PA-Stammtisch

  • Ersteller Ersteller Carl
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  • #7.061
... Nächstes Ding: Funkrack mit vier Empfängern per CAT-Core anschließen. Typische Anwendung würde ich sagen. Also was will man? 1HE 19" Splitbox mit rückwärtigen vier XLRf und frontseitigem CAT-Anschluß sowie vier XLRm, um die vier Funken ggfs. auch mit dedizierten XLR-Kabeln statt CAT-Core abgreifen zu können. Finde ich am Markt nicht. Closest: https://www.pronomic.eu/produkte/00085739/ -- aber eben nicht in 19".

Manchmal frage ich mich echt ob meine Anforderungen so "komisch" sind das kein Produktmanager da einen Sinn drin sieht ...

Doch, das gibt's. Und Du warst schon ganz nah dran. Guckst Du hier:
https://www.kirstein.de/DI-Boxen-Tools/Pronomic-NetCore-SR-3FM-Multicore-Rackbox-F-M-Parallel.html?
(gibt's etwas teurer auch mit 8F oder 8M)

Dazu die passenden Kabel, um die Funken da auch dran zu bekommen - die kommen dann wieder vom großen T:
(die gibt es in 30, 60 und 90 cm Länge; messe mal aus, was bei Dir am besten passt)
 
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  • #7.062
Jo, wäre eine günstige Lösung wenn der Rackdeckel hinten wo das Panel reinkäme tief genug wäre, um die Low Profile XLRs zu verkraften. Müßte man prüfen. Zudem müßte man die Kabel zurück ins Rack an die Receiver führen, ergo bräuchte man dazu eine weitere HE als Durchreiche. Schwierig, wenn die anderen beiden HE des 3HE Racks mit Stromverteiler und einem Patchpanel für andere Anschlüsse (Antennen, Ethernet, ...) belegt sind. Um das zu vermeiden hatte ich halt von "rückwärtigen" XLRf gesprochen, dann könnte man Standard-XLR-Kabel benutzen und beschränkt das Thema Analog-I/O auf exakt eine HE.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

aber setze doch nicht Deine Vorstellung als Standard und fordere entsprechende Gerätschaften
Weder setze ich für irgendwen (außer mir) Standards, noch fordere ich irgendwas. Ich weiß nicht wo Du das hinausliest.
 
  • #7.063
Rede doch Mal mit den Leuten von cat-core.de. vielleicht nehmen die die Idee auf und erweitern ihr Portfolio dem entsprechend.
 
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  • #7.064
Längst dabei. :-)
 
  • #7.066
So XR18 ist mittlerweile auch ins Case gewandert 4HE mit externen Dualband Router. Mit dem Patch Netzwerkkabel bin ich noch nicht ganz zufrieden. Mal sehen ob ich da noch ne andere Lösung finde.

Wahrscheinlich mach ich mir auch noch auf eine Seite eine Durchführung für die rückwärtige Steckerleiste, dann kann ich das Case auch senkrecht stellen und muss nur vorne öffnen.
 

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  • #7.067
Ich habe neue Rackohren gebastelt und das XR18 sowie den Router nach hinten versetzt eingebaut. Da können alle Kabel stecken bleiben.
xr18casefront-webp.574247

Und durch einen größeren chirurgischen Eingriff das 3HE SKB Gehäuse so modifiziert, dass das 3HE XR18 + Router übereindner passen.
Die Antennen können horizontal gelegt werden und beliben auch unter dem Deckel.
Dadurch, dass die Rackohren jetzt aus Alu sind, waren weitere Bohrungen möglich mit Vorverkabelungen, die auch stecken bleiben können.
Auf dem Foto fehlt sogar noch die DMX Art Net Verkabelung auf dem linken Panel. Da habe ich 3 parellele entkoppelte DMX Ausgänge, die ich nach belieben belegen kann (alle parallel aber dafür kann ich nach 3 Seiten sternförmig weg verkabeln. 2 Stränge habe ich meistens, aber auch mehrfach den 3. verwendet.
 
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  • #7.068
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  • #7.069
Das mit dem dünnen Patchkabel ist gut, hab ein ähnliches bestellt aber ohne Winkelung. Wenn das nix taugt, dann werde ich mir das oben verlinkte holen.

Zurücksetzen im Case muss ich noch nichts, da erstmal noch nichts fix gesteckt bleibt. Ist aber notiert für später, sieht auf jeden Fall auch schön komplett aus mit dem Plastik Case.
 
  • #7.070
Leider muss ich allen hier Interessierten und Mitlesenden mitteilen, das ich heute informiert wurde, dass unser lieber Freund und Kollege Rockopa am 24. Juli 2026 nach längerer Abwesenheit und Krankheit verstorben ist.

Er war nicht nur ein User der ersten Stunde, seit 2003, hier im Board, sondern hat auch viel seines umfangreichen Wissens speziell hier im PA-Bereich mit uns geteilt.
Für mich war er auch als Moderator-Kollege jemand der an sich nicht zu ersetzen ist, da er auch die Aufgabe mit viel Umsicht ausgefüllt hat.
In der Zeit, in der ich ihn kennen durfte, wenn auch nur virtuell im Forum, ist er mir ein lieber Freund geworden, den ich jetzt schon sehr vermisse.

Unsere Gedanken gehören nun seiner Familie und seinen Freunden.

Ruhe in Frieden, Rockopa
 
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  • #7.071
Oh no! 😔

RIP Rockopa
 
  • #7.072
RIP...
 
  • #7.073
Och nööö! 😢
Wir haben uns zwar schon lange nicht mehr gesehen (das letzte Mal zum Forumstreffen in Burscheid), aber ich hab ein Bild von im vom Treffen in meinem Archiv gefunden. Das war 2005.
Sollte es nicht ok, das hier zu zeigen, bitte löschen.
 

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  • #7.075
Ich dachte, da gibt es schon einen Thread zu, aber das war der hier, und da ging es um Bands, die sich selber von der Bühne mischen,

Heut war ich bei einem Konzert, da war ich drauf und dran, zum Tontechniker zu gehen und ihm ein paar Tipps zu geben.
Das war ein Damenduo, beide haben gesungen, eine spielte (ziemlich gut) Gitarre (und hat zwischen verschiedenen gewechselt), di andere hat verschiedene Instrumente gespielt. Insgesamt hätte alles etwas lauter und kräftiger sein dürfen, aber zwischnzeitlich war schon mal ein sich anbahnende Feedback Pfeifen zu hören.

Mir sind 2 Dinge aufgefallen: Cajon hat gedröhnt (Abnahme im Inneren - da kam hinten ein XLR Stecker raus) und die Gitarren waren eher dünn.

Beim Cajon, das ja ein Helmholtz Resonator ist - kommt es gerne zu einer scharfen Dröhnfrequenz - meist so um die 60 Hz. Bei Abnahme von außen ist das weniger kritisch. Die Dröhnfrequenz ist zeimlich scharf und man bekommt die mit Digitalpulten mit einem PEQ mit hohem Q und deutlicher Absenkung ganz gut weg, ohne dass der Cajon Sound zu sehr drunter leidet.

Und bei den Gitarren war der Kanal vermutlich auf typischen Gitarren EQ gestellt - nicht zu viel Bass, damit man sich mit dem Bassisten nicht in die Quere kommt - nur gab es keinen Bass. Ich hätte den Low Cut hier bis 80 Hz runter gedreht. Gegebenenfalls bei Dröhnneigung mit mittlerem Q bei ca 150 Hz leicht abgesenkt (hängt von der jeweiligen Gitarre ab, liegt irgendwo zwischen 100 und 200 Hz).

Ich hab mich gefragt, ob ich zum Tontechniker gehen soll und ihm das stecken, aber dann denke ich, das könnte auch negativ ankommen. Ich bin dann nicht hin.

Neulich war ich bei einem andern Konzert, da war die Gitarre so kratzig dünn, da habe ich das dem Gitarristen und Tontechniker in der Pause rückgemeldet. Eventuell war da auch eine Verbindung schlecht. Eventuell Kabelbruch oder schlechte Steckverbindung. Da war es aber nur die Rückmeldung "als Gast" zum Klangeindruck während ich heut ganz spezifische Vorschläge zum EQ gehabt hätte.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich heute eine deutliche Klangverbesserung hätte realisieren können, weil ich genau damit bei der Open Stage, bei der ich häufig mische, ziemlich Erfahrung habe, gerade was Gitarren und Cajon angeht. Und da ist durch die Wechsel alle 10-20 Minuten ein neuer "on the fly" Soundcheck mit jeweils völlig andern Stimmen und Instrumenten.
(Und ja, mein Cajon und das meines Bandkollegen haben auch eine Grenzfläche drin - und da ist das Notchfilter bei 60 Hz erfolgreich realisiert. Wenn diese eine Resonanzfrequenz entschärft ist, kann man einen fetten und bassigen Sound hinbekommen.)

Ich bin mir einfach nicht sicher. Hätte ich da doch hingehen sollen?
 
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  • #7.076
Ich würde niemals ungefragt einem Kollegen am Pult Tipps geben. Und käme einer zu mir, dann bekäme er zumindest einen ultrabösen Blick von mir. Speziell wenn mir der Mensch nicht bekannt.

Nachtrag: wenn es wirklich sehr schlimm mit dem Sound ist, dann gehe ich einfach. Ich hatte schon schlimme Erlebnisse mit recht namhaften Bands, da kann man auch nicht zum Techniker von Jamiroquai gehen und dem Tipps geben, damit der Sound erträglich werden würde. Warum gilt das nicht auch für Techniker von unbekannteren Bands?
 
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  • #7.077
Ich war gestern auf nem Outdoor Biergarten-Konzert, kein eigener Toni, 2 Gitarren, Bass, Drums, 2 Vocals. Die Leadgitarre war viel zu leise und kam gegen den Bass nicht durch. Habe ich ihnen in der Pause gesagt... Danach war sie besser. Der Sänger hatte aber zwischendrin mal das Publikum gefragt, ob der Sound passt...
 
  • #7.078
Dann ist das ja auch in Ordnung. Unsere beiden Gitarristen haben auch immer das Problem, dass sich der Solo-Sound gegenüber der Rhythmus-Lautstärke nicht genug abhebt - seltsamerweise, kenne ich auch anders. Das ist live selbstgemischt nervig, weil das Nachregeln halt nicht so schnell geht.
 
  • #7.079
dass sich der Solo-Sound gegenüber der Rhythmus-Lautstärke nicht genug abhebt - seltsamerweise, kenne ich auch anders.
Immer wenn ich einen Gitarristen Frage, was ist dein lautester Sound, wird irgendwas mit viel Zerre angeboten (Solo Sounds). Dabei sind im Mix dann immer die cleanen Rhythmus-Gitarren Sounds jene, die sich fast schon penetrant nach vorne drängen. Daher empfehle ich, diese cleanen Gitarren eher noch leiser als gefühlsmäßig angedacht machen, damit die zu den Solo Sounds passen.
 
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  • #7.080
Zum Glück habe ich kaum Zeit, mir andere Bands anhören... Ich finde es auch immer schlimm, wenn der Sound offensichtlich nicht in Ordnung ist. Etwas mehr oder weniger vom einen oder anderen Instrument, oder etwas mehr oder weniger Bass für den Gesamtsound, das läuft alles unter Stil und Geschmacksache, aber wenn es zu böllerig ist oder einfach unerträglich grell oder dumpf klingt - da gehe ich lieber. Ich würde vielleicht fragen, ob ich dem Tech ein paar Tipps geben darf, aber wenn der ablehnend reagiert, lasse ich es halt. Sein Sound, sein Problem. Okay, mein verdorbener Abend.

Vor rund einem Jahr habe ich in der Setpause dem Tech mal was gesagt, aber den kannte ich halt auch, in der Location habe ich schon öfters gemischt und weiß, dass er ein umgänglicher Typ ist. Da war so ein Wummern im Sound, und ich weiß, dass der Raum eine böse Resonanz bei ca. 300 Hz hat (hatte ich erst ein paar Wochen vorher gemessen und im laufenden Gig mit dem RTA im Smartphone nochmal bestätigt), also habe ich ihn gefragt, wie sein Master-EQ eingestellt ist, er macht die Seite auf, alles linear. Wir haben dann die 300 Hz um ca. 6 dB abgesenkt, dann noch einen LoCut auf alle Monitorwege gelegt (denn deren rückwärtiger Sound trägt auch zu dem Gewummer im Saal bei), und im nächsten Set klang es dann schon viel deutlicher, Gesang war deutlich zu hören, der Rest einigermassen ausgewogen.
 
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