Amp1 von BluGuitar - User Thread

  • Ersteller Bluesliebe
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Das mit dem JMP höre ich auch so. Aber auch den JMP habe ich nie als bröselig im Bass gehört - und das höre ich auch nicht beim Mercury. Aber ich spiele ja eh ziemlich clean oder nur angeraut. Insofern... gibt´s Wichtigeres für mich als Tightness.

Auch für meine Ohren ist er sehr hell abgestimmt, dem man mit dem richtigen Speaker entgegenwirken kann. Aber ehrlich gesagt, hat mein alter ´75er Super Bass auch richtig böse zugebissen im Hochton.
Der Tipp mit dem Control1 ist golden. Das macht wirklich einen riesigen Unterschied die Bright-Cap zu umgehen. Und das geht dann beim Silver ja nicht, oder?
 
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Bildschirmfoto 2026-01-12 um 22.56.05.png


so wie ich hier lese gehen alle..
 
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Also ich fahre mit meiner ME einen astzarten JCM800 Sound, der keinen direkten Vergleich scheuen muss - wir hatten mit gleich zwei guten 800ern verglichen - einem 86er 2204 und einem 92er 2203. Der Sound war gleich, doch das Feel ein klein wenig anders. Die Boliden fassen sich schon nochmal ein wenig besser an. Das merkt man aber wirklich nur im direkten Vergleich.

Dabei hatte ich immer meine Kunz 212 half & half genutzt. Ich bin der Meinung das Cab macht auch den Großteil des Gesamtsounds aus!

Und ich nutze immer die gleichen Einstellungen bei meinen 3 FlyingV‘s mit der ME. Höhen und Mitten auf 5 und Bass auf 3. nach den CC müsste ich jetzt schauen, die hab ich einmal eingestellt und danach nie wieder angefasst. Und die 1Control hat meine persönliche Soundvorstellung um einiges vorangebracht, möchte ich nicht mehr missen!
 
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Entschuldigt, die Aussagen zur Klangabstimmung des Mercury in Richtung JMP und der bröselige Bass sind nicht zusammenhängend zu sehen. Das mag auch an meinen Boxen liegen. Ich habe ihn über eine Mesa 4x12 OS, Hesu 212 mit V30 (China, mittlerweile gegen Denom getauscht) gespielt. Über die Hesu war es am schlimmsten, zumal ich den da an zwei Hesu mit gleichem Ergebnis (gleiche Testbedingung, direkt nebeneinander) getestet hatte. Vielleicht passt der Mercury nicht zu den Lautsprechern/Boxen. Das kann vorkommen. An der Mesa 212 vor kurzem war es doch etwas anders, das war aber nur ein kurzer Test.

Marshall JCM 800 können auch unterschiedlich klingen. Ich habe einen von 1983, und hatte zwei weitere zum parallelen Test. Beim gleichen EQ Einstellungen waren es nicht "die gleichen" Amps.
Und dann kommt es drauf an, wie die gespielt werden. Ich spiele den EQ meines JCM Bass:9 Uhr, Middle: 12/13 Uhr, High: 3 Uhr. Das ist nicht zart sondern hart.

Krass finde ich immer noch wie anders die BluGuitar Mercury und Iridium bei anderem EQ-Setting klingen können. Und zwar wirklich anders und nicht schlecht dadurch, so im Vergleich zu einigen One-Trick-Ponys.

Gestern habe ich eine Mesa 212 gekauft und durfte einen Earforce two anspielen. Hab aber als Referenz den Bluguitar Iridium mitgenommen und angespielt. Dem Verkäufer sind die Augen ausgefallen. Erst dachte er, das sei ein Modeler, der noch die Endstufe des Earforce benötige :D
 
Grund: Rechtschreibung
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Die Amp1 reagieren mMn sehr auf die Gitarre, die rein gespielt wird.
Hier kann es gerne mal zu viele Höhen geben. Ich kenne aber auch Kollegen, die den Amp spielen, die nutzen wesentlich mehr Höhen als ich und es klingt..."normal"?!
Würde ich so viele Höhen nutzen, würden die Ohren abfallen.

Ja, die Silver Edition hatte noch mehr bzw. höhere Höhen. Die waren noch krasser. Die Mitten waren da neutraler, die sind beim ME etwas höher/marshallmäßiger.

Ich nutze oft den Global EQ im HX Stomp, um das an gewisse Räumlichkeiten anzupassen.
 
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Beim Classic Kanal macht der Custom Control GEGEN den Uhrzeigersinn den Ton etwas weniger höhenlastig.
 
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Beim Classic Kanal macht der Custom Control GEGEN den Uhrzeigersinn den Ton etwas weniger höhenlastig.

Genau DARAUF wollte ich auch gerade hinweisen, dafür sind die CC Potis da, um den Amptyp ideal zur Gitarre abzustimmen. Generell kann ich sagen, der ME ist gegenüber dem Silver schon etwas wärmer/sweeter im Sound, was einer LP zB sehr zu Gute kommt. Wenn ich von meinen Flying V's mal zur Strat wechsle, muss ich auch kurz korrigieren. Das ist aber auch bei einem "echten Amp, wie zB" dem JCM800 der Fall.
 
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Wenn Du das gemacht und eine Rückmeldung erhalten hast sowie eventuell erfolgreich tätig geworden bist, wäre das eine lesenswerte Rückmeldung und potentielle Hilfestellung für andere Amp1 User hier im Board. :)
Mache ich dann gerne!
Denke daran, das Thomas wohl demnächst in Richtung NAMM aufbricht ...

Gruß
Martin
Danke für den Hinweis, so eilig ist es nicht, möchte den Amp1 erstmal ein bisschen spielen. Außerdem ist der Engl noch in der Reparatur und dann hätte ich hier gar keinen Amp mehr.
 
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Moin!

Ich habe etwas Probleme mit meinem Amp1 Iridium. Zum Hintergrund und dem Problem:

Ich spiele den Amp1 Iridium aktuell zu Hause über eine Engl OS 2x12 mit Eminence Legend V12 auf Zimmerlautstärke. Gitarre ist eine Jackson WRX24 Warrior mit SeymourDuncan Thrash Factor an der Bridge und DiMarzio Air Norton am Hals.

Der Amp hat für mich als Puristen zwar immernoch zu viele Optionen mit den CustomControls an der Seite und dem Boost etc.... Aber er läuft erstmal bei geringen Lautstärken ohne Auffälligkeiten.

Um zu testen wie der Amp bei Live-Lautstärke klingt habe ich ihn mit ins Studio genommen und über eine alte Marshall 1960A mit 75er Celestion gespielt. Der Sound war eine absolute Katastrophe! Dünn, kratzig, schrill. Völlig unerwartet. Egal wie ich den Amp eingestellt hab, es klang immer total übersteuert und unsauber. Der Sound ist schwer zu erklären, aber von Definition war da nichts zu hören. Egal welche Gain-Einstellung, der Amp klang auch VIEL zu schrill. Ich musste Treble komplett rausdrehen und der Amp war immernoch zu höhenlastig. Im Kopf hatte ich den Amp schon wieder inseriert, weil ich so frustriert war. Ich konnte nichts von dem nachvollziehen was man in Reviews etc. über die BLuGuitar Amps liest und hört.
Was allerdings am meisten gestört hat waren die sog. "Wolf Tones", wie sie wohl genannt werden (Ergebnis meiner Recherche). Die entstehen wenn sich irgendwelche Frequenzen überschlagen und interferieren. Und genau diesen Effekt hat der Amp1 richtig stark erzeugt. Es klang vor allem auf den tieferen Saiten immer so als würde da noch ein zweiter Ton oder eine Frequenz mitschweben, was zu einer Art digitalem Sound geführt hat. Die Gründe für diese wolf tones können wohl recht vielfältig sein. Was mich zu folgenden Versuchen führte:

1. Den Amp auf "Low-Gain-Mode" nutzen. Das war mir völlig unbewusst. Ich meine tatsächlich eine Reduktion der Höhen zu hören, wenn auch marginal. Insg. habe ich nicht den Eindruck, dass das Gain deutlich reduziert wird. Ob er aber die Lösung des Problems mit den schrillen Höhen oder auch den wolf tones ist, wird sich noch rausstellen müssen.

2. Pickuphöhe variieren. Dass man das manchmal tun muss ist ja nichts neues. Allerdings stelle ich fest, dass ich den Bridge Pickup mit fast 6mm Saitenabstand einstellen muss um den wolf tones entgegen zu steuern.

Also irgendwie ist das ganze nicht wirklich zufriedenstellend. Zum einen kann ich den Amp nicht voll nutzen und nur im lowgain mode und zum anderen muss ich die Gitarre derart anpassen, dass hier natürlich auch wieder was im Sound fehlt. 6mm Saitenabstand ist dann doch recht viel. Es funktioniert jetzt zwar irgendwie aber es ärgert. Definitiv kein Plug-and-Play und somit kaum mit einem Marshall vergleichbar. Soundmäßig kriegt man das hin, aber man muss schon viel rumdrehen und ggf. das gesamte restliche Setup anpassen.
Höhen kann ma ja im Notfall noch mit EQ oder ToneControl an der Gitarre in den Griff kriegen aber diese frequenzgeschichte mit den wolf tones ist ganz merkwürdig.

Hat da jemand ähnliche Erfahrung oder hat eine Idee was das sein könnte? Ich werde noch weiter rumprobieren, weil alternativen zum Amp1 sind rar gesäht wenn man nicht deutlich mehr ausgeben will oder full-digital gehen möchte.

VG :)
 
Evtl ist der Iridium da zu modern für dich gevoicet. Den Mercury empfinde ich als etwas milder. Dszu kommt evtl noch dass der g12t75 mittenarm klingt und den Eindruck nich verstärkt. Das würde ich mal zuerst versuchen. Wie ist der Klang denn am kopfhörer out?
 
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Ich habe den Mercury, hatte den Silver.
Recht höhenreich finde ich sind Alle abgestimmt.
Aber das Geschilderte kommt mir suspekt vor.
Hat vielleicht auch die Box etwas ab?
Dann liegt's am Ende gar nicht am Iridium?
 
Nachdem der Amp im Grundsatz derart mittig ist, dachte ich, dass der 75er Celestion sogar eine gute Ergänzung sein müsste. Ob die Box allerdings evtl. wirklich ne Macke hat, kann ich nicht sagen, da es nicht meine Box ist. Aber über meine Eminence treten die Probleme ja auch auf wenn die Lautstärke höher ist.

Also der Rec-Out klingt anders. Aufnehmen würde ich damit definitiv nichts. Aber die wolf tones bleiben aus. Feeling kommt da aber keines zustande. Sehe ich wirklich als Notlösung für nächtliches Schlafzimmergedudel.

Ich finde grundsätzlich, dass der Amp zwar an sich gut klingt (oder klingen kann, sehr feinfühlig zum einstellen), aber einfach nicht wie eine Röhre klingt. Das fiel mir aber vor der Anschaffung schon auf in den YT-Videos. Das ist immer etwas im Sound dabei was beim original Amp (bei Direktvergleichen) nicht vorhanden ist. Nah dran, ja. Aber trotzdem keine Röhre. Zumal die NanoTube ja nur in der Endstufe arbeitet und die Vorstufe somit ja wieder keine Röhre im Signalweg hat. Gutes Marketing, aber am Ende... 🤷‍♂️

Mich ärgert halt, dass ich zu Hause einen brauchbaren Sound bei Zimmerlautstärke hinbekomme aber sobald ich aufdrehe werden die Höhen unausstehlich, auch bei voll rausgedrehtem Treble.
 
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Moin,
Bluguitar hat nicht nur Marketing, die haben auch reale Personen, die antworten wenn man eine Frage stellt.
Ich weiß ja nicht ob da noch Garantie drauf ist, Bluguitar kann die Geräte aber auch reparieren.
Nur Mut, die beißen nicht.

Und wenn das Problem gelöst ist, dann bitte hier posten.

Ciao
Monkey
 
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Hmmm, das ist echt seltsam :unsure:

Ich hatte kürzlich Besuch eines Kollegen in meinem Proberaum, der den Iridium spielt und da haben wir auch mal unsere Settings verglichen und ordentlich aufgedreht - also schon in etwa Live Volume Tone. Bewusst ohne Effekte im Loop.
Ich hab meine neue Maybach Jetwing gespielt über seinen Amp und da ist am Steg ja auch ein recht heißer Amber Pickup an Bord, der Supernova, mit satten 16 kΩ. Das war in allen Kanälen ein echtes Brett, auch clean mit Boost war geil. Mir selbst hat der ME zu viel Gain, bin ich einfach nicht gewohnt, spiele aber auch keinen Metal. Aber auch im Modernkanal volle Hütte Gain, nie harsch, oder höhenlastig! Egal, ob nun mit meiner Fatcab, oder meiner Kunz Half & Half. Ich nutze ein 5,5 Meter langes Sommer Spirit LLX Kabel mit Neutrik Klinken.

Auch Alex Beyrodt spielt ja den Amp ME Live. Hab ihn schon öfters gehört damit. Er spielt mit recht viel Gain. Auch da klang nie etwas harsch > typischer Marshall Hot Rod Sound vom Feinsten!

Was kann das bei dir nur sein?

So wie hier kenne ich den Sound auch live vom ME.


View: https://youtu.be/PWZsjRmON78?si=0P1Ch8I4joMWqhnW
 
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Beide Blug Amps empfand auch ich als relativ höhenreich…

Mein alter Super Lead aus den 70ern ist auch giftig obenrum, aber die Mitten sitzen da einfach woanders im Spektrum,
da hat Blugi wohl einfach ein anderes Klangideal.

Ansprache & Dynamik & Sag (letzteres v.a. beim Mercury) sind klasse und stehen einem guten Vollröhrenamp in nichts nach,
aber das Voicing war einfach nicht meins, auch wenn mir der Mercury in der Hinsicht noch besser gefallen hat als der Iridium.
(der gar nicht meins war, selbst ohne direkten A/ B Vergleich mit meinem eigenen Spielzeug)

Mir gefällt allerdings auch nicht jeder Röhrenamp, von daher möchte ich auch keine technische Grundsatzdiskussion aufmachen.
 
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Ja, die Amp1 sind in der Tat recht Höhenreich. Ich habe meinen ME meist bei Treble 4, je nach Gitarre und Box.

Wie schon vorher mal geschrieben, reagieren die Amps sehr auf die Gitarre. Wenn diese viele Höhen hat, wird's unangenehm. Man muss sich auch ein bisschen mit dem EQ befassen, der funktioniert anders als bei traditionellen Amps, finde ich.

Und natürlich sind die Settings für Zimmerlautstärke und lautere Pegel nicht vergleichbar.
Teste das ganze mal mit einer anderen Gitarre und ggf anderen Box in LAUT.

EDIT: welchen Kanal hast du denn gespielt und wo steht da der Tone vom CC?
 
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Interessant, vielleicht liegt es an meinem Exemplar (mal gebraucht eingetauscht, ist wohl vorher schon durch einige Hände gegangen), aber bei meinem fehlen mir auch die Höhen.
Ich dachte erst, es liege daran, dass ich seit meinem 15. Lebensjahr sehr lange und sehr laut Musik gemacht habe und mein Gehör vorgeschädigt ist, zumal mir auch beim Diezel in den beiden verzerrten Kanälen die Höhen fehlen, aber bei anderen Amps (Engl, Marshall) reichen mir die Höhen locker aus,
 
Ich habe die letzten Wochen bei Proben über diverse Boxen/Speaker gespielt und ich finde das der Iridium am besten über V30 klingt. Da ist nix dünn oder schrill, alles richtig geil.
Die Silver und ME sind mMn da nicht so wählerisch.
 
Ich habe die letzten Wochen bei Proben über diverse Boxen/Speaker gespielt und ich finde das der Iridium am besten über V30 klingt. Da ist nix dünn oder schrill, alles richtig geil.
Die Silver und ME sind mMn da nicht so wählerisch.

Also ich spiele auch V30, Century Vintage (der V30 Neo), oder Greenbacks mit meinem ME. Egal ob Silver, oder ME, das passt super, weil darauf wurde der Amp auch abgestimmt.
 
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@Squealer welchen Kanal hast du benutzt?

Ich kann meinen Iridium nochmal testen, habe aber nur V30 oder Hesu Demon oder eine Greenback.
Wenn ich lauter drehe muss ich zwngsläufig an den EG ran, nutze aber kein Custom Control. Ist da vielleicht etwas schief gelaufen? Gibt es da einen Reset?
 

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