich denke, wir würden auch User finden, die liebend gerne ins Produktionsland von Charvel/Jackson reisen würden, um von dort zu berichten. Mit dem Charvel/Jackson-Vertrieb Fender stehen wir eh in Verhandlung wegen einer MB-Userreise - allerdings höchstwahrscheinlich nach Corona, ins Fender-Werk. Das ist aber noch nicht spruchreif.