Oh, da mußte ich nun doch direkt nach dem Thread suchen, so weit ist der nach unten gerutscht...
Ich hab meinen dritten Effekt nach der Manhattan-Style-Methode zusammengedengelt... Radioamateure nutzen das wohl ganz gerne für Ihre Einzelanfertigen. Man lötet im Prinzip alle Teile auf einen Masseträger, Signal- und Versorgungspunkte sitzen auf Abstandshaltern (im einfachsten Fall Bruchstücke von Platinen). Vorteil: kann übersichtlich sein (hier nicht wirklich nachzuvollziehen

), gute Signalstabilität; Nachteil: höherer Platzbedarf als konventionell bestückte Platinen.
In dem Fall ist es eine Ratte geworden mit höherer Versorgungsspannung von 18 V über eine Chargepump (rechts unten das Käferchen); zusätzliche Clipping-Optionen, zusätzlicher Tonregler, variabler Kompensationskondensator. Genutzt habe ich einen Rockwell LM108. Mit einem Chinateil LM308 (Epay, ca. 40 Cent) läuft er auch. Ich befürchtete, irgendwelchen Fakes aufzusitzen, aber das scheint tatsächlich ein LM308 zu sein, der Kompensationskondensator ändert sich und die beiden ICs sind nur im direkten Vergleich auseinanderzuhalten, der LM308 ist im niedrigen Gainbereich etwas weicher, wärmer, der LM108 bleibt im höheren Gainbereich klarer und straffer. Eigentlich gefallen mir beide und die Entscheidung fiel schwer

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Das Außengehäuse ist noch unfertig, ich hab noch ökologisch korrektes Spenderleder einer paraguayischen Kuh, das ich wohl verwenden werde

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Viele Grüße und allseits frohes Basteln...
