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Das ist mein ernst. Es macht Unterschiede, ich habe es selber auch schon probiert. Man bekommt natürlich keinen neuen Pickup, es ist eher so, dass man noch etwas "tweaken" kann.Dass ist doch hoffentlich nicht Dein Ernst, oder?


Das ist mein ernst.
Einfach genial geschrieben, hatte meinen Spaß !Tut mit leid: das ist doch alles Irrsinn und würde im Zweifel dazu führen, dass - physikalisch bewiesen - die Änderung des Biegewinkels des Spulendrahtes (tut mir leid, das finde ich einfach witzig) um 2,5 % bedingen könnte, die chemische Zusammensetzung des Bunddrahtes leicht zu variieren, was aber bedeuten würde, dass der Bunddraht um 0,1 mm verbreitert werden müsste. Ob das dann allerdings dazu führen müsste, dass das aufgeleimte Honduras - Palisander - Griffbrett etwas dicker ausfallen müsste, damit der bluesigere Klang der 57er Stratocaster in Surf Green besser durchkommt.....? Na, ich weiß nicht: Umlackieren auf Nitrolack? Abschleifen?
Aber was ist dann mit dem Nickelsattel? Harmoniert das noch?
Ok., bei einer leichten Veränderung der Isolierung des Spulendrahtes und etwas schwächeren Potis könnte das klappen. Allerdings müsste dann die Vibratoeinhait eine Feder mehr kriegen und ich müsste von 9er Saiten auf 10er wechseln, wobei die tiefe E - Saite unbedingt eine 39er sein muss, weil ich sonst den PU zu weit 'runterdrehen müsste.
ABer halt: geht es hier überhaupt um eine Strat aus kolumbianischer Esche?
Naja, da muss ich erst nochmal mit meinem Spulenwickler sprechen. Vielleicht sind 2,5 % zu wenig, besser doch 3 % und 93 Wicklungen weniger, dafür die Bunddrähtre etwas dünner..... .
Mensch, das ist aber auch kompliziert. Ich komme ja gar nicht mehr zum Spielen?
Vielleicht doch lieber eine andere Gitarre? Oder einen anderen Verstärker? Oder andere Kabel? Aber passen EL84 zu 2,4 mm dickem Griffbrett aus Ebenholz, oder besser zum One Piece Maple Neck? 12 Zöller besser zu Amber PUs ihn weiss? Oder doch lieber schwarz? Summer Cable oder Klotz?
Oder doch Klavier?
"zig" heißt also mindestens 20. Dann nenne sie mir doch 'mal. Vielleicht finde ich ja was, was sogar ich verstehen kann, damit ich weiß, warum meine nicht mit dem richtigen in langen experimenten sich für meine Spieltechnik herauskritallisierten Biegemoment handgewickelten (?) PUs einfach schlecht klingen. Vielleicht liegt es ja auch an der Dicke der Drahtisolierung?
Das leuchtet ein und ist (für mich) nachvollziehbar, was mich allerdings immer wundert und in mir immer die Frage aufkommen lässt, was es mit dem "handgewickelt" auf sich hat ? Jaja Boutique und die Pickups sind ja von Hand gewickelt, bitte ? Ist dabei gemeint vor der Maschine zu sitzen und den Draht von Hand zu führen ? Wenn ja hat das für mich nichts mit Handarbeit zu tun . Wird ja wohl niemand da sitzen und den Draht selbst um die Spule wickeln..1. Kupfer ist zähelastisch, sprich wenn man einen Draht zieht verringert sich seine Dicke. Um einen gleichmässigen Zug zu gewährleisten müssen Wickelmaschinen eine art "Federschlaufe" haben an der der Draht geführt wird und die bei Überschreiten einer gewissen Zugspannung nachgibt und den Überschuss abfedert 8damit der Draht eben nicht gezogen wird oder gar reißt).

Zudem mir Deine Aussagen auch noch klar machen dass Du höchstwahrscheinlich von E-Technik Null Ahnung hast und auch noch nie eine Spule gewickelt hast geschweige denn weist wie eine Spule maschinell gewickelt wird.
Jaja Boutique und die Pickups sind ja von Hand gewickelt, bitte ? Ist dabei gemeint vor der Maschine zu sitzen und den Draht von Hand zu führen ? Wenn ja hat das für mich nichts mit Handarbeit zu tun . Wird ja wohl niemand da sitzen und den Draht selbst um die Spule wickeln..![]()
Und da wirken diese herausgepickten Spezialisten - Ausführungen eines Teilbereiches eines Teilbereiches eines Teilbereiches, auf mich einfach nur lächerlich.
Ein Blick auf den Threadtitel verrät Dir, worum es hier geht. Und hier wird von den PU - Spezialisten so diskutiert, als wäre alles andere an einer Gitarre völlig Wurst!
Merkst Du nicht, dass Du jetzt langsam zurückruderst?
Nein, absolut nicht. Ich habe nur meinen Standpunkt dargelegt dass Pickups eben nicht Pickups sind und die Boutique Wickler keine reinen Geld-aus-der-Tasche-Zieher sondern Feintuner sind auch wenn manche Personen hier abstreiten dass dies möglich ist und außer mit Ignoranz, Spott und Hohn keinen konstruktiven Beitrag leisten (wollen)... damit bin ich raus aus der Sache, Over-and-Out
Weil sie das was man nicht verbessern kann verbessern woll(t)en?

Fand ich sehr interessant, Danke !Ich denke das "handgewickelt" mal wieder ein typisch deutscher Falschversteher ist der aus dem englischen "handwound" entstand. In der Tat wird da keiner sitzen mit dem Spulenkörper in der linken Hand und mit der rechten da Draht draufwickeln, das kann man bei einfachen Spulen mit max 100 Umdrehungen machen (leidensfähige Personen vllt mehr) aber nicht wenn da zigtausend mit hauchfeinen Draht drauf müssen.
Es gibt aber Wickelmaschinen die handbetrieben sind, sprich man kurbelt um den Wickelkörper zu drehen und führt den Draht in der Tat mit der rechten Hand, entweder direkt ober über eine kleine Hilfsrolle, so hab ich in der Lehre meinen ersten Trafo gewickelt und erst wenn man 2-3 auf die Art fabriziert hat(te) und die auch schlußendlich funktionierten und den HV Test bestanden durfte man an die "Elektrische" und ich kann dir sagen, der Umgang damit (vor allem das Gefühl für das "Gaspedal") ist Anfangs nicht einfach. Später gabs dann Kurs auf der Vollautomatischen aber das fand ich gar nicht mehr so spannend...
Ich bezweifle auch dass die PAFs der Serien in den späten 50ern noch so (also Handkurbelsystem der elektrische mit Drahthandführung) gefertigt wurden, vermutlich hat Seth Lover seine Prototypen so gebaut und vvlt die ersten Serien PUs aber dann gab es schon halbautomatische Wickler wie die Leesona. Aber selbst da gab es Unterschiede und Evolution denn die ersten hatten keinen Umdrehungszähler sondern man hat die Spule einfach voll gemacht...incl all der Einflüsse die ich oben aufgezählt habe.
Meine Vermutung bzgl "handwound" ist eher dass hier ein Qualitätsmerkmal eingeführt wurde das beschreibt dass der Pickup sorgsam von Hand gebaut wurde und nicht einfach aus Zulieferteilen zusammengestöpselt ist.
Nur so lassen sich auch individuelle Wünsche berücksichtigen und ich trau mir wetten dass ein Seymour Duncan, Harry Häussel, Dave Wolfe und wie sie alle heissen mögen trotzdem noch so eine reine Handmaschine hat um Prototypen zu bauen weil für Einzelstücke rentiert sich das Einrichten einer CNC nicht...
war er nicht - es gibt effizientere Wege mit dem gleichen Aufwand einen mehrfach höheren Ertrag zu erzielenUm es kurz zu machen. Es könnte sein, dass der einzige Ansatz, andere Tonabnehmer herzustellen, dieser hier war: ...
